DE2158228B2 - Gasbeheizter Infrarot-Strahler - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wärmestrahlungsheizung, insbesondere gasbeheizte Infrarot-Strahler zum Gebrauch
in industriellen Trockenanlagen und für die Behandlung von verschiedenen Materialien. Der Strahler
kann bei allen industriellen und wirtschaftlichen Einrichtungen benutzt werden. Der Infrarot-Strahler
hat einen wannenförmigen Außenmantel mit einem Boden und einem weiteren Innenboden, der mit dem
Boden eine Sammelkammer bildet, wobei der Innenboden und seine Seitenwände als mit einer Isolierung
versehener Reflektor ausgebildet sind, und Vorrichtungen zur Einführung eines brennbaren Gases in die
Sammelkammer, durch den Reflektor und zur Zündung, vorhanden sind.
Für Trockenanlagen und die Behandlung von Materialien ist es bekannt, als Wärmeenergie abstrahlende
Heizwärme unter 10000C zu verwenden. Es ist auch bekannt, daß die Heizwärme eine Wellenlänge
besitzt, die mit Wellenlängen von 2/1000 bis 6/1000 mm
als ideal bezeichnet wird. Die elektromagnetische Abstrahlung schließt den Kurz-, Mittel- und Langwellen-Infrarot-Bereich
ein und durchdringt die zu
ίο behandelnden Materialien leichter als andere Heizungen
und ist wirkungsvoller als die Konvektions-Heizarten, deren Durchdringungskapazität mit der Behandlung
von Oberflächen begrenzt ist
Die Verwendung von Infrarot-Heizung bewirkt eine
Die Verwendung von Infrarot-Heizung bewirkt eine
Beschleunigung des Wärmeprozesses und eine gleichmäßige Beheizung in wirtschaftlicher Weise. Die
bekannten Feuerungsanlagen haben keine große Ausstrahlwirkung.
Obgleich die Brauchbarkeit des Abstrahlmaterials verbessert worden ist, genügen die Heizgeräte, Gasbrenner und ähnliche Anordnungen nicht den Anforderungen auf Abstrahlung im Infrarot-Spektrum. Die vorhandene Anordnung ergibt einen ziemlich niedrigen Nutzbereich mit Werten der Heizenergie von 1,3 bis 4 kcal/h/cm2 der Heizoberfläche.
Obgleich die Brauchbarkeit des Abstrahlmaterials verbessert worden ist, genügen die Heizgeräte, Gasbrenner und ähnliche Anordnungen nicht den Anforderungen auf Abstrahlung im Infrarot-Spektrum. Die vorhandene Anordnung ergibt einen ziemlich niedrigen Nutzbereich mit Werten der Heizenergie von 1,3 bis 4 kcal/h/cm2 der Heizoberfläche.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Gasbrenner ist die Selbstzündung, wenn die Temperatur des Brenngases
zu hoch wird. Weiter ist keine gleichmäßige Heizwirkung vorhanden, da ungleichmäßige Temperatüren
in der Heizoberfläche auftreten.
Es ist auch ein Gasbrenner bekannt, in welchem die Brennstoffstrahlen beidseitig gerichtet sind, um in
eingeschnittenen Nuten eines keramischen Körpers zu fließen. Ein Ablenkblech dient lediglich als Ablenkeinsatz
für die brennbare Gasmischung und übt keine Ausstrahlungswirkung aus (GB-PS 6 58 803).
Nach einem weiteren bekannten Raumheizgerät wird eine Anordnung mit einem zweiten Reflektor vorgesehen,
das einen nicht porösen Reflektor mit einer nach innen liegenden konkaven Oberfläche aufweist. Dieses
Gerät ist für Industrieanlagen nicht geeignet. Der Reflektor schirmt lediglich die Lichtstrahlen der
Wärmequelle ab und wirft sie zurück.
Durch die Erfindung sollen die Nachteile der bekannten Heizvorrichtungen beseitigt und eine Infrarot-Heizung
geschaffen werden, die in den meisten Teilen des Infrarot-Spektrums Abstrahlungen mit einer
Wellenlänge von 2/1000 bis 6/1000 mm aufweist und bei einer relativ niedrigen Temperatur arbeitet und eine
so hohe Wärmeenergie-Nutzung in einfachster Weise
ermöglicht
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt dadurch, daß zu dem bekannten ersten Reflektor ein weiterer Reflektor
mit kurvenförmigem Querschnitt in konkaver Anordnung zum ersten Reflektor angeordnet ist, und die
seitlichen Wandteile des weiteren Reflektors im Abstand von den Wandteilen des ersten Reflektors so
gelagert sind, daß sich mindestens zwei öffnungen bilden, und daß die Spalte für den Zufluß des
w) Brennstoff-Luft-Gemisches im wesentlichen parallel
zueinander verlaufen, so daß das Brenngas-Luft-Gemisch gegen den weiteren Reflektor gerichtet ist und
gegen dessen konkave Oberfläche stößt und von dieser fortlaufend zurückgewirbelt wird, um auf den ersten
h5 Reflektor aufzutreffen und von den Zündmitteln beim
Auftreffen auf den weiteren Reflektor gezündet wird.
Weiter ist vorgesehen, daß das Mittel zum Einleiten der Brenngasmischung in den Sammelraum einen Einlaß
für das Brennstoff-Luft-Gemisch aufweist, wobei der Infrarot-Strahler ein weiteres im Sammelraum angeordnetes
Leitblech neben dem Einlaß aufweist. Die Reflektoren können beweglich angeordnet werden und
auf Säulen gelagert sein, die sich von den Wänden des Außenmantels nach innen erstrecken.
Zur Erhöhung der Lebensdauer des Heizgerätes nach
der Erfindung sind nichtporöse Reflektorelemente vorgesehen, und es wird mit einer relativ niedrigen
Temperatur geheizt Eine Selbstzündung wird verhindert Eine gleichmäßige Heizwirkung auf der Heizoberfläche
wird en eicht
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der Zeichnung im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Frontansicht eines Heizgerätes,
Fig.2 eine schematische Seitenansicht von einem Heizgerät,
F ι g. 3 eine Draufsicht auf ein Heizgerät,
F i g. 4 einen Schnitt durch das äußere Gehäuse nach der Linie 4-4 in F i g. 1,
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der F i g. 1, und
Fig.6 einen Schnitt entsprechend dem Schnitt der
F i g. 4 mit einer weiteren Ausführung der Erfindung mit einer Start- und/oder Überwachungselektrode.
In den Zeichnungen ist zu erkennen, daß das Infrarot-Heizgerät A an einer Säule oder einem Fuß B
befestigt ist Das Heizgerät A besteht aus einem gezogenen und geschweißten Außengehäuse 10 aus
nichtrostendem Stahl und hat die Form eines nach oben geöffneten Quaders.
Im Gehäuse 10 ist ein zweites Gehäuse 12 angeordnet, welches ebenfalls aus nichtrostendem Stahl
besteht, und nach oben offen ist, und auch die Form eines Quaders aufweist Das innere Gehäuse 12 ist am
äußeren Gehäuse 10 angeschweißt, und beide Gehäuse bilden einen Speicherraum 14 zwischen den Bodenflächen.
Die Form der Gehäuse 10 und 12 ist so ausgebildet, daß die Förderung einer Brennstoffgasmischung
in längsverlaufendem Fluß in die Speicherkammer 14 aufrechterhalten wird. Das innere Gehäuse 12
weist ein paar längs nach oben verlaufende Ränder oder Lippen 16 auf, welche einen Spalt 18 zwischen sich
bilden.
Die Brennstoffgasmischung enthält eine bekannte Mischung von Luft und Gas, welche eine Anzahl von
Heizgeräten A über eine Leitung 20 versorgt. Diese Leitung ist verbunden mit jedem Heizgerät A über
Mittel der Säule ö, die aus einer Aluminiumhülse 30 besteht, und in welcher die Brenngasmischung zur
Innenseite des Heizgerätes durch zentrale runde öffnungen 32 (F i g. 4) im Boden des Außengehäuses 10
geleitet wird. Eine hydraulische Dichtung 34 zwischen der Leitung 20 und der Hülse 30 und eine hydraulische
Dichtung 36 zwischen dem Boden des Gehäuses 10 und der Hülse 30 bewirken eine vollkommene Abdichtung.
