DE2158018C3 - Tragbares Wassermassagegerät - Google Patents

Tragbares Wassermassagegerät

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/60Components specifically designed for the therapeutic baths of groups A61H33/00
    • A61H33/601Inlet to the bath
    • A61H33/6021Nozzles
    • A61H33/6026Nozzles in the bathtub connected to an outside pump circuit without modification of the walls

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Description

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Durch die britische Patenschrift 1 067 860 ist ein derartiges Wassermassagegerät bekanntgeworden, bei dem die Pumpeneinheit über einen biegsamen Schlauch mit der Düsenanordnung verbunden ist. Die Düsenanordnung wird über einen Gummisauger am Rand einer Badewanne montiert. Dieses Gerät kann jedoch '' nicht gut bei Schwimmbecken verwendet werden, weil die dort auftretenden Wasserdrücke für eine Befestigung der Düsenanordnung oftmals nicht aus-' 65' reichen dürften.
Durch die USA.·Patentschrift 3 292 615 ist ferner-, hin ein tragbares Wassenra^agegerät bekannt, dasi ebenfalls zur Verwendung bei Badewannen vorgesehen ist Dazu ist das Pumpengehäuse mit dem Gehäuse der Düsenanordnung über «Μίκη starren Kanal verbunden, der den Rand dos ßadebeckens übergreift. Die Anordnung wird aiso auf den Rand der Badewanne aufuesetzt und mittels einer Stellschraube, die an. der Wand des Beckens angreift, befestigt. Auch dieses Gerät kann nicht bei im Erdreich eingelassenen Schwimmbecken verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein tragbares Wassermassagegerät vorzuschlagen, das auf einfachste Weise ohne Verwendung anderweitig bereits benötigter Installationen an einem Schwimmbecken installiert werden kann.
Dies celingt gemäß der Erfindung dadurch, daß die Verbindungsleitungen von einem Gehäuse mit einem horizontalen Abschnitt und mit einem damit einen Winkel einschließenden beckenseitigen Abschnitt umgeben sind, dessen Ende die Düsenanordnung aufnimmt.
Das tragbare Wassermassagegerät nach der Erfindung braucht daher mit dem horizontalen Abschnitt des Gehäuses und der darin angeschlossenen Pumpe lediglich auf den das Becken umgebenden Boden aufgestellt zu werden, wobei dann der beckenseitige Abschnitt des Gehäuses mit seinem freien Ende bis unter den Wasserspiegel reicht, so daß die Düsenanordnung unter Wasser steht.
Der Massagecffekl wird erhöht, wenn im Gehäuse eine Lufteinlaßöffnung und eine Wassereinlaßöffnung ausgebildet sind. Über beide Öffnungen kann die Pumpe mit Wasser und Luft versorgt werden.
Hierzu kann ein Lufleinlaßrohr die Düsenanordnung mit der Lufleinlaßöffnung verbinden und sich durch eine Wand des Gehäuses an einer Stelle oberhalb des Wasserpegcls erstrecken.
Damit der in einem Schwimmbecken vorhandene Platz zur gleichzeitigen Massage mehrerer Personen ausgenutzt werden kann, können jeweils mehrere Düsenanordnungen vorgesehen sein, die in einer Ebene jeweils einen Winkel miteinander bilden. Der Wasserstrahl wird hierbei also fächerartig über mehrere Düsenanordnungen ausgestoßen, so daß ein verhältnismäßig breiter Bereich erfaßt wird.
Hierbei wird es bevorzugt, wenn ein separates Lufteinlaßrohr für jede Düsenanordnung vorgesehen ist, die dann jeweils getrennt mit Luft versorgt werden. Auch das erhöht die Massagewirkung des Gerätes.
