DE2156251B2 - Vorrichtung zum Verriegeln von zwei koaxial ineinandergesteckten Rohren - Google Patents
Vorrichtung zum Verriegeln von zwei koaxial ineinandergesteckten RohrenInfo
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- DE2156251B2 DE2156251B2 DE19712156251 DE2156251A DE2156251B2 DE 2156251 B2 DE2156251 B2 DE 2156251B2 DE 19712156251 DE19712156251 DE 19712156251 DE 2156251 A DE2156251 A DE 2156251A DE 2156251 B2 DE2156251 B2 DE 2156251B2
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- E04G7/00—Connections between parts of the scaffold
- E04G7/30—Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements
- E04G7/301—Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting bars or members which are parallel or in end-to-end relation
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln von zwei koaxial ineinandergesteckten Rohren,
von denen jedes einer der Stiele eines Gerüstrahmens ist, die durch wenigstens je einen Querriegel mit einem
zweiten Stiel verbunden sind, und die in ihren Endbereichen radiale Bohrungen aufweisen, in die ein
bewegliches Verriegelungsstück eingreift, welches im Querschnitt des Querriegels angeordnet ist und durch
diesen geführt wird.
Gerüstrahmen dieser Art dienen dazu, aufeinandergesteckte höhere Gerüste, insbesondere Gerüsttürme, zu
bilden. Zum Verriegeln solcher zwei ineinandergesteckter Rohre ist es üblich, Verriegelungsstücke zu
verwenden, die durch einander entsprechende Löcher der Rohre gesteckt werden. Ferner ist es bekannt
(deutsches Gebrauchsmuster 19 28717), die Verriegelungsstücke in den Querriegeln des Gerüstrahmens so
anzuordnen, daß das Verriegelungsstück durch den Querriegel geführt wird. Diese Art der Verriegelung hat
den Nachteil, daß sie umständlich zu bedienen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der letztgenannten Art dahin zu verbessern, daß sie
sowohl in ihrer Konstruktion als auch in ihrer Bedienung einfach und zuverlässig ist
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Verriegelungsstück an seinem den
Rohren gegenüberliegenden Ende einen Stift besitzt, der in ein Langloch eines quer zur Achse des
Verriegelungsstücks beweglichen Schiebers e-ngreift, das schräg zur Bewegungsrichtung des Schiebers
ίο verläuft, und daß der Schieber in zwei sich gegenüberliegenden
Schlitzen geführt ist, die im Querriegel angeordnet sind. Dadurch is.; der Monteur in der Lage,
den Gerüstrahmen mit den Händen zu halten und die Vorrichtung mit dem Fuß bedienen zu können.
Vorzugsweise besitzt das Verriegelungsstück an seinem dem Rohr abgewandten Ende eine waagerechte,
den Schieber aufnehmende Nut, die von dem senkrechten Stift durchsetzt wird. Eine vorteilhafte Ausgestaltung
sieht vor, daß das schräg zur Bewegungsrichtung des Schiebers liegende Langloch in ein in Bewegungsrichtung
des Schiebers liegendes Langloch mündet. Der Querriegel kann auf seiner ganzen Länge als Rechteckrohr
ausgebildet sein und das Verriegelungsstück durch die beiden Seitenwände geführt werden. Der Querriegel
kann aber auch im mittleren Bereich als Rundrohr ausgebildet sein, an dessen Enden jeweils U-förmige
Teile angeschweißt sind, mittels derer der Querriegel mit dem Rohr verbunden ist, wobei in dem Raum
zwischen dem Rohr und dem U-förmigen Teil ein Führungsstück zur Führung des Verriegelungsstücks
liegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Gerüstrahmen,
Fig. 1 einen Gerüstrahmen,
F i g. 2 in größerem Maßstab und perspektivisch den die Verriegelung enthaltenden Teil des Gerüstrahmens,
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie Hl-IIl der F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der F i g. 2,
F i g. 5 und 6 Einzelteile der Verriegelung,
F i g. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der F i g. 2,
F i g. 5 und 6 Einzelteile der Verriegelung,
^o Fig. 7 in perspektivischer Darstellung eine andere
Ausführungsform und
F i g. 8 eine Einzelheit der Anordnung nach F i g. 7.
