DE2156335C2 - Lichtsetzmaschine - Google Patents

Lichtsetzmaschine

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DE2156335C2
DE2156335C2 DE2156335A DE2156335A DE2156335C2 DE 2156335 C2 DE2156335 C2 DE 2156335C2 DE 2156335 A DE2156335 A DE 2156335A DE 2156335 A DE2156335 A DE 2156335A DE 2156335 C2 DE2156335 C2 DE 2156335C2
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B21/00Common details of photographic composing machines of the kinds covered in groups B41B17/00 and B41B19/00
    • B41B21/16Optical systems
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    • B41B17/00Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography
    • B41B17/04Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount
    • B41B17/10Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography with a carrier for all characters in at least one fount with a continuously-movable carrier

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lichtsetzmaschine mit einer eine Vielzahl von nebeneinander liegenden Zeichensätzen aufweisenden Zeichenmatrize, mit einer Aufzeichnungsfläche, auf die die Zeichen der Zeichenmatrize mittels einer eine Objektiveinrichtung enthaltenden Projektionseinrichtung zu projizieren sind, mit einer Zeichensatz-Auswahleinrichtung, die Zeichen eines ausgewählten Zeichensatzes der Zeichenmatrize zu beleuchten gestattet, und mit einer Zeichen-Spationierungseinrichtung, die eine der Breite des jeweils zu projizierenden Zeichens oder dem Abstand zwischen Zeichenzeilen entsprechende Relativbewegung zwischen den Zeichenbildern und der Aufzeichnungsfläche hervorzurufen gestattet. Unter einem Zeichensatz wird hier irgendeine Gruppe von zusammengefaßten Zeichen verstanden.
Eine Lichtsetzmaschine der vorstehend bezeichneten Art ist bereits bekannt (US-PS 26 70 665). Diese bekannte Lichtsetzmaschine weist eine Zeichenmatrize in Form einer Trommel mit einer Mehrzahl von Zeichensätzen auf, deren Zeichen mittels einer Projektionseinrichtung auf einen Aufzeichnungsträger projizierbar sind. Die Projektionseinrichtung kann dabei so eingestellt werden, daß unterschiedliche Zeichensätze der Zeichenmatrize ausgewählt werden und daß die Zeichen auf den Aufzeichnungsträger in einer Zeile projiziert werden. Zusätzlich zu den Zeichen- oder Zeilen-Spationierungsmechanismen sind bei der bekannten Lichtsetzmaschine noch spezielle Verschiebeeinrichtungen erforderlich, wie ein Objektiv und ein Prisma, um eine Kompensation beim Obergang von einem Zeichensatz bzw. einer Zeichenreihe auf einen anderen Zeichensatz bzw. eine andere Zeichenreihe vorzunehmen. Dies bedeutet aber einen erheblichen konstruktiven Aufwand bei der betreffenden bekannten Lichtsetzmaschine.
Es ist schließlich auch schon eine Lichtsetzmaschine
ίο bekannt (DE-OS 18 15 436), bei der eine Zeichenstreifen tragende Trommel vorgesehen ist, der eine Kollimatorlinse zugeordnet ist, wobei sämtlichen vorgesehenen Kollimatorlinsen eine Kollektorlinse zugehörig ist Auch diese bekannte Lichtsetzmaschine ermöglicht nicht ohne besonderen konstruktiven Aufwend den Obergang von einer Zeichenreihe zu einer anderen Zeichenreihe.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie mit geringerem konstruktivem Aufwand als bei den bisher bekannten Lichtsetzmaschinen beim Übergang von einem Zeichensatz bzw. einer Zeichenreihe auf einen anderen Zeichensatz bzw. eine andere Zeichenreihe ausgekommen werden kann.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einer Lichtsetzmaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß beim Übergang von einem Zeichensatz zu einem anderen Zeichensatz eine solche zusätzliche Verschiebung durch die Zeichenspationierungseinrichtung zwischen den Zeichenbildern und der Aufzeichnungsfläche erfolgt, daß die Zeichen des betreffenden anderen Zeichensatzes auf der Aufzeichnungsfläche in einem gewünschten Abstand vom entsprechenden Zeilenanfang und/oder vom letzten Zeichen des genannten einen Zeichensatzes auftreten. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß ein und derselbe Mechanismus sowohl für die Zeichen- bzw. Zeilenspationierung als auch für die Kompensation beim Übergang von einem Zeichensatz bzw. einer Zeichenreihe zu einem anderen Zeichensatz bzw. einer anderen Zeichenreihe ausgenutzt wird. Dies bedeutet, daß die bei der Lichtsetzmaschine gemäß der Erfindung vorgesehene Zeichenspationierungseinrichtung doppelt ausgenutzt wird, wodurch sich insgesamt ein geringerer konstruktiver Aufwand gegenüber den bekannten Lichtsetzmaschinen ergibt.
