DE2156151A1 - - Google Patents

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DE2156151A1 DE19712156151 DE2156151A DE2156151A1 DE 2156151 A1 DE2156151 A1 DE 2156151A1 DE 19712156151 DE19712156151 DE 19712156151 DE 2156151 A DE2156151 A DE 2156151A DE 2156151 A1 DE2156151 A1 DE 2156151A1
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    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/05Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for imagewise charging, e.g. photoconductive control screen or optically activated charging means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen übermittelter Informationen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufzeichnen übermittelter Informationen in Form eines sichtbaren Bildes und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Ea sind herkömmliche Verfahren mit Signal steuerung bekannt, in welchen, ein Eingangssignal zum Erzeugen eines Lichtmusters benutzt wird, welches üeiinerseits den LadungsauBgIeieh einer aufgeladenen Iientleihenden Schicht steuert. Es ist weiter
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OFHGJNAL
bekannt, in Verbindung mit einem abgeschirmten Fotoleiter mittels eines Liehtmusters den Durchgang eines aufgeladenen pulverisierten Aufzeichnungsmittels durch einen derartigen Schirm so zu modulieren, daß sich das pulverisierte Aufzeichnungsmittel in Muster-, Zeichen- oder Figurenform o.a. auf einem an der entgegengesetzten Seite des Schirms angeordneten Blatt Papier niederschlägt. Ein an einem Fotoleiter aufgeprägtes Lichtmuster kann auch zum Modulieren einer auf eine mit dem Fotoleiter in Berührung stehende Isolationsfläche aufgeprägten Ladung verwendet werden. Das in dieser" Weise an der Isolationsfläche erzeugte elektrostatische latente Bild kann an dieser Fläche zu einer Oernanenteni Aufzeichnung entwickelt werden und ist bei Bedarf auf einen anderen Aufzeichnungsträger als die Isolationsfläche übertragbar.
Es ist zweckmäßig, als Träger, der das Bild empfängt, ein Blatt Papier o.a. zu verwenden.
Die Erfindung ist daher auf ein Verfahren zum Ausgleichen von an der Isolationsfläche bestehenden Restladungen gerichtet, so daß die Isolations fläche zum Aufzeichnen weiterer Informationen verwendet werden kann.
Nach der Erfindung ist das Verfahren so ausgebildet, daß mittels eines Eingangssignals die Lichtbestrahlung eines lichtleitenden Steuerungskörpers in Bildmustern bewirkt wird, wodurch im Steuerungskörper ein Leitfähigkeitsbild erzeugt wird, welches das Aufbringen einer elektrostatischen Ladung an der Oberfläche eines mit dem Steuerungskörper in Berührung stehenden dielektrischen Aufzeichnungsträgers steuert, und daß eine als Substrat im dielektrischen Aufzeichnungsträger vorhandene lichtleitende Schicht zum Ableiten von am dielektrischen Aufzeichnungsträger nach dem Entwickeln und· Übertragen des Bildes bestehenden Bildrestladungen verwendet wird.
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Erfindungsgemäß wird zum signalgesteuerten Aufzeichnen ein Verfahren angewendet, "bei welchem ein Fotoleiter zum Steuern der Aufprägung einer latenten Bildladung auf eine dielektrische Oberfläche verwendet wird.
Die Erfindung schlägt insbesondere ein Verfahren vor, bei welchem ein einem Eingangssignal entsprechendes Bild in Form eines elektrostatischen Ladungsbildes an einer Isolationsfläche aufgezeichnet und durch Aufbringen eines elektrostatiscnen Toners, der ein trockenes elektroskopisch.es Pulver oder ein flüssiger, dispergierter Toner sein kanu, wie allgemein in Verbindung mit elektrofotografischen Büro-
kopiermaschinen her bekannt, auf die aufgeladene Isolatlcnc?- flache entwickelet werden kann. Das entwickelte Bild kann auf einen Papierstreifen o.a. übertragen und dort zu einer permanenten Aufzeichnung fixiert werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann ein zur Bildaufzeichnung vorgesehener Isolationskörper als Grundmaterial einen Fotoleiter aufweisen, welcher nach der Übertragung des entwickelten Bildes durch Lichtbestrahlung leitend gemacht werden kann, so daß bei Anlegen einer Wechsel- oder Gleichspannung an die Isolationsschicht die an deren Oberfläche befindlichen Restladungen an Masse abge-' leitet werden können.
