DE2158029B2 - Schaltungsanordnung zur wahl weisen Handsteuerung oder automatischen Steu erung des Betriebs einer Brenneranlage - Google Patents
Schaltungsanordnung zur wahl weisen Handsteuerung oder automatischen Steu erung des Betriebs einer BrenneranlageInfo
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Description
3 I 4
auftreten oder ein Einzelspeicher der Speicherschal- regler 14 offen ist. Schalter 18-1 liefert ein Signal, das
tung nicht eingestellt werden können, so wird zweck- anzeigt, daß der vom Brennstoffdruckfühler 18 strommäßigerweise
ein entsprechendes Anzeigesignal er- abwärts des Brennstoffregler* 14 gemessene Brenn
zeugt, welches zu einer Abschaltung der. Anlage unter stoffdruck hoch ist. Schalter 16-1 liefert ein .Signal,
Anzeige des Fehlerzustandes, beispielsweise mit Hilfe 5 welches anzeigt, daß der Luftzuführungsregler 16
einer Lampe, ausgenutzt weiden kann. Zweck- offen ist. Schalter 20-1 gibt ein Signal, das anzeigt,
mäßigerweise ist zu diesem Zweckt· eine Fühlschal- daß der Flammendetektor 20 eine Flamme meldet,
tung vorgesehen, welche unter Steuerung eines ihr bei Die genannten Signale gelangen an eine UND-Schal-Umschaltung
von Handsteuerung auf automatische tung 60, deren Ausgangswert auf der Leitung 62 ansteuerung
zugeführten Tastsignals ein auf Grund der io gibt, daß sich der Brenner im Brennzustand, befindet.
Zustandssignale bei unsicherem Brennerzustand er- In entsprechender Weise liefert Schalter 22-1 ein
zeugtes Schaltsignal abfühlt und ein Abschaltsignal Signal zur Anzeige, daß das Zündventil 22 offen ist,
erzeugt. Schalter 24-1 ein Signal, das anzeigt, daß der Brenn-
Diese Fühlschaltung kann weiterhin in die Takt- stoffdruck stromabwärts vom Zündventil 22 entspre-
steuerung einbezogen werden, indem ihr außerdem 15 chend der Anzeige des Brennstoffdruckfühlers 24
Taktimpulse des Taktgebers über eine Verzögerungs- hoch ist, und Schalter 26-1 liefert ein Signal, welches
schaltung zugeführt werden, deren Verzögerungszeit anzeigt, daß die Zündflammendetektor 26 eine
so bemessen ist, daß die Abfühlung des Schaltsignals Flamme meldet. Diese Signale werden einer UND-
erst nach dem Einspeichern der ZustandssignaJe in Schaltung 64 zugeführt, deren Ausgangswert auf der
die Speicherschaltung erfolgt. Dadurch wird erreicht, ao Leitung 66 anzeigt, daß sich die Zündschaltung in
daß der Speicherzustand jeweils denjenigen Betriebs- Betrieb befindet.
zustand wiedergibt, bei dem das Abschaltsignal er- Schalter 14-2 liefert ein Signal, das anzeigt, daß der
zeugt worden ist, so daß auch durch Abfragen der Brennstoffregler 14 geschlossen ist, und Schalter 20-2
Speicherschaltung der jeweilige Fehler der Anlage, lieieit ein Signal, aas anzeigt, daß im Brenner keine
der zu der Erzeugung des Abschaltsignales geführt as Flamme vorliegt. Diese Signale werden zusammen
hat. feststellbar ist. mit dem Signal des Luftzuführungsreglers 16, welches
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Er- einer Inverter 68 durchlaufen hat, einer UND-Schalfindung
besteht darin, daß die Speicherelemente der tung 70 zugeführt, deren Ausgangswert auf der Lei-Speicherschaltung
mit Hilfe der Logikschaltunp unter tung 72 anzeigt, daß der Brenner abgeschaltet ist. In
Steuerung durch die Einstellelemente für die Hand- 30 ähnlicher Weise führt die Leitung 76 einer UND-steuerung
derart nacheinander einstellbar sind, daß Schaltung 74 ein Signal, wenn Schalter 22-2 ein Ausdie
Speicherschaltung den Programmablauf beim Ein- gangssignal liefert, welches anzeigt, daß das Zündschalten
der Brenneranlage steuert. Auf diese Weise ventil 22 geschlossen ist. Ein Inverter 78 erzeugt ein
läßt sich die Speicherschaltung zusätzlich für die Signal, welches anzeigt, daß der B rennst off druck
Steuerung des Automatikbetriebes der Brenneranlage 35 stromabwärts von dem Zündventil 22 niedrig ist und
unter Einsparung andernfalls erforderlicher Schal- auf einer von einer Zündlogikschaltung kommenden
tungsteile oder Bauelemente wie Programmschalter Leitung 80 kein Signal vorliegt. Steht aber auf der
und dergleichen ausnutzen Leitung 80 en Signal der Zündlogikschaitung an,
I in Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand während gleichzeitig auch die Leitung 66 ein Signal
der Zeichnungen nachstehend beschrieben. Es zeigt: 40 führt, dann liefert eine UND-Schaltung 82 auf ihrer
F i g. I ein Blockschaltbild einer Schaltungsanord- Ausüangsleitung 84 ein Ausgangssignal, das anzeigt,
nung nach der Erfindung und daß"eine Zündung vorliegt.
