DE2157718B2 - Kabelmuffe zum verbinden zweier oder mehrerer ummantelter und abgeschirmter, vieladriger nachrichtenkabel - Google Patents
Kabelmuffe zum verbinden zweier oder mehrerer ummantelter und abgeschirmter, vieladriger nachrichtenkabelInfo
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- H02G15/00—Cable fittings
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabelmuffe der im Oberbegriff des Anspruchs I näher bezeichneten
Art. Eine derartige Kabelmuffe ist bekannt (US-PS
30 61 666). .
Die bekannte Kabelmuffe weist zwei nalbz\lindrische
Schalen auf. deren aufeinanderpassende Flanscht miteinander verschraubbar sind. Der Innenraum dei
bekannten Kabelmuffe ist durch zwei Schottwände in eine mittlere Haupikammer und zwei endseitige VOr
kammern unterteilt. Sowohl die Schottwände als auch die Stirnwände der bekannten Kabelnviffe sind mil
einer oder zwei axialen Bohrungen zum Hindurchtriu entsprechend vieler Kabel versehen. Die von jeder
Stirnseite her eingeführten Kabel werden jeweils in dei zugeordneten Vorkammer mittels einer dort angebrachten
Klemmvorrichtung festgehalten und in dei Hauptkammer miteinander verspleißt.
Es kommt indessen verhältnismäßig häufig vor. dal· ein bereits verlegtes Nachrichtenkabel nachträglich angezapft
werden soll oder daß mehrere, parallel verlau fende Nachrichtenkabel zu einem einzigen Kabel vereinigt
werden sollen. Für eine solche nachträgliche Änderung muß bei der bekannten Kabelmuffe die bercnverlcgte
Kabelmuffe durch eine neue, entsprechend dei
gewünschten Änderung ausgebildete Kabelmuffe er setzt werden, was umständlich und kostspielig ist. Weiterhin
müssen für jeden möglichen Anwendiingslal (z. B. Verspleißungen von zwei Kabeln, von zwei Ka
bein mit drei Kabeln oder von zwei Kabeln mit /wc Kabeln) entsprechend ausgebildete Kabelmul'fcn her
gestellt und auf Lager gehalten werden, was ebenfall· umständlich und kostspielig ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Ka beimuffe der eingangs erwähnten Art zu schaffen, wel
ehe Änderungen der Kabelspleißung bis zu einei
Verspleißung von maximal vier Kabeln auf einfachen Weise ermöglicht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungei
der Kabelmuffe nach Anspruch 1 sind in den Ansprü ehen 2 bis 6 gekennzeichnet.
Durch die auswechselbaren Endplatten der erl'in dungsgemäßen Kabelmuffe können Verspleißungsän
dcrungen an bereits verlegten Kabelmuffcn auf einfa ehe Weise derart ausgeführt werden, daß cntsprccheni
der gewünschten Änderung die zugehörige Endplatz in die bereits vorhandenen Schalen eingesetzt wird
was außerordentlich rasch und kostensparend möglicl ist. Ferner brauchen nur die verschiedenen Endplatien
typen auf Lager gehalten werden, die auf Grund ihre wesentlich kleineren Abmessungen gegenüber der ge
samten Kabelmuffe einen erheblich geringeren Lager raum beanspruchen als die verschiedenen, eingangs rr
wähnten Kabelmuffeniypen.
57
nje Erfindung wird nachstehend an Hand dor Zeich-■
iingerTnäher erläuteirt. Es zeigt
ρ jg l eine perspektivische Ansicht einer teilweise
,^geschnittenen Kabelmuffe,
Fig 2 einen Querschnitt üurcn cm DcfcsügüiigM.-ic-
Fig gg
ent der beiden Schalenhälften einer Kabelmuffe nach
pjg 3 eine perspektivische, auseinanderge/ogene
Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer auswechselbaren Endplatte mit zugehöriger Kabeiklemme
für die Kabelmuffe nach F ig. 1,
pjg. 4 eine perspektivische, auseinanderge/ogene
Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer auswechselbaren Endplatte mit zugehöriger Kabelklemme
fiirdie Kabelmuffe nach Fig. 1, ,5
pjg 5 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausfühningsbeispiel
eines Befestigungselementes für die beiden Schalenhälften einer Kabelmuffe nach Γ i g. 1,
pig 6 eine perspektivische Ansicht einer Hälfte eines weiteren Ausführungsbeispiels einer auswechselbaren
Endplatte für die Kabelmuffe nach F i g. I.
