DE2162425A1 - Schraubenlose zylinderschlossbefestigung - Google Patents

Schraubenlose zylinderschlossbefestigung

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Publication number
DE2162425A1
DE2162425A1 DE19712162425 DE2162425A DE2162425A1 DE 2162425 A1 DE2162425 A1 DE 2162425A1 DE 19712162425 DE19712162425 DE 19712162425 DE 2162425 A DE2162425 A DE 2162425A DE 2162425 A1 DE2162425 A1 DE 2162425A1
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DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
lock
receiving body
cylinder lock
lock according
Prior art date
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Pending
Application number
DE19712162425
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Penzkofer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOLB KG HANS
Original Assignee
KOLB KG HANS
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Filing date
Publication date
Application filed by KOLB KG HANS filed Critical KOLB KG HANS
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Publication of DE2162425A1 publication Critical patent/DE2162425A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/08Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing
    • E05B9/084Fastening of lock cylinders, plugs or cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schraubenlose Zylinderschloßbefestigung Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloß zur Betätigung eines Schloßeingerichtes, welches in einfacher Weise im Aufnahmekörper des Schlosses befestigt und in der Sperrstellung formschlüssig gegen Demontage gesichert ist.
  • Die Befestigung eines Zylinderschlosses im Aufnahmekörper erfolgt heute üblicherweise durch Verschraubung, dergestalt, dass die Schraube in der Sperrstellung nicht zugänglich ist, oder durch Verstiftung. Auch hat man schon vorgeschlagen, das Zylinderschloß mittels einer Blattfeder druckknopfartig im Aufnahmekörper zu verriegeln. Mit geeigneten Öffnungswerkzeugen ist es möglich, das Zylinderschloß oder den Schließzylinder aus dem Aufnahmekörper herauszuziehen oder herauszuschlagen. Die vorbeschriebenen Verbindungselemente wie Schraube, Stift oder Blattfeder setzen diesem Öffnungsversuch nur einen geringen Widerstand entgegen.
  • Nach der Neuerung wird eine Ausführung vorgeschlagen, die bei einfacher Gestaltung der Bauteile ein Zerstören des Schlosses in der vorbeschriebenen Weise unmöglich macht.
  • Das wesentliche Merkmal der Erfindung ist, dass der Schließzylinder an seinem rückwärtigen Ende einen Flansch oder ähnlich geformten Vorsprung erhält, welcher in der Sperrstellung formschlüssig hinter eine oder mehrere im Aufnahmekörper angeordnete Sperrnasen greift. Wenn an der Stirnseite des Schließzylinders der Schließzylinderbund beibehalten werden soll, wird da Schließzylindergefläuse zweckmässigerweise zweiteilig ausgebildet.
  • Die geteilten Gehäusehälften werden zweckmässigerweise durch ein Kunststoffgehäuse gehalten, welches vorteilhaft eine federnde Sicherungsnase für die Sicherung des Zylinderschlosses im Aufnaiiniekörper im übrigen Drehbereich des Schließzylinders erhält. Selbstverständlich ist Jedes einzelne Merkmal der Erfindung auch für sich allein durchführbar.
  • In der Zeichnung wird die Erfindung an einem AusfUhrungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Abb. 1 das Zylinderschloß im Längsschnitt in der Sperrstellung; Abb.2 einen Querschnitt nach Schnitt A-13; Abb.3 wie Abb.1, Jedoch nach Schlüsseldrehung; Abb.4 einen Querschnitt nach Schnitt C-D; Abb.5 das Zylinderschloß im Längsschnitt, Jedoch gegenüber Abb.1 um 1800 versetzt; Abb.6 einen Querschnitt nach Schnitt E-F.
  • Im Aufnahmekörper 1 ist das aus Schließzylinder 2, den Gehäuseschalen 3 und 4 und dem Aussenmantel 5 bestehendes Zylinderschloß gelagert. Am rückwärtigen Ende des Schließzylinders 2 befindet sich der Flansch 6, welcher zweckmässigerweise einteilig mit dem Schließzylinder ausgebildet ist. In der Sperrstellung greift dieser Flansch hinter einen Ansatz 7 des Aufnahnekörpers 1. Für die druckknopSartige Montage des Zylinder schlosses iuß der Schließzylinder in eine Zwischenstellung gdreht werden, derart, dass die im Flansch 6 vorgesehene Aussparung 8 - wie in Abbildung 4 dargestellt - im Bereich des Ansatzes 7 liegt. Hierdurch ist ein volles Eindrücken des Zylinderschlosses möglich. In den übrigen Winkelstellungen des Schließzylinders hintergreift der Flansch 6 den Ansatz 7 und sichert somit das Zylinderschloß gegen Demontage. Diese Sicherung ist jedoch nur in der Sperrstellung erforderlich, da im übrigen, nicht diebstahlgesicherten Winkelbereich ein zweites Verriegelungselement das Zylinderschloß gegen unbeabsichtigte Demontage sichert.