Fig. 2 und 3 weitere Blockschaltbilder zur Erläu- Das den Einschaltzustand des Brenners anzeigende
terung der Betriebsweise der in Fig. 1 dargestellten Signal auf der Leitung62 wir einem Eingang einer
Schahungsanordnung. 43 UND-Schaltung 90 zugeführt. Ein zweites an der
Das in Fi?. I dargestellte Blockschaltbild einer UND-Schaltung90 auf einer Leitung92 anstehendes
Brennersteueranlage läßt eine schematisch darge- Signal der Brennerlogikschaltung zeigt an, daß sich
stellte Verbrennungskammer 10 mit mehreren Bren- der Brenner noch im Brennzustand befindet und ein
nern 12 erkennen, von denen jeder wiederum ein drittes von einer ODER-Schaltung96 über die Lei-Hauptbrennersystem
mit einem Brennstoffregler 14, 50 tung 94 geliefertes Eingangssignal der UND-Schaieinem
Lufouführungsregler 16, einem Brennstoff- tung 90 zeigt an, daß sich die Zündschaltung gemäß
drutkfühler 18 und einem Flammendetektor20 ent- den auf den Leitungen 76 und 84 zugeführten Signahält
i-nd ferner einen Zündkreis mit einem Zündventil len weder im Einschalt- noch im Abschaltzustand
22. einem Brennstoffdruckfühler 24 und einem Zünd- befindei. Das auf einer Leitung 98 geführte Ausgangsflammendetektor
26. 55 signal der UND-Schaltung 90 zeigt an, daß vom
Feldschalter 28 zeigen den Betriebszustand der Brenner her gesehen kein Grund für ein Abschalten
Komponenten 14 bis 26 an und liefern Signale an vorliegt. Dieses Ausgangssignal wird einer ODER-eine
Logikschaltung 30, welche den Betrieb des Bren- Schaltung 100 zugeführt und veranlaßt die Anzeigeners
überwacht und automatisch steuert. Ein entfernt vorrichtung 36-1 des Schaltpultes 32 zur Anzeige
davon angeordnetes Schaltpult32 empfängt Signale 60 »keine Abschaltung erforderlich«. Liegt dagegen kein
aus der Logikschaltung 30 und liefert seinerseits auch Signal auf der Leitung vor, dann wird die Anzeige-Signale
an diese zur Regelung des Brennersystems. vorrichtung 36-2 durch das von einem Inverter 102
Das Schaltpult hat Drucktasten 34, Anzeigevorrich- durchgelassene Signal zur Anzeige »Abschaltung ertungen
36 und auf Handbetrieb und automatischem forderlich« veranlaßt, gleichzeitig wird dieses einen
Betrieb einstellbare Schalter 38. 65 Schaltvorgang anzeigende Signal auf der Leitung 104
Die in Tig. 2 gezeigte Logikschaltung spricht auf einem Eingang einer UND-Schaltung 106 zugeführt,
die Signale der Feldschalter an. So liefert ein Schal- Ein dem ersten Eingang einer UND-Schaltung 120
terl4-I ein Signal, das anzeigt, daß der Brennstoff- zugeführtes Eingangssignal kommt über einen In-
verier 122 von dem Flammendetektorschalter20-1
und zeigt an, daß der Flammcndetektor 20 keine Flamme meldet. Dem zweiten Eingang wird ein Eingangssignal
über einen Inverter 124 von dem Zündflammdctektor 26 zugeführt, der anzeigt, daß keine
Zündflamme vorliegt. Ein drittes Eingangssignal wird dem dritten Eingang der UND-Schaltung 120 auf der
Leitung 76 zugeführt und bedeutet, daß die Zündschaltung nicht in Betrieb ist. Das Ausgangssignal der
UND-Schaltung 120 auf der Leitung 126, das somit anzeigt, daß weder eine Zündflamme noch eine Brennerfiamme
