DE215613C - - Google Patents

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DE215613C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

δ I' J ν
ψιι?
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE .21 e.: GRUPPE
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wechselströmzähler nach Ferrarisschem Prinzip mit einem gut geschlossenen zweischenkligen Spannungseisen von rechteckiger 5 oder elliptischer Form, wie diese .z. B. in den britischen Patentschriften 15888/1900 und 15551/1907 dargestellt sind. An diesem Spannungseisen sind seitlich, und zwar zweckmäßig auf der der Spannungsspule entgegengesetzten Seite der Scheibe zwei Stromeisen mit entsprechenden Wicklungen angeordnet.
Bei den bisher bekannt gewordenen Anordnungen steht die Längsachse der Stromeisen senkrecht zur Scheibenebene, es ist deshalb für die vorliegende Erfindung wesentlich, daß die Längsachse dieser Stromeisen parallel oder annäherd parallel zu der Scheibenebene verläuft. Diese Anordnung der Stromeisen hat den Vorteil, daß die Baulänge des Zählers nicht oder wenigstens nicht merklich größer wird, als sie durch das Spannungseisen bedingt ist. Ferner schneiden von den Streulinien des Stromeisens ein Teil die Scheibe und sind noch motorisch wirksam. Besonders gut eignen sich solche Motorsysteme zur Konstruktion von Mehrphasenzählern, bei welchen mehrere Systeme auf eine Scheibe wirken, denn die Streufläche, aus welcher Streulinien des einen Spannungsfeldes zu dem andern hinübertreten können, ist bei keiner Anordnung der Stromeisen so klein wie bei der vorliegenden. Ferner lassen sich die Stromeisen in sehr einfacher Weise konstruktiv am Spannungseisen befestigen.
In Fig. ι ist der Eisenring von rechteckiger, in Fig. 2 von elliptischer Form gedacht. Die Spannungswicklungen 1 bis 4 können an den verschiedenen Stellen aufgebracht werden, doch sind dazu die Schenkel 8 und 9 am besten geeignet. Eisen von dieser Form können behufs besserer Drosselung und behufs Abgleichung auf 900 oder mehr sehr bequem mit einem magnetischen Nebenschluß 5 ausgestattet werden, es kann aber auch vor die Spannungswicklung eine Drosselspule vorgeschaltet und zur Abgleichung auf 900 eine Sekundärspule 6 mit regelbarem Widerstände 7 verwandt werden. Der magnetische Nebenschluß kann fest oder regelbar sein, indem man z. B. ein Kupfer- oder Eisenplättchen 23 in seinen Luftspalt einschiebt.
Je nach der Stelle, an welcher der Schlitz 19 angeordnet ist, wird der Schenkel 9 in einen längeren Teil 11 und einen kürzeren 10 geteilt, welch letzterer sehr klein oder auch Null werden kann, wenn der Schlitz 19 in der Verlängerung der Kante 12 liegt; je nachdem wird der Schenkel 18 oder 13 näher an der Scheibe 20 liegen.
Die Stromeisen werden bei dem Apparat neben dem der Scheibe näher liegenden Schenkel des Spannungseisens — in Fig. 1 also neben dem Schenkel 13 — angeordnet, so daß sie mit diesem Teil des Spannungseisens' parallel oder annähernd parallel laufen. Die Achse der Wicklung steht also nicht auf der Scheibe senkrecht, sondern läuft mit ihr parallel oder bildet einen nur kleinen Winkel damit.
Fig. 3 bis 6 stellen Ausführungsbeispiele dar. Man erkennt, daß die Längsachse 21-22 nahezu in einer zur Scheibenebene parallelen Ebene verläuft. In diesen Figuren sind zwei offene
Eisenstücke 14 neben dem Teil 13 angeordnet und tragen die Stromwicklung 15. Es können die Eisenkerne 14 an den vorderen Enden mit einem kleinen, gegen die Scheibe gerichteten Vorsprung 16 und mit einem eisernen Schlußstück 24 versehen werden, welches die beiden hinteren Enden 17 der beiden Stromeisen 14 verbindet und so den magnetischen Widerstand der Hauptstromfelder verringert. Dieser Schluß kann regelbar sein und zum Justieren benutzt werden, besonders wenn es sich um Mehrphasenzähler handelt. Den gleichen Zwecken kann ein eisernes Schlußstück 25 dienen.
Das Stromeisen kann auch gemäß Fig. 6 aus einem U-förmigen Eisen mit oder ohne Luftspalt 26 bestehen, dessen die Bewicklung 15 tragende Schenkel 14 wieder neben dem Schenkel 13 des Spannungseisens und mit ihm annähernd parallel laufend angeordnet sind; ferner können seitlich Polansätze 16 angeordnet werden, welche nicht nur bei einer Anordnung gemäß Fig. 6, sondern bei allen Anordnungen, z. B. der nach Fig. 3, an Stelle der Vorsprünge verwendet werden können. Durch die Anorduung der Polansätze 16 erreicht man, daß die Kraftlinien des Hauptfeldes in unmittelbarer Nähe des Spannungsfeldes verlaufen, sich also in inniger Weise verketten können, so daß der Zähler eine größere Zugkraft entwickelt.
Einen sehr einfachen billigen Aufbau, der gleichzeitig hohe Zugkraft und überhaupt günstige elektrische und magnetische Verhältnisse erzielt, erhält man, wenn man — ähnlich der Fig. 3 — rechtwinklige Bleche ausstanzt und dieselben unter Zwischenlage von Messingstücken am Anfang und Ende des Stromschenkels mit dem Schenkel 13 des Spannungseisens verschraubt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: :
1. Wechselstromzähler nach Ferrarisschem Prinzip, bestehend aus einem gut geschlossenen magnetischen Spannungskreis mit neben dem Spannungseisen angebrachten Stromeisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse der Stromeisen annähernd in einer zur Scheibenebene parallelen Ebene liegt.
2. Ausführungsform des Wechselstromzählers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkerne aus rechtwinkligen Blechen bestehen und seitlich an einem Schenkel des Spannungseisens angeschraubt werden.
3. Ausführungsform des Wechselstromzählers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die vorderen Enden der Stromeisen seitlich Polschuhe angesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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