ρ j g. 7 eine perspektivische, geschnittene Ansicht «äcr miteinander verbundenen Schalenhäiften der Kabelmuffe
nach Fi g. 1,
Fig.8 einen Schnitt durch die Verbindungsstelle
zweier Endplattenabschnitte und
Fig.9 eine perspektivische Ansicht eines Mittel-Stücks
eines weiteren Ausführungsbcispiels einer auswechselbaren Endplatte der Kabelmuffe nach F i g. 1.
Die in F i g. 1 veranschaulichte Kabelmuffe besteht aus einer in zwei Stücken ausgebildeten äußeren Abdeckung
t mit einer oberen Schale 2 und einer unteren Schale 3 aus Kunststoff. Die Schalen 2, 3 sind jeweils
halbzylindrisch ausgebildet und weisen an jeder Seite in Längsrichtung verlaufende, äußere K.mtenflansche 4;/,
4b auf. leder Flansch 4</, 46 besitzt eine hochgezogene
Kante 5. Eine Anzahl im gegenseitigen Abstand angeordneter, paralleler Rippen 6. 7 verlauft in Längsrichtung
auf dem Außenumfang der Schalen 2. 3. Senkrecht zu den Rippen 6, 7 sind mehrere im gegenseitigen Abstand
angeordnete, nicht näher bezeichnete Querrippen ausgebildet. Diese Rippen stellen zusammen mit
den Rippen 6, 7 eine wabenförmige Verstärkungsstruktur für die äußere Abdeckungl dar. Ein Steg 8 schließt
sich an jede Querrippe 6 an. wobei die Flansche 4.;, 46 an dem Rand 5 weiter verstärkt werden. Längs jedes
Flansches 4;/, 4b sind zwischen benachbarten Stegen 8 quadratische Öffnungen 9 vorgesehen. Gemäß F 1 g. 2
nehmen die Öffnungen 9 des Flansches 46 ein Einsatzstück 10 mit einer gewindelosen Bohrung aiii, während
die Öffnungen 9 des Flansches 4u ein Einsatzstück 11
aufnehmen, das mit einer Gewindebohrimg verschen ist. Die Einsatzstücke 10, 41 bestehen in vorteilhafter
Weise aus quadratischen Klötzchen 35, die beispielsweise in F i g. 7 näher veranschaulicht sind. Wie F i g. 5
zeigt, ist eine Lippe 13 an der Oberfläche des Flansches Aa bzw. 4b mit einem Wulst 14 ausgebildet, welcher die
entsprechenden Finsatzstücke 10, 11 mittels Schnappbefestigung festhält. Die Einsatzstück 10. 11 werden in
vorteilhafter Weise während des im Herstellerwerk er folgenden Zusammenbaus positioniert, in dem sie längs
der Lippe 14 eingedrückt werden. Durch diese Möglichkeit
kann eine Einführung der Einsai/.stiicke mit
Paßsitz und damit die Gefahr einer Verwerfung der Abdeckung 1 vermieden werden. Ferner erübrigt sich
ein Entformen der Einsatzstücke 10 an ihrem Belesiigungsort,
was insbesondere an Baustellen schwierig wärp Hie Einsatzstückc 10, 11 bestehen in bevorzugter
Weise aus gesintertem, rostfreiem S;ahl. Die Höhe des quadratischen Klötzchens 12 kann so gewählt werden,
daß sich bei entgegengesetzter und ausreichend ungezogener
Sechskantschraube 15 die obere und untere Schaie 2, 3 annähern, wobei sich die Klötzchen berühren
und einen kontrollierten Spannungswert der Sechskantschraube 15 gewährleisten. Durch diese Federwirkung
werden die Schalen 2. 3 in ihrer Lage verspannt.
Selbst bei einer Kaltflicßverformung der Schalen 2. 3
erfolgt keine Abnahme der Federspannung. Wenn ferner die Sechskantschraube 15 mit ihrem Gewinde nicht
greift oder beschädigt ist. so kann das betreffende Einsatzstück leicht ersetzt werden, in dem die Lippe 14 für
eine Entfernung des Einsatzstückes weit genug zurückgebogen wird.