Der in Fig. 1 gezeigte Gerüstrahmen besteht aus zwei lotrechten Rohren 1, an deren unteres Ende ein kurzes Rohrstück Xa angeschweißt ist, dessen Innendurchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser der Rohre 1. Die Rohrstücke Xa sind miteinander durch einen Querriegel 2 verbunden. Eine diagonale Strebe 3 verbindet das eine Ende des Querriepels 2 mit dem gegenüberliegenden Rohr 1.
Der in Fig. 1 gezeigte Gerüstrahmen besteht aus zwei lotrechten Rohren 1, an deren unteres Ende ein kurzes Rohrstück Xa angeschweißt ist, dessen Innendurchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser der Rohre 1. Die Rohrstücke Xa sind miteinander durch einen Querriegel 2 verbunden. Eine diagonale Strebe 3 verbindet das eine Ende des Querriepels 2 mit dem gegenüberliegenden Rohr 1.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 hat der Querriegel 2 einen rechteckigen Querschnitt. Er ist an
das Rohrstück Xa angeschweißt. In dem an das Rohrstück Xa anschließenden Teil weist die Oberseite
des Querriegels 2 eine Ausnehmung 2a auf. Im Bereich dieser Ausnehmung 2a sind in den senkrechten Wänden
des Rohres 2 waagerechte, in einer Flucht liegende Schlitze 2b vorgesehen. Ein waagerechter Schieber 4
durchsetzt beide Schlitze 2b, 2b. Er ist mit einem Langloch versehen, das aus einem in Bewegungsrichtung
des Schiebers verlaufenden Teil 4b und einem dazu schräg verlaufenden Teil 4c besteht. Das eine Ende des
Schiebers besitzt eine rechtwinklige Umbiegung 4a. In dem Querriegel 2 liegt ein in Fig. 5 dargestelltes
Verriegelungsstück 5, das im wesentlichen die Form eines Quaders von solcher Breite hat, daß er in dem
Querriegel 2 waagerecht geführt wird. Das Verriegelungsstück 5 besitzt am einen Ende eine waagerechte
Nut 5a, deren Höhe etwas großer ist als die Dicke des Schiebers 4. Ein senkrechter Stift 6 durchsetzt diesen
Teil und das Langloch 46, 4cdes in der Nut 5a geführten
Schiebers 4. Die Länge des Verriegelungsstücks 5 und die Lage des Schiebers 4 sowie dessen Langloch 4b, 4c
sind derart, daß der Zapfen 5b zu einem großen Teil seiner Länge in den Innenraum des Rohrstücks la
hineinragt, wenn der Schieber 4 so weit eingeschlagen
ist, daß der Stift 6 sich in dem Teil 4b des Langlochs befindet, und daß er völlig aus dem Innenraum des
Rohrstüeks la herausgezogen ist, wenn der Stift 6 sich am Ende des Teiles 4cdes Langlochs 46,4c befindet.
Das obere Ende des Rohrs 1 besitzt eine Bohrung Ic,
deren Achse parallel zur Richtung des Querriegels 2 liegt und dessen Größe im wesentlichen gleich der
Größe einer Bohrung 16 des Rohrstüeks la ist.
Nachdem das Rohr 1 mit seinem unteren erweiterten Rohrstück la auf das obere Ende eines gleichartigen
Rohrs 1 aufgesetzt ist (in Fig.2 ist ein solches oberes Ende eines Rohrs 1 gestrichelt dargeste!'t), wird der
Schieber 4, der zunächst die in Fig. 4 dargestellte Stellung einnimmt, eingeschlagen. Dadurch wird das
Verriegelungsstück 5 in Richtung aut das Rohrstück la
bewegt, bis sein Zapfen 56 in die Bohrung ic des eingesteckten Rohrs 1 eingreift und ein Auseinanderziehen
dieser beiden Rohre somit verhindert
Die Anordnung nach F i g. 7 und 8 unterscheidet sich
von der Anordnung nach Fi g. 1 bis 6 dadurch, daß der
Querriegel 2 im mittleren Bereich ein rundes Rohr ist Es ist mit dem unteren Rohrstück la des lotrechten Rohres
1 mittels U-'örmiger Teile 7 verbunden, die sowohl am
Querriege! 2 als auch an dem Rohstück la angeschweißt ist Das Verriegelungsstück 5, dessen Form in
F i g. 5 dargestellt ist ist in einem besonderen Führungsstück 8 geführt das im wesentlichen die Form eines
Würfels hat In seinem dem Rohrstück la abgewandten Ende besitzt das Führungsstück 8 waagerechte Längsschlitze
86. die den Schlitzen 26 des U-förmigen Teils 7 entsprechen und wie dieses vom Schieber 4 durchsetzt
weiden. In der zum Rohrstück la radialen Richtung besitzt das Führungsstück 8 eine im wesentlichen
quadratische Ausnehmung 8a, die dem Querschnitt des Verriegelungsstücks 5 entspricht Das obere Ende des
Stifts 6, der die Nut Sa des VerriegeJungsslücks 5 und in