Nach einem weiteren wichtigen Merkmal der Erfindung kann zum Modulieren eines an der Isolationsfläche erzeugten Ladungsbildes ein Fotoleiter vorgesehen sein, der als Steuerungselement der Bildaufzeichnung in Form einer Oberflächenschicht auf eine transparente leitende Elektrode aufgetragen sein kann, die ihrerseits mit einem der Anschlüsse einer Gleichspannungsquelle verbindbar ist. Eine derartig© Bildaufzeichnungs-Steuerungseinrichtung kann so angeordnet sein, daß die lichtleitende Oberfläche die
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das Bild aufzeichnende Ieolationsflache berührt oder fast berührt. Diese Isolationsoberfläche ist an einer weiteren lichtleitenden Schicht angebracht, die eine leitende Schicht überzieht, welche mit dem entgegengesetzten Anschluß der Gleichspannungsquelle und mit Masse verbindbar ist. Der Bildaufzeichnungsträger kann vorzugsweise in Form einer Trommel oder eines Bandes ausgebildet sein, da bei einer derartigen Ausgestaltung die Bildaufzeichnungsfläche allmählich aus dem Bereich der Bildaufzeichnungseinrichtung heraus zur Entwicklungseinrichtung hin bewegbar ist, an die sich dann eine Übertragungs- und eine Reinigungseinrichtung anschließen. Die Bildaufzeichnungs-Steuerungseinrichtung kann zweckmäßig auch beweglich angeordnet sein·, um im Zeitpunkt der Bildaufprägung eine Relativbewegung zwischen den beiden sich berührenden Flächen auszuschließen.
Gemäß der Erfindung besitzt ein Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper ein transparentes Grundmaterial, welches an einer Seite mit einer transparenten leitenden Schicht überzogen ist, an welcher eine lichtleitende Schicht angebracht ist, und ist ein Aufzeichnungsträger zusammengesetzt aus einem leitenden Grundkörper, welcher an einer Seite mit einer lichtleitenden Schicht überzogen ist,-an welcher eine Schicht aus dielektrischem Stoff angebracht ist.
Die Erfindung verwendet also einen lichtleitenden Steuerungskörper zum Begrenzen der Bereiche bzw. Flächenabschnitte an einem dielektrischen Aufzeichnungsträger, welche zum Erzeugen eines der übermittelten und aufzuzeichnenden Information entsprechenden elektrostatischen latenten Bildes aufgeladen werden, wobei dieser lichtleitende Steuerungskörper ein transparentes Grundmaterial besitzt, welches von einer eine tragende Elektrode bildenden transparenten leitenden Schicht überzogen ist, an welcher eine fotoleitende Schicht angebracht ist. Durch die dem gewählten Muster
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entsprechende auschnittsweise Belichtung des Steuerungskörpers wird in dessen lichtleitender Schicht ein Leitfähigkeitsbild erzeugt, welches beim Aufbau eines elektrischen Feldes zwischen der tragenden Elektrode des Steuerungskörpers und dem leitenden Grundmaterial des dielektrischen Aufzeichnungsträgers das wahlweise Aufladen von Flächenabschnitten an der Oberfläche des mit der Oberfläche des Steuerungskörpers in Berührung stehenden dielektrischen Aufzeichnungsträgers ermöglicht. Der dielektrische Aufzeichnungsträger