Wie F i g. 7 zeigt, weisen die obere und die untere Schale 2, ">
an ihrer Innenseite einen im wesentlichen zylindrischen Mantel auf. Die Zwischenfläche zwischen
den Schaien 2, 3 ist gemäß F i g. 2 so ausgebildet, daß
eine Kammer 16 entsteht, welche vor dem Zusammensetzen
mit einem Dichtungswerkstoff gelullt win; Eine Abschirmschicht 17 aus geeignetem Material, beispielsweise
eine Aluminiumfolie, ist an dei Innenseite der
Schale 2 b/w. 3 in dem Bereich zwischen zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten, nach innen ragenden
Rippen 16;;, 166 der oberen bzw. unteren Schale 2, 3 ausgebildet. Wahlweise kann durch geeignete Llektrolyseverfahren
eine Metallisierung, beispielsweise aus Kupfer, an gewünschten Abschnitten der Innenfläche
sowohl der Schalen 2, 3 als auch der, noch zu beschreibenden Endplatten vorgesehen werden. Ein allgemein
bekanntes Verfahren erfordert ein elektrolyselreies Aufbringen einer Nickelschicht als Trägerschicht finden
späteren elektrolytischen Niederschlag von Kupfer. Am Rand jeder Schale 2. 3 ist eine zwc'te, im gegenseitigen
Abstand angeordnete Gruppe von Rippen ausgebildet, wovon nur die Rippe 196 in I 1 g. 7 sichtbar
ist. Eine auf diese Weise ausgebildete Kammer 20 zwischen den beiden Gruppen von Rippen dient zur
Aufnahme oines Dichtungswerkstoffes.
Eine Vorrichtung zur Aufnahme eines ein/igen Kabels sowie /u dessen Anbringung innerhalb der äußeren
Abdeckung 1 zeigt F i g. 3. Die dargestellte Vorrichtung umfaßt eine Endplatte 21 mit einer rechten
Schalenhälfte 22 und einer identischen linken Schalenhälfte 23 (Fig. b). Die Schalenhälfte 22 besteht aus
einer runden Trägerscheibe 24 für ein Umfangsband 25. das mit der Trägerscheibe 24 durch zwei ringförmige
äußere Rippen 26,7, 27;/. verbunden ist. In ähnliche!
Weise umfaßt die linke Schalenhälftc 23 eine Trägerscheibe
24 für ein Umfangsband 25. das mit der Trägerscheibe
24 durch ringförmige Rippen 26b. 276 (F i g. b
verbunden ist.
Innerhalb der Trägerscheibe 24 befindet sich an je
der Schalenhälfle 22, 23 ein halbz\lmdrischer Flansch
abschnitt 28 bzw. 29. Der Flanschabschnitt 29 der Scha lenhälfte 23 ist mit der Trägerscheibe 24 durch Befesti
gungsflansehe 30;i. 306 verbunden. In ähnlicher Weis»
ist der Flanschabschnitt 28 mit der Trägeischeibe 2'
der rechten Schalenhälfte 22 durch Befesiigiingsflan
sehe 31.7, 316(1' i g. 3) verbunden.
jeder der Flansche 30;/, W6, 31.1, 316 weist cine qua
dratische Bohrung 32 (F i g. 3. b) auf. Neben jeder Bob, rung 32 befindet sich an deren äußerer Seile cmc Rippi
33. Mit Gewinde versehene [Ansatzstücke 34 und ge windelose !Ansatzstücke 35 sind paarweise m ilen Boh
rungen 32 angeordnet und über ein mit cinci'i Gewind
versehenes Befestigungselement 3b verspannt.
Längs der Innenfläche 37 des Flanschiibschnitis 28 ist
eine Anzahl bogenförmiger, paralleler Rippen 38 vorgesehen (F i g. 6). Die Enden 38;i jeder Rippe 38 enden
kurz vor der Oberfläche des Flansches .30/). Zwischen den beiden Schenkeln des Flansches 30.-) sowie des
Flansches 30Z> ist eine versenkte Fläche 39 vorgesehen, die durch zwei Nuten 40 begrenzt wird. Die Nuten 40
verlaufen nach innen gegen die Rippen 38. Wenn die rechte und linke Schalenhälfte 22, 23 zusammengefügt
werden (F i g. 8), so bilden die Fläche 39 und die zugeordneten Nuten 40 eine Kammer für den Dichtungswerkstoff.
