DE2157100B2 - Maschine zum Zusammennähen von Netzbahnen - Google Patents
Maschine zum Zusammennähen von NetzbahnenInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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Description
,o Die Erfindung betrifft eine Ma chine zum Zusammennähen
von Netzbahnen, be.sp.elswe.se be. der Her-Sung von Schlepp- und Fischnetzen, sow.e zumι Zusammennähen
von Netzsäcken, der im Oberbegnff des
hen der zusammenzunähenden Bahnen durch-
Ϊη sowiTeine Andruckleiste. Di, Kämme sind je hon-2<
zontal und vertikal hin und her verschiebbar. Wahrend des Zusammennähens des Netzes werden
die Bannen auf den unteren Kamm aufgesetzt und. wahrend der Kamm verschoben wird, den Nahwerk.
Teugen zugeführt. Der obere Kamm dient zum Fesihal-,o
«nTr Maschen der zusammenzunähenden Bahnen in
der au gestreckten Lage auf dem Arbeitstisch wahrend
de rückläufigen Bewegung des unteren Kamms /.um Aufstecken der Bahnen. Die Andruckleiste druckt die
Maschen der zusammenzunähenden Bahnen wahrend
π der Knotenbildung an und hält sie fest.
Die Vorschubvorrichtung der bekannten Maschine gewährleistet keine sichere Fixierung der Lage der
Kamen der Netzbahnen und keinen gleichmäßigen Nähschritt, weil der gebundene Knoten bei der Faden-.o
bewegung weggeführt werden kann. Außerdem mußten dfe Netzbahnen von Hand auf den Kamm au gesteckt
werden, so daß die Maschinenle.stung verhaltn.smSSdüng
liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorschubvorrichtung der bekannten Maschine derart auszubilden,
daß die Möglichkeit der Wegfuhrung des gebundenen Knotens beseitigt ist und die Netzbahnen
aromatisch zu den Nähwerkzeugen zugeführt werden
so Diese Au' -be wird durch die im kennzeichnenden
Teil des Ah-V Müis 1 beschriebenen Maßnahmen ge-
l0SDa bei der vu.ndungsgemäßen Maschine die Vorschubvorrichtung
einseitig verschoben wird und die S5 Net/bahnen unbeweglich an derselben befestigt sind
wird das arbeitsaufwendige Aufstecken der Netze auf den Kamm vermieden, wodurch die Masch.nenle.stung
erheblich gesteigert w.rd. Da infolge des Führungsstabes der Knoten nicht weggeführt werden kann, wird
eine hohe Qualität der Naht gewährleistet.
Weiterbildungen und bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Maschine sind Gegenstand dei
Unteransprüche 2 bis 6.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeich
nung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht einer Maschine zum Lu
sammennähen von Netzbahnen,
F i g. 2 ein Schiffchen mit der Spule,
F i g. 2 ein Schiffchen mit der Spule,
F i g. 3 einen Mechanismus zum Abziehen des Fadens von der Spule,
F i g. 4 einen Mechanismus zur Zuführung des Fadens zur Nadel,
F i g. 5 einen Mechanismus zum Durchstecken des Fadens durch die Maschen,
Fig.6 einen Mechanismus zur Ausweitung der
Schleife,
F i g. 7 eine Vorschubvorrichtung zur schrittweisen Zuführung der Netzbahnen zu der Einrichtung zur Formierung
des Nahtknotens,
F ι g. 8 einen Teil des Antriebs der Vorschubvorrichtung,
F i g. 9 einen Mechanismus zur Regelung der Größe des Zuführungsschrittes,
F i g. 10 ein Führungselement für Kanten und Naht, F i g. 11 den Schnitt Xl-Xl der F i g. 7 und
Fig. 12 die Vorschubvorrichtung mit daran angebrachten
Führungselementen und Netzen.
Die Maschine zum Zusammennähen von Netzbah-Ren enthält Nähwerkzeuge, eine Vorschubvorrichtung
1 (F i g. 1) zur schrittweisen Zuführung der Netzbahnen 2u den Nähwerkzeugen und einen Elektromotor 2. der
über entsprechende Übertragungen alle Mechanismen der Maschine antreibt.
