DE2155708A1 - Vorrichtung zum Handhaben von Gebäck, wie Biskuit oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung zum Handhaben von Gebäck, wie Biskuit oder dergleichen

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DE2155708A1
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Stanley William Liverpool Lancashire Crispe (Grossbritannien)
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Simon-Vicars Ltd., Earlestown, Newton-Le-Willows, Lancashire (Grossbritannien)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/10Packaging biscuits
    • B65B23/12Arranging, feeding or orientating the biscuits to be packaged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
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Description

H.SEILER, J. PFENNING
DIPLOM-INGENIEURE PATENTANWÄLTE
SV/1005
1 BERLIN 19
Oldenburgallee 1O
Telefon: 3O4 55 21 / 22 Telegramm-Adresse: Seilwehrpatent Postscheckkonto: Berlin West 59 3S
5. November 1971 Me/St
SIMON - VICARS LIMITED (früher: T & T Vicars Limited)
Earlestown, Newton-le-Willows, Lancashire, England
Vorrichtung zum Handhaben von Gebäck, wie Biskuit
oder dergleichen
Für diese Anmeldung wird die Priorität, der entsprechenden britischen Anmeldung Nr. £j3 820/70 vom 12, November 1970 in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Handhaben von Backwaren, wie Biskuit oder dergleichen und hierbei insbesondere auf eine solche Vorrichtung, die in der Lage ist, das Gebäck, welches über eine Vielzahl von seitlich aneinandergrenzenden Bahnen bewegt wird, auf eine geringere Anzahl von Bahnen zusammenzubringen, wobei vorzugsweise an die Halbierung der Zahl der Förderbahnen gedacht ist. Eine derartige Bahnanordnung kann beispielsweise das von einem Backofen austretende Gebäck aufnehmen und einer Rotoren-Stapelanordnung zuführen, in welcher die absch Heißende* Übereinanderstapelung der Gebäckstücke, wie
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BAD ORIGINAI
Biskuit oder dergleichen, für die nachfolgende Verpackung erfolgt. Bei der hier zu betrachtenden Vorrichtung wird deshalb nachfolgend von einer s.g. "bahnreduzierenden Vorrichtung" der Eingangs genannten Art gesprochen.
Wenn zwischen Führungen zwei aneinandergrenzende Bahnen * konvergierend zusammengeführt werden, um eine einzelne Bahn zu bilden, besteht für entlang dieser Bahnen bewegte Gebäckwaren, insbesondere Biskuit oder dergleichen, die Gefahr, daß diese zwischen den Führungen beim Heraustreten aus den beiden getrennten Bahnen eingekeilt und damit beschädigt werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bahnreduzierende Mittel für Vorrichtungen zum Handhaben von Gefc I back, wie Biskuit oder dergleichen, zu schaffen, mit denen die genannte Gefahr vermieden oder weitgehend herabgesetzt werden kann.
! Die Lösung dieser Aufgabe besteht für die eingangs ge- : nannten bahnreduzierenden Mittel, die eine geneigte Gleitbahn oder Rutsche mit Seitenwandungen aufweisen, wobei die Breite der Rutsche sich von wenigstens der Breite zweier Gebäckstücke oder Biskuits aufnehmenden Bahnen am oberen Ende der Vorrichtung auf annähernd die Breite einer Biskuits
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führenden Bahn am unteren Ende derselben verjüngt, darin, daß eine ansteigende, das Gebäck tragende Plattform, über einen Teil der Oberfläche der Gleitbahn oder Rutsche an einer Seite derselben vorgesehen ist, die von dem weiteren Ende der Rutsche aus ansteigend verläuft, so daß sie das in die Rutsche von einer der Bahnen eintretende Gebäck, bzw. die Biskuits, aufzunehmen in der Lage ist, und die bis zu einer tiefer gelegenen Stelle der Rutsche hin verläuft, in der die Breite derselben geringer als der Durchmesser zweier Gebäckstücke ist, und wobei die Höhe der Plattform an ihrem unteren Ende über der Oberfläche der Rutsche liegt und größer als die Dicke eines Gebäckstückes, bzw. Biskuits, ist.
Weitere Merkmale und die Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, die eine beispielsweise Ausführungsform darstellen, und es bedeutet:
Fig. 1 eine schematisierte Draufsicht auf die Vorrichtung zum Handhaben von Gebäck, wie Biskuits oder dergleichen, mit der die Anzahl der Bahnen redtÄerenden Einrichtung,
Fig. 2 eine Teildraufsicht auf die die Anzahl der Bahnen reduzierende Vorrichtung in vergrößerter Wiederga-
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be»
FIg. 3 einen Seitenaufriß der Vorrichtung von Fig. 2, und
Fig. 4 einen Teilquerschnitt entlang der Linie IV-IV von
Fig. 3.