weist ebenfalls eine lichtleitende Schicht zwischen der dielek- " trischen Schicht und dem leitenden Grundmaterial auf, so daß nach dem Entwickeln und dem Übertragen des.Bildes an; der Oberfläche des dielektrischen Aufzeichnungsträgers befindliche Oberflächenrestladungen ausgeglichen werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in einer ersten speziellen Ausführungsform ein Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper mit einem leitenden transparenten Grundmaterial, beispielsweise eine Glasplatte,vorgesehen, welches an einer Seite mit einer Schicht aus Cadmium oder Zinkoxid oder einem anderen transparenten leitenden Stoff überzogen ist, an welcher wiederum eine lichtleitende Schicht, beispielsweise aus lichtleitendem Cadmiumsulfid o.a. angebracht ist. Diese lichtleitende Schicht ist vorzugsweise, jedoch nicht unbedingt so ausgebildet, daß sie an ihrer Oberfläche keine elektrostatische Ladung halten kann. In Berührung mit dem transparenten Grundmaterial des Bildaufzeichnungs-Steuerungskörpera, oder in nur geringem Abstand davon kann ein lichtdurchlässiges Element angeordnet sein, welches beispielsweise eine lineare Anordnung von Fotodioden od. dergl., faseroptische Anordnung mit einer dem Zeilenabstand bzw. der LinienaufIo3ung des Eingangssteuersignals entsprechenden Anzahl von_ Elemental je Zoll oder ein Kathodenstrahlrohr mit dünnem Fenster , ein Kathodenstrahlrohr mit faseroptischem Schirm o.a. sein kann.
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Ale Bildaufzeichnungsträger kann eine mit einer lichtleitenden Schicht überzogene leitende Hohltrommel vorgesehen sein. An dieser lichtleitenden Schicht, deren Zusammensetzung der der lichtleitenden Schicht des Bildaufzeichnungs-Steuerungskörpers ähnlich gewählt sein kann, kann eine weitere, dielektrische Schicht, beispielsweise ein Polyesterfilm o.a. angebracht sein. Eine Hochspannungsquelle ist so angeschlossen, daß ihr positiver Ausgang an der transparenten leitenden Schicht des transparenten Grundmaterials des Steuerungskörpers und ihr negativer Ausgang am leitenden Grundmaterial .der Bildaufζeichnung3trommel anliegt. Der Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper wird mit einem mittels des Informationssignals modulierten Lichtmuster bestrahlt, bei gleichzeitiger Aufladung mit von der Hochspannungsquelle gelieferter Spannung, die, abhängig von den Merkmalen des verwendeten Potoleiters, zwischen 100 V und 5 kV, oder mehr oder weniger betragen kann. Das modulierte Lichtmuster bewirkt das Aufprägen einer elektrostatischen ladung in den dem Lichtmuster entsprechenden Flächenabschnitten der dielektrischen Oberfläche des Bildaufzeichnungsträgers, wodurch die vom Lichtmuster bestrahlten Flächenabschnitte des lichtleitenden Steuerungskörpers leitend gemacht werden. In dieser Weise wird an der dielektrischen Oberfläche des Bildaufzeichnungsträgers ein dem durch das Eingangsinformationssignal aufgeprägten Lichtmuster entsprechend moduliertes Bild einer positiven elektrostatischen Ladung ausgebildet.
