DE2158802C3 - Heizvorrichtung - Google Patents

Heizvorrichtung

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Description

ger kann durch Einbringen in die Herstellungsform vor dem SchSumvorgsng während dieses Vorganges mit dem Tragkörper verbunden werden.
Zum Anbringen einer Vorderplatte, insbesondere Heizplatte, dienen die Merkmale des Anspruches 4. Damit kann die Platte lösbar mit dem Tragkörper verbunden werden, und es ist möglich, beide Teile erst an Ort und Stelle miteinander zu verbinden sowie bei evtL Störungen die Platte vom Tragkörper abzunehmen.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Heizvorrichtung in der Wand unter einer Fensterbank im Schnitt,
Fig.2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab, is
F i g, 3 ein anderes Ausführungsbeispiel in vereinfachter Darstellung,
Fig.4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig.3 in vergrößertem Maßstab,
Fig.5 und 8 Querschnitte nach den linien V-V und VIII-VIfI in F i g. 6 durch weitere Ausführungsbeispiele,
Fig.6 einen Schnitt nach Linie VI-VI von Pig.5 in gleicher Darstellung wie F i g. 4,
F i g. 7 eine Einzelheit des Ausführungsbeispiels nach Fig.6.
Fig.9 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel nach Linie IX-IX von F i g. 10,
Fig. 10 einen Querschnitt nach Linie X-X von Fig.9 und
F i g. 11 noch ein Ausführungsbeispiel in größerem Maßstab im Längsschnitt entsprechend dem Schnitt nach Linie X-X in F i g. 9.
Eine Heizvorrichtung hat einen Tragkörper 1 aus geschäumtem Kunststoff, insbesondere Polyurethan, der einen keilförmigen Kopfteil 2 aufweist Auf der Innenseite des Tragkörpers 1 ist eine Verkleidung 3, insbesondere aus Metallblech, vorgesehen, die sich über die ganze Höhe des Tragkörpers 1 erstreckt und auch den Kopfteil 2 teilweise umgreift Die Verkleidung 3 kann (F i g. \) am Kopfteil 2 nur auf der inneren Oberseite angeordnet sein oder sich über deren ganze Breite erstrecken. An der Außenseite des Tragkörpers t ist eine Putzträgerplatte 4, z. B. eine zementgebundene Holzwolleplatte, Asbestzementplatte oder dergleichen, vorgesehen. Die Putzträgerplatte 4 trägt im eingebauten Zustand der Heizvorrichtung den Putz 5. Auf der Oberseite des Kopfteiles 2 berindet sich ein Fensterrahmen 6 mit einer Fensterbank 7 auf der Innenseite und einer Abdeckung 8 auf der Außenseite.
Nach Fig,4 ist a« der Verkleidung 3 eine Seitenblende 9 vorgesehen, welche eine Putzschiene als Abschluß kit Die Heizvorrichtung ist in eine Gebäudewand 10 eingebaut und daran mittels an der Verkleidung 3 angebrachter, nicht dargestellter Krallen befestigt, welche in die Wand 10 eingreifen.
Der Tragkörper 1 wird in einer Form hergestellt, deren Länge ein Mehrfaches der Länge des Tragkörpers sein kann. Mit dem Tragkörper 1 unmittelbar verbundene Teile, ζ,Ε. die Verkleidung 3 und der Putzträger 4,mtden vorher in die Herstellungsform eingebracht. Danach wird der Tragkörper 1 durch Schäumen des Kunststoffes hergestellt, wobei sich der Kunststoff mit der Verkleidung 3 und der Putzträgerplatte 4 verbindet. Es ist auch möglich, einen Tragkörper 1 ohne Verkleidung und Putzträgerplatte auszubilden. In der Herstellungsform werden einheitliche Längen von Tragkörpern herge «eilt, die dann dem jeweiligen Bedarf entsprechend zugeschnitten werden. Vorzugsweise sind jeweils in 100 mm abgestufte Baulängen vorgesehen.
