DE2158536C3 - Vorrichtung zum Messen des Gesichtsfeldes beider Augen - Google Patents
Vorrichtung zum Messen des Gesichtsfeldes beider AugenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Messen des Gesichtsfeldes beider Augen mit einer
Vorrichtung zum Festlegen des Kopfes und einer Gesichtsfeldmeßkugel mit Skala.
Alle Dinge werden normalerweise mit zwei Augen dreidimensional erfaßt. Trotzdem sind die üblichen
Perimeter nur als einäugige Perimeter ausgebildet und können daher nicht das Gesichtsfeld beider Augen
gemeinsam messen. Wenn man das Gesichtsfeld beider Augen erfassen will, verwendet man bisher bei einem
zweiäugigen Perimeter ein Stereoskop, wie beim Lyoyd-Perimeter, oder einen ebenen reflektierenden
Spiegel, wie beim Onishi-Perimeter, mit dem einäugige Gesichtsfelder getrennt für das linke und rechte Auge
gemessen und dann kombiniert werden. Man erhält somit praktisch niemals wirklich ein kombiniertes
Gesichtsfeld beider Augen.
Bis jetzt beruhte die Messung des Gesichtsfeldes auf der Messung eines Sehwinkels, wobei ein von außen auf
einer halbkugelförmigen oder ebenen Fläche projizierter Reizeindruck als Sehwinkel gemessen wurde. Beim
Auge erstreckt sich jedoch, wie man aus einem horizontalen anatomischen Schnitt ohne weiteres
erkennen kann, die Retina in Richtung der Hornhaut weit über den Äquator des Augapfels hinaus. Die
Hornhaut bildet in einer horizontalen Querschnittsebene geometrisch eine Ausbuchtung des Augapfels.
Obwohl die gebildete Kugelfläche nahezu eine perfekte Kugelfläche mit Ausnahme des Ciliar-Körpers der
Hornhaut ist erfolgte die Messung des Gesichtsfeldes in unnatürlicher Weise über einen Gesichtswinkel durch
die Projektion des Reizeindruckes auf eine halbkugelförmige Oberfläche oder auf eine Ebene. Somit war man
S nicht in der Lage, ein natürliches Gesichtsfeld beider Augen zu erhalten.
das eine Meßfläche ähnlich der Hornhaut eines
schrift nur auf ein einäugiges Perimeter, das kein
natürliches Gesichtsfeld beider Augen ergibt
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung, mit der man ein tatsächliches beidäugiges
Gesichtsfeld erhalten kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Gesichtsfeldmeßkugel einen
Radius aufweist der dem Radius der durch die Knotenpunkte der beiden Augen und durch einen
Fixierpunkt in einem vorbestimmten Abstand von den Knotenpunkten verlaufenden Kugelfläche entspricht
und daß die Skala mit einer Gradeinteilung für ein gemeinsames Gesichtsfeld versehen ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieser Vorrichtung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Zeichnungen
zeigen in
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Augapfels,
Fig.2 ein Diagramm zur Wiedergabe des Prinzips der Messung des beidäugigen Gesichtsfeldes nach der
Erfindung,
Fig.3 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach F i g. 3 und in
Fig.5 eine Draufsicht auf eine Einstellvorrichtung
einer Einrichtung zur Fixierung der Lage der Augäpfel.
In F i g. 1 bezeichnet B\ den vorderen Brennpunkt, H
den Hauptpunkt N den Knotenpunkt, B2 den hinteren
Brennpunkt und O den Mittelpunkt. Bei einer gewöhnlichen Linse entspricht N der Mitte der Linse
und B\, B2 dem vorderen bzw. hinteren Brennpunkt der
Linse. O ist der Mittelpunkt eines als Kugel angenommenen Augapfels.
und O' auf die X-Achse bildet die K-Achse. Die
dann wird ein Punkt auf der Augapfeloberfläche des
rechten und linken Auges durch die folgende Gleichung
beschrieben, wobei der Augapfel als Kugel angenom
men ist:
Rechtes Auge (χ - d)2 + y2 = r,
Linkes Auge (χ + d)2 + y2 = r ,
wobei r den Radius des Augapfels des linken und rechten Auges und d deren halben Abstand bedeuten
soll.
