DE2160452B2 - Streifenschalter - Google Patents
StreifenschalterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/14—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for operation by a part of the human body other than the hand, e.g. by foot
- H01H3/141—Cushion or mat switches
- H01H3/142—Cushion or mat switches of the elongated strip type
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Description
20
Die Erfindung betrifft einen Streifenschalter mit einer Metallstreifenanordnung, bestehend aus zwei flexiblen,
durch Isolierblöcke parallel übereinander angeordneten Metallstreifen und Bohrungen in der Metallstreifenanordnung,
in denen die Isolierblöcke verankert sind.
Derartige Schalter sind beispielsweise in der US-PS 21 63 960 beschrieben. Diese Schalter werden auf eine
starre Unterlage, z. B. auf eine Straßenfläche aufgelegt oder in dieser eingelassen und schließlich bei Belastung,
beispielsweise durch ein darüber hinwegrollendes Kraftfahrzeugrad. Zu diesem Zweck sind zwei Metallstreifen,
die mit einer elektrischen Einrichtung in Verbindung stehen, durch zwischen ihnen angebrachte
Isolierkörper getrennt und können durch Druck auf Stellen zwischen den Isolierkörpern miteinander in
Verbindung gebracht werden. Die Isolierkörper sind dabei aus einem elastischen, relativ weichen Material
(Weichgummi) hergestellt, das lediglich jeweils in einer Bohrung des unteren Metallstreifens verankert ist.
Solche Streifenschalter haben den Nachteil, daß sie vorzugsweise für den Einsatz auf einer ebenen, relativ
harten Oberfläche gedacht sind und lediglich bei Druckbeanspruchung zwischen den Isolierkörpern eine
Kontaktbildung möglich ist. Außerdem sind die gummielastischen Materialien bekanntlich bei Dauerbeanspruchung
rascher Ermüdung und Verschleiß unterworfen.
Weiter sind aus der US-PS 27 28 827 Streifenschalter bekannt, bei denen drei Streifen übereinandergelegt
sind, wobei jeweils der oberste und unterste Streifen mit einer Seite der nachgeschalteten elektrischen Einrichtung
verbunden ist, während der mittlere Streifen der anderen Seite zugeordnet ist. Wie in dem vorher
erwähnten Streifenschalter sind hier Isolierkörper zwischen den metallischen Streifen angeordnet, die bei
diesem Gerät in ihrer Lage gegeneinander versetzt sind. Auf diese Weise ist eine Kontaktgabe an jeder Stelle der
Anordnung möglich. Auch in diesem Falle sind gummielastische Isolierkörper verwendet, die durch
Ankleben an einen der beiden Streifen oder an die sich um die Streifen erstreckende elastische und rohrförmige
Umhüllung befestigt sind. Damit sind grundsätzlich die vorerwähnten Nachteile, nämlich die Notwendigkeit
einer starren Unterlage für eine gute Kontaktgabe und die Gefahr des Verschleißes der Isolierkörper, auch bei
dieser Anordnung gegeben.
Den erwähnten, bereits bekannten Streifenschaitern ist dabei gemeinsam, daß sie, falls sie einer geringen,
großflächigen Belastung ausgesetzt sind, wie es beispielsweise in gefederten Sitzflächen, Rückenlehnen
und dergleichen der Fall ist, keine oder doch keine sichere Kontaktgabe gewährleisten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Streifenschalter der eingangs genannten Art zu
schaffen, der eine sichere Kontaktgabe auch bei großflächiger Belastung, beispielsweise bei Krümmung
des gesamten Streifenschalters ergibt, so daß ein derartiger Schalter beispielsweise zur Belastungsüberwachung
in Sitzen von Kraftfahrzeugen anwendbar ist.
Die Aufgabe wird gelöst, durch einen Streifenschalter der eingangs genannten Gattung, bei dem die
Isolierblöcke aus starrem Material sind und für die Verankerung eines jeden Isolierblocks jeweils eine
Bohrung in jedem der zwei Metallstreifen vorgesehen ist.