Es trägt zur sicheren Auflage des Gerätes auf dem Beckenrand bzw. dem das Becken umgebenden Boden bei, wenn die Pumpe starr mit dem Gehäuse verbunden ist. Dies kann dadurch erreicht werden, wenn der horizontale Abschnitt des Gehäuses in einem erweiterten freien Ende endet. In diesem erweiterten Ende kann die Pumpe mit ihrem Antriebsmotor montiert werden.
Damit diese Teile leicht zugänglich sind, kann das erweiterte freie Ende einen Behälter mit Deckel umfassen.
Um an Leitungen zu sparen, können auch zwei Düsenanordnungen vorgesehen sein, wobei die Druckleitung von der Pumpe an den Düsenanordnungen geteilt ist.
Um die Saugkraft auf eine in zu großer Nähe befindliche Person zu vermindern, kann die Einlaßseite der Saugleilung in einem Abstand zu der Wassereinlaßöffnung angeordnet sein, wobei zusätzlich ein Gitter die Wandöffnung überspannt.
Die Erfindung wird an Hand einer bevorzugten
2 i 58 018
Ausführungsform in Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben.
Hs zeigt
Fig. I eine Draufsicht der Schwimmbecken-Wtissermassageanordnung der vorliegenden Erfindung in ihrer bevorzugten Ausführungsfori;i, wie sie am Beckenrand verwendet wird;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 veranschaulichten Wassermassageanordnung;
Fig. 3 eine Vorderansicht des eintauchbaren Teils der Anordnung von Fig. 1, wobei das Gehäuse gebrochen dargestellt ist, um die Wasser-Luft-Düsenkopfanordnungen und die zugehörigen Rohrleitungen zu zeigen;
Fig. 4 eine Seitenansicht der in Fig. 3 veranschaulichten Wasser-Luft-Düsenkopfanordnungen und zugehörigen Rohrleitungen;
Fig. 5 eine Draufsicht der Pumpenseite der Wasserniassagcanordnung von Fig. 1, vvrbei der Deckel entfernt ist, um Jie Pumpe und den Antriebsmotor freizulegen; und
Fig. 6 eine Seitenansicht der Pumpe und des Motors von Fig. 5.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, umfaß! die Anordnung der Erfindung in ihrer bevorzugten Ausführungsform ein Gehäuse 1, mit einem horizontalen Abschnitt 3 und einem Abschnitt 5, der bezüglich dazu im Winkel angeordnet ist, vorzugsweise in einer im wesentlichen vertikalen Stellung, und von einer solchen Länge, daß wenn der horizontale Abschnitt auf der Randfläche 7 eines Beckens liegt, das freie Ende 9 des vertikalen Abschnittes normalerweise unter den Wasserpegel in dem Becken eingetaucht ist.
In diesem cintauchbaren Ende des im Winkel angeordneten Abschnittes des Gehäuses sind eine oder mehrere Wasser-Luft-Düsenkopfanordnungen Il angebracht, wobei ein Paar für eine herkömmliche Art von Becken ausreichend ist. Die spezielle Ausführung und Konstruktion jeder der Düsenkopfanordnungen ist nebensächlich für die vorliegende Erfindung. Jede umfaßt die Merkmale der verschiedenen Düsenkopfanordnungen, die in der USA.-Pattntschrift 3 297 025 beschrieben und veranschaulicht sii.d, oder jede veikörpert die Merkmale der Düsenkopfanordnung, die in der USA.-Patentschrift 3 540 438 erläutert sind. Für alle diese Anordnungen gemeinsam jsi die Tatsache, daß jede eine Wassereinlaßöffnung und eine Lufteinlaßöffnung vorsieht.
Die Düsenkopfanordnungen werden jede mit Wasser unter Druck und bei hoher Geschwindigkeit von einer Pumpe 17 versorgt, die in dem freien Ende 19 des horizontalen Abschnittes des Gehäuses eingebaut ist und durch einen Motor 21 angetrieben wird, wobei der Pumpenauslaß an die Wassereinlaßöffnungen der Düsenkoplaiiordnungen durch geeignete in dem Gehäuse angebrachte Rohrleitungen angeschlossen ist. Wo mehr als eine Düsenanordnung somit versorgt werden soll, wird eine einzige Auslaßleitung 23 von der Pumpe verwendet, die Zweigrohranschlüsse 25 davon an jede der Düsenkopfanordnungen aufwdst.