eines Augapfels soll K sein. Die Abstände zwischen den
Knotenpunkten N und N'der beiden Augen seien a. Die
Gleichungen einer Perimeteroberfläche P des rechten Auges und einer Perimeteroberfläche Q des linken
Auges lassen sich ausdrucken, wenn man annimmt, daß beide Augen auf einen unendlich fernen Punkt sehen,
als:
Rechtes Auge
(x - d)2 + \y - U + K) ■ a'f=(Krf,
Linkes Auge
Linkes Auge
Wenn ein Punkt nurmal mit beiden Augen anvisiert wird, dann konvergieren die Fixierlinien der beiden
Augen in dem Fixierpunkt Der Schnitt der Fixierlinien der beiden Augen wird auch als Konvergenz bezeichnet
Als Einheit für die Konvergenz verwendet man den Meterwinkel. Ein Meterwinke] ist ein Winkel der
Sichtlinien der beiden Augen, wenn die Sichtlinien der beiden Augen im Abstand von einem Meter konvergieren.
Zwei-Meterwinkel ist ein Winkel der Sichtlinien der beiden Augen, wenn die Sichtlinien der beiden Augen in
einem Punkt im Abstand von einem halben Meter konvergieren.
Ist der Konvergenzwinkel 2Θ, wenn die Sichtlinien der beiden Augen in einem Punkt C auf der K-Achs3
konvergieren, dann ist der Konvergenzabstand oder die Strecke y zwischen der Achse Xund dem Punkt Cdurch
folgende Gleichungen bestimmbar:
tan <-) — -
und damit
ν = d · cot (->
wobei die Konvergenz in y Meterwinkel angegeben ist. Der tatsächliche Winkel ist dann 2Θ. Ist die Lage des
Punktes C derart bestimmt, daß die Abstände von den Mittelpunkten O und O' gleich a(l+ K) werden, dann
bewegen folglich die Perimeterkugelfläche P für das rechte Auge und die Perimeterkugelfläche Q für das
linke Auge die Mittelpunkte O oder O' zur Mitte, bis die
Mitten der Kugeln Pund Q\m Punkt Czusammenfallen.
Damit stimmen die Perimeterkugeln P und Q mit der Perimeterkugel R überein, für die C der Mittelpunkt ist
Dies bedeutet daß die Perimeterkugeln der beiden Augen mit der Perimeterkugel R zusammenfallen. Dann
liegen der Punkt P2, entsprechend dem Zentralorbit P\
des rechten Augapfels, und der Punkt Qi, entsprechend dem Zentralorbit Qi des linken Augapfels, auf der
gemeinsamen Perimeterkugel R, dk, entsprechende
Punkte der Zentralorbits liegen getrennt an zwei Punkten entsprechend für das rechte unii das linke
ίο Auge. Es ist deshalb für die beidäugige Perimeterkugel
notwendig, daß ein Punkt auf der Perimeterkugel Punkten auf den rechten und linken Augäpfeln
entspricht Entsprechende Punkte der beiden Augen sind entsprechende Bildpunkte des rechten und linken
Auges, wenn ein außerhalb liegender Punkt auf die Hornhäute der beiden Augen projiziert wird, und diese
Bildpunkte liegen in gleichen Abständen von den Zentralorbits in der gleichen Richtung von den
Zentralorbits des linken und rechten Auges. Das auf die entsprechenden Punkte projizierte Außenbild erscheint
als einzelner Bildeindruck der beiden Augen. Wenn die
Sichtlinien an einem nahen Punkt vor den Augen konvergieren, wird der Konvergenzpunkt als einziger
Bildeindruck durch die beiden Augen gesehen und seitlich liegende Punkte auf einem vorbestimmten Kreis,
der durch den Konvergenzpunkt geht und als Sichtkreis für einen einzigen Bildeindruck der beiden Augen
bezeichnet wird. In Fig.2 ist dieser Kreis durch 5
wiedergegeben und verläuft durch die Mitte C der den beiden Augen gemeinsamen Perimeterkugel R, den
Knotenpunkt N des rechten Auges und den Knotenpunkt Λ/'des linken Auges. Jeder Punkt auf dem Umfang
dieses Kreises wird theoretisch auf entsprechende Punkte der beiden Augen projiziert und als einziger
Bildeindruck gesehen. Wenn der Sichtkreis 5 um die K-Achse gedreht wird, dann ergibt sich eine Kugel. Alle
Punkte auf der Kugeloberfläche entsprechen den Hornhautpunkten der beiden Augäpfel.