Die Nähwerkzeuge enthalten ein Schiffchen 3 mit einer Spule 4 für den Nähfaden, einen Mechanismus 5
ium Abziehen des Fadens von der Spule 4 unter Bildung einer Schleife, einen Mechanismus 6 zur Zuführung
des Fadens zu einer Nadel 7, die in einem Nadelkalter 8 angeordnet und zum Durchziehen des Fadens
durch die Netzbahnen bestimmt ist, sowie einen Mechanismus 9 (F i g. 1 und 6) zur Ausweitung der Schleife,
der gemäß F i g. 1 hinter der Nadel 7 angeordnet ist.
Das Schiffchen 3 (F i g. 2) mit der Spule 4 wird von einer Welle 10 mit einem Mitnehmer 11 mittels eines
schrägverzahnten Zahnrades 12 in Drehung versetzt, das mit einem schrägverzahnten Zahnrad 13 kämmt,
das auf eine Kurventrommel 14 aufgesetzt ist. Die Kurventrommel 14 ist auf einer unteren Welle 15 (s. auch
Fig 1) angeordnet. Die Anzahl der Zähne des Zahnrads 12 und des Zahnrads 13 ist so gewählt, daß das
Schiffchen während einer Drehung der Welle 15 zwei Umdrehungen ausführt: die eine Umdrehung ist die Arfceitsumdrehung,
bei der das Schiffchen durch die Schleife nach deren Ausweitung hindurchtritt, die andere
die Leerumdrehung.
Das Schiffchen 3 ist in einem Gehäuse 16 untergefcracht,
die Spule 4 ist durch einen Deckel 17 mit Bohrungen zum Herausführen des Fadens abgedeckt. Am
Gehäuse 16 ist ein Hebel 18 befestigt, der zur Verhinderung der Drehung des Deckels 17 dient, um zu vermeiden,
daß der Faden von der Stelle der Knotenbiltfung weggeführt wird.
Der Mechanismus 5 (F i g. 1 und 3) zum Abziehen des Fadens von der Spule 4 ist als einarmiger Hebel 19
•usgebildet, der an seinem freien Ende einen Haken 20
trägt. Um den Hebel 19 um eine Achse 21 zu verlchwenken, ist auf die letztere ein Zahnsektor 22 starr
•ufgesetzt, der mit einem Zahnsektor 23 kämmt, der frei auf einer oberen Welle 24 sitzt. Der Zahnsektor 23
ist durch eine Zugstange 25 mit einem Hebel 26 verbunden, der Schwenkbewegungen um eine Achse 27
ausführt und eine Achse 28 mit einer Rolle 29 aufweist, die mit der profilierten Stirnfläche einer auf der Welle
24 sitzenden Kurventrommel 30 zusammenwirkt.
Der Mechanismus 6 (Fig. 1 und 4) zur Zuführung des Fadens zur Nadel 7 ist zum Abführen der Schleife
unter die Nadel 7. zum Aufstecken der Schleife auf den Haken der Nadel 7 und zum Abziehen der Schleife
nach dem Durchtritt des Schiffchens durch dieselbe bestimmt.
Dieser Mechanismus 6 ist in Form eines einarmiger Hebels 31 ausgebildet, der an seinem freien Ende einen
Haken 32 trägt. Um den Hebel 31 um eine Achse 33 in Schwenkbewegungen zu versetzen, ist auf der letzteren
ein Zahnsektor 34 befestigt, der mit einem Zahnsegment 35 kämmt. Das Zahnsegment 35 ist frei auf einer
Achse 36 befestigt und durch eine Zugstange 37 mil einem Hebel 38 verbunden, der frei auf einer Achse 39
befestigt ist.
Der Hebel 38 enthält eine Achse 40 mit einer Rolle 41, die mit der profilierten Fläche der Kurventrommel
30 zusammenwirkt, die auf der Welle 24 sitzt.
Ein Mechanismus 42 (F i g. 1 und 5) zum Durchstekken des Fadens durch die Maschen der Netzbahnen
sorgt für die hin- und hergehende Bewegung des Nadelhalters 8 mit der Nadel 7 in der vertikalen Ebene.