In der Mitte oberhalb der halbzylindrisehen Flanschabschnitte
28, 29 (F i g. 3) ist ein sattelartig geformtes, U-förmiges Profilstück 41 befestigt, (ede Endplatte 21
besitzt somit zwei um 180° längs der Flanschabschnitte 28, 29 versetzte Profilstücke 41. Die Profilstücke 41
nehmen jeweils eine U-förmige Verbindungsschiene 42 auf, die mit dem zugeordneten Profilstück 41 beispielsweise
durch einen Bolzen 42a verbindbar ist. Jedes Ende der Verbindungsschienen 42 ist auf diese Weise
mit einem Profilstück 41 verbunden, wodurch eine starre
mechanische Befestigung zwischen den beiden Endplatten 21 der Kabelmuffe gewährleistet ist. Der Abschnitt
der Verbindungsschienen 42 zwischen ihren Enden ist mit einem Mantel 43 (F i g. 3) voll isoliert.
Quer zu den Verbindungsschienen 42 verläuft eine äußere Kabelklcmme 45, die ein oberes Glied 45 und
ein unteres Glied 47 aufweist. Jedes Glied 46.47 umfaßt eine gewellte halbkreisförmige Innenfläche 48. welche
mit ihren Wellungen an dem äußeren Kabelmantel, z. B. 49(F i g. 4) anliegt.
Die Glieder 46, 47 sind identisch ausgebildet. Ein erster Endabschnitt 50 jedes Gliedes 46, 47 umfaßt zwei,
im Abstand angeordnete und nach außen verlaufende Arme 51, wobei sich der obere Arm über eine Schrägfläche
53 zu einer ebenen Fläche 52 abstuft. Ein zweiter Endabschnitt 54 umfaßt eine ebene Fläche 55 und daran
anschließend eine nach außen gerichtete Schrägfläche 55. Die beiden Glieder 46. 47 werden durch ein
Befestigungselement 57 zusammengespannt, das durch eine gewindelose Bohrung 59 des Endabschnittes 50
verläuft und in eine Gewindebohrung 58 des Endabschnittes 54 eingreift. Eine Klemme 104a (F i g. 4) wird
durch die gewellte Innenfläche 48 kontaktiert. In ähnlicher Weise sind die Arme 51 jedes Gliedes 46, 47 an
dem anderen Endabschnitt 54 zusammengeführt. Sobald die Kabelklemme 45 montiert ist, wird sie an der
Verbindungsschiene 42 angebracht, in dem die Arme 51 an jedem Endabschnitt 50, 54 die Verbindungsschiene
42 umgreifen und eine Linsenkopfschraube 57a durch eine zugeordnete Bohrung der Verbindungsschiene 42
in eine entsprechende Gewindebohrung des Endabschnitts 50 bzw. 54 eingedreht wird.
Für vieladrige Druckkabel ist es erforderlich, einen
Einlaß für das Druckgas zu der montierten Kabelmuffe vorzusehen. Zu diesem Zweck ist eine Gewindebohrung
110 in der Endplatte 21 (F i g. 3) vorgesehen. Normalerweise wird die Bohrung 110 als Druckgaseinlaß
verwendet und mit einem äußeren Rohrstopfen abgeschlossen. Die Bohrung 110 kann gleichzeitig für eine
Kabclerdung verwendet werden, wozu das mit einem Gewinde versehene Ende 112 eines Nippels 111 in die
Bohrung eingeschraubt wird. Ein Verbindungselement 113 ist an dem anderen Ende 114 des Nippels 111 beispielsweise
mit einer Mutter 115 befestigt. Das zweite Ende des Verbindungsclemcntcs 113 ist beispielsweise
mit einem Bolzen 116 an der Kabelklemmc 45 und der
darin vorgesehenen Gewindebohrung 117 befestigt. Auf diese Weise wird ein elektrischer Erdungspfad von
der Kabelklcmme 45 zu der Außenseite der Kabelmuffe geschaffen. Der Erdungspfad wird durch Einsetzen
eines zweiten Nippels 118 von der Außenseite der Bohrung 110 her vervollständigt, wobei der Nippel 118 den
Nippel 111 kontaktiert. Eine Erdungsstange 119 wird dann an dem anderen Ende des Nippels 118. beispielsweise
mit einer Mutter 120, angebracht. Die Erdungsstange 119 kann wiederum an einer äußeren Erdung
befestigt sein.