Ein erster Reflektor 40 ist innenseitig des ersten Gehäuses 12 angeordnet und wird über vier Säulen 42
abgestützt, die sich der Länge nach über das Heizgerät erstrecken und über zwei Säulen 44, die sich quer über
das Heizgerät erstrecken.
Die Säulen 42 und 44 sind am Außengehäuse 10 angeschweißt Der Reflektor 40 besteht in der Länge
aus zwei gleichen Sektionen 46, 48, die über einen Mittelspalt 18 getrennt sind. Zwischen dem Reflektor 40
und dem inneren Gehäuse 12 sind zwei Schichten von bekanntem Keramik-Fiber 58, 60 angeordnet, welche
eine extrem niedrige Wärmeübertragung aufweisen. Die Isolationsschicht 58 weist zwei Öffnungen auf,
wobei die Säulen 44 sich in die Brennkammer erstrecken. Die Säulen 42, 44 sind nicht starr am
Reflektor 40 befestigt Sie erlauben dem Reflektor 40, sich frei iti jede Richtung während des Betriebs des
Heizgerätes auszudehnen.
Am offenen Kopf des Gehäuses 10 ist ein im
Querschnitt halbkreisförmig ausgebildeter Reflektor 70
ίο angeordnet der zum Reflektor 40 konkav lagert und
über Stifte 72, die am Gehäuse 10,12 angeschweißt sind, befestigt ist Die Stifte 72 erstrecken sich zum Brenner
hin. Der Reflektor 70 weist Löcher von geringfügig größerem Durchmesser als die Stifte 72 auf, damit die
Stifte in den Löchern gleiten können, um dem Reflektor 70 ein Entlanggleiten auf den Stiften infolge der
Wärmeausdehnung zu ermöglichen.
Die Reflektoren 40, 70 sind vorzugsweise aus einer Nickel-Chrom-Verbindung hergestellt Es hat sich
gezeigt, daß diese Verbindung die besten Eigenschaften für eine Wärmeausstrahlungsleistung besitzt und sie ist
widerstandsfähig gegen wärmechemische Einflüsse, welche auf die abstrahlende Oberfläche von gasbeheizten
Heizgeräten einwirkt. Diese Verbindung hat auch einen hohen Widerstand gegen Korrosion, welche von
den hohen Temperaturen herrührt, obgleich die Temperaturen im Infrarotbereich 11000C nicht überschreiten.
Das Heizgerät nach der Erfindung kann mit einer brennbaren Mischung von Brennstoff und Luft betrieben werden, in welcher das Luftvolumen einen höheren oder tieferen Wert haben kann. Das Heizgerät kann mit jeder Art von Brennstoff betrieben werden, welcher vorher mit Luft gemischt wird, und die Mischung kann entweder mit einem Venturi-Rohr oder mit einem Kompressor-Mischer erfolgen. Bei Gebrauch eines angepaßten Mischers mit ausreichender Dimension ist es möglich, eine mehr als zehnfache Heizwirkung durch Einstellen des Heizgerätes, mit Rücksicht auf die erzeugte Wellenlänge, zu den Wärmeerfordernissen eines besonderen industriellen Verfahrens zu erhalten. Die Einstellung kann gleichbleibend oder angepaßt sein, und es ist das Erlangen oxydierender oder reduzierter Atmosphäre von der Verbrennung möglich, wie es verlangt wird.
