DE2160452B2 - Streifenschalter - Google Patents

Streifenschalter

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DE2160452B2
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DE19712160452
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DE2160452A1 (de
DE2160452C3 (de
Inventor
Maurice De Paris Loisy
Original Assignee
Etablissements Tornx, Levallois, Perret (Frankreich)
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Publication date
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Publication of DE2160452B2 publication Critical patent/DE2160452B2/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/14Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for operation by a part of the human body other than the hand, e.g. by foot
    • H01H3/141Cushion or mat switches
    • H01H3/142Cushion or mat switches of the elongated strip type

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft einen Streifenschalter mit einer Metallstreifenanordnung, bestehend aus zwei flexiblen, durch Isolierblöcke parallel übereinander angeordneten Metallstreifen und Bohrungen in der Metallstreifenanordnung, in denen die Isolierblöcke verankert sind.
Derartige Schalter sind beispielsweise in der US-PS 21 63 960 beschrieben. Diese Schalter werden auf eine starre Unterlage, z. B. auf eine Straßenfläche aufgelegt oder in dieser eingelassen und schließlich bei Belastung, beispielsweise durch ein darüber hinwegrollendes Kraftfahrzeugrad. Zu diesem Zweck sind zwei Metallstreifen, die mit einer elektrischen Einrichtung in Verbindung stehen, durch zwischen ihnen angebrachte Isolierkörper getrennt und können durch Druck auf Stellen zwischen den Isolierkörpern miteinander in Verbindung gebracht werden. Die Isolierkörper sind dabei aus einem elastischen, relativ weichen Material (Weichgummi) hergestellt, das lediglich jeweils in einer Bohrung des unteren Metallstreifens verankert ist. Solche Streifenschalter haben den Nachteil, daß sie vorzugsweise für den Einsatz auf einer ebenen, relativ harten Oberfläche gedacht sind und lediglich bei Druckbeanspruchung zwischen den Isolierkörpern eine Kontaktbildung möglich ist. Außerdem sind die gummielastischen Materialien bekanntlich bei Dauerbeanspruchung rascher Ermüdung und Verschleiß unterworfen.
Weiter sind aus der US-PS 27 28 827 Streifenschalter bekannt, bei denen drei Streifen übereinandergelegt sind, wobei jeweils der oberste und unterste Streifen mit einer Seite der nachgeschalteten elektrischen Einrichtung verbunden ist, während der mittlere Streifen der anderen Seite zugeordnet ist. Wie in dem vorher erwähnten Streifenschalter sind hier Isolierkörper zwischen den metallischen Streifen angeordnet, die bei diesem Gerät in ihrer Lage gegeneinander versetzt sind. Auf diese Weise ist eine Kontaktgabe an jeder Stelle der Anordnung möglich. Auch in diesem Falle sind gummielastische Isolierkörper verwendet, die durch Ankleben an einen der beiden Streifen oder an die sich um die Streifen erstreckende elastische und rohrförmige Umhüllung befestigt sind. Damit sind grundsätzlich die vorerwähnten Nachteile, nämlich die Notwendigkeit einer starren Unterlage für eine gute Kontaktgabe und die Gefahr des Verschleißes der Isolierkörper, auch bei dieser Anordnung gegeben.
Den erwähnten, bereits bekannten Streifenschaitern ist dabei gemeinsam, daß sie, falls sie einer geringen, großflächigen Belastung ausgesetzt sind, wie es beispielsweise in gefederten Sitzflächen, Rückenlehnen und dergleichen der Fall ist, keine oder doch keine sichere Kontaktgabe gewährleisten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Streifenschalter der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine sichere Kontaktgabe auch bei großflächiger Belastung, beispielsweise bei Krümmung des gesamten Streifenschalters ergibt, so daß ein derartiger Schalter beispielsweise zur Belastungsüberwachung in Sitzen von Kraftfahrzeugen anwendbar ist.
Die Aufgabe wird gelöst, durch einen Streifenschalter der eingangs genannten Gattung, bei dem die Isolierblöcke aus starrem Material sind und für die Verankerung eines jeden Isolierblocks jeweils eine Bohrung in jedem der zwei Metallstreifen vorgesehen ist.
Ein so ausgestalteter Streifenschalter ergibt nicht nur bei einer Belastung zwischen den Isolierkörpern einen Kontakt, sondern führt aufgrund der starren Verbindung durch die Isolierblöcke an einzelnen Stellen der Schaiterstreifen bei einer Ausbiegung senkrecht zu seiner Längserstreckung zu einer solchen Auslenkung der beiden Streifenschalter, daß sich Kreisabschnitte mit verschiedener Pfeilhöhe ergeben, wodurch eine Kontaktgabe mit hohem Anpreßdruck erfolgt. Außerdem hat bei Metallstreifen eine Belastung auf Verbiegung in der eben genannten Weise einen Schnappeffekt zur Folge, so daß Jas Schließen des Kontaktes bei Belastung schlagartig erfolgt und bei Entlastung eine schlagartige Trennung des Kontaktes eintritt, wodurch ein Abreißlichtbogen mit seinen schädlichen Folgeerscheinungenweitgehend vermieden ist. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn die aus Metallstreifen und Isolierblöcken bestehende Anordnung mit einer flexiblen Hülle aus Isoliermaterial überzogen ist. Es ergibt sich damit ein Schalter, der ohne Gefahr auch in der Nähe elektrisch leitender Materialien, wie z. B. der in manchen Polsterstoffen verwendeten metallisierten Schmuckfäden und ähnlichem verwendet werden kann, ohne Kurzschlüsse oder Fehlschaltungen zu verursachen.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Streifenschalters,