Der Bildaufzeichnungsträger kann mit einer der Frequenz des Eingangssignals angepaßten Geschwindigkeit umlaufen. Dadurch werden Abschnitte seiner Oberfläche in Aufeinanderfolge in den Bereich einer Entwicklungseinrichtung hinein bewegt, WQ trockenes oder flüssiges, dispergiertes fonermaterial entsprechend dem Ladungsbild an der Oberfläche auf diese aufgebracht wird. Daran schließt sich eine Über-
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tragungseinrichtung an, in welcher das entwickelte Bild auf ein Blatt Papier oder, nach Bedarf, auf anderes Material übertragen wird. Durch gleichzeitige Lichtbestrahlung und Aufprägung einer Koronaentladung mit Wechselspannung oder negativer Gleichspannung wird Überschüssiges Entwicklermaterial entfernt und an der dielektrischen Oberfläche vorhandene elektrostatische Restladungen ausgeglichen. Das Verfahren, den Ladungsausgleich an einem lichtleitenden Aufzeichnungsträger, welcher aus einem leitenden Grundmaterial besteht, welches mit einer lichtleitenden Schicht aus beispielsweise Cadmiumsulfid o.a. überzogen ist und an der dem Grundmaterial abgewandten Seite eine isolierende Ober-
flächenbeschichtung aufweist, durch gleichzei-tige Lichtbestrahlung und Anlegen einer Wechsel- oder Gleichspannung mit einer der Polarität der Isolationsschicht entgegengesetzten Polarität ist an sich bekannt und in Einzelheiten .in den US-Patentschriften 3 438 706 und 3 536 483 beschrieben. Die in dieser Weise gereinigte Oberfläche des Aufzeichnungsträgers kann daher bei Bedarf erneut verwendet werden.
Bei einer zweiten speziellen Ausbildungsform nach der Erfindung kann vorgesehen sein, die dielektrische Oberfläche vor Berührung mit dem Bildaufζeichnungs-Steuerungskbrper gleichmäßig aufzuladen und zum Ladungsausgleich an vorge-· wählten Abschnitten der dielektrischen Oberfläche in Verbindung mit der Bestrahlung durch moduliertes Licht eine Wechsel- oder Gleichspannung anzulegen, deren Polarität der gleichmäßigen Aufladung entgegengesetzt ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist bei einer dritten speziellen Ausführungsform der Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper ebenfalls als Trommel vorgesehen, welche mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit umläuft wie der Bildaufzeichnungsträger.
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Für den Bildaufzeichnungsträger kann auch die Form, eines endlosen Bandes oder jede beliebige andere mechanische Ausgestaltung gewählt sein, wenn diese zweckmäßig ist und die Anordnung der verschiedenen Bauteile und Baugruppen des Systems erleichtert.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 und 2 bevorzugte Ausführungsbeispiele nach der w Erfindung mit feststehendem Steuerungs-
körper und
Fig. 3 und 4 weitere Ausführungsbeispiele nach der
Erfindung mit einem mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie der dielektrische Aufzeichnungsträger bewegbaren Steuerungskörper.
Gemäß Fig. 1 setzt sich ein Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper aus einem transparenten Grundmaterial 1, einer darauf angebrachten transparenten leitenden Schicht 2 und einer diese überziehende!lichtleitenden Schicht 3 zusammen. Eine ein moduliertes Licht ausstrahlende Belichtungseinrichtung 4, welche entweder eine lineare Anordnung von Fotodioden oder von faseroptischen Elementen besitzt, ist benachbart den transparenten Grundmaterial 1 oder in Berührung mit ihm angeordnet.Der Eingang zur Fotodiodenreihe oder faseroptischen Elementreihe 4 ist zum Erzeugen von Flächenabschnitten unterschiedlicher Leitfähigkeit an der lichtleitenden Schicht des Steuerungskörpers durch wahlweise Belichtung mittels signalbetätigbarer Schaltungsanordnungen 5 steuerbar. Eire in Richtung des Richtungspfeilec in Drehung versetzbare ϊ ο 11 ende Trcmr.el £ iot an ihrer UuG.iren Oberfläche