vorliegt, wird dem einen Eingang einer ODER-Schaltung 128 zugeführt, deren zweites Eingangssignal
auf der Leitung 84 dem Signal entspricht, welches anzeigt, daß die Zündschaltung in
Betrieb ist. Jeder dieser Zustände veranlaßt die ODER-Schaltung 128 zu einem Ausgangssignal auf
der Leitung 130, welches anzeigt, daß der Zustand der Zündschaltung in Ordnung ist, d. h. daß sie entweder
ordnungsgemäß arbeitet oder daß sie in gefahrloser Weise ausgeschaltet ist. Dieses Ausgangssignal
wird einer UND-Schaltung 132 zugeführt. Ein zweites Eingangssignal der UND-Schaltung 132 wird
auf der Leitung 92 über einen Inverter 134 zugeführt und zeigt an, daß das Brennersystem entsprechend
dem Befehl der Logikschaltung abgeschaltet ist. Ein drittes Eingangssignal auf der Leitung 72 zeigt an.
daß der Brenner entsprechend den Anzeigen der Feldschalter abgeschaltet ist. Das Ausgangssignal der
UND-Schaltung 132 auf der Leitung 136 zeigt somit an, daß die Betriebszustände keine Veranlassung für
eine Abschaltung geben. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung 132 wird der bereits beschriebenen
ODER-Schaltung 100 zugeführt und steuert die Anzeigevorrichtung 36-1 zur Anzeige »keine Abschaltung
erforderlich« an.
Die Zündstartlogiksehaltung enthält einen Brennerstartspeicher
188, einen Zündstartspeicher 192, einen Zündversuchsspeicher 222 und einen Zündung-Ein-Spcicher
246. Durch Drücken der Taste 34-1 bei aufleuchtender Anzeigelampe 36-4, welche anzeigt, daß
der Brenner startbereit ist, wird der Brennerstartspeicher 188 über die ODER-Schaltung 186 und der
Zündstartspeicher 192 über die ODER-Schaltung 190 gesetzt. Wenn der Speicher 192 gesetzt ist, triggert
er die 50 Sekunden-Verzögerungsschaltung 200 und bereitet die UND-Schaltung 216 vor. Wenn die Zündzustands-Logikschaltung
ein Ausgangssignal abgibt, welches unter anderem anzeigt, daß sich die Zündschaltung
in Zür.dposition befindet, dann gibt die ifND-Schaltung 216 ein Ausgangssignal ab, welches
den Zündversuchsspeicher 222 setzt und eine 10 Sekunden-Verzögerungsschaltung 224 triggert, durch
das Ausgangssignal der UND-Schaltung 216 wird ferner das Zündbrennstoffventil geöffnet und die
Zündschaltung für 10 Sekunden in Betrieb genommen. Am Ende dieses lOsekündigen Zündintervalls
schaltet die Verzögerungsschaltung 224 die Zündschaltung ab und bereitet die UND-Schaltung 242
vor. Wenn nach Ablauf der Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltungen 200 und 224 eine Zündflamme
festgestellt ist, was durch ein Ausgangssignal des Fühlers 26-2 angezeigt wird, dann wird der Zündung-Ein-Spcicher
246 gesetzt und erzeugt auf der Leitung 80 ein Ausgangssignal, das die Anzeigevorrichtung
36-5 erregt, die UND-Schaltung 254 vorbereitet und die Speicher 192 und 222 zurückstellt. Ein
zweites F.ingangssignal der UND-Schaltung 254, welches vom Brennerstartspeicher 188 kommt, läßt auf
der Leitung 256 ein Brennerstartsignal entstehen.
Sollte die Zündstarttaste 34-2 gedrückt sein, so würde zwar der Zündstartspeicher 192 gesetzt, aber der
Brennerstartspeicher 188 würde nicht gesetzt. Bei der Zündfolge wird der Zündung-Ein-Speicher 246 gesetzt.