Der Vorrichtung zum Handhaben von Gebäck, wie Biskuits und
dergleichen, werden die Biskuits über einen Bandförderer 10 zugeführt, wobei sie in gegenseitiger Seitenlage reihenweise von einem nicht dargestellten Backofen abgegeben werden und von hier zu einem geneigten rillenartigen Bord 11 gelangen, von dem aus sie gezwungen werden, sich in definierten Bahnen zwischen den Führungen 12 zu bewegen. Die Führungen 12 sind in ihrer Stellung entlang einer gezahnten Stange 13 einstellbar und können dadurch auf unterschiedliche Größen und verschiedene Abstände einzelner Backwaren abgestimmt werden.
Beim Herabgleiten des Gebäcks unterhalb bzw. von dem gerippten Bord 11 aus wird dasselbe von einem zweiten Förderband 14 getragen und hierbei gleichzeitig in genau vorgegebenen Bahnen zwischen weiteren Führungen 15 bewegt. Am Ende des Förderers 14 befindet sich ein weiteres geneigtes Bord 16, an welchem eine Vielzahl von die Anzahl der Bahnen herabsetzenden Rutschen 17 angebracht sind, die die Seitenwandungen 17a (s.Fig.2) aufweisen. Das breitere Ende jeder Rutsche befindet sich am Austrittsende von jeweils zwei benachbarten Bahnen
des Förderers 16, wobei die Anordnung in der aus Fig. 2 er-
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sichtlichen Weise getroffen ist.
Jede der Rutschen 17 verjüngt sich von annähernd der Breite der beiden Gebäckbahnen ausgehend auf ungefähr die Breite einer dieser Bahnen, so daß die Anzahl derselben um den Faktor 2 herabgesetzt wird. Die so reduzierte Anzahl der Bahnen konvergiert zwischen den Führungen 18 auf einem dritten Förderband 19, welches die Gebäckstücke einer nicht dargestellten stapelnden Drehanordnung zuführt, in welcher die Biskuits oder dergleichen für die nachfolgende Verpackung fertig gemacht werden. Die Geschwindigkeit, mit welcher der Fördergurt 19 angetrieben wird, ist größer, als diejenige des Förderbandes 14, wodurch die Herabsetzung der Zahl der Bahnen, entlang welcher die Gebäckstücke bewegt werden, in entsprechender Weise kompensierbar ist.
In den Figuren 2, 3 und 4 ist deutlich dargestellt, daß innerhalb jeder Rutsche 17 bzw. entlang einer Seite einer solchen Rutsche eine langsam ansteigende, sich in Bewegungsrichtung der Gebäckstücke verjüngende Plattform 20 vorgesehen ist, die mit einem Abschnitt 21 versehen ist, welcher eine Art Rampe darstellt, während ein weiterer Abschnitt 22 mit seiner Oberfläche parallel zu derjenigen der Rutsche 17 liegt. Das breitere Ende der Plattform 20 befindet sich am breiteren Ende der Rutsche 17 und ist in der dargestellten
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Weise in der Lage, das Gebäck von nur einer der Bahnen, die der Rutsche zulaufen, aufzunehmen. Die Plattform verläuft in der Rutsche, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, nach unten, bis zu einer Stelle, in der die Breite der Rutsche 17 kleiner als die doppelte Breite zweier Biskuits bei gegenseitiger seitlicher Aneinanderlage ist (s.Fig.2). " Die Höhe des Abschnittes 22 der Plattform über der Oberfläche der Rutsche 17, ist etwas größer, als die Dicke eines zu handhabenden Gebäckstückes, bzw. Biskuits.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist derart, daß zwei Biskuits, die von dem Förderer 14 in gegenseitiger Seitenlage, wie gezeigt, ablaufen (s.hierzu die strichpunktierten Linien in Fig. 2) einerseits der relativ gegenüber der Rutsche 17 ansteigenden Rampe 21 und damit der Plattform 20 zugeführt werden, während das zweite Gebäckstück neben dieser Plattform, entlang der Rutsche 17, nach unten läuft. Zufolge des Vorhandenseins der Führungswandung 17a, sind die Biskuits gezwungen, innerhalb einer Bahn, die sich bis zum Ende der Rutsche in der dargestellten Weise verengt, zu verbleiben. Auf diese Weise schieben sich jeweils zwei benachbarte Biskuits allmählich übereinander, ohne daß sie sich gegenseitig verteilen könnten. Bei fortschreitender Bewegung ist insbesondere keinerlei Verkeilen oder Beschädigen der Biskuits möglich, und zwar auch dann
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nicht, wenn das über die Plattform bewegte Gebäckstück dieselbe wieder verlädt·
Zum Zwecke der vereinfachten Darstellung wurden In dem Ausführung sbelspiel von Fig. 1 acht Führungsbahnen oder Gebäck stückre lh en wiedergegeben, die sich auf vier Reihen reduzieren lassen. Es ist selbstverständlich möglich, auch Anordnungen mit mehreren Bahnen, wie etwa 16 oder mehr Führungsreihen auf dem Förderband 14 vorzusehen.
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Claims (9)