Hierzu ist eine öse 43 des Nadelhalter 8 mit einer Zugstange 44 eines Hebels 45 verbunden, der wiederum
durch eine Zugstange 46 mit einem zweiarmigen Hebel 47 verbunden ist, der eine Achse 48 mit einer
nicht dargestellten Rolle aufweist, die mit der profilierten Fläche einer auf der unteren Welle 15 sitzenden
Kurventrommei 49 zusammenwirkt.
Der Mechanismus 9 (F i g. 6) ist zur Ausweitung der Schleife nach dem Durchziehen derselben durch die
Netzbahnen mittels der Nadel 7 bestimmt. Der Mechanismus 9 ist als einarmiger Hebel 50 ausgeführt, an dessen
Ende ein Erweiterungsstück vorhanden ist. das einen Absatz 51 mit einem krallenförmigen Vorsprung
52 zur Ausweitung der Schleife und einem Schwanzstück 53 zum Abnehmen der Schleife vom Haken der
Nadel 7 darstellt. Zur Erzeugung der Schwenkbewegung ist der Hebel 50 auf einem Ende einer Welle 54
angebracht, auf deren anderem Ende auf Führungsfedern 55 ein Hebel 56 angeordnet ist, der durch eine
Zugstange 57 mit einem Hebel 58 verbunden ist, der seinerseits frei auf eine Achse 59 aufgesetzt ist. Am Hebel
58 ist eine Achse 60 mit einer Rolle 61 befestigt, die mit der profilierten Fläche der Kurventrommel 14 zusammenwirkt.
Zur Verschiebung des Frweiterungsstücks mit dem Absatz 51 längs der Achse der Welle 54
ist auf dieser Welle ein Gleitstück 62 angeordnet, das durch eine Zugstange 63 mit einem Hebel 64 verbunden
ist, der frei auf eine unbewegliche Achse 65 aufgesetzt ist und eine Achse 66 mit einer Rolle 67 aufweist,
die mit der profilierten Stirnfläche des auf die Kurventrommel 14 aufgesetzten Zahnrads 13 zusammenwirkt.
Durch die Schwenkbewegungen des Absatzes 51 wird die Schleife aufgeweitet und durch die axiale Verschiebung
desselben gelangt der Faden auf eine Nase 68. und das Schiffchen kann durch die Schleife hindurchtreten.
Um die un'ere Welle 15 und die obere Welle 24 (F i g. 1) in Drehung zu bringen, die sämtliche erwähnten
Mechanismen antreiben, ist auf der Ausgangswelle des Elektromotors 2 eine dreistufige Scheibe 69 angeordnet,
die durch einen Riementrieb 70 mit einer Zwisehenwelle 71 verbunden ist, die ein Zahnrad 72
trägt, das mit einem auf der Welle 24 sitzenden Zahnrad 73 verbunden ist. Hierbei ist die obere Welle 24
durch ein Kettengetriebe 74 mit der unteren Welle 15 verbunden.
Die Vorschubvorrichtung zur schrittweisen Zuführune der Netzbahnen zu den Nähwerkzeugen stellt ein
Gehäuse 75 (F i g. 1 und 7) mit Führungen 76 dar, in
denen eine Zahnstange 77 untergebracht ist, die sich während des Zusammennähens einseitig fortbewegt
(Pfeil A). An der Zahnstange 77 sind Kragstücke 78 und 79 mit Stiften 80 angebracht, die zur unbeweglichen
Befestigung der Netzbahnen bestimmt sind. Das Kragstück 78 ist auf einer Schraube 81 angeordnet, durch die
der Abstand zwischen den Kragstücken und damit die Spannung der Kanten der Netzbahnen einstellbar ist.