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mit einer lichtleitenden Schicht 7 überzogen, an welcher eine dielektrische Schicht 8 angebracht ist. Die transparente leitende Schicht 2 des Steuerungskörpers ist mit einem der Anschlüsse einer Hochspannungsquelle 9 verbunden, dessen anderer Anschluß an Masse und zusätzlich an die leitende Trommel 6 angeschlossen ist. Gemäß Fig. 1 ist zwar die transparente leitende Schicht 2 mit dem Plusanschluß der Hochspannungsquelle 9 und deren Minusanschluß sowohl mit der Trommel 6 verbunden als auch an Masse angeschlossen, es ist jedoch selbstverständlich, daß diese Verbindungen bei Bedarf umgekehrt v/erden können, abhängig · von der Art der lichtleitenden Schicht 3 des Steuerungskörpers, der Polarität des Entwicklungsmaterials und davon, ob von der übermittelten Information eine Positiv- oder Negativaufzeichmmg hergestellt werden soll. V/ird die Hochspannungsquelle 9 eingeschaltet und abhängig von der Eingabe eines Eingangssignals Licht von der Anordnung 4 ausgestrahlt, so erhöht sich in den bestrahlten Flächenabschnitten der lichtleitenden Schicht 3 die Leitfähigkeit gegenüber den nicht-bestrahlten bsw. belichteten Flächenabschnitten und es kommt ein dem Bildmuster entsprechender Elektronenstrom zustande, welcher an der dielektrischen Schicht 8 ein elektrostatisches latentes Bild erzeugt.
Im Verlauf der Drehung der Trommel 6 kommt das elektrostatische latente Bild im Bereich einer Entwicklungseinrichtung mit einem elektroskopischen Stoff in Berührung. Dieses Entwicklungsmaterial kann entweder trockener Toner oder flüssiger, dispergierter Toner sein, wie er beispielsweise dem Fachmann auf dem Gebiet der Bürokopiermaschinen bestens bekannt int. Nach Bedarf kann der Toner negativ oder positiv wirkend fewahlt sein.
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Nach dem Entwickeln wird das angelagerte entwickelte Bild auf einen Papierstreifen oder eine andere beliebige Trägeroberfläche übertragen. Hierzu ist eine mit einem der Anschlüsse einer Hochspannungsquelle 19 verbundene Walze 13 im Abstand von der dielektrischen Oberfläche der Trommel 6 so angeordnet, daß ein Papierstreifen 11 beide Flächen berührt. Fig. 1 zeigt eine Ausbildung mit einer Abzugsbzw. Ablaufrolle, welche eine Papierstreifenrolle 12, eine leitende Übertragungswalze 13» eine Trenneinrichtung und ein Auffang- bzw. Ablagebehältnis 15 aufweist. Dabei ist die Walze 13 an den Plusanschluß der Hochspannungsquelle 19 angeschlossen, selbstverständlich kann jedoch bei Verwendung eines von einer negativen Ladung angezogenen* Toners die V/alze 13 an den Minusanschluß der Hochspannungsquelle 19 angeschlossen sein.
Nach dem Übertragen des Bildes von der dielektrischen Oberfläche 8 auf den Papierstreifen 11 dreht die Trommel 6 weiter, so daß alle Flächenabschnitte der dielektrischen Schicht 8 durch eine Entladungseinrichtung hindurchgeführt werden, welche sich aus einer lichtquelle 16, einem Koronaerzeuger 17 und einer EntladeSpannungsquelle 18 zusammensetzt. Bei erregter Lichtquelle 16 bewirkt das Anlegen einer Korona-Wechsel- oder -Gleichspannung mit entgegengesetztem Vorzeichen zur beim Bildaufzeichnen verwendeten Spannung einen vollständigen Spannungsausgleich an der dielektrischen Oberfläche 8.