Ein Rohrregister 1 1 hat zwei waagerechte Sammelrohre 12 und 13, von denen das Sammelrohr 12 mit einer mit einem Stellventil 14 versehenen Vorlaufleitung 15 und das Sammelrohr 13 über ein waagerechtes Anschlußrohr 16 mit einer Rücklaufleitung 17 verbünden ist Das Anschlußrohr 16 verbindet das untere Sammelrohr 13 mit einem in gleicher Ebene angeordneten Sammelrohr 18, Die Sammelrohre 12 und 13 sind durch senkrechte Fallrohre 19 und die Sammelrohre 12 und 18 durch schräge Fallrohre 20 miteinander verbunden. Die Fallrohre 19 und 20 sind wechselweise angeordnet Das Sammelrohr 18 ist mittels einer Konsole 21 mit der Verkleidung 3 und zwei der Fallrohre 20 oberhalb des Sammelrohres 18 sind ebenfalls über Konsolen 22 mit drjr Verkleidung 3 verbunden. Das von der Seite gesehen dreieckige Rohrregister 11 dient zur Versteifung des selbsttragenden Bauelementes.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.3 und 4 dienen die senkrechten Fallrohre 19 zum Anbringen von als einrastbare Formteile 23 und 24 ausgebildeten vorderen und hinteren Konvektionsblechen. Die Formteile 23,24 sind an ihren Seiten abgewinkelt und an den hierdurch gebildeten Seitenwangen mit jeweils einer Halbrundeinprägung vom Halbmesser der Fallrohre 19 versehen. Die Breite der Sichtflächen und die Stärke der Abwinkelung der Wangen sind in ihrem Verhältnis zueinander derart gewählt, daß die Formteile nach der Montage unter Abdeckung der zwischen den Fallrohren eingeschlossenen Flächen unter Spannung geklemmt gehalten sind. Die Seitenwangen der Formteile 23 und 24 können (F i g. 4) übereinandergreifen oder wechselweise am Fallrohr 19 angebracht sein. Die hinteren Formteile 23 sind mit mehreren Reihen übereinanderliegender waagerechter Luftschlitze 25 versehen. Die an den senkrechten Fallrohren 19 angebrachten Fonnteile 23 bzw. 24 sind oben und unten durch je eine im Querschnitt etwa L-förmige Formleiste 27 abgedeckt, die mittels daran angebrachter Rastfedern 28, 29 (Fig.2) am jeweiligen Sammelrohr 12 bzw. 13 lösbar befestigt ist An der Oberseite der hinteren Formteile 23 ist (Fig.3) eine den Luftkanal 26 durchsetzende Trennwand 30 vorgesehen. Die Luftführung entspricht den in F i g. 3 dargestellten Pfeilen, wobei vom Einlaß des Luftkanals 26 herangeführte Luft über Durchtrittsöffnungen zum Rohrregister gelangt von diesem nach der Trennwand 30 in den von der Außenwand und der Formleiste 27 begrenzten Luftkanal zurückkehrt und über den Auslaß obert austritt
Um die Formteile 23 bzw. 24 auch an den Enden de·' Rohrregister anbringen zu können, sind die oberen und unteren Sammelrohre 12 und 13 seitlich verlängert und tragen je einen Verbindungskörper 32 (Fig.7), an welchen das Formteil 23 bzw. 24 angenietet bzw. angeschraubt werden kann. Die Befestigungsstelle ist jeweils durch die Formleiste 27 abdeckbar.
Das Ausführur.gsbeispiel nach Fig.5 stellt ein sogenanntes Fassadenelement dar, das sich nach unten unterhalb die Decke 34 beispielsweise bis zur Höhe eines Fensterrahmens erstreckt Der Tragkörper la hat außer dem keilförmigen Kopfteil 2 einen auf der Decke 34 aufsetzbaren keilförmig vorspringenden Mittelteil 35 und an seinem unte. im Ends einen ebenfalls keilförmigen Fußteil 36. Die Teile 2,35 und 36 dienen als längs des Tragkörpers la verlaufende Verstärkungsteile.
Gemäß Fig.6 sind an der aus Blech bestehenden
Verkleidung 3 im Querschnitt winkelförmig, ebenfalls aus Blech bestehende Versteifungskörper 37 und 38 angeschweißt oder angenietet, die im Einbauzustand des Tragkörpers la lotrecht verlaufen. Damit der zwischen der Verkleidung 3 und dem Versteifungskörper 37 vorhandene Hohlraum ebenfalls ausgeschäumt wird, ist der Versteifungskörper mit vom Kunststoffschaum durchdringbaren Löchern versehen.