Gemäß F i g. 4 kann eine Doppelkabel-Endplaite 66 an Sielle der Einzelkabel-Endplatte 21 gemäß F i g. 3
an jedem der beiden Muffenenden verwendet werden.
Die Endplatte 66 umfaßt ein oberes Segment 67 und ein unteres Segment 68, zwischen denen sich ein Mittclstück
69 befindet. Die Außenflächen der Teile 67, 68 und 69 bilden ein zylindrisches Umfangsband 70, das
durch ringförmige äußere Rippen 71, 72 in gleicher Weise wie bei der Einzelkabel-Endplatte 21 (F i g. 3)
befestigt ist. Das obere und untere Segment 67 bzw. 68 umfaßt jeweils einen halbzylindrisehen Flanschabschnitt
73a bzw. 73b. welche die gleiche Funktion wie die Flanschabschnitte 28. 29 der Einzelkabel-Endplattc
21 nach F i g. 3 erfüllen. Die halbzylindrischen Innenflächen der oberen und unteren Segmente 67 bzw. 68 umfassen
die gleiche gerippte Konstruktion mit den Rippen 78. wie dies in Verbindung mit der Ausführungsform nach F i g. 6 bereits erläutert wurde.
Das Mittelstück 69 der Endplatte 66 ist in F i g. 9 näher dargestellt; es umfaßt zwei halbzylindrische Innenflächen,
von denen jede an einem der beiden Bcfestigungsflansche 75, 76 endet. Das Umfangsband 70 läuft
in eine versenkte Fläche 77 aus, welche die Flansche 75.
76 doppelt unterteilt. Längs der halbzylindrischen Innenflächen der Endplatte 66 sind mehrere bogenförmige
Rippen 78 ausgebildet, die in ihrer Wirkungsweise den im Zusammenhang mit Fig. 6 bereits erläuterten
Rippen 38 entsprechen.
Das Mittelstück 69 (F i g. 9) weist ferner zwei sattelartige Profilstücke 83 auf, die an gegenüberliegenden,
mutigen Abschnitten der axialen Innenseite der Endplatte 66 befestigt sind.
Eine quadratische, der Bohrung 32 (F i g. 6) entsprechende
Bohrung befindet sich an dem Ende jedes Flansches 75, 76, um quadratische Einsatzstücke 80, 81
(Fig. 4) aufzunehmen. Zur Unterstützung der Halterung jedes Einsatzstückes 80.81 ist neben jeder quadratischen
Bohrung eine Lippe 82 vorgesehen.
F i r 4 zeigt ferner eine Zweikabelklemme 84. die aus einem oberen Abschnitt 85. einem unteren Abschnitt
86 und einem Mittelabschnitt 87 besieht. Die oberen und unteren Abschnitte 85. 86 weisen jeweils
eine halbzylindrische gewellte Innenfläche 88 auf, von welcher sich ebene Flansche 89. 90 nach außen erstrekken.
Der Mittelabschnitt 87 umfaßt zwei, sich in entgegengesetzte Richtung öffnende halbzylindrische Flächen
91. 92. die ebenfalls gewellt sind. Die Flächen 91. 92 sind durch zwei Streben 93.94 verstärkt. Etwa in der
Mitte jeder Strebe 93. 94 ist eine mit einer Gewindebohrung
versehene Nut 95 vorgesehen, in welche die Verbindungsschienen 98 eingesetzt und mittels einer
Linsenkopfschraube 97 verschraubt ist. Eine zweite derartige Befestigung erfolgt zwischen der Verbindungsschiene
96 und den Profilstücken 83. und zwar ebenfalls mit einer Linsenkopfschraube 98. Eine Klemme
104a dient wiederum zur Kontaktierung der metallischen Abschirmung 104 des Kabels 100. Überlappun-
gen 104έ> der Klemme 104.7 bewirken dann einen elektrischen
Kontakt mit der metallischen oberen Hälfte 85 der Kabelklemme 84.