Die Zahnstange 77 wird durch ein Zahnrad 82 angetrieben, das auf einer Welle 83 sitzt und mit den Zähnen 84
der Zahnstange 77 im Eingriff steht. Die Welle 83 (F i g. I) ist mit der Trommel 49 über eine auf sie starr
aufgesetzte Freilaufkupplung 85 kinematisch verbunden. Gemäß F i g. 8 weist die Freilaufkupplung 85 eine
Fassung 86 und Rollen 87 auf. Mit ihren Rollen 87 wirkt die Kupplung 85 mit einer frei auf die Welle 83 aufgesetzten
Nabe 88 zusammen, die mit einer Kurbel 89 versehen ist. Die Kurbel 89 weist eine Achse 90 mit
einer Rolle 91 auf, die in die Nut einer Gabel 92 hineinragt.
Die Gabel 92 (F i g. 1) wirkt über einen zweiarmigen Hebel 93 mit der profilierten Stirnfläche der Kurventrommel
49 zusammen. Bei Drehung der Trommel 49 führt der Hebel 93 zusammen mit der Gabel 92
Schwenkbewegungen aus. Diese Bewegungen werden auf die Kurbel 89 (F i g. 8) der Nabe 88 übertragen. Bei
Bewegung der schwenkbaren Gabel 92 nach der einen Seite klemmt die Rolle 91 die Fassung 86 fest, und die
Welle 83 dreht sich, wodurch der Zuführungsschritt der Zahnstange ausgeführt wird. In der anderen Lage der
Gabel 92 dreht die Nabe 88, die frei auf der Welle 83 sitzt, durch, und die Zahnstange bleibt unbeweglich. Die
beschriebene Konstruktion des Antriebs der Vorschubvorrichtung gewährleistet eine gewisse gleichbleibende
Schrittgröße für die vorgegebene Maschengröße. Beim Zusammennähen von Netzbahnen mit einer anderen
Maschengröße muß die Größe des Zuführungsschritts geändert werden. Hierzu ist ein Mechanismus zur Einstellung
des Vorschubes vorgesehen, der in F i g. 9 dargestellt ist.
Dieser Mechanismus besteht aus zwei Zugstangen 94 und 95, die durch eine gemeinsame Achse % verbunden
sind. Die Zugstange 95 ist mit der Gabel 92. die Zugstange 94 mit einem zweiarmigen Hebel 97 verbunden,
der auf einer Achse 98 sitzt. Am Hebel 97 ist ein Griff 99 mit einem Feststeller 100 zur Befestigung dieses Hebels
an einem Segment 101 angebracht, das mit einer gemäß den Maschengrößen in mm geeichten Skala versehen
ist. Zur Änderung des Vorschubes wird der Griff 99 gedreht, wodurch der Hebel 97, indem er sich um die
Achse 98 dreht die Lage der Zugstange 94 ändert. Hierbei verschiebt die Zugstange 95 die Gabel 92, wodurch
die Schwingungsamplitude, die durch den Hebel 93 vorgegeben wird, und somit der Vorschub verändert
werden. Zum Festhalten der Achse 96 in der gewählten Lage, wodurch der erforderliche Zuführungsschritt gesichert
wird, ist ein Drehhebel 102 vorgesehen, der frei auf einer Achse 103 sitzt.
Vor der Nadel 7 ist auf einem unbeweglichen Maschinenteil, beispielsweise auf dem Gehäuse, eine Kantenführung
104 (Fig. 10) für die Kanten der zusammenzunähenden Netzbahnen angeordnet. Sie besteht
aus einer Klammer, in deren Nut 105 die Kanten der beiden zusammenzunähenden Netzbahnen laufen.
Die Höhe dieser Nut wird in Abhängigkeit von der Stärke der zusammenzunähenden Netze gewählt. Die
Klammer ist durch eine Schraube 106 in der Richtung verschiebbar befestigt, die quer zur Verschiebung der
Zahnstange 77 verläuft, um die Anzahl der beim Zusammennähen erfaßten Maschen der Netzbahnen einzustellen.
S An der Klammer ist in unmittelbarer Nähe der Nadel 7 ein Führungsstab 107 mit zugespitztem Ende befestigt,
der als Führungselement für die Naht dient. Dieser Führungsstab liegt zwischen der Nadel 7 und dem
Schiffchen 3 längs der Bewegungsrichtung der zusammenzunähenden Netze. Die beste Nahtqualität ergibt
sich, wenn der Abstand von der Nadel 7 bis zum Führungsstab 107 gleich der doppelten Stärke der Netzfäden
ist.