Wenn die Versteifungskörper 38 keine Löcher aufweisen und daher auch kein Kunststoffschaum in den Zwischenraum zwischen der Verkleidung 3 und dem Tragkörper 1 dringen kann, wird von diesen Teilen ein Luftkanal gebildet, welcher die Oberseite des Tragkörpers \b mit der dem Innenraum zugewandten Seite der Verkleidung verbindet. Der Luftkanal kann z. B. an seiner Oberseite mittels eines Schiebers 39 ganz oder teilweise geöffnet werden. Der Schieber 39 ist vom Innern des Gebäudes betätigbar. Anstelle eines Schiebers kann auch eine Klappe oder dergleichen vorgesehen sein. Nach F i g. 1 mündet der vom Versteifungskörper 38 begrenzte Kanal unterhalb der Abdeckung 8 und ist daher von dieser abgedeckt. Der Schieber 39 kann auch an der Unterseite des vom Versteifungskörper 38 begrenzten Kanales angebracht werden, wo die Verkleidung 3 Löcher zur Verbindung des Kanales mit dem die Heizvorrichtung aufnehmenden Innenraum aufweist. Am Fuß des Tragkörpers \b nach Fig.8 kann ein dem Mittelteil 35 entsprechender Teil vorgesehen sein.
Gemäß F i g. 9 ist an der sich auch über mindestens einen Teil des Fußes erstreckenden Verkleidung 3 im Bereich der Enden des Tragkörpers 1 je eine Konsole 41 befestigt, die aus ein Winkelblech ist, dessen Ränder an der Verkleidung 3 angenietet oder angeschraubt sind. Die Zahl der Konsolen 41 hängt von der Länge des Tragkörpers I ab. In die Konsolen 41 ist als Innenwand 42 eine Heizplatte mittels eines Hakens 43 eingehängt. Zwischen der Innenwand 42 und dem Tragkörper 1 befindet sich ein Heizelement 44, z. B. ein Konvektor. Die Innenwand 42 ist am Tragkörper 1 derart angeordnet und hat diesem gegenüber solche Abmesciincrpn rlaR 7wisch?n ihr 'Jfid de™ Τγ2**Ηογ**^Γ ! £!Π Luftkanal mit einer bodenseitigen Eintrittsöffnung und einer darüber liegenden Austrittsöffnung entsteht.
Die Heizvorrichtung ist in eine Gebäudewand 45 eingebaut und daran mittels an der Verkleidung 3 angebrachten Krallen 46 befestigt
Auf dem Kopfteil 2 des Tragkörpers 1 kann ein Fenstersims mit Fensterrahmen oder auch ein Mauerwerk angebracht werden, wobei es jedoch von Vorteil ist, einen Sturz vorzusehen, um eine evtl. Überlastung des Tragkörpers 1 zu vermeiden. Der Tragkörper 1 kann auf seiner Innenseite statt mit einem Metallblech auch mit Keramikfliesen verkleidet werden, welche nach dem Herstellen des Tragkörpers unmittelbar darauf aufgeklebt werden. Der Tragkörper 1 kann darüber hinaus mit einer Haftschicht versehen werden, welche für das Aufkleben von Fliesen günstiger ist, als die Wand des Tragkörpers selbst. In den Tragkörper kann bei seiner Herstellung eine flächenartige Verstärkung, z. B. ein Streckmetall, eingelagert werden, das entweder vollständig von Kunststoff umgeben ist oder das mindestens teilweise eine Außenseite des Tragkörpers 1 bildet. Der zwischen dem Tragkörper 1 und der Heizplatte 42 gebildete Luftkanal wird seitlich durch die
Wand 45 des Mauerwerkes begrenzt.