Ein so ausgestalteter Streifenschalter ergibt nicht nur bei einer Belastung zwischen den Isolierkörpern einen
Kontakt, sondern führt aufgrund der starren Verbindung durch die Isolierblöcke an einzelnen Stellen der
Schaiterstreifen bei einer Ausbiegung senkrecht zu seiner Längserstreckung zu einer solchen Auslenkung
der beiden Streifenschalter, daß sich Kreisabschnitte mit verschiedener Pfeilhöhe ergeben, wodurch eine Kontaktgabe
mit hohem Anpreßdruck erfolgt. Außerdem hat bei Metallstreifen eine Belastung auf Verbiegung in
der eben genannten Weise einen Schnappeffekt zur Folge, so daß Jas Schließen des Kontaktes bei Belastung
schlagartig erfolgt und bei Entlastung eine schlagartige Trennung des Kontaktes eintritt, wodurch ein Abreißlichtbogen
mit seinen schädlichen Folgeerscheinungenweitgehend vermieden ist. Als besonders vorteilhaft
erweist es sich, wenn die aus Metallstreifen und Isolierblöcken bestehende Anordnung mit einer flexiblen
Hülle aus Isoliermaterial überzogen ist. Es ergibt sich damit ein Schalter, der ohne Gefahr auch in der
Nähe elektrisch leitender Materialien, wie z. B. der in manchen Polsterstoffen verwendeten metallisierten
Schmuckfäden und ähnlichem verwendet werden kann, ohne Kurzschlüsse oder Fehlschaltungen zu verursachen.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Streifenschalters,
Fig.2 einen Längsschnitt nach Linie H-II in Fig. 1,
und
F i g. 3 und 4 Ansichten des Schalters in verschiedenen Betätigungszuständen.
Nach der Zeichnung umfaßt der Streifenschalter einen ersten und einen zweiten, in Längsrichtung
ausgedehnten Metallstreifen 10 und 11, welche in regelmäßigen Abständen angeordnete, miteinander
ausgerichtete Bohrungen 12 aufweisen.
Die aus einem leitenden Material bestehenden Metallstreifen sind in einem Abstand E voneinander
angeordnet, der durch sich teilweise durch die Bohrungen 12 erstreckende, starre Isolierblöcke 13
eingehalten wird. Die Isolierblöcke sind mit einem bestimmten Abstand P voneinander angeordnet, dessen
Größe je nach dem besonderen Anwendungsfall festgelegt werden kann.
Die Metallstreifen 10 und 11 werden durch Schaltdrähte 15 mit der zugehörigen Schaltung verbunden.
Eine flexible Hülle 16 aus Isoliermaterial umgibt diese Anordnung. Wie aus F i g. 2 und 3 ersichtlich, kann der
Schalter einen Schaltkontakt herstellen, wenn ein,
JLJ
beispielsweise durch den Pfeil 17 (Fig. 3) dargestellter
Druck örtlich die Metallstreifen zur Auslenkung bringt. Wird auf diese Weise das in Fig. 3 rechts dargestellte
Ende des Streifenschalters abgebogen, so krümmt sich der Metallstreifen 11 stärker als der Metallstreifen 10
und eine Berührung zwischen beiden Metallstreifen ist hergestellt.
Bei einem Auslenken in entgegeng^setzer Richtung wird selbstverständlich der Metallstreifen 10 durchgebogen
und kommt mit dem Metallstreifen 11 in Berührung. Diese Anwendung von Druckkraft auf dne
Stelle des Schalters ist jedoch nicht die einzige Art zur Herstellung eines Kontaktes. Beispielsweise wird eine
Belastung (F i g. 4) durch eine Kraft feinen Kontakt an mehreren Punkten hervorrufen, wie es in Fig.4
angezeigt ist, da der Metallstreifen Ii mit einem Radius
R durchgebogen wird, während der Metallstreifen 10 zwischen zwei Blöcken 13 den Radius /-aufweist.
Bei einer Belastung durch eine dargestellte Kraft P"
• wird ein Ausbiegen der Metallstreifen in der strichpunktiert
dargestellten Form bewirkt.
Die Eigenschaften des Schalters können durch verschiedene Streifenmaleiialien, durch verschiedene
Breite und verschiedenen Abstand der Isolierblöcke in einem weiten Bereich je nach Anwendungsfall geändert
werden. Besonders vorteilhaft kann der Streifenschalter zur Sitzbelastung in gepolsterten Sitzen, beispielsweise
bei einem Automobilsitz zur Überwachung der Sicherheitsgurte verwendet werden. Ebenso kann der
Stufenschalter mit Metallstreifen in verschiedener Form versehen werden, beispielsweise mit bogenförmigen
oder als Vieleck ausgebildeten Metallstreifen, und er kann dem Fall angepaßt werden, daß auf einer
großen Fläche mit geringem Auflagedruck ein Kontakt hergestellt werden soll. Darüber hinaus können die
Metallstreifen im Transversalschnitt flach oder gewölbt ausgeführt sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Streifenschalter mit einer Metallstreifenanordnung,
bestehend aus zwei flexiblen, durch holierblöcke parallel übereinander angeordneten Metallstreifen
und Bohrungen in der Metallstreifenanordnung, in denen die Isolierblöcke verankert sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierblöcke
(13) aus starrem Material sind und für die Verankerung eines jeden Isolierblocks jeweils eine
Bohrung (12) in jedem der zwei Metallstreifen (10, 11) vorgesehen ist.
2. Streifenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Metallstreifen und
Isolierblöcken bestehende Anordnung mit einer flexiblen Hülle (16) aus Isoliermaterial überzogen ist.
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