Vorzugsweise ruft die Zeichensatz-Auswahleinrichtung eine Relativbewegung zwischen den Zeichenbildern und einem Aufzeichnungsträger in derselben Richtung hervor, in der die durch die Zeichen-Spationierungseinrichtung hervorgerufene Bewegung auftritt. Dies bringt den Vorteil einer besonders einfachen Konstruktion der Lichtsetzmaschine mit sich.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
F i g. 1 zeigt schematisch Grundelemente einer Lichtsetzmaschine, zu der eine Vielzahl von jeweils eine Gruppe von zusammengefaßten Zeichen bildenden Zeichensätzen hinzufügbar ist.
F i g. 2 zeigt einen Teilschnitt einer Mehrfach-Zeichensatzmatrize.
F i g. 3 zeigt in einem Beispiel eine Textzeile aus Zeichen dreier verschiedener Zeichensätze.
Fig.4 zeigt schematisch eine Ausführungsform der Erfindung mit einer sich drehenden Matrize, die zur Erzielung einer Zeichenbeabstandung verschoben wird. F i g. 5 zeigt eine andere Darstellung der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform mit der zusätzlichen Möglichkeit einer Punktgrößenwahl.
Fig.6 zeigt eine der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform entsprechende Ausführungsform der Erfindung mit im Unterschied zur Fig.4 eine Verschiebelinse umfassendem Zeichenabstandsmeehanismus.
F i g. 7 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, in der eine Matrize durch eine Mehrfach-Zeichensatztrommel und der Abstandsmechanismus durch eine Verschiebelinse gebildet sind.
Fig.8 zeigt eine Schnittansicht einer die Trommel gemäß F i g. 7 verwendenden Ausführungsform, wobei jedoch eine Vielzahl von Blitzlampen als Beleuchtungseinrichtungen anstelle eines Verschlußbandes vorgesehen ist
F i g. 9 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, gemäß der eine Relativbewegung zwischen einer Matrize und einem Film dadurch bewirkt wird, daß zwischen der betreffenden Matrize und Projektionslinsen reflektierende Oberflächen vorgesehen werden, um durch unterschiedliche Vergrößerungsverhältnisse hervorgerufene Abstandskorrekturen zu vermeiden.
Fig. 10 zeigt den Teil einer Mehrfach-Zeichensatzmatrize, der sich ständig in einer Zeichenabstandsrichtung bewegt
F i g. 11 zeigt schematisch die Anwendung einer Vertikal-Zeichenbeabstandung (Zwischenzeilenabstand oder Druchschuß) bei einer Zeichensatzauswahl.
In F i g. 1 sind in einem Blockdiagramm die Grundelemente einer photographischen Typensetzmaschine gezeigt. Das ausgewählte Zeichen wird an einem Punkt, wie dem Punkt F2, in einer Zeichendarstellungsebene 1 dargestellt. F2 könnte dabei die Lage eines Bezugspunkts eines Zeichens sein, und zwar zu dem Zeitpunkt, zu dem das betreffende Zeichen zur Projektion beleuchtet wird. Sofern erwünscht, können Begrenzungsöffnungen oder Fenster, wie es an der Stelle 15 angedeutet ist, aus einer Maske ausgeschnitten sein, um die Beleuchtung auf das ausgewählte Zeichen unter Ausschluß der übrigen Zeichen zu beschränken. Jedes ausgewählte Zeichen einer Zeile, das zu derselben »Zeichenreihe« gehört (im Falle einer umlaufenden Scheibe oder Trommel) oder das zu derselben Matrizenplatte gehört, tritt nacheinander an der Stelle bzw. an dem Punkt F2 auf, von dem aus das jeweilige Zeichen durch das optische System 4 auf den Film 2 projiziert wird. Die Zeichen werden längs der Grundlinie BL durch relative Verschiebung einer (oder zweier) Elemente der drei Hauptelemente der Maschine in richtiger Weise voneinander beabstandet (nämlich der Zeichendarstellungsebene 1, der Linse bzw. des Objektivs 4 und des Films 2). Eine derartige Beabstandung kann z. B. dadurch erhalten werden, daß der Zeichendarstellungspunkt um Strecken bewegt wird, die der Breite des jeweils zu projizierenden Matrizenzeichens entsprechen (und zwar unabhängig von der optischen Vergrößerung), wie dies an anderer Stelle bereits erläutert wird. Eine andere Möglichkeit der Zeichenbeabstandung besteht darin, die Projektionslinse 4 zu bewegen oder den Film 2 in einer Richtung parallel zur Grundlinie BL der gerade gesetzten Zeile zu bewegen. In diesen beiden zuletzt betrachteten Fällen hängt die Verschiebung der Linse oder des Films von der Breite des jeweiligen Matrizenzeichens und von dem Vergrößerungsverhältnis des optischen Systems ab. Selbstverständlich ist es möglich, relative Verschiebungen einer der drei Grundelemente relativ zu den jeweils übrigen Elementen vorzunehmen, wie dies an anderer Stelle bereits beschrieben wird.