Die Anzeigelampe 36-5 leuchtet auf, und durch die ODER-Schaltung 258 wird ein Signal zurückgeführt,
welches den Zündspeicher 192 und den Zünd-Versuchsspeicher 222 zurückstellt, aber es entsteht
kein Brennerstartsignal auf der Leitung 256.
Auf das Brennerstartsignal auf der Leitung 256 hin, welches anzeigt, daß die Zündung eingeschaltet ist, erzeugt
die ODER-Schaltung 270 ein Ausgangssignal, welches den Speicher 272 setzt. Das Ausgangssignal
dieses Speichers wird zur öffnung des ausgewählten Brennerventils verwendet und die Brennstoffventil-Logikschaltung
bereitet die UND-Schaltung 284 vor, wenn sich das Brennerventil zu öffnen beginnt, so daß
der Brennstoffventilspeicher 288 gesetzt wird und damit anzeigt, daß Brennstoff in die Brennkammer
fließt. Eine dem Flammenfühler 26-2 zuegordnete Flammenfühler-Logikschaltung bereitet die UND-Schaltung
326 vor, damit die Speicher 272 und 288 zurückgestellt werden und der Brenner-Ein-Spcicher
332 gesetzt wird, welcher die Brenner-Ein-Anzeigevorrichtung
36-6 erregt und ein Ausgangssignal auf der Leitung 92 entstehen läßt, welches den Start anderer
Brenner ermöglicht, wenn der Brenneranlauf beendet ist.
Ähnliche Logikschaltungen steuern die Abschalttung der Zündeinrichtung und des Brenners.
Diese Logikschaltungen ermöglichen eine automatische
Abfolge und Überwachung der Brenner anlage, wenn diese auf Automatikbetrieb geschaltet
ist. Die Anlage läßt sich jedoch zur Überprüfung der Logikschaltungen oder auch füi sonstige Wartungsarbeiten
oder Reparaturen auf Handbetrieb um schalten. Dies erfolgt mit Hilfe des Schalters 38-1 und
38-2. In der Stellung »Handbetrieb« sind die Kon takte 38-2 geschlossen, so daß der Taktgeber 542
Taktimpulse auf die Leitung 544 liefert, deren Breite jeweils Ims beträgt und die alle 10ms auftreten
Diese Taktimpulse werden den UND-Schaltungen
Λ5 550, 552, 554 und 556 zugeführt und stellen außerdem
die Speicher 188, 192, 222, 246, 272 und 332 über die ODER-Schaltung 600 zurück.
Einem zweiten Eingang der UND-Schaltung 55(1 wird das Brenner-Ein-Signal von den Feldschaltern
über die Leitung 62 zugeführt, und das dabei ent stehende Ausgangssignal der UND-Schaltung 550
triggert einen monostabilen Schalter 560, der auf dei Leitung 562 einen 2 ms Impuls erzeugt und damii
den Zustand des Brenner-Ein-Speichers 272 korri giert. In ähnlicher Weise wird die UND-Schaltung
552 vorbereitet, wenn auf der Leitung 66 ein Signa! Zündung-Ein steht, und beim Abgetastetwerder
durch einen Taktimpuls liefert die UND-Schaltung 552 ein Triggersignal an den monostabilen Schalte)
564, der einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 566 zum Setzen des Zündung-Ein-Speichers 246 liefert
Das Ausgangssignal auf der Leitung 566 wird außer dem einer UND-Schaltung 568 zugeführt, die einer
mit der Leitung 72 (Brenner abgeschaltet) verbun-
6s denen Eingang hat, und wenn der Brenner abgeschaltet
ist. wird dieses Ausgangssignal auf der Leitung 57C durch ein ODER-Gatter 186 geführt und setzt den
Speicher 188. Ist die UND-Schaltung 554 durch eir
ifkAA
7 8
Eingangssignal vorbereitet (Zündschaltung nicht ein- Kontakte 38-2, und der Inverter 580 liefert einen Ausgeschaltet),
dann wird ihr Ausgangsimpuls auf der gangsimpuls, der den monostabilen Schalter 582 trig-Leitung
572 dem Rückstelleingang des nicht darge- gen, dessen Ausgangsimpuls die UND-Schaltung 106
stellten Zündbrennstoffventilspeichers zugeführt. Ist vorbereitet. Zur Vermeidung einer Impulsspaltung
die UND-Schaltung 556 durch ein Signal vorbereitet, 5 wird jeder Taktimpuls auf der Leitung 544 über den
welches von der Brennerlogikschaltung kommt und um 2 ms verzögernden monostabilen Schalter 584 und
anzeigt, daß der Brenner nicht eingeschaltet ist (Lei- den Inverter 586 geführt, so daß die Abtastung der
tung92 und Inverter 134) und liegt ein Bestätigung«:- UND-Schaltung 106 durch die Taktimpulse um