diesem den Schieber 4 durchsetzt ragt durch ein Langloch 8c nach oben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Verriegeln von zwei koaxial ineinandergesteckten Rohren, von denen jedes einer
der Stiele eines Gerüstrahmens ist, die durch wenigstens je einen Querriegel mit einem zweiten
Stiel verbunden sind, und die in ihren Endbereichen radiale Bohrungen aufweisen, in die ein bewegliches
Verriegelungsstück eingreift, welches im Querschnitt des Querriegels angeordnet ist und durch
diesen geführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungsstück (5) an seinem den Rohren (1) gegenüberliegenden Ende einen Stift (6)
besitzt, der in ein Langloch (4c) eines quer zur Achse des Verriegelungsstückes (5) beweglichen Schiebers
(4) eingreift, das schräg zur Bewegungsrichtung des Schiebers (4) verläuft, und daß der Schieber (4) in
zwei sich gegenüberliegenden Schlitzen geführt ist, d;e im Querriegel (2) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungsstück (5) an seinem dem Rohr (1) abgewandten Ende eine waagerechte,
den Schieber (4) aufnehmende Nut (5a) besitzt, die von dem senkrechten Stift (6) durchsetzt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schlag zur Bewegungsrichtung des
Schiebers (4) liegende Langloch (4c,) in ein in Bewegungsrichtung des Schiebers (4) liegendes
Langloch (4b) mündet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegel (2) auf
seiner ganzen Länge als Rechteckrohr ausgebildet ist und das Verriegelungsstück (5) durch die beiden
Sei ten wände geführt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegel (2) im
mittleren Bereich als Rundrohr ausgebildet ist, an dessen Enden jeweils U-förmige Teile (7) angeschweißt
sind, mittels derer der Querriegel (2) mit dem Rohr (1) verbunden ist, und daß in dem Raum
zwischen dem Rohr (1) und dem U-förmigen Teil (7) ein Führungsstück (8) zur Führung des Verriegelungsstückes
(5) liegt.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712156251 DE2156251C3 (de) | 1971-11-12 | 1971-11-12 | Vorrichtung zum Verriegeln von zwei koaxial ineinandergesteckten Rohren |
| AT799872A AT322817B (de) | 1971-11-12 | 1972-09-18 | Vorrichtung zum verriegeln von zwei ineinandergesteckten rohren |
| CH1500172A CH548513A (de) | 1971-11-12 | 1972-10-13 | Vorrichtung zum verriegeln von zwei ineinanderangeordneten rohren. |
| NL7214467A NL7214467A (de) | 1971-11-12 | 1972-10-26 | |
| BE790724D BE790724A (fr) | 1971-11-12 | 1972-10-30 | Dispositif pour le verrouillage l'un a l'autre de deux tubes inseres l'un dans l'autre |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712156251 DE2156251C3 (de) | 1971-11-12 | 1971-11-12 | Vorrichtung zum Verriegeln von zwei koaxial ineinandergesteckten Rohren |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2156251A1 DE2156251A1 (de) | 1973-05-17 |
| DE2156251B2 true DE2156251B2 (de) | 1981-04-23 |
| DE2156251C3 DE2156251C3 (de) | 1981-12-17 |
Family
ID=5824929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712156251 Expired DE2156251C3 (de) | 1971-11-12 | 1971-11-12 | Vorrichtung zum Verriegeln von zwei koaxial ineinandergesteckten Rohren |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE790724A (de) |
| CH (1) | CH548513A (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1247183B (it) * | 1991-02-22 | 1994-12-12 | Renato Fontana | Struttura reticolare componibile e modulare |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
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1971
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-
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- 1972-10-13 CH CH1500172A patent/CH548513A/de not_active IP Right Cessation
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- 1972-10-31 FR FR7238612A patent/FR2159940A5/fr not_active Expired
Also Published As
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| BE790724A (fr) | 1973-02-15 |
| CH548513A (de) | 1974-04-30 |
| DE2156251A1 (de) | 1973-05-17 |
| FR2159940A5 (de) | 1973-06-22 |
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Legal Events
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