  1. ANSPRÜCHE
    Vorrichtung it» Handhaben von reihenweise angeordneten, zusammenzufassenden Gebäckstücken, wie Biskuits oder dergleichen mit einer geneigten Rutsche, die »it Seitenwandungen versehen ist, wobei die Breite der Rutsche von wenigstens der Breite zweier Biskuitreihen am oberen bzw. eintretenden Ende auf annähernd die Breite einer Biskuitreihe "am unteren Ende bzw. Austrittsende der Rutsche verjüngt ist, dadurch gekennzeichnet , daß eine erhöhte bzw. ansteigende, eine Gebäckreihe aufnehmende Plattform (20) über einen Abschnitt der Oberfläche der Rutsche (17) verlaufend vorgesehen ist, daß die Plattform (20) sich von dem breiten Ende der Rutsche (17) aus bis zu einer Stelle in Auswärtsrichtung der Rutsche erstreckt, an der die Breite derselben geringer als die Breite von zwei Biskuits bei gegenseitig aneinandergrenzender Seitenlage ist, und daß die Höhe der Plattform (20) über der Oberfläche der Rutsche (17) am unteren Ende der Plattform wenigstens größer als die Dicke eines Biskuits, welches über diese bewegt wird, ist·
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (20) innerhalb der Rutsche (17) ent-
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    lang einer Seitenwandung (17a) verlaufend angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (20) in ihrer Breite vom oberen Ende ausgehend, sich verjüngt, wobei jede Kante derselben parallel zu der angrenzenden Seitenwandung (17a) der Rutsche (17) verläuft. [
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge- ' kennzeichnet, daß die Plattform (20) aus einer - gegenüber der Oberfläche der Rutsche (17) - geneigten Rampe (21) und einem Abschnitt (22) besteht, der parallel zu der Oberfläche der Rutsche (17) verläuft.
  5. 5. Einrichtung zum Handhaben von Gebäck mit einer Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen ersten Förderer (14) für die Aufnahme von Gebäckstücken in Reihen, die in ge-
    i genseitiger Seitenlage zueinander angeordnet sind und < zur Bewegung derselben zu einer oder mehreren, die j Zahl der Reihen herabsetzenden Rutschen (17) aufweist, wobei die Zahl der Reihen der Gebäckstücke, wie Biskuit oder dergleichen herabgesetzt wird, und daß ein zweiter Förderer (19) zur Aufnahme der Biskuits in der
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    verringerten Reihenzahl von der die Reihen reduzierenden Rutsche (17) oder den Rutschen vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zueinander liegende Reihenführungen (15) oberhalb des ersten Förderers (14) vorgesehen sind, und daß zusanimenlaufende Reihenführungen (18) über dem zweiten Förderer (19) vorhanden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der die Reihen reduzierenden Rutschen (17) derart gewählt ist, daß sich die Gesamtzahl der Reihen der GebSckstücke um die Hälfte reduziert.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein geneigtes und geripptes Bord am Aufstromende des ersten Förderers (14) angeordnet ist, welches mit verstellbaren Führungen (12) versehen ist, über die die seitliche Ausrichtung der Biskuits auf dem ersten Förderer (14) möglich ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Förderer (19) mit einer größeren Geschwindigkeit umläuft, als der erste For-
    derer ί14)· Patentanwälte
    Seiler a. Pfenning
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    Leerseite
DE19712155708 1970-11-12 1971-11-05 Vorrichtung zum Umordnen von reihenweise liegenden, zusammenzufassenden Gebäckstücken, wie Biskuit o.dgl Expired DE2155708C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB5382070 1970-11-12
GB5382070 1970-11-12

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155708A1 true DE2155708A1 (de) 1972-05-31
DE2155708B2 DE2155708B2 (de) 1975-08-14
DE2155708C3 DE2155708C3 (de) 1976-04-01

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Also Published As

Publication number Publication date
IT940540B (it) 1973-02-20
DE2155708B2 (de) 1975-08-14
GB1305217A (de) 1973-01-31
US3739901A (en) 1973-06-19
FR2114557A5 (de) 1972-06-30

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