signal der Feldschalter, auf der Leitung 72, vor, daß 200 ms verzögert wird und die Möglichkeit mehrder
Brenner abgeschaltet ist, dann liefert die UND- io deutiger Signale vermieden wird, welche durch die
Schaltung 556 ein Ausgangssignal auf der Leitung 574 Erzeugung eines Taktimpulses im gleichen Augenais
Signal für das geschlossene Brennstoffventil (wel- blick der Umschaltung des Schalters 38-2 von Handches
dem Rückslelleingang des Brennstoffventilspei- auf Automatikbetrieb möglich sein könnte. Nachdem
chers zugeführt wird) und als Signal für die geschlos- die Feldschalter während des ersten 2 ms Intervalls
sene Luftklappe. Jeder Taktimpuls auf der Leitung 15 abgefragt worden sind, ob ein Abschaltsignal auf der
544 bringt die Speicher der Logikschaltung auf den Leitung 104 vorhanden ist, durchläuft der verzögerte
neuesten Stand und hält sie laufend in einem mit den Taktimpuls die UND-Schaltung 106 und wird auf der
Einstellungen der Feldschalter übereinstimmenden Leitung 588 einer nicht dargestellten Zündabschalt-Zustand.
Logikschaltung zugeführt, weicher den Brenner abge-Wenn der Schalter 38 von Handsteuerung auf auto- 20 schaltet und die Brenneranlage in den Ruhezustand
matische Steuerung zurückgeschaltet wird, öffnen die bringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zur wahiweisen Hand- Für Warnings- oder Reparaturarbeiten kann es jestcuerung
oder automatischen Steuerung des Be- doch notwendig werden, die Logikschaltung für den
triebs einer Brenneranlage mittels einer Logik- S automatischen Betrieb vorübergehend außer Betrieb
schaltung, welcher Zustandssignale über den je- zu setzen und die Brenneranlage schrittweise von
weiligen Betriebszustand der Brenneranlage zu- Hand zu steuern, damit in den einzelnen Betriebsgeführt
werden und welche Steuersignale für die phasen Messungen und Beobachtungen durchgeführt
Steuerglieder der Brenneranlage erzeugt, da- werden können. Es ist dann aber wünschenswert, daß
durch gekennzeichnet, daß der Logik- io man die Brenneranlage jederzeit, also während jeder
schaltung (30) eine Speicherschaltung (188, 192, Betriebsphase, auf den automatischen Betrieb zu-
222, 246, 272, 288. 332) zugeordnet ist, welche rückschalten kann, so daß die weitere Steuerung der
bei Handsteuerung der Brenneranlage die Zu- Anlage von der Automatik übernommen wird. Dazu
Standssignale speichert, und daß mittels eines ist es notwendig, daß der Zustand der Logikschaltung
Taktgebers (542) die gespeicherten Werte ent- 15 in Synchronismus mit den tatsächlichen Betriebszusprechend
den dem augenblicklichen Betriebszu- ständer, der Brenneranrage bei Handsteuerung gestand
der Brcnneranfage entsprechenden Zu- halten wird, so daß eine übergangslose und unproblestandssignalen
korrigiert werden. matische Umschaltung erfolgen kann. Die Logik-
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- schaltung muß aNo vor ih'cr Wiederinbetriebnahme
durch gekennzeichnet, daß der Speicherschaltung 20 mit den Betriebszuständcn der einzelnen Komponente».
192. 222, 246, 272, 288. 332) eine Tor- ten der Brenneranlage in Übereinstimmung gebracht
schaltung (550, 552, 554, 556) vorgeschaltet ist, werden, damit ein unnötiges Abschalten der Brennet welche
unter Steuerung durch den Taktgeber anlage beim Übergang von Handsteuerung auf Auto-
(542) die jeweiligen Zustandssignale der Speicher- matiksteuerung vermieden wird.
schaltung zuführt. »5 D'e Aufgabe der Erfindung besteht nun in der
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, ge- Schattung einer Schaltungsanordnung, welche die
kennzeichnet durch eine Fühlschaltung (106, 580, Logikschaltung auch bei Handbetrieb der Brenner
582) welche unter Steuerung eines ihr bei Um- anlajv jederzeit in Synchronismus mit dem tatsachschaltung
von Bandsteuerung auf automatische liehen Betriebszustand der Anlage hält.