Das Heizgerät nach der Erfindung kann mit einer brennbaren Mischung von Brennstoff und Luft betrieben werden, in welcher das Luftvolumen einen höheren oder tieferen Wert haben kann. Das Heizgerät kann mit jeder Art von Brennstoff betrieben werden, welcher vorher mit Luft gemischt wird, und die Mischung kann entweder mit einem Venturi-Rohr oder mit einem Kompressor-Mischer erfolgen. Bei Gebrauch eines angepaßten Mischers mit ausreichender Dimension ist es möglich, eine mehr als zehnfache Heizwirkung durch Einstellen des Heizgerätes, mit Rücksicht auf die erzeugte Wellenlänge, zu den Wärmeerfordernissen eines besonderen industriellen Verfahrens zu erhalten. Die Einstellung kann gleichbleibend oder angepaßt sein, und es ist das Erlangen oxydierender oder reduzierter Atmosphäre von der Verbrennung möglich, wie es verlangt wird.
Die Brenngasmischung gelangt in den Speicherraum 14 durch die Hülse 30 von der Leitung 20 und wird im
Speicherraum 14 mittels eines Leitbleches 80 verteilt (Fig.4), welches im Speicherraum angeordnet ist.
so Brenngas, welches im Speicherraum zirkuliert, passiert einen Spalt 18 und strömt gegen den Reflektor 70, wo es
sich entzündet und von wo es gegen den Schirm oder Reflektor 40 zurückstrahlt. Das Produkt der Verbrennung
passiert die öffnungen 82 zwischen dem Reflektor 70 und den Seitenwänden des Reflektors 40 und gelangt
gegen das Material, welches behandelt wird. Durch die hohe Isolationswirkung der Isolationsschichten 58, 60
und die Kühleigenschaften des Brenngasgemisches, das durch die Speicherkammer 14 und den Spalt 18 strömt,
bo hat das Brenngasgemisch an der Innenseite der Leitung
20 eine im wesentlichen unter der gewünschten Temperatur für die Selbstentzündung liegende Temperatur,
wodurch ein Falmmenrückschlag verhindert wird. Das Heizgerät ist vollständig mit einer die Ausstrah-
h"> lung der Heizenergie bewirkenden Auskleidung versehen.
Diese Wärmeabstrahlungen werden vom halbkreisförmigen Reflektor 70 und von der flachen Oberfläche
des Reflektors 40 bewirkt, welche im wesentlichen
100% von der ausgekleideten Oberfläche (Fig.3) bedecken. Es ist herausgefunden worden, daß mit einer
Temperatur auf der Abstrahlungsoberfläche von nahezu 8000C und mit einer Brenngasmischung, die einen
Luftüberschuß von 120% aufweist, das absolute Wärmepotential vom Heizgerät aufgenommen wird mit
einem Betrag von annähernd 5000 kcal/h. In diesem Beispiel erreicht die Heizkraft annähernd 20,8 kcal/
h/cm2 von der wärmeabstrahlenden Oberfläche.
Die Nutzung der Abstrahlung beträgt 55%, das sind 55% von der Hitze der Verbrennung, die vom Heizgerät
übertragen wird, als abstrahlende Wärmeenergie im Bereich zwischen 2/1000 und 6/1000 mm.
Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung beinhaltet das Heizgerät Mittel für eine automatische
Entzündung des Brenngasgemisches durch einen elektrischen Lichtbogen, der zwischen einer Zündelektrode
und Wänden des Heizgerätes erzeugt wird, wenn dazwischen ein Unterschied im Potential von etwa
6000 Volt vorhanden ist Die Elektrode kann nicht nur 2u zur Zündung verwendet werden, sondern sie kann auch
zur Überwachung der Flamme dienen, wenn sie mit einem entsprechenden elektronischen Schaltkreis verbunden
ist, der nach Art einer Gleichrichtung eines Wechselstromes zwischen der Elektrode und dem
Heizkörper arbeitet wie zur Ionisierung der Flamme.