Im folgenden wird die Erfindung im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit bei Maschinen erläutert die eine Zeichenmatrix bzw. Zeichenmatrize in Form eines Bandes, in Form einer Scheibe oder in Form einer Trommel aufweisen, welche mit verschiedenen Zeichenreihen unterschiedlicher Zeichensätze versehen ist F i g. 2 zeigt einen Teil eines Matrizenstreifens 14, der
ίο mit drei Zeichenreihen 44, 46 und 48 versehen ist In diesem Beispiel ist der Matrizenstreifen auf einer kontinuierlich sich drehenden Trommel angeordnet so daß die Verschiebung der Zeichen vertikal erfolgt, wie dies durch die in der betreffenden Zeichnungsfigur angegebenen Pfeile angedeutet ist Die jeweils ausgewählten Zeichen werden auf die lichtempfindliche Oberfläche projiziert wenn sie die sogenannte Blitzlinie FL durchlaufen. Jede Reihe kann selektiv beleuchtet werden, und zwar entweder dadurch, daß ein Fenster entsprechend bewegt wird, oder indem eine Blitzlampe oder ein Lichtleiter bzw. eine Lichtleitung von Reihe zu Reihe bewegt wird, oder indem individuelle Blitzlampen je Reihe verwendet werden, wie dies mit 18, 20 und 22 entsprechend angedeutet ist Die den drei Reihen gemäß F i g. 2 entsprechenden Zeichendarstellungssiel lensindin Fig. 1 mit Fl, F2bzw. F3bezeichnet
Aus F i g. 1 dürfte ersichtlich sein, daß jeder Reihe ein anderer optischer Projektionsweg 132 bzw. 133 bzw. 134 zugeordnet ist, wobei die betreffenden optischen Projektionswege um einen Abstand »rf« voneinander beabstandet sind. Nach Durchlaufen des optischen Systems 4 ist der Abstand der zu unterschiedlichen Reihen gehörenden projizierten Zeichenbilder längs der Grundlinie BL auf dem Film 2 gleich dem Abstand zwischen den Reihen auf der Matrize multipliziert mit der optischen Vergrößerung, wie dies in F i g. 1 mit »cta« veranschaulicht ist
Um in ein und derselben Textzeile zu unterschied!! chen Zeichensätzen gehörende Zeichen oder Worte richtig voneinander zu beabstanden oder um gerade Ränder für Zeilen unterschiedlicher Zeichensätze zu erzielen, ist es erforderlich, eine Korrektur oder Kompensation einzuführen, die den hier als Abstandsmechanismus bezeichneten Beabstandungsmechanismus veranlaßt, das jeweilige Bild auf dem Film in Bezug auf die Setzrichtung um einen Abstand »dm« vorwärts oder rückwärts zu bewegen. Die Korrektur kann mit der Beabstandung des vorhergehenden oder nachfolgenden Zeichens (oder des Wortabstands) kombiniert werden.
so In diesem Fall umfaßt der Zeichenabstandsmechanismus 8 einen Addierer, der ein Ausgangssignal abgibt, das gleich der algebraischen Summe der Zeichenbreite (des zuvor geblitzten Zeichens oder des zu blitzenden Zeichens), der Breite des Wortzwischenraums (in den meisten Fällen) und der Korrektur »d« oder »dm« ist, wobei alle diese Werte in gemeinsamen »Breitewerten« ausgedrückt werden. Das in der Zeichnung dargestellte Kästchen 12, welches die Zeichenabstandssteuereinrichtung darstellt, kann »Breite-Tabellen« oder »Breite-Karten« enthalten, wie dies in der US-Patentschrift 33 32 617 angegeben ist sowie eine Ausrichteinrichtung und in einigen Fällen eine Multipliziereinrichtung, wie dies in der US-Patentschrift 28 76 687 beschrieben ist. Das Kästchen 10 kann eine gespeicherte Information enthalten, die erforderlich ist, um eine »Zeichensatzverschiebung« auf den Befehl eines Steuercodes hin auszuführen, um die selektive Beleuchtung der Stelle Fl, F2 oder F3 zu bewirken und um ferner die
erforderliche Beabstandungskorrektur bei der Zeichensatzverschiebung in die Zeichenabstandssteuereinrichtung einzuführen. Das Kästchen 9 stellt die aligemeine Steuerschaltung der Maschine dar.