Steuerung zugeführten Tastsignals ein auf Grund 30 Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung
der Zustandssignale bei unsicherem Brennerzu- der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß erstant'
erzeugtes Schaltsignal (auf Leitung 104) ab- firtdungsgemäß dei Logikschaltung eine Speicherfühlt
und ein Absehaltsignal (auf Leitung 588) schaltung zugeordnet ist, welche bei Handsteuerung
erzeugt der Brenneranlage die Zustandssignale speichert, und
4 Schaltungsanordnung nach den Ansprü- 35 daß mittels eines Taktgebers die gespeicherten Werte
chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der entsprechend den dem augenblicklichen Betriebszu-
Fühlschaltung (106. 580. 582) außerdem die stand der Brenneranlage entsprechenden Zustands-
Taktimpulse des Taktgebers (542) über eine Ver- Signalen korrigiert werden.
zögerungsschaltung (584) zugeführt werden, deren Infolge der Speicherung der Zustandssignale der
Verzögerungszeit so bemessen ist, daß die Ab- 40 einzelnen Komponenten der Brenneranlage kann der
fühlung des Schaltsignals (auf Leitung 104) erst jeweilige Betriebszustand der Anlage jederzeit abgenach
dem Einspeichern der Zustandssignale in die fragt werden, und der Taktgeber bewirkt die Über-Speicherschaltung
(188. 192. 222, 246, 272, 288. tragung der gespeicherten Werte für die Korrektur
332) erfolgt. des Einstellzustandes der Logikschaltung, so daß
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- 45 dieser entsprechend der Taktsteuerung ständig in
durch gekennzeichnet, daß die Speicherelemente Synchronismus mit dem tatsachlichen Zustand der
der Speicherschaltung (188, 192. 222, 246, 272, Brenneranlage gehalten wird Bei einem Zurück -
288, 332) mit Hilfe der Logikschaltung (30) unter schalten von Handsteuerung auf automatische Steue-Steuerung
durch die Einstellelemente (34) für die rung kann die Logikschaltung also die Steuerung der
Handsteuerung derart nacheinander einstellbar 50 Brenneranlage sofort übernehmen, da sie sich in
sind, daß die Speicherschaltung den Programm- Übereinstimung mit dem tatsächlichen Zustand der
ablauf beim Einschalten der Brenneranlage Brenneranlage befindet. Es erfolgen also keine Fehlsteuert,
schaltungen, die zu gefährlichen Betriebszuständen _______ oder zum unerwünschten Abschalten der Anlage
55 führen würden.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsordnung zur Die Logikschaltung ist vorzugsweise als digital
wahlweisen Handsteuerung oder automatischen Steue- arbeitende Schaltung ausgebildet. Die Übertragung
rung des Betriebs einer Brenneranlage mittels einer der Zustandssignale für die einzelnen Komponenten
Logikschaltung, welcher Zustandssignale über den der Brenneranlage 1» die Speicherschaltung erfolgt
jeweiligen Betriebszustand der Brenneranlage züge- 60 zweckmäßigerweise durch eine der Speicherschaltung
führt werden und welche Steuersignale für die Steuer- vorgeschaltete Torschaltung, welche unter Steuerung
glieder der Brenneranlage erzeugt. durch den Taktgeber die jeweiligen Zustandssignale
Es ist bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 206 544, der Speicherschaltung zuführt.
USA.-Patentschrift 3 324 927, französische Patent- Der Taktgeber kann beispielsweise alle 10 ms einen
Schriften 1388 764 und 2 008 945), zur Steuerung 65 Taktimpuls liefern, mit Hilfe dessen die Übertragung
von Brenneranlagen Logikschaltungen zu verwenden, der Zustandssignale in die Speicherschaltung unter
die auf den Betriebszustand der einzelnen Κυιηρο- Löschung des vorherigen Speicherinhalts erfolgt,
nenten der Brenneranlage ansprechen und die Steuer- Sollten irgendwelche anormalen Betriebszustände
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |