DE2156404C3 - Vorrichtung zur Deklinationskorrektur bei einem magnetischen Kompaß - Google Patents
Vorrichtung zur Deklinationskorrektur bei einem magnetischen KompaßInfo
- Publication number
- DE2156404C3 DE2156404C3 DE19712156404 DE2156404A DE2156404C3 DE 2156404 C3 DE2156404 C3 DE 2156404C3 DE 19712156404 DE19712156404 DE 19712156404 DE 2156404 A DE2156404 A DE 2156404A DE 2156404 C3 DE2156404 C3 DE 2156404C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- declination
- compass
- disk
- base plate
- hole
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Deklinationskorrektur bei einem magnetischen Kompaß nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekanntlich stellt sich die Nadel eines magnetischen Kompasses auf den durch den magnetischen Nord- und
den Südpol verlautenden Meridian ein, welcher mit dem geographischen Meridian einen Winkel einschließt, was
als Deklination bezeichnet wird.
Mittels einer aus der CH-PS 3 33 971 bekannten Vorrichtung zur Deklinationskorrektur bei einem
magnetischen Kompaß kann die an verschiedenen Orten bestehende Deklination so am Kompaß eingestellt
werden, daß ihr Einfluß auf die Richtungen kompensiert wird. Hierbei weist die bekannte Vorrichtung
zur Deklinationskorrektur eine mit einer Deklinationsmarke versehene Scheibe auf, die koaxial außerhalb
einer die Kompaßskala tragenden Scheibe angeordnet ist. Zum Einstellen der Deklination am
Kompaß ist die mit einer Deklinationsmarke versehene Scheibe bezüglich der die Kompaßteilung tragenden
Scheibe drehbar angeordnet. Am Rande der Skalenscheibe ist eine von außen zugängliche Achse eines
Rädchens oder Ritzels drehbar gelagert, welch letzteres mit dem Umfang der die Deklinationsmarke tragenden
Scheibe form- oder reibschlüssig in Drehverbindung steht. Durch Drehen des Rädchens oder Ritzels bzw.
dessen Achse kann die mit der Deklinationsmarke versehene Scheibe gegenüber der Skalenscheibe gedreht
und dadurch die Deklination ausgeglichen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine gegenüber der bekannten Vorrichtung in Aufbau und Wirkungsweise
einfachere Vorrichtung zur Deklinationskorrektur bei einem magnetischen Kompaß zu schaffen, so daß
die Deklination am Kompaß problemlos und ohne Mühe eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Deklinationskorrekiur
bei einem magnetischen Kompaß ist somit beispielsweise sowohl die Zähnung am äußeren
Umfang der Deklinationsscheibe als auch das in Präzisionsbearbeitung hergestellte Rädchen oder Ritzel
entfallen. Durch das Einführen eines Halteteils in das Loch, oder in eine Vertiefung in der Deklinationsscheibe,
durch Einsetzen eines solchen Halteteils vor einer Erhöhung an der Deklinationsscheibe oder durch
Andrücken des Haiieteils gegen die Deklinationsscheibe kann somit bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
die Deklinationsscheibe ortsfest gehalten werden, ohne daß dadurch die freie Drehbarkeit der Nadeldose
bezüglich der Deklinationsscheibe beeinträchtigt wird. Zum Einstellen und Ausgleichen der Deklination am
Kompaß wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Nadeldose gedreht und gleichzeitig die Deklinationsscheibe
festgehalten. Die im Aufbau und in ihrer Wirkungsweise einfache Vorrichtung gemäß der Erfindung
eignet sich daher besonders für Überlandwanderungen oder Märsche nach dem Kompaß.
Nachfolgend wird die Erfindung im einzelnen unter Bezug auf die Figuren in der Zeichnung beschrieben,
worin
Fig. 1 einen Kompaß nach der Erfindung in der Draufsicht zeigt,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie I-I
in Fig. 1 und
F i g. 3 die Deklinationsscheibe getrennt für sich zeigt.
In einem magnetischen Kompaß nach der Erfindung ist die eine Magnetnadel 1 enthaltende Nadeldose 2 mit
geeigneter Reibungspassung mit Hilfe des Ringes 3 auf einer Grundplatte drehbar gelagert. Am Außenumfar.g
trägt die Nadeldose 2 eine Riffelung, damit sie mit Leichtigkeit drehbar ist. Die Nadeldose 2, die einen
geschlossenen, mit geeigneter Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Raum bildet, ist mit einer auf ihrer
Bodenscheibe aufgedruckten Kompaßteilung 4 versehen. Die durchsichtige Bodenscheibe der Nadeldose 2
hat zentrisch einen Mittelzapfen 5, der als Achse für die Deklinationsscheibe 6 dient. Die Deklinationsscheibe 6
dreht sich normalerweise mit der Bodenscheibe der Nadeldose 2 mit, und zwar infolge des Reibungsschlusses
zwischen ihnen. Die Deklinationsscheibe 6 trägt einen den Einspielberetch der Magnetnadel anzeigenden
Pfeil 8 und eine Deklinationsteilung 7 oder lediglich eine Deklinationsmarke, womit die Deklination an
Hand der Kompaßteilung eingestellt werden kann. Gemäß der Erfindung ist in der Deklinationsscheibe 6
ein Loch 9 vorgesehen und die Grundplatte hat ebenfalls ein Loch 10. Diese beiden Löcher liegen in
gleicher Entfernung von der Mittenachse des Mittelzapfens 5.