Der innere Flanschabschnitl 28 jeder Endplattenhälfte
wird seitlich durch kreisförmige Erhebungen 28 begrenzt, welche die Rippen 38 überragen. In ähnlicher
Weise besitzen auch die inneren halbzylindrischen Flächen des oberen und unteren Segmentes 67, 68 sowie
die beiden halbzylindrischen Flächen des Mittclstücks
69 der Doppelkabel-Endplatte 66 (F i g. 4, 9) derartige halbkreisförmige Erhebungen, von denen lediglich die
Erhebungen 74 des Mittelstiieks 69 in F i g. 9 sichtbar
sind.
Zur Verbindung eines Kabels 100 mit einer Kabelmuffe wird zuerst ein Band von z. B. 38 mm Breite aus
einem geeigneten Dichtungswerkstoff, beispielsweise Bulylgummi. zwischen zwei nicht dargestellten Dichtringen
eingelegt, die an dem Kabel üblicherweise angebracht sind. Alsdann wird das untere Segment 68 der
Doppelkabel-Endplatte 66 (F i g. 4) über den erwähnten Dichtringen angebracht, wobei die Erhebungen 74a die
beiden Dichtringe völlig umhüllen. Als nächstes wird ein Dichtungswerkstoff in die versenkten Flächen 77
eingebracht und das Endplatten-Mittelstück 69 über den Dichtringen angebracht, wobei die Dichtringe
ebenfalls von den Erhebungen 74a umhüllt werden. In ähnlicher Weise wird ein zweites Kabel HO vorbereitet
und zwischen der zweiten halbzylindrischen Fläche des Mittclstücks 69 sowie dem oberen Segment 67 angeordnet.
Sobald das Kabel 100 positioniert ist, wird das obere Segment 67 mit dem Mittelstück 69 verspannt.
In gleicher Weise wird nach erfolgter Positionierung des Kabels 101 das untere Segment 68 mit dem
Mittelstück 69 verspannt. Bei der Montage der Endplatten auf dem Kabelmantel wird unvermeidlich eine
gewisse Luftmenge unterhalb des Dichtungswerkstoffes eingeschlossen. Diese Luftmenge sollte ausgetrieben
werden, um die maximal mögliche Haftwirkung des Kabelmantels an den halbzylindrischen Flächen der
Endplaucnabschnittc zu gewährleisten. Diese Austreibung erfolgt dadurch, daß sich die unterhalb des Dichs
uingsmalcrials befindliche, eingeschlossene Luft in den
Vertiefungen zwischen den Rippen 78 vorschiebt, an den Rippenenden 78«? in die Nuten 40a eintritt und von
dort austritt.
Nach Anbringung der ersten Endplatte der Kabelmuffe wird die zweite Endplatte für das andere Ende
der Kabelmuffe in gleicher Weise montiert. Die zweite lindplatte kann entweder eine Einzelkabel- oder eine
Doppelkabel-Endplaite sein. Danach werden die Verbindungsschienen % montiert und die Klemme 45 für
die Einzelkabel-Endplatte sowie die Klemme 84 für die Doppelkabel-Endplatte in Kontakt mit dem Kabelmantel
103 gebracht. Ferner wird die Abschirmung 104 durch die Klemme 104a sowie deren Überlappungen
104i> in Kontakt mit dem Kabelmantel gebracht. Daraufhin
werden die Kabelpaare 105 in üblicher Weise miteinander verspleißt und alle Spleißungen mit einer
oder zwei äußeren Umwicklungen sowie einer elektrischen Abschirmung versehen. Anschließend wird ein
Dichtungsband 106 (F i g. 3) in das Umfangsband 25 bzw. 70 der Endplatte 21 bzw. 66 eingelegt. Die untere
Schale wird dann unter den Endplatten angebracht, wobei die letzteren von den Rippen 18a, 186 und 19£>
(Fig. 7) umhüllt werden. Ein Stück Dichtungsschnur wird daraufhin längs der Seitenflanschc 4i>
der unteren Schale 3 angebracht und die obere Schale 2 auf die untere Schale 3 aufgesetzt. Abschließend werden die
Sechskantschrauben 1 in die Einsatzstückc 10, 11 eingesetzt
und verspannt. Damit ist eine sichere Dichtung zwischen der oberen und unteren Schale 2, 3 sowie
längs des gesamten Umfangs der Endplattcn geschaffen,
wo diese an die obere und untere Schale 2. 3 angrenzen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
509 585/2
Claims (7)
- Patentansprüche:« ϊ/ .. I I ft ^ \l U: I-,— -,I,- ^Ant- r»-ii-»hI. r\.ilUCiIIIUUC Z.U1II VCIUIlIUl.il ^.WCH-I uuvi iiini-rerer ummantelter und abgeschirmter, vieladriger Nachrichtenkabel, mit einer oberen und einer unteren halbzylindrischen Schale, welche mit radialen Rippen und axialen Stegen verstärkt und beidseitig an ihren Außenflächen mit in Längsrichtung verlaufenden, aufeinanderpassenden Flanschen versehen sind und welche zusammen die äußere Schutzhülle der Kabelmuffe bilden, sowie mit einer Klemmvorrichtung zur festen Halterung der Kabel an beiden Enden der Kabelmuffe, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem axialen Ende der Y. abelmuffe eine auswechselbare und auf die Anzahl der in das betreffende Kabelmuffenende eintretenden Kabel abstimmbare Endplatte (22/23 bzw. 67/68/69) lugeordnet ist, daß die beiden Endplatten durch Schienen (42) miteinander verbindbar sind und je- «veils zwischen radialen Rippen (18. 19) auf den Innenflächen der Schalen (2, Ϊ) gehalten sind.
