DE2156708C3 - Stapelbare Geschirrhaube und ihre Verwendung - Google Patents
Stapelbare Geschirrhaube und ihre VerwendungInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G19/00—Table service
- A47G19/26—Butter or cheese dishes or covers, with or without cooling or heating devices; Protective covers for food containers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/06—Lids or covers for cooking-vessels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
- Cookers (AREA)
- Table Devices Or Equipment (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine stapelbare Geschirrhaube mit Distanznocken, insbesondere für
Teller, sowie ihre Verwendung bei der wechselweisen Kühlung, Wärmung und Verteilung von Speisen.
Im Zuge der erforderlichen Rationalisierung der
Zubereitung und Verteilung von Speisen, insbesondere in Anstalten, wie Spitäler, aber auch in zunehmendem
Maße im Gastgewerbe sowie in Kantinen, geht man dazu über, nur noch an einigen Wochentagen frische
Speisen zuzubereiten, die dann portioniert und gekühlt während einiger Tage im Kühlschrank (nicht tiefgekühlt)
aufbewahrt werden, bevor sie durch neuerliches Erwärmen, dem sogenannten Regenerieren, verbrauchsfertig
gemacht und verteilt werden.
Gegenüber dem Tiefkühlen ist nicht zuletzt die große Energieersparnis sowie die Geschwindigkeit der Regenerierung
als Vorteil dieses an sich bekannten Systems zu erwähnen.
Dabei hat man bislang sämtliche Speisen nach ihrer Zubereitung gekühlt und eingelagert und stets nur die
gekühlten Speisen regeneriert und verteilt, wordurch eine optimale Ausnutzung der Anlagen erhofft wurde.
Bei diesem System konnten denn auch die bislang verwendeten Geschirrhauben, welche eine Belüftungsöffnung aufweisen, um Kondenswasserbildung bei der
Verteilung zu vermeiden, aus zwei Gründen nicht verwendet werden. Einmal hätte während des Kühlens,
Lagerns und Erwärmens die öffnung eine unerwünschte Beeinträchtigung der Speisen und eine unerwünschte
Anreicherung der Kühlschrankluft mit Wasserdampf und Gerüchen ergeben, zum anderen wäre zwischen
den beim Kühlen, Lagern und Erwärmen aufeinandergestapelten mit Haube versehenen Geschirreinheiten
praktisch kein Luftspalt verblieben, so daß für die rasch zu vollziehende Kühlung und Erwärmung nur die
Mantelflächen von Geschirr und Haube zur Verfügung stehen würden. Man hat deshalb für dieses bekannte
System ebenfalls schon bekannte Hauben entwickelt,
ίο welche einerseits die Belüftungsöffnung nicht aufwiesen
und andererseits Distanznocken hatten, um zwischen aufeinandergestellten Einheiten den bereits erwähnten
Luftspalt zu schaffen.
Diese geschlossenen Hauben mit Nocken haben nun den wesentlichen Nachteil, daß sie für das Verteilen
gegen Hauben mit Belüftungsöffnungen ausgetauscht werden müssen. Es besteht der weitere Nachteil, daß bei
der Portionierung der Speisen, z. B. auf Teller u. dgl, nicht eine einheitliche Haube verwendet werden kann,
sondern gegebenenfalls die geschlossene Haube durch eine solche mit einer Belüftungsöffnung ersetzt werden
muß, wenn, wie dies nach der Erfindung möglich ist, nicht nur regenerierte Speisen, sondern auch frische
Speisen ohne vorherige Kühlung und Regenerierung serviert werden.
Ziel der Erfindung ist es deshalb, eine stapelbare Geschirrhaube mit Distanznocken zu schaffen, welche
den Anforderungen sowohl beim Kühlen, Lagern und Erwärmen als auch beim Verteilen von Speisen in jeder
Hinsicht zu genügen vermag.
Zur Erreichung dieses Zieles ist die Geschirrhaube erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Verschluß
für mindestens eine obere Öffnung der Haube, welcher Verschluß als eine auf die Haube aufsetzbare
und abnehmbare Scheibe ausgebildet ist, wobei mindestens auf der einen Seite der Scheibe und/oder auf
der Haube Distanznocken vorgesehen sind.
Die Funktion der Distanznocken besteht in an sich bekannter Weise darin, den Luftspalt zwischen übereinandergcstellten
Einheiten herzustellen, wobei nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die
Distanznocken am Rande der Scheibe vorgesehen sind und insbesondere aus Ausbiegungen des Randmaterials
der Scheibe bestehen können. Vorteilhaft ist es, diese Distanznocken an der Scheibe beidseitig anzubringen,
so daß die Scheibe die Haube nur mit den Distanznokken und den Verschlußmitteln zum Verschließen der
oberen öffnung der Haube berührt. Die Distanznocken der anderen Scheibenseite können dann die darüber
gestapelte Einheit, also deren Teller, halten und zu dessen Zentrierung dienen, indem sie in den an jedem
Geschirr vorhandenen unteren von einer Standwulst begrenzten Hohlraum eingreifen.
Wie noch gezeigt werden wird, lassen sich diese Verschlüsse der Hauben einfach und preisgünstig
herstellen und auf bereits bestehende Hauben mit Lüftungsöffnungen abstimmen, so daß bei der Umstellung
eines Betriebes von der bisherigen reinen Warmverteilung der Speisen auf das bereits bekannte
Kühl-, Lager-, Regeneriersystem die bisherigen Hauben weiter verwendet werden können, was eine erhebliche
Einsparung mit sich bringt.