  • Wenn neben dem Flansch 6 am Schließzylinder der Schließzylinderbund 9 beibehalten werden soll und auch dieser Schließzylinderbund 9 mit dem Schließzylinder 2 einteilig ausgebildet ist, wird zweckmässigerweise das Schließzylindergehäuse in Form von Gehäuseschalen zweiteilig ausgebildet. Die Gehäuseschalen werden zweckmässigerweise durch einen Aussenmantel zusammengehalten. Dadurch, dass der Aussenmantel bei Offnungsversuchen nicht mehr das tragende Element ist, kann der Aussenmantel aus Kunststoff ausgebildet werden und die Sicherung des Zylinderschlosses in allen Stellungen ausser der Sperrstellung durch eine am Aussenmantel vorgesehene federnde Sperrnase 10, welche einteilig mit dem Aussenmantel ausgebildet ist, erfolgen. Die Sperrnase 10 greift in eine Aussparung 11 des Aufnahmekörpers 1. Da die Sperrnase 10 nur eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausziehen des Zylinderschlosses darstellt und somit keine Sicherungsfunktion erfüllt, kann die Aussparung 11 nach aussen geöffnet sein. Vorteilhaft werden am Aussenmantel vorspringende Nasen oder Rippen angeordnet, die eine spielfreie Verbindung zwischen Aussenmantel und Aufnahmekörper ermöglichen.
  • Selbstverständlich müssen die Gefläuseschalen 3 und 4 gegenüber dem Aufnahmekörper 1 verdrehsicher angeordnet sein, Dieses kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass am Aussenmantel 5 vorgesehene Ansätze 12 in die Gehäuseschalen eingreifen, wobei zweckmässigerweise der Bingrifflen der Stelle erfolgt, wo sich die Sperrnuten 13 für die nicht dargestellten Schließlamellen des Schließzylinders 2 befinden, Die Verdrensicnerung des Aussenmantels kann über aussen am Aussenmantel D angeordnete Hippen 14 erfolgten, Ebenso ist es selbstverständlich möglich, eine oder mehrere Führungsrippen an den Gehäuseschalen anzuordnen, die den Aussenmantel durchgreifen und direkt in den Aufnahmekörper 1 eingreifen.
  • Wenn die Gehäuseschalen so im Aufnahmekörper befestigt werden können, dass ein gewaltsames Herausziehen der Schalen aus dem Aufnahmekörper unmöglich ist, kann der Vorsprung am SchlieB-zylinder direkt die Gehäuseschalen hintergreifen0 An Stelle der Kunststoff-Sperrnase 10 kann selbstverständlich auch ein separates federndes Element die Haltefunktion des Zylinderschlosses im Aufnahmekörper übernehmen. Auch ist an Stelle des dargestellten Kunststoff-Aussenmantels die Verbindung der Gehäuseschalen durch zwei getrennte Ringe möglich; auch können die Gehäuseschalen so ausgebildet werden, dass sie formschlüssig ineinander greifen, wodurch der Aussenmantel entfallen kann.
  • Der Ansatz 7 kann ebenso an einem Teil des Schloßeingerichtes gebildet werden, wenn dieses Teil stabil genug ist, die bei einem Öffnungsversuch auftretenden Kräfte aufzunehmen.