In Bezug zu F i g. 1,2 und 6 ist gezeigt, daß der Körper
der Elektrode 90 (isoliert und verbunden mit einem Hochspannungskabel) gestützt wird von einer Stütze 92,
die passend befestigt ist zur Bodenseite der Leitungen 20, wobei die Elektroden kontinuierlich von der
Gasmischung gekühlt werden. Die Elektrode 90 besteh 1 aus einer Hülse 94, weiche zwischen dem Boden des
inneren Gehäuses 12 und dem Leitblech 80 lagert und ir den Kern des Heizgerätes durch den Spalt 18 eindringt
In dieser Lage bedeckt die Elektrode die Isolation 94
nicht. Diese Anordnung erlaubt die Bildung eines voltaischen Lichtbogens zwischen dem Reflektor 40 unc
der Elektrode, wenn eine Differenz des Potential! zwischen den beiden Metallen vorhanden ist. Eine
solche Potentialdifferenz könnten z. B. ein Wert vor 6000 Volt sein.
In der anderen Ausführung, bei der die Elektrode zurr Überwachen der Flamme gebraucht wird, ist das nichi
isolierte Teil der Elektrode imstande, den Ionisationsstrom wegzunehmen, wodurch angezeigt wird, daß dei
Heizkörper funktioniert.
Es ist auch möglich, das System zu Hilfseinrichtunger
zu verbinden, z. B. wenn es wünschenswert ist gleichzeitig oder einzeln automatisch zu zünder
und/oder die Flamme in jedem Heizgerät in einenr System, das aus mehreren Heizgeräten besteht, zi
überwachen. Es ist auch möglich, abwechselnd die zwe Funktionen der Elektrode, Zünden und Überwachen, ir
benachbarten oder in unregelmäßig plazierten Heizgeräten durchzuführen.
Es ist weiter möglich, jedes Heizgerät mit zwe Gemischeinlässen 100, wie in Fi g. 1 und 2 dargestellt ist
zu versehen, um den Brenngasgemischeinlaßdruck zi steuern und um Gemischproben für gewünschte
chemische Analysen zu nehmen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Gasbeheizter Infrarotstrahler für Industrieanlagen,
bestehend aus einem wannenförmigen Außenmantel mit einem Boden und einem weiteren
Innenboden, der mit dem Boden eine Sammelkammer bildet, wobei der Innenboden und seine
Seitenwände als mit einer Isolierung versehener Reflektor ausgebildet sind, und Vorrichtungen zur
Einführung eines brennbaren Gases in die Sammelkammer, durch den Reflektor und zur Zündung,
vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Reflektor (70) mit kurvenförmigem
Querschnitt in konkaver Anordnung zum ersten Reflektor (40) angeordnet ist, und die seitlichen
Wandteile des weiteren Reflektors (70) im Abstand von den Wandteilen des ersten Reflektors (40) so
gelagert sind, daß sich mindestens zwei öffnungen (82) bilden, und daß die Spalte (18) für den Zufluß des
Brennstoff-Luft-Gemisches im wesentlichen parallel zueinander verlaufen, so daß das Brenngas-Luft-Gemisch
gegen den weiteren Reflektor (70) gerichtet ist, und gegen dessen konkave Oberfläche stößt und
von dieser fortlaufend zurückgewirbelt wird, um auf den ersten Reflektor (40) aufzutreffen und von den
Zündmitteln beim Auftreffen auf den weiteren Reflektor (70) gezündet wird.
2. Strahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Einleiten der
Brenngasmischung in den Sammelraum (14) einen Einlaß (32) für das Brennstoff-Luft-Gemisch aufweist,
wobei der Infrarotstrahler ein weiteres im Sammelraum (14) angeordnetes Leitblech (80) neben
dem Einlaß aufweist
3. Strahler nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode (90) vorgesehen ist, die
sich durch den Infrarotstrahler mindestens im Bereich der Heizgasdurchflußöffnungen erstreckt
4. Strahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (40) und der weitere
Reflektor (70) am Infrarotstrahler beweglich angeordnet sind.
5. Strahler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (40) und der weitere
Reflektor (70) auf Säulen (42, 44, 72) gelagert sind, die sich von den Wänden des Außenmantels (10)
nach innen erstrecken.
6. Strahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (40) und der weitere
Reflektor (70) aus einer Nickel-Chrom-Legierung bestehen.
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