Die Heizvorrichtung kann nicht nur in eine Wand eines Gebäudes eingebaut werden, sondern auch in die Seitenwand einer Badewanne (Fig. tt). Der Tragkörper la ist der Seitenwand der Badewanne 47 entsprechend ausgebildet und hat einen trapezförmigen Kopfteil 2a. Die Verkleidung 3a bilden hier nachträglich auf den Tragkörper la aufgeklebte Fliesen, die sich über die ganze Höhe des Tragkörpers la oder nur über einen Teil von dessen Höhe erstrecken können. Bei einer Vorderplatte 42a ist Streckmetall 48 auf einer rückseitig angeordneten Metallplatte durch Schweißpunkte befestigt. Auf ihrer Vorderseite trägt die Innenwand 42a Keranuxplatten 49, die mittels Mörtel auf dem Streckmetall angebracht sind. Die Konsole 41a ist hier dem Tragkörper la angepaßt. Es ist auch möglich, die Vorderplatte an ihren beiden Enden zu befestigen. In dem von der Innenwand 42a und dem Tragkörper la gebildeten. Ein- und Austrittsöffnungen aufweisenden. Luftkanal ist das von einer Konsole getragene Heizelement 44 untergebracht. Die Heizvorrichtung nach Fig. 11 hat Seitenwände 50. Auf der Hinterseite des Tragkörpers la ist ein Versteifungselement 51, z. B. Streckmetall, angebracht. Das Versteifungselement 51 kann in die Herstellungsform für die Herstellung des Tragkörpers la eingelegt werden. Die Fuge zwischen dem Kopfteil 2a und der Badewanne 47 ist mit Kitt
platte ist auf ihrer Oberseite als Versteifung 52 nach rückwärts dreieckförmig abgebogen. In dem Tragkörper la ist eine Reinigungsöffnung für die Badewanne 47 eingelassen, die durch einen lösbaren Deckel 53 verschlossen ist
Die Heizvorrichtung nach F i g. 11 kann in gleicher
Weise wie die nach F i g. 9 durch die Gebäudewand so seitlich abgeschlossen sein, wobei der Tragkörper la in diese Seitenwand hineinragt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche;
1. Als selbsttragendes Bauelement ausgebildete Heizvorrichtung insbesondere zum Einbau in eine Wand unter eine Fensterbank, mit einer Innenwand, insbesondere Heizplatte, auf ihrer beim Einbau dem Rauminnern zuzukehrenden Innenseite und mit einer Außenwand auf ihrer vom Rauminnern abzukehrenden Außenseite, welche Innenwand und Außenwand einen Ein- und Austrittsöffnungen aufweisenden Luftkanal begrenzen, in dem ein Heizelement untergebracht ist und weiche Außenwand eine Wärmedämmschicht und an ihrer Oberseite einen sich über die ganze Länge und über die ganze Breite erstreckenden Kopfteil hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand ein einstöckiger die Wärmedämmschicht bildender Tragkörper (1, \a) aus geschäumten Kunststoff mit einem als Werkstoffyerstärkung ausgebildeten Kopfteil (2, 2a) ist, und daß das Heizelemefi* (Fallrohre 19) oder der Tragkörper (1) die den Luftkanal (26) begrenzende Innenwand trägt
2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verstärkte Kopfteil (2) im Querschnitt keilförmig ausgebildet ist, wobei der Keil im Querschnitt ein rechtwinkliges Dreieck bildet, dessen an den rechten Winkel anschließende Seiten im Einbauzustand waagerecht und senkrecht derart angeordnet sind, daß sich der verstärkte Kopfteil an der Oberseite des Tragkörpers (1) im Querschnitt zum Raum hin verjüngt
3. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der im Einbauzustand außen liegenden Seite an Tragkörper (1) ein Putzträger, insbesondere eine Putzträgerplatte (4\ befestigt ist
4. Heizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der im Einbauzustand innen liegenden Seite am Tragkörper (1) oder an dessen Verkleidung (3) mindestens eine Konsole (41) für das Aufhängen der Innenwand (42,42a,l mittels an dieser vorgesehener Haken (43) angebracht ist
5. Heizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Verkleidungselement für eine Badewanne, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (2a) nach Art eines Trapezes mit zwei rechten Winkeln derart ausgebildet Ist, daß sich der verstärkte Kopfteil an der Oberseite des Tragkörpers (la^irn Querschnitt zum Raum hin verjüngt
6. Heizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Tragkörpers (la, \b) im wesentlichen in senkrechter Richtung verlaufende, insbesondere einen Hohlraum begrenzende Versteifungskörper (37,38) angeordnet sind.
7. Heizvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Versteifungskörper (38) und die Verkleidung (3) einem das Rauminnere und das RäümäüOere miteinander verbindenden Lüftungskanal begrenzen.
8. Heizvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüftungskanal mit einer Schließ- und/oder Drosseleinrichtung (Schieber 39) versehen ist.
Die Erfindung betrifft eine Heizvorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches i.
Eine bekannte Heizvorrichtung der vorgenanntenArt (DE-OS 1954161 und DE-GM 6941 781) ist in Form eines kastenförmigen Gehäuses ausgebildet, das aus Blech, Asbest, Zement oder dergleichen besteht und an einer seiner großflächigen Seiten unten eine Einlaßöffnung und oben eine Auslaßöffnung aufweist Auf der davon abgewandten Seite ist eine Wärmedämnischicht in Form von Asbestfasern oder Glasfasern angebracht Die bekannte Heizvorrichtung ist für den Einbau zusammen mit Fertigbauteilen geeignet, wobei ihre mit der Wärmedämmschicht versehene Rückwand die Außenseite bildet
is Eine andere bekannte Hetzvorrichtung hat einen aus vorgefertigten Bauelementen zusammensetzbaren, beheizbaren und/oder kühlbaren Fußboden bzw. Wandaufbau, bei dem die Außenwand ein einstöckiger Tragkörper aus geschäumten Kunststoff und eine
Grundplatte aufweist, als einheitliches Bauelement Die
Grundplatte ist mit über die ganze Fläche gleichmäßig
verteilten, in Richtung zur Innenwand vorstehenden
Nocken versehen (DE-OS 19 29 529).
Schließlich ist es noch bekannt (DE-GM 19 86 760), in
einer Heizkörpernische als wandseitige Verkleidung ein Metallblech mit aufgeschäumter Isolierschicht, die dem Außenmauerwerk zcgekehrt ist, anzuordnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Heizvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Dämmschicht der Außenwand selbsttragend und so ausgebildet ist, daß in dem auf der einen Seite von der Außenwand begrenzten Raum eine
Konvektionsströmung ermöglicht wird.
Diese Aufgabe soll durch die im Kennzeichen des
Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst werden.
Der Kopfteil trägt wesentlich zur Versteifung des Tragkörpers und zu dessen selbsttragender Ausbildung bei, wobei der Tragkörper unterfcnJb des Kopfteiles
verhältnismäßig dünn ausgebildet werden kann und dadurch Raum für die Anordnung des Luftkanales gewonnen wird. Der den Kopfteil aufweisende Tragkörper kann in einer auch den Kopfteil zugleich gestaltenden Herstellungsform durch Einbringen ver-
schiedener Komponenten in einem Schäumvorgang hergestellt werden. Der auf diese Weise hergestellte Tragkörper braucht nur noch der Länge nach zugeschnitten zu werden. An der Innenseite des Tragkörpers sind «Jas Heizelement und mindestens
so mittelbar die Innenwand befestigt Es sind keine vom Tragkörper unabhängigen besonderen Maßnahmen zur Befestigung des Heizelementes und der innenwand zu treffen, da der Tragkörper zum Anbringen des Heizelementes und der innenwand geeignet ist Die
gegebenenfalls nachträglich anbringbare Innenwand bietet nicht nur ein gefälliges Aussehen, sondern dient auch der Wärmeübertragung, wodurch die Heizfläche insgesamt vergrößert wird. Die Heizvorrichtung kann ohne lösbar daran angebrachte Innenwand ein Bestand-
teil des Rohbaues sein. Die Innenwand kann dann später angebracht werden und ist daher nicht der Gefahr einer Beschädigung im Verlaufe des Bauvorganges ausgesetzt
Besondere Weiterbildungen sind in den Unteransprü-
chen gekennzeichnet
Die Merkmale des Anspruches 3 erlauben dabei die Anbringung eines Putzes, insbesondere eines Außenputzes, auf der Außenseite des Tragkörpers. Der Putzträ-
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DE2158802B2 DE2158802B2 (de) 1979-05-03
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