Fig.2 einen Längsschnitt nach Linie H-II in Fig. 1, und
F i g. 3 und 4 Ansichten des Schalters in verschiedenen Betätigungszuständen.
Nach der Zeichnung umfaßt der Streifenschalter einen ersten und einen zweiten, in Längsrichtung ausgedehnten Metallstreifen 10 und 11, welche in regelmäßigen Abständen angeordnete, miteinander ausgerichtete Bohrungen 12 aufweisen.
Die aus einem leitenden Material bestehenden Metallstreifen sind in einem Abstand E voneinander angeordnet, der durch sich teilweise durch die Bohrungen 12 erstreckende, starre Isolierblöcke 13 eingehalten wird. Die Isolierblöcke sind mit einem bestimmten Abstand P voneinander angeordnet, dessen Größe je nach dem besonderen Anwendungsfall festgelegt werden kann.
Die Metallstreifen 10 und 11 werden durch Schaltdrähte 15 mit der zugehörigen Schaltung verbunden. Eine flexible Hülle 16 aus Isoliermaterial umgibt diese Anordnung. Wie aus F i g. 2 und 3 ersichtlich, kann der Schalter einen Schaltkontakt herstellen, wenn ein,
JLJ
beispielsweise durch den Pfeil 17 (Fig. 3) dargestellter Druck örtlich die Metallstreifen zur Auslenkung bringt. Wird auf diese Weise das in Fig. 3 rechts dargestellte Ende des Streifenschalters abgebogen, so krümmt sich der Metallstreifen 11 stärker als der Metallstreifen 10 und eine Berührung zwischen beiden Metallstreifen ist hergestellt.
Bei einem Auslenken in entgegeng^setzer Richtung wird selbstverständlich der Metallstreifen 10 durchgebogen und kommt mit dem Metallstreifen 11 in Berührung. Diese Anwendung von Druckkraft auf dne Stelle des Schalters ist jedoch nicht die einzige Art zur Herstellung eines Kontaktes. Beispielsweise wird eine Belastung (F i g. 4) durch eine Kraft feinen Kontakt an mehreren Punkten hervorrufen, wie es in Fig.4 angezeigt ist, da der Metallstreifen Ii mit einem Radius R durchgebogen wird, während der Metallstreifen 10 zwischen zwei Blöcken 13 den Radius /-aufweist.
Bei einer Belastung durch eine dargestellte Kraft P"
wird ein Ausbiegen der Metallstreifen in der strichpunktiert dargestellten Form bewirkt.
Die Eigenschaften des Schalters können durch verschiedene Streifenmaleiialien, durch verschiedene Breite und verschiedenen Abstand der Isolierblöcke in einem weiten Bereich je nach Anwendungsfall geändert werden. Besonders vorteilhaft kann der Streifenschalter zur Sitzbelastung in gepolsterten Sitzen, beispielsweise bei einem Automobilsitz zur Überwachung der Sicherheitsgurte verwendet werden. Ebenso kann der Stufenschalter mit Metallstreifen in verschiedener Form versehen werden, beispielsweise mit bogenförmigen oder als Vieleck ausgebildeten Metallstreifen, und er kann dem Fall angepaßt werden, daß auf einer großen Fläche mit geringem Auflagedruck ein Kontakt hergestellt werden soll. Darüber hinaus können die Metallstreifen im Transversalschnitt flach oder gewölbt ausgeführt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Streifenschalter mit einer Metallstreifenanordnung, bestehend aus zwei flexiblen, durch holierblöcke parallel übereinander angeordneten Metallstreifen und Bohrungen in der Metallstreifenanordnung, in denen die Isolierblöcke verankert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierblöcke (13) aus starrem Material sind und für die Verankerung eines jeden Isolierblocks jeweils eine Bohrung (12) in jedem der zwei Metallstreifen (10, 11) vorgesehen ist.
2. Streifenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Metallstreifen und Isolierblöcken bestehende Anordnung mit einer flexiblen Hülle (16) aus Isoliermaterial überzogen ist.
DE2160452A 1971-07-07 1971-12-06 Streifenschalter Expired DE2160452C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7124778A FR2145032A5 (de) 1971-07-07 1971-07-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2160452A1 DE2160452A1 (de) 1973-01-18
DE2160452B2 true DE2160452B2 (de) 1977-09-29
DE2160452C3 DE2160452C3 (de) 1978-06-01

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ID=9079942

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2160452A Expired DE2160452C3 (de) 1971-07-07 1971-12-06 Streifenschalter

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US (1) US3751615A (de)
DE (1) DE2160452C3 (de)
FR (1) FR2145032A5 (de)
IT (1) IT951151B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE2160452A1 (de) 1973-01-18
FR2145032A5 (de) 1973-02-16
DE2160452C3 (de) 1978-06-01
IT951151B (it) 1973-06-30
US3751615A (en) 1973-08-07

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