Mit Ausnahme der Stellung der Pumpe und des Motors in dem Gehäuse ist das Gehäuse zum Beckenrand und zur Beckenwand hin offen.
Das für den Zweck der Wassermassage verwendete Wasser wird von dem Becken selbst erhalten, wobei das freie oder eingetauchte Ende des winkelig angeordneten Abschnittes des Gehäuses mit einer Wandöffnung 27, vorzugsweise in dem Boden, versehen ist, für den freien Zutntt des Beckenwassers zu dem Gehäuse. Eine Saugleitung 29 von der Saugseite der Pumpe erstreckt sich nahe dem Gehäuse zu einer Stille unter dem Wasserpegel in dem Becken. Anstatt in der :, Wandöffnung 27 zu enJen, endet die Saugleitung an einer Stelle, welche unterhalb des Wasserpegels liegt, aber doch in einem Abstand von dieser Öffnung angeordnet ist. um somit das mögliche Aussetzen einer Person an den volien Saugeftekt der Pumpe auf ein
ίο Minimum zu beschränken, während doch das Beckenwasser als Yersorgungsqiieüe für die Pumpe verfügbar ist. Um eine im Becken befindliche Person weiter zu schützen, wird die Öffnung in dem Gehäuse durch ein geeignetes Gitter überspannt.
Die für Wassermassagezwecke als wesentlich erachtete Luft wird über ein Rohr 33 in jede der Düsenkopfanordnungen angesaugt, was mit der Lufteinlaßöffnung jede:" solcher Anordnung verbunden ist und an einer Stelle oberhalb des Wasserpegels des Beckens durch die Wand des Gehäuses triii, wo es durch ein einstellbares Luftventil 36 abgeschlossen ist, um die Einstellung der Luftzufuhr zu der zugehörigen Düsenkopfanordnung zu ermöglichen. Diese Art der Luftventiieinstellung ist bekannt.
Die Form und der Umriß des Gehäuses I ist für die vorliegende Erfindung nebensächlich, obwohl vorzugsweise der horizontale Abschnitt 3 an seinem freien Ende 19 in einer Erweiterung endet, um die Pumpe und ihren Antriebsmotor aufzunehmen, wobei diese Erweiterung einen Behälter 37 umfaßt, der mit einem Deckel 39 versehen ist. der Entlüftungsgitter 41 aufweist, um den darin aufgenommenen Motor zu belüften. Gleichermaßen ist das freie oder eingetauchte Ende ties im Winkel angeordneten Abschnittes des Gehäuses mit nach außen zeigenden vertikalen Wänden 43 für die Befestigung der Düsenkopfanordnungen erweitert, wobei diese Wände bezüglich zueinander im Winkel angeordnet sind und die Düsenkopfanordnungen beim Einbau in einer gemeinsamen Ebene im Winkel zueinander stehen. Der Ausstoß von jeder Düsenkopfanordnung breitet sich über einen Bogen becherförmig aus, der ausreicht, den durch die benachbarte Düsenkopfanordnung erzeugten Bogen der Düsenwirksamkeit zu überlappen, wodurch der Bereich der Überlappung den sich verstärkenden Effekt von beiden Düsenanordnungen darstellt. Dieser sich verstärkende Effekt wird im wesentlichen derselbe sein wie jener, der in der Leitung von jeder Anordnung auftritt. Dieser kann etwas variiert werden durch Verändern der Austrittsrichtung von einer oder mehreren der Düsenkopfanordnungen.
Die Installation der Wassermassagenordnung umfaßt nichts als das Anbringen derselben auf der Randfläche des Schwimmbeckens, wobei der vertikale Teil vorzugsweise an der Wand des Schwimmbeckens anliegt. Wenn die Anordnung so eingebaut ist, werden das Gewicht der Pumpe und des Motors und die Reaktionskräfte der Düsenaustritte die Stellung der gesamten Anordnung stabilisieren.
6a Die in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendete Pumpe ist eine Zentrifugalpumpe, wo das Wasser über ein schneckenhausförmiges Gehäuse ausgestoßen wird. Die Pumpe ist mit der Auslaßseite des schneckenhausförmigen Gehäuses an einem oberen Pegel der Pumpe installiert, wodurch das Punipengehäuse 47 dann als eine Angießkammer fungiert und wenn sie einmal angegossen ist, braucht die Pumpe danach unter normalen Anwendundungsbedingungen
nicht nachgegossen zu werden. Jedoch kann in der Spülleitung 29 ein herkömmliches Grundventil mit Vorteil eingebaut werden.
Um das Angießen der Pumpe zu erleichtern, ist ein Schlaiichanschluß 49 in das Pumpengehäuse eingebaut, der ein Absperrventil 51 aufweist. Durch Entfernen des Deckels 39 kann ein Wasserschlauch an den Anschluß 49 angeschlossen werden und die Pumpe wird angegossen, worauf der Schlauch abgenommen, das Ventil geschlossen und der Deckel wieder angebracht wird.
Aus der obigen Beschreibung des Wassermassagegerätes nachdcr Erfindung geht hervor, daß dasselbe transportabel und vollständig unabhängig von derr Beckensystem ist und an einer beliebigen Stelle läng! des Beckenrandes angebracht werden kann. Dci größte praktische Wirksamkeitsbereich wird jedocl durch Anbringen der Anordnung auf dem Beckenranc bei einem Wasserpegel von etwa 1,20 m verwirklicht obgleich, wenn Kinder beteiligt sind, man bevorzugen kann, die Anordnung an einer seichteren Stelle des Beckens anzubringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Tragbares Wassermassagegerät mit einer auf den Boden aufstellbaren Pumpe, deren Druck- und Saugleitungen mit einer am Rande eines Beckens vorgesehenen Düsenanordnung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen (23, 29) von einem Gehäuse
(I) mit einem horizontalen Abschnitt (3) mit einem damit einen Winkel einschließenden bcckenseitigen Abschnitt (5) umgeben sind, dessen Ende die Düsenanordnung (11) aufnimmt.
2. Wassermassagegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse eine Lufteinlaßöffnung (36) und eine Wassereinlaßöffnung (27) ausgebildet sind.
3. Wassennassagegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lufteinlaßrohr (33) die Düsenanordnung (11) mit der Lufteinlaßöff- ao nung (36) verbindet und sich durch eine Wand des Gehäuses (1) an einer Stelle oberhalb des Wasserpcgels erstreckt.
4. Wassermassagegerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere An-Ordnungen (11) vorgesehen sind, die in einer Ebene jeweils einen Winkel miteinander bilden.
5. Wassermassagegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates Lufteinlaßrohr (33) für jede Düsenanordnung (11) vorgesehen ist.
6. Wassermassagegcrät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Abschnitt (3) des Gehäuses in einem erweiterten freien Ende endet.
7. Wasscrmassagegcrät nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß das erweiterte freie Ende einen Behälter (37) mit Deckel (39) umfaßt. "
8. Wassermassagegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß zwei Düsenanordnungen
(II) vorgesehen sind, wobei die Druckleitung (23) von der Pumpe an den Düsenanordnungen geteilt ist.
9. Wassermassagegerät nach Anspruch 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßscite der Saugicitung (29) in einem Abstand zu der Wassereinlaßöffnung (27) angeordnet ist und daß ein Gitter die Wandöffnung überspannt.
DE2158018A 1971-05-10 1971-11-23 Tragbares Wassermassagegerät Expired DE2158018C3 (de)

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