Es nei nun auf Fig. 2 verwiesen, in welcher die lineare Anordnung 4 aus Fig. 1 durch ein Kathodenstrahlrohr 24 ersetzt ist, der Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper sich aus eiuem transparenten Grundmaterial 21, einem transparenten Leiter 22 und einem Fotoleiter 23, der Bildaufzeichrmngytr;if-"T· nioh aus oinor leitenden Trommel 26, »iiiür Mcht- ι<'Λ\.>.ίπ.\-··Λ Schicht ?7 und einur dielektrischen Srhinl·!. 28 zum mir. f iifH.'tzt. Zwischen len +.ran-iparenton Leiter IS und difi
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Trommel 26 ist eine Hochspannungsquelle 29 zwischengeschaltet, welche an dem mit der Trommel 26 verbundenen Anschluß auch an Masee angeschlossen ist. Zum Entwickeln des elektrostatischen latenten Bildes wird in einer Entwicklungseinrichtung 30 trockener oder flüssiger, dispergierter Toner aufgetragen. Mittels einer von einer Hochspannungsquelle 32 gelieferten Übertragungsspannung, welche an eine Waise 31 angelegt ist, wird da3 entwickelte Bild auf ein Papierblatt übertragen. Mit 34 und 35 bezeichnete Platten dienen als Papierführung. Die fertiggestellten Aufzeichnungen der übermittelten Information werden in einem Auffangbehältnis gesammelt. Der Ausgleich vorhandener Restladungen geschieht
durch Belichtung mittels einer Lichtquelle 38 in Verbindung mit einem Koronaerzeuger 37 und einer Entladespannungsquelle 39·
Das Kathodenstrahlrohr 24 kann in einer Ausführung mit dünnem Fenster oder mit faseroptischem Schirm vorgesehen sein, welches mittels eines Eingangssignals einschaltbar bzw. erregbar ist und durch Belichtung des Fotoleiters 23 in diesem zur Steuerung der Ladungsbildung an der dielektrischen Schicht 28 ein Leitfähigkeitsbild erzeugt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist der Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper in zylindrischer Form ausgebildet und weist einen transparenten Zylinder 41, eine daran angebrachte transparente leitende Schicht 42 und eine lichtleitende Schicht 43 auf. Der zylindrische Körper ist drehbar gelagert. Ein Aufzeichnungsträger besitzt eine leitende Trommel 46, eine lichtleitende Schicht 47 und eine dielektrische Schicht 48. Ia Inneron des trommelförmipen Steuerungskörpers ist eine Fotcdiodenanordnung oder eine lineare Reihe faseroptischer Elemente 44 in der Umgebung der Berührunpslinie zwischen den beiden Trommeln nahe der inneren Oberflache der Trommel oder in Berührung r-it ihr sum dielektrischen Auf zeichnungst-r^'y-.v hin gericht.et angeordnet. Die beiden
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Trommeln laufen mit einander entgegengerichteten Drehrichtungen, jedoch mit pit-ionen Umfangsgeschwindigkeiten um. Die Artieitsschritte der r.,;t;wickelns, der Bildübertragung und des Ladungsausgleichs sind in der Weise und in den Bereichen wie in Pig. 1 oder 2 dargestellt vorgesehen.
Anstelle der Fotodioden- oder faseroptischer. Elementreihe nach Fig. 3 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ein Kathodenstrahlrohr 54 gewählt. Ein Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper besitzt in diesem Beispiel einen transparenten " fe Grundzylinder 51> eine transparente leitende Schicht 52 und eine lichtleitendo Schicht 53. Ein Aufzeichnung;:;träger besitzt einen leitenden Zylinder oder Trommeln 56, eine lichtleitende Schicht 57 und eine dielektrische Schicht 58. Die Arbeitsschritte des Entwickeins, der Bildübertragung und des Ladungsausgleichs sind in der Weise und in den Bereichen wie in Fig. 1 oder 2 dargestellt vorgesehen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sei nun auf die folgenden Beispiele verwiesen.