Zum automatischen Stillsetzen der Maschine ist ein besonderer Abschaltmechanismus vorhanden, der
einen zweiarmigen Hebel 108(Fi g. 11) enthält, der frei
auf die Nabe eines auf einer Achse 110 frei angebrachten
Hebels 109 aufgesetzt ist. Am unteren Ende des Hebels 108 ist ein Ende einer Torsionsfeder 111 befestigt,
deren anderes Ende an einem Hebel 112 befestigt ist, der starr an der Nabe des Hebels 109 befestigt ist.
Am Ende des Hebels 109 ist dicht an der Außenfläche des Nadelhalters 8 der Nadel 7 eine Rolle 113 angeordnet.
Im unter«..-. Teil des Nadelhalters ist eine Vertiefung
114 ausgeführt.
Am Kragstück 78 (Fig. 7) ist ein Endschalter in
Form einer Schraube 115 angeordnet, der mit dem oberen
Ende des Hebels 108 zusammenwirkt. Im Gehäuse 75 ist ein elektrischer Schalter 116 angeordnet, der in
den Stromkreis des Elektromotors 2 eingeschaltet ist. Die Maschine wird folgendermaßen stillgesetzt: Am
Ende des Zusammennähens tritt die Schraube 115 mit dem Ende des Hebels 108 in Wechselwirkung, wodurch
dieser auf der Nabe des Hebels 109 gedreht wird. Die Feder 111 erhält eine zusätzliche Spannung, die Rolle
113 wird fest an den Nadelhalter 8 angedrückt und fällt
bei der Bewegung des letzteren nach oben in die Vertiefung 114. Hierbei wirkt das Ende des Hebels 112 mit
dem elektrischen Schalter 116 zusammen, und der Speisekreis
des Elektromotors 2 wird geöffnet, während die Nadel 7 in der oberen Extremlage verbleibt.
Zur schnellen Rückkehr der Zahnstange 77 in die rechte Extremlage muß die Freilaufkupplung 85 freigegeben
werden, wodurch das Festklemmen ihrer Rollen 87 verhindert wird. Dazu ist außerhalb der Fassung 86
(F i g. 8) ein Zahnsektor 117 ausgeführt, der mit einem Stock 118 zusammenwirkt, an dessen einem Ende Zähne
119 vorhanden sind, während das andere Ende mit einem abgefederten Hebel 120 verbunden ist. Durch
Drehen des Hebels 120 am Griff 121 wird über den Stock 118 und den Zahnsektor 117 die Kupplung 85
freigegeben, wodurch die Zahnstange sich in der dem Pfeil A entgegengesetzten Richtung verschieben kann.
Die Maschine arbeitet folgendermaßen: Mit dem Griff 99 am Segment 101 wird, wie oben beschrieben,
der erforderliche Schritt der Vorschubvorrichtung 1 für die Zuführung der Netzbahnen eingestellt. Die Netzbahnen
a und b (F i g. 12) mit den ausgestreckten und aufeinandergelegten Kanten werden auf die Stifte 80
der Kragstücke 78 und 79 aufgesteckt. Gleichzeitig werden die einander überlappenden Kanten der Netzbahnen
a und b in die Kantenführung 104 derart eingeführt, daß der Führungsstab 107 sich zwischen den
Kanten befindet.
Danach spannt man die Netzbahnen, indem man die Schraube 81 dreht In Fig. 12 ist die Vorrichtung zur
Zuführung der Netzbahnen in der Zwischenstellung gezeigt. Die Endlagen Bund Csind durch strichpunktierte
Linien angedeutet.
In Abhängigkeit von der Länge der zusammenzunähenden
Netze muli die Größe des Arbeilshubs der Zahnstange 77 eingestellt werden. Hierzu wird die
Schraube 115 in die vorgegebene Lage eingestellt. Nach den erwähnten Einstellungen wird die Spule 4 mit
dem Nähladen in das Schiffchen 3 eingesleckl. Das Ende des Niihfiidens wird abgezogen und man näht die
ersten Maschen der Netzbahnen von Hand zusammen.
