DE215678C - - Google Patents
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- DE215678C DE215678C DENDAT215678D DE215678DA DE215678C DE 215678 C DE215678 C DE 215678C DE NDAT215678 D DENDAT215678 D DE NDAT215678D DE 215678D A DE215678D A DE 215678DA DE 215678 C DE215678 C DE 215678C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F15/00—Suspended filing appliances
- B42F15/06—Suspended filing appliances for hanging large drawings or the like
Landscapes
- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
ROBERTEDELMAIER in DONAUESCHINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schrank zum Aufbewahren von Zeichenmappen, einzelnen
Zeichnungen u. dgl. mit festem Deckel und doppelt drehbarer Vorderwand, welche sich
beim öffnen des Schrankes infolge einer Rollenführung zwangläufig wagerecht legt.
Bei den bisher bekannten Plansehränken und Zeichnungsordnern, bei denen die Mappen
mit Bügeln auf Holmen aufgehängt sind und
ίο sich bei Benutzung an eine an der Vorderwand
drehbar befestigte, horizontal stellbare Platte anlegen, stehen die im Kasten und die
an der drehbaren Platte befestigten Holme sich gegenüber und können nur bis zur Hälfte der Schranktiefe mit Mappen behängt
werden, zumal auch noch die drehbare Platte bei geschlossener Vorderwand die halbe Schranktiefe
in Anspruch nimmt. Diese Holmenanordnung macht es zudem notwendig, daß bei
ao Benutzung des Schrankes zunächst der Deckel aufgehoben werden muß, so daß ein Abstellen
von Gegenständen auf diesem untunlich ist. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt.
In der Zeichnung ist der Schrank gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht des geschlossenen Schrankes,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 einen gleichen Schnitt, jedoch mit teilweise herausgedrehter Vorderwand,
Fig. 4 einen gleichen Schnitt bei völlig herausgedrehter und horizontal gelegter Vorderwand
und
Fig. 5 eine Vorderansicht bei völlig geöffneter Vorderwand. '
Die Platte p, auf welche die Mappen m beim öffnen des Schrankes zu liegen kommen,
und die sich, auf eine drehbare Stütze s gestützt, wagerecht in Tischhöhe feststellt, bildet
zugleich die Vorderwand des Schrankes. Die fest an den Seitenwänden des Schrankes angeordneten
Tragleisten h für die im Schrank aufzuhängenden Zeichenmappen reichen von
der Rückwand bis zur Vorderwand und können auf die ganze Länge mit Mappen behängt
werden. An der Vorderwand des Schrankes sind zwei trapezförmige Rahmen befestigt,
deren gekrümmte Holme k im geschlossenen Zustande des Schrankes bis zur Rückwand
reichen und sich beim öffnen und Schließen des Schrankes innerhalb der ersteren bewegen.
Die gekrümmten Holme k bilden in der Mittelstellung der geöffneten Tür, d. h. wenn
die Gleitrolle r des Rahmens in der Übergangsstelle der Kurve in die Gerade der Führungsleiste
I ruht, eine Fortsetzung der Tragleiste h.
Beim Gebrauch wird die Vorderwand zunächst bis zur Mittelstellung geöffnet, so daß
die beiden Holmenpaare h und k sich noch
berühren. Die Vorderwand dreht sich hierbei mitsamt ihrer Stütze s nur um das untere
Gelenk gx der letzteren. Die richtige Stellung
wird durch einen kurzen Ruck angezeigt. Die zwischen dem festen Deckel und der Vorderwand
entstehende Öffnung des Schrankes genügt, um die, gewünschte Mappe oder Zeichnung
samt den vor ihr liegenden zu fassen und nach vorn schieben zu können, bis sie
an der Vorderwand anliegen. Die Führung der Vorderwand ist nun durch möglichst weites Zurücklegen der Rollen r so angeordnet,
daß meist schon das Gewicht der ihr anliegenden Mappen veranlassen wird, daß sie fast
selbsttätig in die wagerechte, handliche Lage gelangt. Bei der Bewegung von der Mittelstellung
in die horizontale Lage dreht sich die Vorderwand p um das Gelenk g2 der Stütze s
und diese selbst um das Gelenk gv Wird die Vorderwand wieder geschlossen, so schieben
sich die an ihr anliegenden Mappen von selbst in ihre ursprüngliche Lage zurück, indem ihre
Aufhängevorrichtungen von den gebogenen Holmen k auf die geraden Tragleisten k übergeführt
werden.
Der Deckel des Schrankes bleibt, wie schon erwähnt, fest und kann zum Aufstellen eines
Bücher- oder Aktenregales o. dgl. benutzt werden. Hierdurch wird zugleich eine der Standsicherheit
des Schrankes günstige Belastung geschaffen und ein Umkippen bei voller Belastung
der Vorderwand mit dem ganzen Inhalt an Mappen verhindert. Für den Fall,
aber, daß eine derartige Belastung fehlt, ist der Schrank mit einer an der Rückwand lose
sitzenden verstellbaren öse (Ringschraube) an einem Wandhaken angehängt oder ähnlich befestigt.
·
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schrank zum -Aufbewahren und Einordnen von Zeichenmappen, Zeichnungen o. dgl. mit festem Deckel und einer drehbaren, sich beim öffnen mittels einer Rollenführung zwangläufig wagerecht legenden, als Tisch dienenden Vorderwand, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (I) der Rollen (r) so angeordnet ist. daß beim öffnen zunächst eine Drehung der Vorderwand (p) samt der Stütze (s) um deren untere Gelenke (gx) und dann ein zwangläufiges Kippen der Vorderwand (p) allein in die wagerechte Lage um die oberen Gelenke (g2) der Stütze (s) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215678C true DE215678C (de) |
Family
ID=477152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215678D Active DE215678C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215678C (de) |
-
0
- DE DENDAT215678D patent/DE215678C/de active Active
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