BEISPIEL 1
Bei diesem Beispiel wurde die Vorrichtung nach Fig. 1 verwendet. Der Bildaufzeichnungs-Steuerungskcrper war aus einer 1 mm dicken Glasplatte hergestellt, welche an einer Seite mit einer transparenten Schicht aus Cadmiumoxid überzogen war, in welche auch die elektrischen Verbinderstücke hineingeführt waren, Die lichtleitende Schicht war aus in einen isolierenden Polyesterharz-Binder eingebettetem lichtleitendem Cadmiumsulfid in einem Verhältnis Pigment zu Binder von 4:1 hergestellt.
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• · ♦ jt· ·ι ι ti· · * * ·
Als trommelförmiger Aufzeichnungsträger wurde ein Hohl-^ zylinder aus Aluminium mit einem Außendurchmesser' von etwa 127 mm, einer Wandstärke von etwa 6,35 mm bei Speichenbefestigung an einer Mittelwelle, welche auch als Drehachse diente, verwendet. An der äußeren Oberfläche dieser Trommel wurde eine lichtleitende Schicht aufgezogen, die ebenfalls aus in einen isolierenden Harzbinder eingebettetem lichtleitendem Cadmiumsulfid hergestellt war. Als dielektrische Schicht wurde eine 10'" um dicke durchgehende Polyesterschicht auf die lichtleitende Schicht aufgeklebt. Die Aluminiumtrommel wurde an Masse angeschlossen.
In Berührung mit dem Grundglas des Steuerungskörpers wurde eine aus im Abstand von 0,250 mm voneinander angeordneten, 0,125 mm dicken Pasern gebildete lineare faseroptische Elementanordnung angebracht. Deren entgegengesetztes Ende war ein Linear-Kreis-Wandler (linear to circular converter), εο daß in Abhängigkeit von einem Eingangssignal vorgewählten Pasern Licht zugestrahlt werden konnte. Die elektrische Verbindung mit dar leitenden Schicht des Steuerungskörpers wurde entsprechend Pig. 1 ausgeführt, d.h. die leitende Schicht des Steuerungskörpers wurde mit dem Plusanschluß einer Hochspannungsquelle verbunden, deren Minusanschluß mit dem Aluminiumzylinder des Aufzeichnungsträgers verbunden und zudem an Masse angeschlossen war. Gleichzeitig mit der Übertragung des Bildeingangssignals wurde eine Spannung von 500 V angelegt. Das so in der lichtleitenden Schicht des Steuerungskörpers erzeugte Leitfähigkeitsbild bewirkte die Aufladung in vorgewählten Plächenabschnitten der dielektrischen Oberfläche des Aufzeichnungsträgers. Die Bildladung eignete sich zum Entwickeln mittels eines negativ wirkenden, flüssigen, dispergieren Toners der Type, wie sie in Bürokopiermaschinen und dgl. verwendet wird, an sich bekannt und beispielsweise in der US Patentschrift 3 362 907 beschrieben i3t. Nach dem Entwickeln wurde das entwickelte Bild
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nach dem in Fig. 1 dargestellten elektrostatischen Übertragungsverfahren auf ein Blatt Papier übertragen. Die Übertragungsspannung betrug +500 V. Restladungen an der dielektrischen Oberfläche des Aufzeichnungsträgers wurden durch gleichzeitige Lichtbestrahlung und Aufsprühen einer Koronaentladung mit Wechselspannung ausgeglichen. Die Koronaspannung betrug 7 kV.
BEISPIEL 2
Die faseroptische Elementanordnung nach Beispiel 1 wurde ^ durch eine lineare Potodiodenanordnung ersetzt, welche mittels EingangsSignalen wahlweise erregbar waren.
BEISPIEL 3
Die faseroptische Elementanordnung nach Beispiel 1 wurde durch ein Kathodenstrahlrohr mit dünnem Fenster ersetzt.