Die in Fig.3 dargestellte Zeile stellt Wörter dreier verschiedener Zeichensätze dar. An Hand dieser Worte soll gezeigt werden, was unter »Zeichenabstandsverschiebung« und »Zeilenabstandsverschiebung« zu verstehen ist. In F i g. 3 ist ferner gezeigt* was passiert, wenn keine Abstandskorrektur auf eine Zeichensatzverschiebung hin vorgenommen wird. Bei Fehlen einer Abstandskorrektur würde das zweite Wort »Inc.« um einen Abstand von »2 dm« von seiner gewünschten Stellung aus nach links verschoben werden, und das dritte Wort »Wilmington« würde um einen Abstand »dm« von seiner richtigen Stellung aus nach rechts verschoben werden. (Der erste Buchstabe dieser Worte ist jeweils in gestrichelten Linien und der Klarheit wegen in einer anderen Höhe dargestellt. Im übrigen ist in den Zeichnungen die U.nkehrwirkung der Optiken der Klarheit wegen unberücksichtigt gelassen.)
In Systemen, die das sogenannte »optische Hebelprinzip« ausnutzen (gemäß dem Zeichen voneinander beabstandet werden, bevor sie rn eine entsprechende . Größe gebracht werden), wie dies in F i g. 4, 5 und 9 gezeigt ist, ist die Zeichensatz-Verschiebekorrektur — in absolute Wertegrößen — gleich dem Abstand (in Breite-Einheiten), um den die Zeichensatzreihen voneinander getrennt sind. Dieser Abstand ist vollkommen unabhängig von dem Vergrößerungsverhältnis. Der Abstandsmechanismus führt z. B. in F i g. 1 eine Korrektur »d« in einer Richtung für eine Verschiebung bzw. einen Übergang von dem Zeichensatz 44 (F i g. 2) zu dem Zeichensatz 45 hin ein, während eine Korrektur von »2 in derselben Richtung auf einen Übergang von dem Zeichensatz 44 auf den Zeichensatz 48 eingeführt wird. Eine Korrektur von »d« in der anderen Richtung wird für einen Übergang von dem Zeichensatz 48 auf den Zeichensatz 46 eingeführt, etc.
Das grundsätzliche Zeichendarstellungssystem und Beabstandungssystem bzw. Abstandssystem, wie es an anderer Stelle bereits beschrieben wird, ist in Fig.4 dargestellt Gemäß F i g. 4 ist die Matrizenscheibe 6 für eine Zeichenauswahl und für eine Zeichendarstellung ständig drehbar, und außerdem ist sie imstande, längs der Linien y-y' verschoben zu werden, um den jeweils richtigen Zeichen- und Wortabstand zu erhalten. In dem Bereich 17 sind drei Zeichensatzreihen angedeutet Die Zeichen werden durch eine feststehende Linse bzw. ein feststehendes Objektiv 4 auf den Film 2 projiziert und zum Zwecke der Bildung einer Setzzeile längs der Grundlinie BL ausgerichtet Die Zeichensatz-Verschiebekorrektur oder -kompensation wird dadurch erhalten, daß die Matrizenscheibe 6 längs der Linie y-y'um einen Abstand bewegt wird, der gleich dem Abstand aufeinanderfolgender Reihen ist So wird z. B. der Übergang von dem Zeichendarstellungspunkt Fl (stark gedruckte Zeichen gemäß F i g. 2) zu dem Zeichendarstellungspunkt F3 (Antiquazeichen) dadurch erzielt, daß die Scheibe nach rechts (wie dies in F i g. 4 veranschaulicht ist) um einen Abstand von »2 cfrebewegt wird, damit nämlich die Projektion F3' des Punktes F3 an die Stelle auf dem Film gebracht wird, die die Projektion FV des Punktes Fl vor der Korrektur aufgenommen hat In diesem besonderen Fall ist die Korrektur »negativ«, da sie entgegen der normalen Zeichenabstandsverschiebung der Scheibe 6 erfolgt, wie dies durch den Pfeil 69 veranschaulicht ist
Das in F i g. 5 dargestellte Projektionssystem ist das gleiche Projektionssystem wie in Fig.4. Eine Ausnahme hiervon bildet jedoch die Tatsache, daß noch eine Linse bzw. ein Objektiv hinzugefügt ist, um unterschiedliehe Zeichengrößen auf dem Film zu erhalten. Mit 40 und 42 sind dabei zwei Linsen unterschiedlicher Brennweite bezeichnet. Selbstverständlich befindet sich zu einem Zeitpunkt jeweils nur eine Linse in dem optischen Weg. Die Auswahl der einen oder der anderen Linse erfolgt generell durch Drehung eines Objektiv- bzw. Linsenrevolvers oder durch einen anderen analogen Größenänderungsmechanismus. Aus F i g. 5 dürfte ersichtlich sein, daß eine Verschiebung »d« der Matrizenscheibe 6 den Projektionspunkt auf dem Film um eine Strecke 58 verschiebt, wenn die Linse 40 mii reiaiiv starker VergröBerung verwendet wird, und um eine kürzere Strecke 62, wenn die Linse 42 mit relativ geringer Vergrößerung verwendet wird. Auf Grund des »optischen Hebels« (Beabstandung vor Größenwahl) stehen die Strecken 58 und 62 im gleichen Verhältnis wie die vergrößerten Bilder, so daß die Zeichenabstandskorrektur automatisch erhalten wird. Außerdem braucht das Vergrößerungsverhältnis nicht berücksichtigt zu werden, wenn die Matrix durch den Zeichenabslandsmechanismus wieder in entsprechende Stellung gebracht wird, um die Verschiebung von einem Zeichensatz zu einem anderen Zeichensatz zu kompensieren.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einem das Prinzip des »optischen Hebels« ausnutzenden System ist in Fig. 9 gezeigt. Gemäß Fig.9 ist die kontinuierlich sich drehende Matrize 6 durch eine Scheibe gebildet, die mit mehreren Kreisen (Reihen) von Zeichen unterschiedlicher Zeichensätze versehen ist wie dies mit 118, 121 und 122 angedeutet ist. Die Beleuchtung der Reihe 118 wird durch eine Blitzeinheit 136 erzielt, die z. B. eine Blitzlampe, einen Kondensator und eine »Lichtleitung« 18 enthält Eine selektive Beleuchtung kann dabei dadurch erzielt werden, daß die Lichtleitung 18 gegenüber dem ausgewählten Zeichensatz bewegt wird. Vorzugsweise wird die Beleuchtung jedoch in der Weise vorgenommen, daß eine gesonderte Blitzeinheit der Leitung 20 zugeordnet wird, um den Zeichensatz 121 zu beleuchten, und daß eine weitere Leitung 22 zur Beleuchtung des Zeichensatzes 122 vorgesehen wird, usw. Das Projektionssystem enthält eine reflektierende Dachanordnung, bestehend aus reflektierenden Flächen 124 und 126 (wie ein Prisma oder ein Spiegelpaar), die in einer Richtung parallel zu
so der Matrize und der Blitzlinie FL bewegt werden und dabei unterschiedliche Zeichendarstellungspunkte (sie he F i g. 1) für Zeichenabsiandszwecke durchlaufen bzw. schneiden. Ein von der reflektierenden Dachanordnung her kommendes Zeichen tragendes Lichtbündel 138 tritt in eine Projektionslinse 40 ein (das ist eine von mehren auswechselbaren Linsen mit unterschiedlichen Vergrößerungen, die z. B. in einem Objektivrevolver untergebracht sind) und bildet ein Bild des jeweils ausgewählten Zeichens der ausgewählten Größe auf dem Film 2. Wie in Fig.9 gezeigt, wird bei dieser besonderen Ausführungsform der Erfindung der Übergang von einem Zeichensatz zu einem anderen Zeichensatz durch Neueinstellung oder Korrektur der reflektierenden Dachanordnung längs ihres normalen Zeichenabstandsweges um eine Strecke erhalten, die gleich der Hälfte der Strecke ist, die den Zeichensatz, der benutzt worden ist von dem Zeichensatz trennt der auszuwählen ist Diese verminderte Verschiebung wird
durch die »Doppelreflextion« der Dachanordnung bewirkt.
Bei dem in F i g. 9 dargestellten Beispiel erfolgt somit der Übergang von dem Zeichensatz 118 auf den Zeichensatz 122 dadurch, daß die Dachanordnung um den Abstand »SS« verschoben wird, so daß die erste reflektierende Fläche aus der Stellung 124 in die Stellung 124£> gelangt, während die zweite reflektierende Fläche von der Stellung 126 in die Stellung 1260 gelangt. Wenn dies geschieht, wird die Beleuchtungsquelle von der Leitung 18 zu der Leitung 22 hin übertragen, und zwar z. B. dadurch, daß die der Leitung 22 zugeordnete Blitzlampe gespeist wird. Das an der Stelle 118 austretende zeichentragende Bündel ist mit 135 bezeichnet. Das an der Stelle 122 austretende Bündel ist mit 137 bezeichnet. Diese Bündel folgen demselben Weg 138 an der Austrittsseite der Dachanordnung, da das virtuelle Bild eines an dem Punkt 118 liegenden Zeichens (durch die beiden Spiegelflächen an den Stellen 124 und 126 hervorgerufen) an demselben Punkt liegt bzw. auftritt wie das virtuelle Bild eines Zeichens, das an dem Punkt 122 liegt (durch dieselben reflektierenden Flächen auf deren Verschiebung zu den