Die Koordinaten dieses Punktes C und der Knotenpunkte Λ/, Werhält man wie folgt:
Punkt C (0, d ■ cot (-))
Knotenpunkt N {d — a ■ sin f), a · cos (-))
Knotenpunkt N' ( — d + a ■ sin (-), a ■ cos (-)).
Knotenpunkt N' ( — d + a ■ sin (-), a ■ cos (-)).
Der Sichtkreis S, der durch diese drei Punkte verläuft,
läßt sich durch folgende Gleichungen ausdrücken:
x2 + y2 χ y 1
d2 ■ cot2 (-) 0 d ■ cot θ 1
(d — a ■ sin (-)f + a2 ■ cos2 (-) d — a ■ sin (-) a ■ cos (-) 1
(- d + u ■ sin (->f + a2 ■ cos2 (■■) — d + a ■ sin (■) a ■ cos (-) 1
= O
Es ist klar ersichtlich, daß eine derart entstandene Kugel eine Horopter-Kugel ergibt und damit als
zweiäugige Perimeterkugel verwendet werden kann. Da alle Punkte auf der Oberfläche dieser Horopter-Kugel
Punkten auf den linken und rechten Augen entsprechen, kann das zweiäugige Gesichtsfeld auf der Oberfläche
der Horopter-Kugel als Meßoberfläche gemessen werden.
Für ein Perimeter mit einer solchen Horopter-Kugel ist es erforderlich, die Mittelpunkte O und O'der Augen
auf genau fixierte Stellungen einzustellen, um genau den Punkt C festzulegen. Dies kann in an sich bekannter
Weise, z. B. nach der DT-PS 11 32 744 erfolgen, wie später noch näher erläutert werden wird.
Für das zweiäugige Perimeter ist es zur Erleichterung der Messung erforderlich, die Gesichtsfelder des linken
und rechten Auges mittels einer gemeinsamen Skala zu messen. Für diesen Zweck wird bei der Ausführungsform des Perimeters nach der Erfindung eine in Grade
eingeteilte Skala Punkt für Punkt von der gemeinsamen Perimeterkugel auf die Sichtkugel Sprojiziert.
So sind beispielsweise die auf die zentralen Orbits P\ und <?i projizierten Punkte P2 und Q entsprechend auf
den Punkt Cabgebildet, und ein Punkt /V, der auf einen
bestimmten entsprechenden Punkt /Y projiziert ist, ist
auf einen Punkt Pj abgebildet.
Dies geht auf die Tatsache zurück, daß auf der gemeinsamen Perimeterkugel R für das linke und das
rechte Auge die Skala symmetrisch und gleichmäßig auf der linken und rechten Seite der Punkte Pi und C??
abgebildet werden kann, die entsprechend auf die zentralen Orbits P\ und Q\ projiziert sind.
Bei der vorliegenden Ausführungsform handelt es sich, da die Abbildung auf der gemeinsamen Perimeterkugel
R auf die Sichtkugel S projiziert ist, um ein zweiäugiges Perimeter, das auch als einäugiges Perimeter
benutzt werden kann, wenn man bei der Messung ein Auge abdeckt.
Wenn die Gradeinteilung der Sichtkugel 5 auf eine die Sichtkugei S im Punkt C berührende ebene
Oberfläche Tprojiziert und dort gemessen wird, erhält
man ein zweiäugiges Campimeter. In diesem Falle kann das Gerät auch als einäugiges Campimeter verwendet
werden, wenn eines der beiden Augen abgedeckt wird.
Im folgenden soll noch ein spezielles Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung anhand
der F i g. 3 und 4 erläutert werden.
Auf einem Rahmen 1 ist ein Ständer 2 befestigt, an dessen oberem Ende eine horizontale Trägerplatte 3
vorgesehen ist Die Trägerplatte 3 ist mit einem Skalenträger 4' versehen, auf welchem eine Skala 4
aufgetragen ist Der Krümmungsradius der Skala 4 entspricht dem Radius der vorher erwähnten Horopter-Kugel
S. Auf dem Skalenträger 4' ist drehbar ein Hilfsbogen 5 mit Skala mit dem gleichen Krümmungsradius
wie demjenigen der Skala 4 montiert. Der durch den Hilfsbogen 5 und die Skala 4 gebildete Ort bildet
den Teil einer Kugel. Die Messung kann allein durch die Skala 4 ohne Benutzung des Hilfsbogens 5 erfolgen.
Der Rahmen 1 ist mit einer Bodenplatte 6 versehen, die auf Führungsschienen 6' auf den Skalenträger 4' zu
bzw. von ihm weg bewegbar ist Die Vorwärts- und Rückwärtsverschiebung der Bodenplatte 6 erfolgt über
einen Drehknopf 9 mit Hilfe eines Ritzels 8, das mit einer Zahnstange 7 kämmt welche auf dem Rahmen 1
befestigt ist
Auf der Bodenplatte 6 ist eine Grundplatte 10 so gelagert daß sie sich nach links und rechts relativ zur
Skala 4 bewegen läßt Die Verschiebung der Grundplatte 10 nach links und rechts erfolgt über einen Drehknopf
13 und ein Ritzel 12, das mit einer Zahnstange 11 im
Eingriff steht die an der Bodenplatte 6 befestigt ist
Die Grundplatte 10 ist mit einem Ständer 14 versehen. Eine Schraubspindel 18 eines Tisches 17, der
die Kinnstütze 16 trägt steht im Gewindeeingriff mit einem Einstellring 15, welcher drehbar mit dem Ständer
14 verbunden ist Das vordere Ende einer Sperrschraube 19 ist in den Ständer 14 eingeschraubt und ragt in
einen vertikalen Schlitz 20 in der Schraubspindel 18. Der Ständer 14 ist mit Tragstäben 22 versehen, die eine
Stirnstütze 21 aufnehmen. Durch Drehen des EinsteH-ringes 15 läßt sich der Tisch 17 nach oben und unten
ohne Drehung bewegen, d. h., die Kinnstütze 16 und die Stirnstütze 21 werden nach oben und unten bewegt,
wodurch sich die Augenhöhe einstellen läßt.
Durch Drehen des Drehknopfes 13 wird die Grundplatte 10 nach links und rechts verschoben, so daß die linke und rechte Stellung der Augen relativ zu der Skala 4 eingestellt werden kann. Durch Drehen des Drehknopfes 9 läßt sich die Bodenplatte 6 nach vorn
Durch Drehen des Drehknopfes 13 wird die Grundplatte 10 nach links und rechts verschoben, so daß die linke und rechte Stellung der Augen relativ zu der Skala 4 eingestellt werden kann. Durch Drehen des Drehknopfes 9 läßt sich die Bodenplatte 6 nach vorn
ίο und rückwärts zur Festlegung des Abstandes zwischen
der Skala und den Augen bewegen.
Ein Loch 4" ist in der Mitte des Skalenträgers 4' vorgesehen. Die Augenausrichtvorrichtung 23 besteht
aus zwei Zylindern 24 und 25, die auf Trägern 26 und 27 auf der Tragplatte 29 am oberen Teil des Ständers 2
sitzen und zur Einstellung eines Winkeis in ihrer V-förmigen Lage relativ zueinander beweglich sind. Die
Zylinder 24 und 25 weisen vorzugsweise einen Kegelstumpfhohlteil entsprechend der Ausführungsform
nach der DT-PS 11 32 744 auf. Die Zylinder 24 bzw. 25 auf den Trägern 26 bzw. 27 sind durch einen Stift
30 auf der Trägerplatte 3 schwenkbar montiert. Die anderen Enden der Träger 26 und 27 sind entsprechend
mit Kugelgelenken 31 und 32 versehen. Eine Schraube 34 mit einem Drehknopf 33 ist in Innengewinde der
Kugelgelenke eingeschraubt. Die Schraube 34 ist mit zwei gegenläufigen Gewindeteilen versehen. Durch
Drehen des Drehknopfes 33 können die Träger 26 und 27 um den Stift 30 geöffnet bzw. geschlossen werden.
Dies bedeutet, daß die Zylinder 24 und 25 um den Stift 30 verschwenken, wodurch der durch die Zylinder 24,25
eingeschlossene Winkel eingestellt wird. Die Zylinder 24 und 25 besitzen entsprechende öffnungen am Ende
mit dem geringeren Durchmesser der hohlen Teile, die zu einem einzigen Loch vereinigt sind, welches
vorzugsweise genau auf das Loch 4" des Skalenträgers 4' eingestellt ist
Zum Messen des zweiäugigen Gesichtsfeldes wird zuerst der Abstand 2 d zwischen den Mittelpunkten
gemessen, aus dem der Winkel θ berechnet wird, um die Winkelstellung der Zylinder 24 und 25 mit Hilfe der
Skala 36 auf der Tragplatte 29 festzulegen. Dann wird das Kinn des zu Untersuchenden auf die Kinnstütze 16
aufgesetzt wobei das Gesicht an dem Tisch 17 festgelegt wird. Die Lage der Augen in Höhe und
Vorwärts-, Rückwärts-, Links- und Rechtsrichtung wird eingestellt durch Bewegung des jeweiligen Drehknopfes,
so daß der zu Untersuchende genau durch die kegelstumpfförmigen Hohlteile der Zylinder 24 und 25
blickt
Nach der Einstellung der Lage der Augen wird der Hilfsbogen 5 gedreht um das Gesichtsfeld in einem
vorbestimmten Winkel zu messen.
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung ist es möglich, das zweiäugige Gesichtsfeld einfach, rasch unc
genau zu messen. Außerdem weist die Vorrichtung einen sehr einfachen Aufbau auf.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Messen des Gesichtsfeldes beider Augen, mit einer Vorrichtung zum Festlegen
des Kopfes und einer Gesichtsfeldmeßkugel mit Skala, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gesichtsfeldmeßkugel einen Radius aufweist, der dem Radius der durch die Knotenpunkte der beiden
Augen und durch einen Fixierpunkt in einem vorbestimmten Abstand von den Knotenpunkten
verlaufenden Kugelfläche (SJ entspricht, und daß die
Skala (4) mit einer Gradeinteilung für ein gemeinsames Gesichtsfeld versehen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesichtsfeldmeßkugel aus einem
Skalenträger (4') und einem daran befestigten Hilfsbogen (S) mit Skaleneinteilung besteht
3. Verrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Skalenträger (4')
eine Augenausrichtvorrichtung (23) mit zwei Zylindern (24, 25) vorgesehen ist, die von rückwärts auf
ein mittig in dem Skalenträger (4') vorgesehenes Loch (4") weisen und in ihrer Winkelstellung
zueinander verstellbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (24, 25) teilweise als
Hohlstumpfkegel ausgebildet sind, deren engere Enden in Richtung des Loches (4") des Skalenträgers
(4') weisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlstumpfkegel (24, 25) auf
Kugelgelenken (31,32) gelagert sind, durch die eine Schraube (34) mit gegensinnigen Schraubengewinden greift.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45103683A JPS5027680B1 (de) | 1970-11-26 | 1970-11-26 | |
| JP10368370 | 1970-11-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2158536A1 DE2158536A1 (de) | 1972-05-31 |
| DE2158536B2 DE2158536B2 (de) | 1977-06-23 |
| DE2158536C3 true DE2158536C3 (de) | 1978-02-09 |
Family
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