Die Haube ermöglicht es andererseits, ein vollständig neues Verteilsystem anzuwenden, bei dem während der
normalen Arbeitstage, z. B. Montag bis Freitag, die Speisen gekocht und warm verteilt werden, wobei
außerdem für die arbeitsfreien Küchentage, z. B. Samstag/Sonntag, Speisen gekocht, gekühlt und gela-
gen werden können, ohne daß man für die eine oder andere Verteilart besondere Hauben benötigen würde.
Weiterhin wird durch die Geschirrhaube nach der Erfindung die Möglichkeit geschaffen, das unhygienische
Abnehmen der geschlossenen Haube und Aufsetzen der offenen Haube bisheriger Praxis einfach durch
das Entfernen des Haubenverschlusses nach erfolgter Wiedererwärmung der Speisen vorzunehmen.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der schematischen
Zeichnung einer Ausführungsform beispielsweise näher beschrieben werden.
F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Haube mit Verschluß und
Fig. 2 einen Veriikalschnitt nach Linie H-II nach Fig. 1, wobei slrichpunktiert über der Haube ein
Fragment eines Tellers gezeichnet ist, um die Zentrierung zu verdeutlichen.
Die beiden Figuren werden gleichzeitig unter Verwendung der gleichen Bezugszeichen besprochen.
Man erkennt die Verschlußscheibe !, welche acht Ausbiegungen aufweist, von denen die Ausbiegungen
20,22, 24,26 nach oben und die Ausbiegungen 21,23,25
und 27 nach unten gerichtet sind, so daß letztere, wie in F i g. 2 ersichtlich, auf der obersten Fläche der Haube 30
aufliegen, wobei der zweistufige Verschlußkörper 10 der Scheibe I in das Loch 31 der Haube 30 eingreift.
Wie man ebenfalls in Fig.2 erkennt, können die
Ausbiegungen 20, 22, 24 (26 ist nicht ersichtlich) einen Teller 40 der nächsten Einheit zentriert halten, wobei
der Eingriff des Teiles 10 der Scheibe 1 in das Loch 31 der Haube 30 und das Übergreifer» des oberen Randes 41
des Tellers 4 durch den unteren Rand 32 der Haube 3 einen sauberen Formschluß und somit gute Stapelung
herbeizuführen vermögen.
In F i g. 2 erkennt man sowohl den zwischen Haube 30
ίο und Scheibe 1 verbleibenden Luftspalt 13 als auch den
zwischen Teller 40 und Scheibe 1 verbleibenden Luftspalt 14 deutlich, so daß auch ersichtlich ist, daß
beim Kühlen und Wärmen praktisch die ganze Fläche einer z. B. aus Teller 4 und Haube 30 sowie Scheibe 1
bestehenden Einheit durch das Kühl- und Wärmemedium beaufschlagbar ist.
Man wird leicht anhand der Fig. 2 erkennen, daß
durch Entfernung der Scheibe 1 die Haube 30 für ihre Verwendung init unverschlossener Öffnung 31 weiterhin
geeignet bleibt.
Analog können auch anders geformte Hauben und anstelle von Tellern z. B. Schüsseln oder ganze Tabletts
mit entsprechenden Hauben versehen werden, wobei an die Stelle einer öffnung 31 mehrere solcher Öffnungen
treten könnten und auch mehrere Verschlußorgane hierfür einsetzbar wären.
Hie rzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patentansprüche:?. Stapelbare Geschirrhaube mit Distanznocken, insbesondere für Teller, gekennzeichnet durch einen Verschluß für mindestens eine obere öffnung (31) der Haube (30), welcher Verschluß als eine auf die Haube aufsetzbare und abnehmbare Scheibe (1) ausgebildet ist, wobei mindestens auf der einen Seite der Scheibe und/oder auf der Haube (30) die Distanznocken (20 bis 27) vorgesehen sind.
- 2. Geschirrhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanznocken (20 bis 27) am Rande der Scheibe (1) vorgesehen sind.
- 3. Geschirrhaube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanznocken (20 bis 27) durch Ausbiegungen des Randmaterials der Scheibe (1) gebildet sind.
- 4. Geschirrhaube nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanznokken (20 bis 27) beidseitig an der Scheibe (1) vorhanden sind und die Scheibe (1) nur mit Distanznocken (21, 23, 25, 27) und Mitteln (10) zum Verschließen für mindestens eine obere Öffnung (31) der Haube (30) auf der Haube (30) aufliegt.
- 5. Verwendung der Geschirrhaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der wechselweisen Kühlung, Wärmung und Verteilung von Speisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube auf die mit den Speisen versehene Geschirreinheit aufgesetzt und entweder unverschlossen mit den noch warmen Speisen zur Verteilung gelangt, oder verschlossen vorerst gekühlt, kühl gelagert, dann wieder erwärmt wird, worauf der Verschluß entfernt und die warme Speise unter unverschlossener Haube verteilt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1775370A CH531870A (de) | 1970-12-01 | 1970-12-01 | Vorrichtung zum Abdecken von Geschirr und ihre Verwendung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2156708A1 DE2156708A1 (de) | 1972-06-08 |
| DE2156708B2 DE2156708B2 (de) | 1977-07-07 |
| DE2156708C3 true DE2156708C3 (de) | 1978-03-02 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2156708A Expired DE2156708C3 (de) | 1970-12-01 | 1971-11-16 | Stapelbare Geschirrhaube und ihre Verwendung |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR2114966A5 (de) | 1972-06-30 |
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| DE2156708B2 (de) | 1977-07-07 |
| NL7116341A (de) | 1972-06-05 |
| GB1307196A (en) | 1973-02-14 |
| CH531870A (de) | 1972-12-31 |
| DK127710B (da) | 1973-12-24 |
| BE775948A (fr) | 1972-03-16 |
| AT317467B (de) | 1974-08-26 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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