- 2. Kabelmuffe nach Anspruch 1. dadurch gckennleichnet, daß jede Endplatte in zwei oder mehrere Abschnitte (22. 23 bzw. 67. 68, 69) zerlegbar ist, defen zylindrisch geformte Berührungsflächen mit dem bzw. den Kabeln mit seitlichen Randerhebungen (28, 29) sowie mit mehreren in Abstanden an-{eordneten radialen Rippen (38) versehen sind, woei die radiale Höhe der Rippen (38) kleiner als die <er Randerhebungen (28. 29) ist.
- 3. Kabelmuffe nach Anspruch 2. dadurch gekennteichnet, daß jede Randerhebung (28, 29) in zwei Befestigungsflansche (30.7. 30£>) endigt, von denen jeder mit einem vertieften Mittelabschnitt (39) ver- »ehen ist, welcher seitlich von zwei in einem Abttand angeordneten Nuten (40) begrenzt ist, wobei lieh die Nuten quer über die Breitseite jedes Befe-Stigungsflansches erstrecken, derart, daß die innefen Endabschnitte der Nuten bis zu den Endab-Schnitten der Rippen (38) und die äußeren Endabfchnitte der Nuten bis zu der Berührungsfläche des ketreffenden Endplattenabschnitts mit den Schalen |l. 2) verlaufen (F ig. 6).
- 4. Kabelmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis J, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Endplatte f.wei sattelartig geformte Profilstücke (41) zur Auffiahme der Schienen (42) diametral befestigt sind lind daß die Schienen (42) jeweils aus einem U-förtiiigen, metallischen Profilstab gebildet sind, welcher tiiit Ausnahme seines Endabschnittes mit einem Vollständig isolierenden Überzug versehen ist.
- 5. Kabelmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4. <3;..!urch gekennzeichnet daß die zum Luftaustritt <liencnden rillenförmigen Vertiefungen zwischen <len Rippen (38, 78) kurz vor den Flanschflächen ^30) jeder Endplattenhäifte (22. 23) enden.
- b. Kabelmuffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die (lausche (30,i, 306) der Schalen (2. 3) quadratische Ausnehmungen aufweisen, in welche jeweils der Schaft eines klötzchenförmigen Einsat/stückes (10. 11) cinsclzbar ist, wobei von übereinanderliegenden Einsatzslückcn jeweils das eine Einsatzstück (11) ein Gewinde und das andere Einsatzstück (10) eine Bohrung aufweist und daß die Schalen (2, 3) durch die über die Schafte hinausragenden Kopfabschnitte der Einsatzstücke (10. 11) mit einer kontrollierbaren Kraft zusammenziehbar sind, bis sich die Emsatzst cke berühren.
- 7. kabelmuffe nach einem oder mehreren der An sprürhe 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Kabelklemmen (45, 84) und auf den Verbindungsschienen (42, 96) an deren beiden Enden vorgesehen sind und daß die Kabelklemmen jeweils mindestens eine halbzylindrische gerippte Innenfläche aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
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| US9184370A | 1970-11-23 | 1970-11-23 |
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