Die Vorrichtung zur Deklinationskorrektur nach der Erfindung wird wie folgt bedient. Wie aus obigem
hervorgeht, dreht sich die Deklinationsscheibe 6 mit, wenn man die Nadeldose 2 in ihrem Ring 3 in Beziehung
zur Rumpfplatte dreht. Wenn die Nadeldose 2 so weit gedreht ist, daß das Loch 9 in der Deklinationsscheibe 6
mit dem Loch 10 in der Rumpfplatte fluchtend zu liegen kommt, kann man in beide Löcher einen Widerhalt, wie
z. B. eine Bleistiftspitze oder einen im Zusammenhang
mit dem Kompaß zu diesem Zweck besonders vorgesehenen kleinen Zapfen, einführen. Beim Drehen
der Nadeldose 2, während der Widerhalt in den Löchern 9 und 10 steckt, kann sich die Dek.'inationsscheibe 6
nicht mitdrehen. Auf diese Weise läßt sich die örtliche, beispielsweise auL einer Tabelle oder vom Kartenblatt
erhaltene Deklinationsablesung am Kompaß einstellen, indem man die auf der Kompaßteilung 4 der »N«-Marke
gegenüber befindliche Ablesemarke 11 der bestehenden
Deklination entsprechend auf der Deklinationstailung 7 einstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Deklinationskorrektur bei einem magnetischen Kompaß, mit einer Grundplatte
und einer an dieser mit Reibung gelagerten, mit Flüssigkeit gefüllten Nadeldose, an deren mindestens
teilweise durchsichtiger Bodenscheibe eine Kompaßskala angebracht ist, und mit einer außerhalb
der Nadeldose angeordneten Deklinationsscheibe, die koaxial zur Bodenscheibe der Nadeldose
zwischen dieser und der Grundplatte des Kompasses, zusammen mit der Nadeldose durch Reibwirkung
drehbar eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte des Kompasses
ein Loch (10) und die Deklinationsscheibe eine mit diesem Loch (10) fluchtend einstellbare Vertiefung
(?) derart aufweist, daß durch das Loch (10) in der Grundplatte hindurch ein Halteglied zum Feststellen
der Dekfinationsscheibe (6) sfeckbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deklinationsscheibe (6) eine
bezüglich des Loches (10) in der Grundplatte einstellbare Erhöhung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied eine Bleistiftspitze
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied ein Holzstäbchen
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied ein in Verbindung
mit dem Kompaß für diesen Zweck vorgesehenes Teil ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FI306770 | 1970-11-13 | ||
| FI306770A FI48781C (fi) | 1970-11-13 | 1970-11-13 | Deklinaation korjauslaite magneettikompassiin |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2156404A1 DE2156404A1 (de) | 1972-07-20 |
| DE2156404B2 DE2156404B2 (de) | 1977-05-18 |
| DE2156404C3 true DE2156404C3 (de) | 1977-12-29 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2806617A1 (de) | Zeichen- und messzirkel | |
| DE2140504C3 (de) | Neigungsmeßgerät | |
| DE2504579A1 (de) | Zeichenkopf fuer zeichenmaschinen | |
| DE2156404B2 (de) | Vorrichtung zur deklinationskorrektur bei einem magnetischen kompass | |
| DE2737916C3 (de) | Handhabe zum Drehen eines drehbar an einem Chassis gelagerten Wellenstumpfes | |
| DE841219C (de) | Mindestens eine Libelle enthaltendes Geraet | |
| DE2015455C3 (de) | Kursumrechnungsgerät für die Navigation | |
| DE627582C (de) | Navigationsinstrument | |
| DE732762C (de) | Navigationsinstrument | |
| DE7828459U1 (de) | Contactlinsenauflage | |
| DE2364048A1 (de) | Zeichengeraet | |
| AT143424B (de) | Oberfadenspannvorrichtung für Nähmaschinen. | |
| DE320670C (de) | Instrument zur Loesung von Aufgaben aus der sphaerischen Trigonometrie | |
| DE3822876C2 (de) | ||
| DE1236838B (de) | Planetarium in Gestalt eines Hohlkoerpers mit Himmelskoerperdarstellungen an dessen Innenwand | |
| AT83430B (de) | Kursanzeiger. | |
| DE684674C (de) | Kartiervorrichtung fuer Theodolite | |
| DE2500642C2 (de) | Einstellehre fuer den vertikalen anbau einer sonnenuhr | |
| DE2233611C3 (de) | Segelbootkompaß | |
| CH175993A (de) | Oberfadenspannungsvorrichtung für Nähmaschinen. | |
| DE297956C (de) | ||
| DE2218093A1 (de) | Zeichengeraet | |
| DE1234072B (de) | Planetarium mit Einblickoeffnung | |
| DE2521708B2 (de) | Einrichtung zur erzeugung von hallspannungen | |
| CH278971A (de) | Demonstrationsgerät für den mathematischen Anschauungsunterricht. |