Danach wird der Elektromotor 2 eingeschaltet. Hierbei wird die obere Welle 24 in Drehung versetzt, und
über das Kettengetriebe 74 wird die Drehbewegung auf die untere Welle 15 übertragen.
Hei Drehung der oberen Welle 24 erfaßt der Haken 20 des Mechanismus 5 zum Abziehen des Eadens die- »5
sen laden und zieht ihn aus dem Schiffchen 3 in der erforderlichen Länge unter Bildung einer Schleife heraus.
Bei Drehung der unteren Welle 15 hebt ein beweglicher Stock 122 mit einem Halter 123, der eine Leiste
mil einem Absatz darstellt, die eine Seite der Schleife »o
bis in die Lage hoch, in der der Haken 32 des Mechanismus 6 zur Zuführung des abgezogenen Eadens den
Laden erfaßt und diesen auf den Eadcn der Nadel 7 überträgt. Hiernach kehrt der Stock 122 mit dem Halter
123 in die untere Lage zurück, und der Haken 20 »5 kehrt lose in die Ausgangslage zurück. Zur selben Zeit
zieht die Nadel 7 den Eaden durch die Maschen der Net/bahnen nach unten ab. Bei Bewegung der Nadel 7
nach unten beginnt der Haken 32 des Mechanismus 6 zum Abführen des Eadens sich in der umgekehrten
Richtung zu bewegen, wobei der Eadcn frei gelassen wird. Nachdem die Nadel 7 die untere Lage erreicht
hat, tritt der Mechanismus 9 zur Ausweitung der Schleife in Tätigkeit. Der krallcnförmigc Vorsprung 52 des
Erweiterungsstücks bewegt sich zuerst in der axialen Richtung und tritt in die Schleife ein. Dann weitet er,
indem er ausgelenkt wird, die Schleife bis zum Erfassen derselben durch die Nase 68 des Schiffchens 3 aus.
Hiernach kehrt das Erweiterungsstück in die Ausgangs lage zurück.
Im Augenblick des Erfassens des Eadens durch die
Nase 68 des Schiffchens 3 bewegt sich die Nadel 7 nach oben, wodurch die Fadenspannung gemindert wird
Das Schwanzstück 53 des Erweiterungsstücks nimmt die Schleife vom Haken der Nadel 7 ab. Die Nadel 7
kehrt nach unten zurück. Die Nase 68 des Schiffchens 3 dreht sich weiter und bildet, indem sie die Schleife um
sich zieht, den Knoten. Nachdem der Eaden um das Schiffchen 3 herumgelaufen ist, spannt der Haken 32
des Mechanismus 6 den Eaden, und der Knoten zieht sich um den Führungsstab 107 fest, da er sich zwischen
der Nadel 7 und dem Schiffchen 3 befindet. Der Haken 32 kehrt in die Ausgangstage zurück. Gleichzeitig
spannt der Haken 20 den Faden. Hierbei rutscht gleichzeitig mit der Zuführung der Zahnstange 7 um einen
Schritt der aul dem Führungsstab gebildete Knoten von diesem ab. Auf diese Weise zieht sich bei Bewegung
des Hakens 20 und der Zahnstange 77 nach den entgegengesetzten Seilen der Knoten unmittelbar an
den Kanten der zusammenzunähenden Bahnen endgültig fest. Im weiteren wiederholt sich der Zyklus der
Knotcnbildung. Das Zusammennähen geht bis zum Eintreffen
der Zahnstange 77 in der linken Extremlagc C weiter, in der der oben beschriebene Abschaltmcchanismus
die Maschine stillsetzt.
Nach dem Stillsetzen werden die genähten Bahnen von dem Stift 80 abgenommen. Die Netzbahnen hängen
über eine Barriere 124 hinüber und werden an der Nadel 7 festgehalten. Hiernach wird, wie oben beschrieben,
die Freilaufkupplung freigegeben und die Zahnstange 77 von Hand in die rechte Extrcmlage zurückgeführt.