Stellen 1246—1266 hin hervorgerufen). Die Lage der virtuellen Bilder ist an der Stelle 120 angedeutet. Die Stelle bzw. der Punkt 120 ist symmetrisch zu dem Punkt (oder der Zeichenstelle) 118 in Bezug auf den Scheitelpunkt 140 der Dachanordnung, wenn die Spiegel in der durch stark ausgezogene Linien dargestellten Lage sind. Der Punkt 120 ist im übrigen symmetrisch zu dem Punkt 122, nachdem der Scheitelpunkt sich von der Stellung 140 in die Stellung 1406 verschoben hat. Die durch die erste reflektierende Fläche erzeugten virtuellen Bilder der Punkte 118 bzw. 122 sind an den Stellen 119 bzw. 123 angedeutet
Die Erfindung ist somit soweit erläutert worden, wie sie in Maschinen einbezogen werden kann, die das Prinzip des optischen Hebels ausnutzen, das in F i g. 6 nicht näher dargestellt ist Gemäß F i g. 6 dreht sich die Matrizenscheibe 6 um eine feststehende Achse 39, und die Zeichendarstellungspunkte 44 und 48 liegen an festen Stellen. Die Zeichen-Beabstandungsfunktion wird durch Verschiebung der Projektionslinse (wie der Linse 40) längs einer parallel zu dem Film 2 verlaufenden Linie 66 bewirkt. Eine weitere Linse 42, die eine schwächere Vergrößerung liefert als die Linse 40, kann dazu benutzt werden, kleinere Bilder zu erzeugen. Die betreffende Linse 42 wird längs des Weges 64 bewegt Um eine Zeichensatz-Verschiebekorrektur zum Zwecke der Kompensation des Obergangs von dem Zeichensatz 48 auf den Zeichensatz 44 einzuführen, wird, wie dies aus F i g. 6 hervorgeht der Linsenschlitten biw. Linsenträger um einen Abstand 75 bewegt, wenn die Linse 42 benutzt wird, und um einen Abstand 73, wenn die Linse 40 benutzt wird, so daß in jedem Fall das Bild auf dem Film von dem Punkt 70 (Bild des Zeichensatzes 48) zu dem Punkt 72 (Bild des Zeichensatzes 44) verschoben wird. Demgemäß wird der Zeichenabstandsmechanismus auf einen Zeichensatz-Verschiebebefehl hin neu eingestellt (oder korrigiert), und zwar um einen Wert der von der Beabstandung der Zeichensatzreihen auf der Matrix bzw. Matrize abhängt und von dem Vergrößerungsverhältnis. Diese Korrekturwerte können vorberechnet und gespeichert werden; sie können jeweils bereitgestellt bzw. abgerufen werden, wenn sie auf den Befehl eines Zeichensatz-Verschiebesteuercodes hin erforderlich sind.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Anordnung wird die Zeichen-Beabstandungsfunktion auch dadurch erhalten, daß eine Linse 76 längs des Weges 77 um veränderbare Beträge verschoben wird, die von zwei Faktoren abhängen, nämlich von der Breite des Hauptzeichens in der Matrize und von dem Vergrößerungsverhältnis. Eine sich ständig drehende Trommel 90 ist mit acht Matrizenstreifen 92-1 bis 92-8 versehen. Jeder Streifen kann einen oder mehrere Zeichensätzen enthalten. Die
ίο Blitz-Zeitsteuerung wird, wie dies in der US-Patentschrift 27 90 362 erläutert ist, mit Hilfe eines Bandes von lichtdurchlässigen Schlitzen 80 erhalten. In der Trommel ist eine Blitzlampe (nicht gezeigt) angeordnet, wobei jedoch nur das aus dem jeweils ausgewählten Matrixband austretende Licht das optische System erreichen kann. Dies wird durch Verwendung eines Verschlußbandes 82 erzielt, das mit einer öffnung oder einem Fenster 88 versehen ist, welches längs einer Richtung parallel zur Achse der Trommel bewegt werden kann und welches gegenüber dem jeweils ausgewählten Zeichensatz angeordnet ist. Das Band 82 könnte aus irgendeinem dünnen, flexiblen lichtundurchlässigen Material bestehen. Das Band 82 wird durch Verwendung von federbelasteten Trommeln 84 und 86 unter Spannung gehalten, die an dem Rahmen 102 der Matrizentrommel befestigt sind. Das Band 82 kann mit Hilfe eines Schrittmotors 110 in Längsrichtung bewegt werden, der durch den Zeichensatz-Verschiebemechanismus 106 gesteuert wird. Dieser Zeichensatz-Ver-Schiebemechanismus 106 steuert ferner die Verschiebung der Linse 76 (wie dargestellt), um die Linse jeweils nach Auswahl eines anderen Zeichensatzes zu korrigieren bzw. neu einzustellen.