BEISPIELE 4 bis 6
Der in den Beispielen 1 bis 3 feststehend ausgebildete Steuerungskörper wurde durch einen umlaufenden Steuerungskörper ersetzt, bei welchem die äußere Oberfläche eines dünnwandigen Glaszylinders von etwa 127 mm Außendurchmesser mit einer transparenten leitenden Schicht aus Cadmiumoxid überzogen wurde, an welcher eine weitere, aus in einem isolierenden Harzbinder eingebettetem lichtleitendem Cadmiumsulfid hergestellte Schicht angebracht war.
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BEISPIELE 7 bis 12
Das lichtleitende Cadmiumsulfid-Substrat des Aufzeichnungsträgers aus den Beispielen 1 bis 6 wurde durch eine Schicht aus verglastem Selen ersetzt und die Bildaufzeichnungspolarität umgekehrt.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswe'sentlich sein.
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Claims (3)

  1. ♦♦ ·* ·» #» ■ · ti
    PATENTANSPRÜCHE
    Verfahren zum Aufzeichnen übermittelter Informationen in Form eines sichtbaren Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Eingangssignals die Lichtbestrahlung eines lichtleitenden Steuerung3körpers in Bildmustern bewirkt wird, wodurch im Steuerungskörper ein Leitfähigkeitsbild erzeugt wird, welches das Aufbringen einer elektrostatischen Ladung an der Oberfläche eines mit dem Steuerungskörper in Berührung stehenden dielektrischen Aufzeichnungsträgers steuert, und daß eine als Substrat im dielektrischen Aufzeichnungsträger vorhandene lichtleitende Schicht zum Ableiten von am dielektrischen Aufzeichnungsträger nach dem Entwickeln und Übertragen des Bildes bestehenden Bildrestladungen verwendet wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Aufzeichnen übermittelter Informationen in Form eines sichtbaren Bildes, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit im wesentlichen einem mit einer ersten Oberfläche mit der Oberfläche eines dielektrischen Aufzeichnungsträgers in linienförmiger Berührung stehenden Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper, an dessen zweiter Oberfläche mit linienförmiger Berührung eine signalgesteuerte Lichtquelle angebracht ist, mit einer Einrichtung zum mit der Anwendung eines Signals auf die signalgesteuerte Lichtquelle gleichzeitigen Aufbauen eines elektrostatischen Richtfeldes zwischen dem Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper und dem dielektrischen Aufzeichnungsträger unter Erzeugen eines latenten elektrostatischen Bildes an der Oberfläche des dielektrischen Aufzeichnungsträgers, mit einer Einrichtung zum Entwickeln des so erzeugten latenten elektrostatischen Bildes durch Aufbringen elektroskopischer Markierungsteilchen auf das Bild, einer Einrichtung
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    J I · J ι . ··'
    zum Übertragen des entwickelten Bildes auf einen Papierstreifen sowie mit einer Einrichtung zum Ableiten an der Oberfläche des dielektrischen Aufzeichnungsträgers bestehender elektrostatischer Restladungen durch gleichzeitige Lichtbestrahlung und Errichtung eines elektrischen Feldes, welches wenigstens teilweise eine der Polarität des elektrostatischen Richtfeldes entgegengesetzte Polarität aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bildaufzeichnungs-Steuerungskörper ein transparentes Grundmaterial (1 bzw. 21) besitzt, welches an einer Seite . mit einer transparenten leitenden Schicht (2 bzw. 22) überzogen ist, an welcher eine lichtleitende Schicht (3 bzw.r 23) angebracht ist, und daß der Aufzeichnungsträger zusammengesetzt ist aus einem leitenden Grundkörper (6 bzw. 26), welcher an einer Seite mit einer lichtleitenden Schicht (7 bzw. 27) überzogen ist, an welcher eine Schicht (8 bzw. 28). aus dielektrischem Stoff angebracht ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Bildaufzeichnungs-Steuerungskijrper als auch der dielektrische Aufzeichnungsträger eine zylindrische Form aufweisen, miteinander in Berührung atehen und mit derselben Umfangsgeschwindigkeit antreibbar eind.
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