Wenn die Bahnen in einzelnen Abschnitten zusammengenäht werden, so wird das letzte Paar
der zusammengenähten Maschen auf den Stift des Kragstüeks 79 aufgesteckt und der nicht genähte Teil
der Bahnen auf den Stift des Kragstüeks aufgezogen, wonach die Maschine eingeschaltet wird und der Nähprozeß
von neuem anläuft.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen 409551/239
Claims (6)
1. Maschine zum Zusammennähen von Netzbahnen mit Nähwerkzeugen, die aus einem Schiffchen
mit einer Spule für den Faden, einem Mechanismus zum Abziehen des Fadens von der Spule unter Bildung
einer Schleife, einem Mechanismus mit Nadel zum Durchstecken des von der Spule abgezogenen
Fadens durch die Netze und einem Mechanismus zur Ausweitung der Schleife nach dem Durchstekken
des Fadens durch die Netzbahnen zum Durchtritt des Schiffchens durch dieselbe bestehen, und
mit einer Vorschubvorrichtung für die schrittweise Zuführung des Netzes zur Nähstelle, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung
(1) mit in einem Abstand angeordneten Aufnahmestiften (80) zur Aufnahme der zu vernähenden
Netzbahnen versehen ist, daß vor der Nadel (7) an der Zuführungsseite der nicht zusammengenähten
Kanten eine Kantenführung (104) angeordnet ist und daß am Ausgang der Kantenführung ein
Führungsstab (107) für die Naht angeordnet ist. der längs der Bewegungsbahn der Netze in unmittelbarer
Nähe der Nadel zwischen dieser und dem Schiffchen angeordnet ist und zum Festhalten des Nahtknotens
an ihm dient, der während der Fortbewegung der Netzbahnen vom Führungsstab abrutscht
und an den Kanten der zusammengenähten Netzbahnen festziehbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenführung (104) eine Klammer
darstellt, in deren Nut die Kanten untergebracht werden, wobei sie in der Richtung, die quer
zur Bewegungsrichtung der Vorschubvorrichtung (1) verschiebbar und in der vorgegebenen Lage fixierbar
angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung (1) ein Gehäuse
(75) mit Führungen (76) darstellt, in denen eine Zahnstange (77) untergebracht ist und sich bewegt,
die Kragstücke (78, 79) für die Aufnahmestifte (80) trägt, deren Abstand einstellbar ist und deren
Antrieb über ein auf der Antriebswelle sitzendes Zahnrad (82) erfolgt.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (83) des Zahnrads (82)
eine Freilaufkupplung (85) angeordnet ist, die die einseitig gerichtete Drehbewegung der Welle und
des Zahnrads gewährleistet und durch ihre Fassung (86) über Rollen (87) mit einer Nabe (88) verbunden
ist, die eine Kurbel (89) besitzt, welche in einer schwingenden Gabel (92) angeordnet ist, die über
einen Hebel (93) mit einer Kurventrommel (49) verbunden ist, die ihre Drehbewegung vom gcmeinsamen
Antrieb der Maschine erhält.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Einstellung des Vorschubes
einen Mechanismus, der von durch eine gemeinsame Achse (%) miteinander verbundenen Zugstangen
(94, 95) gebildet ist, von denen die eine (94) mit einem zweiarmigen Hebel (97) verbunden ist, während
die andere Zugstange (95) mit der schwingenden Gabel (92) verbunden ist, auf der ebenfalls ein
Hebel (102) befestigt ist.
6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufkupplung (85) einen Zahnsektor
(117) aufweist, der mit einem verzahnten Stock (118) mittels eines Hebels (120) zusammenwiS
und außer Eingriff mit diesem Stock zur Verschiebung der Zahnstange in der Richtung bnngbar
ist die ihrer Bewegungsrichtung be>m Zusammennähen entgegengesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU1494268A SU346965A1 (ru) | 1970-11-30 | 1970-11-30 | Машина дл сшивки сетных полотен |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2157100A1 DE2157100A1 (de) | 1972-09-07 |
| DE2157100B2 true DE2157100B2 (de) | 1974-12-19 |
| DE2157100C3 DE2157100C3 (de) | 1975-07-31 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE2157100C3 (de) |
| FI (1) | FI50543C (de) |
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