Die Linse 76 ist z. B. in stark ausgezogenen Linien in der Stellung dargestellt, die sie zu Beginn einer auf dem Film 2 zu blitzenden Zeile der Länge »LL« einnimmt. Wie dargestellt, wird das erste Zeichen der Zeile von der Stelle 88 der Matrize zu der Stelle 130 auf dem Film hin projiziert. Wenn es erwünscht ist, zu Beginn der nächsten Zeile von dem Zeichensatz 92-1 auf den Zeichensatz 92-8 überzugehen, wird die Linse von der Position 76 in die Position 76-1 verschoben. Diese Verschiebung ist die Zeichensatz-Verschiebe-Abstandskorrektur, und im Falle von Anordnungen, bei denen das Prinzip des optischen Hebels nicht benutzt wird, muß bei der Größe der Verschiebung der Abstand der Zeichensätze auf der Matrix ebenso wie das Vergrößerungsverhältnis berücksichtigt werden. Die unterschiedlichen Korrekturwerte, wie sie bei dem Beispiel gemäß F i g. 6 vorliegen, können vorberechnet und in einem Speicher gespeichert werden, wie dies oben erläutert worden ist Diese Werte, die in dem Kästchen 106 gespeichert werden könnten, werden zu der Schlitten-Abstandssteuereinrichtung hin übertragen, und zwar durch die geeigneten Zeichensatz-Verschiebesignale, die von der durch das Kästchen 112 dargestellten allgemeinen Steuerschaltung der Maschine abgegeben werden. Selbstverständlich kann die Stellung der Linse 76 längs der Linie 77 zu irgendeinem Zeitpunkt während des Setzens einer Zeile korrigiert werden, und zwar entweder vor oder nach Auftreten eines Zeichensatz-Verschiebebefehls.
Wie oben erwähnt könnte die Linsen-Positionierungskorrektur in däe Linsenverschiebung einbezogen sein, die erforderlich ist, um normalerweise das zuletzt gelesene Zeichen (oder den Zwischenwortabstand) von dem benachbarten Zeichen zu beabstanden. Die extremen Stellungen der Projektions- und Beabstan-
dungs-Linsen (im Falle der dargestellten Vergrößerung) sind an der Stelle 76 (Zeichensatz 92-1) bzw. an der Stelle 76-3 (Zeichensatz 92-8) angedeutet. Gemäß Fig.7 ist die Projektionslinse für ein 1 :1-Vergrößerungsverhältnis in gleichem Abstand von der Matrize und dem Film angeordnet. In diesem Fall ist die gesamte Maximalbewegung der Linse gleich der Hälfte der Maximallänge der Zeile LL zuzüglich der Hälfte des Abstands zwischen den am weitesten voneinander beabstandeten Zeichensatz-Streifen. Selbstverständlich ist es möglich, eine Linse durch eine andere Linse mit einer anderen Vergrößerung auszutauschen. Um in diesem Fall denselben linken Rand auf dem Film beizubehalten, muß eine zusätzliche Linseneinstellkorrektur »MC« eingeführt werden (die lediglich von dem Vergrößerungsverhältnis abhängt). Dies könnte dadurch erfolgen, daß ebenfall die Randkorrekturwerte in einem Speicher, wie dem Speicher 105, gespeichert werden, der am Ende der jeweiligen Zeile durch die Schaltung 112 aktiviert wird.
In F i g. 8 ist ein dem in F i g. 7 dargestellten System entsprechendes System dargestellt, wobei jedoch im Unterschied zu dem in F i g. 7 dargestellten System das Verschlußband 82 durch eine Vielzahl von Blitzeinheiten 92-1 bis 92-8 ersetzt ist, deren jede einem Matrixstreifen 94-1 bis 94-8 zugeordnet ist, wobei die einzelnen Blitzeinheiten durch Lichtabschirmungen 100 voneinander getrennt sind. Ein Zeichensatz-Verschiebesignal bewirkt die Speisung der Blitzeinheit, die dem gewünschten Zeichensatz-Streifen zugeordnet ist, und zo zwar über eine Blitzauswahlschaltung 116, die durch die Zeichensatz-Verschiebeschaltung 114 gesteuert wird.
In sämtlichen vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Zeichendarstellungspunkte, wie die Zeichendarstellungspunkte Fl, F2 und F3 gemäß F i g. 1, in einer Zeile parallel zur Basis der zu setzenden Zeile untergebracht, so daß der Übergang von einem Darstellungspunkt auf einen anderen Darstellungspunkt durch geeignete Einstellung des Zeichenabstandsmechanismus bewirkt wird, der zur Beabstandung der Zeichen längs einer Zeile benutzt wird. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung, wie sie in F i g. Π gezeigt ist, ist der Zeichensatz-Verschiebemechanismus, der bisher als unersätzlich angesehen worden ist, durch Ausnutzung des Zeilenabstands- oder Führungsmechanismus der Maschine zur Vornahme einer Einstellung bezüglich einer Zeichensatzverschiebung (siehe auch Fig.3) eliminiert Ein derartiges System ist im übrigen an anderer Stelle beschrieben. Die Zeichenmatrizentrommel 28 ist mit Matrizenbändern so 141, 142, 143 und 144 versehen, die unterschiedliche Zeichensätze bzw. Typensätze darstellen bzw. umfassen.
Wie in Fig. 10 dargestellt, werden die Zeichen der Matrize in einer Richtung bewegt, die parallel zu ihrer Grundlinie verläuft (im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Systemen, bei denen die Matrixzeichen in einer Richtung bewegt wurden, die senkrecht zu deren Grundlinie verläuft, wie dies z. B. in F i g. 2 veranschaulicht ist). Die ausgewählten Zeichen werden durch eine Blitzlampe 24,25,26 oder 27 auf einen Film 2 projiziert, und zwar mittels einer Linse 4. Die normale Funktion des vorstehend auch als Durchschußmechanismus bezeichneten Führungsmechanismus 32 besteht darin, den Film am Ende der jeweiligen Zeile zum Zwecke der Zeilenbeabstandung zu bewegen bzw. verschieben. Gemäß der Erfindung wird derselbe Mechanismus nun auch dazu herangezogen, auf derselben Grundlinie Zeichen einzustellen, die von irgendeinem Zeichensatz der vier Zeichensätze der Trommel 28 her projiziert werden. Es dürfte aus F i g. 11 ersichtlich sein, daß ohne eine Korrektur die Zeichen der Reihen 141,142,143 und K4 zu den Stellen 145,146, 147 bzw. 148 hin projiziert werden würden. Die auf eine Zeichensatz-Verschiebung hin vorzunehmende Korrektur wird nun dadurch bewirkt, daß der Film nach oben oder nach unten bewegt wird, d. h. von der Abwickelspule 34 zu der Aufwickelspule 36 hin oder umgekehrt. In welcher Richtung der Film bewegt wird hängt von dem benutzten Zeichensatz und von dem ausgewählten neuen Zeichensatz ab (wie in dem Beispiel, das in Bezug auf die F i g. 4, 7 und 8 oben erläutert worden ist). Bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel hängt die Größe der Filmverschiebungskorrektur von dem Abstand »d« zwischen den Reihen unterschiedlicher Zeichensätze und von dem Vergrößerungsverhältnis ab (d. h. bei dieser Ausführungsform ist keine optische Hebelübersetzung vorgesehen).
Das in F i g. 11 dargestellte System ist besonders vorteilhaft bei einem bestimmten Typ einer Hochgeschwindigkeits-Maschine, wie sie an anderer Stelle bereits beschrieben wird. Dieses System erlaubt jedoch nicht eine schnelle Zeichensatz-Verschiebung während des Setzens einer Zeile, wie dies der Fall ist in Systemen, in denen der Zeichenabstandsmechanismus (anstatt des Zeilenabstandsmechanismus) als Zeichensatz-Änderungseinrichtung benutzt wird.
Obwohl eine sich drehende Matrize beschrieben worden ist, dufte einzusehen sein, daß eine Index-Matrix oder eine »Start-Stop«-Matrix im Rahmen der vorliegenden Erfindung ebenso verwendet werden könnte. Außerdem dürfte ersichtlich sein, daß mehr als eine Scheibe oder Trommel je nach Wunsch verwendet werden können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Lichtsetzmaschine mit einer eine Vielzahl von nebeneinander liegenden Zeichensätzen aufweisenden Zeichenmatrize,
mit einer Aufzeichnungsfläche, auf die die Zeichen der Zeichenmatrize mittels einei eine Objektiveinrichtung enthaltenen Projektionseinrichtung zu projizieren sind,
mit einer Zeichensatz-Auswahleinrichtung, die Zeichen eines ausgewählten Zeichensatzes der Zeichenmatrize zu beleuchten gestattet,
und mit einer Zeichen-Spationierungseinrichtung, die eine der Breite des jeweils zu projizierenden Zeichens oder dem Abstand zwischen Zeichenzeilen entsprechende Relativbewegung zwischen den Zeichenbildßrn und der Aufzeichnungsfläche hervorzurufen gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß beim Obergang von einem Zeichensatz (z. B. 44) zu einem anderen Zeichensatz (z. B. 46) eine solche zusätzliche Verschiebung durch die Zeichenspatior.ierungseinrichtung (8) zwischen den Zeichenbildern und der Aufzeichnungsfläche (2) erfolgt, daß die Zeichen des betreffenden anderen Zeichensatzes (46) auf der Aufzeichnungsfläche (2) in einem gewünschten Abstand vom entsprechenden Zeilenanfang und/oder vom letzten Zeichen des genannten einen Zeichensatzes (44) auftreten.
2. Lichtsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichensatz-Auswahleinrichtung (10) eine Relativbewegung zwischen den Zeichenbildern und einem Aufzeichnungsträger (2) in derselben Richtung hervorruft, in der die durch die Zeichen-Spationierungseinrichtung (8) hervorgerufene Bewegung auftritt.
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DE1815436B2 (de) * 1967-12-28 1973-03-22 Fujitsu Ltd., Kawasaki (Japan); Asahi Optical Co. Ltd., Tokio Lichtsetzmaschine

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DE2156335A1 (de) 1972-05-25
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