  • Wenn aus montagetechnischen Gründen das Einknöpfen des Zylinderschlosses ohne Schlüssel, das heisst in der Sperrstellung des Zylinderschlosses und nicht - wie im Ausführungsbeispiel beschrieben - lr einer Zwischenstellung erfolgen soll, so kann der Ansatz 7 beispielsweise federnd ausgebildet werden, dergestalt dass beim Einknöpfen der Vorsprung am Schließzylinder den federnden Ansatz zurückdrückt und in der Endstellung der federnde Ansatz den Vorsprung hintergreift0 Der federnde Ansatz kann direkt im Aufnahmekörper vorgesehen werden; es ist aber auch möglich, ein bereits vorhandenes, für die Gesamtfunktion des Schlosses erforderliches federndes Teil des Schloßeingerichtes hierfür zu verwenden. Wenn beispielsweise - wie bei bestimmten Schlössern üblich - der Sperriegel federbelastet ausgebildet ist, kann ein Vorsprung an dem den Sperriegel durchdringenden Schließzylinder den Sperriegel in der Sperrstellung hintergreifen. Um das Einführen des Zylinderschlosses bei dieser Äusführwigsform in der Sperrstellung zu ermöglichen, wirkt der am Schließzylinder angeordnete Vorsprung mit einer schrägen Einlaufnute oder Schräge am Sperriegel zusammein. Hierdurch wird der Sperriegel durch das Einführen des Zylinderschlosses entgegen der Kraft seiner Sperriegelfeder verschoben, bis der Vorsprung den Sperriegel durchdrungen hat und die Sperriegelfeder den Sperriegel in seine ursprUngliche Lage zurückdrückt und die formschlüssige Verriegelung hergestellt wird. Bei der normalen Schloßbetätigung gelangt der Vorsprung am Schließzylinder niemals in den Bereich der am Sperrriegel vorgesehenen Einlaufnute oder Schräge, sodass eine Sicherung des Zylinderschlosses gegen das Herausziehen in jeder Schlüsselstellung gewährleistet ist. Für die Demontage des Zylinderschlosses ist der Sperriegel in die Lage zu bringen, dass der Vorsprung durch die Einlaufnute zurückgezogen werden kann, wobei der Zugang zum Sperriegel für das erforderliche Zurückdrücken selbstverständlich so ausgebildet ist, dass er in der Sperrstellung des Schlosses nicht zugänglich ist.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    9 ylinderschloss, welches im Aufnahmekörper eines Schlosses angeordnet ist und zur Betätigung des Schloßeingerichtes dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Schließzylinder angebrachter Vorsprung in der Sperrstellung des Zylinderschlosses formschlüssig hinter wenigstens einen im Aufnahmekörper befindlichen Ansatz greift.
  2. 2. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung flanschförmig und mit dem Schließzylinderbund einteilig mit dem Schließzylinder ausgebildet ist, wobei die Lagerung des Schließzylinders in einem längs geteilten Gehäuse erfolgt.
  3. 3. Zylinderschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch wenigstens eine Aussparung erhält und der Flansch in der Sperrstellung des Zylinderschlosses den im Aufnau"-mekörper befindlichen Ansatz bajonettartig hintergreift.
  4. 4. Zylinderschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseschalen durch einen die Gehäuseschalen umfassenden Aussenmantel gehalten werden, welcher verdrehsicher im Aufnahmekörper gelagert ist.
  5. 5. Zylinderschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere im Aussenmantel vorgesehene Ansätze in die Gehäuseschalen eingreifen und ein oder mehrere Ansätze am Aussenumfang des Aussenmantels in entsprechende Aussparungen des Aufnahmekörpers eingreifen.
  6. 6. Zylinderschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Gehäuseschale vorgesehener Ansatz direkt in eine entsprechende Aussparung des Aufnahmekörpers eingreift.
  7. 7. Zylinderschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Aussenmantel eine federnde Nase angeordnet ist, welche in eine Aussparung des Aufnahmekörpers eingreift.
  8. 8. Zylinderschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse schalen formschlüssig zusammengefügt werden und unmittelbar im Aufnahmekörper gelagert sind.
    9. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem am Schließzylinder angebrachten Vorsprung zusammenwirkende Ansatz federnd im Aufnahmekörper angeordnet ist.
    100 Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Ansatz durch den federbelasteten Sperriegel gebildet wird.
    Leerseite
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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2501245A1 (de) * 1975-01-14 1976-07-15 Kolb Kg Hans Kraftfahrzeug-lenkschloss
US4363230A (en) * 1979-10-08 1982-12-14 Sodex-Magister, Societe D'exploitation Des Brevets Neiman Cylindrical locks
DE3224630A1 (de) * 1982-07-01 1984-01-05 Tibbe KG, 8065 Erdweg Schliesszylinder, insbesondere fuer kraftfahrzeug-lenkschloesser
FR2614921A1 (fr) * 1987-05-04 1988-11-10 Fichet Bauche Dispositif de securite a l'arrachement et a l'enfoncement d'une piece emmanchee dans une autre piece, et ensemble formant serrure de surete equipe de ce dispositif
EP0404743A1 (de) * 1989-06-16 1990-12-27 Swedoor Ab Schloss für Türen
DE10340272A1 (de) * 2003-08-29 2005-03-24 BÖCO Böddecker & Co. GmbH & Co. KG Vorrichtung zur Befestigung eines Schließzylinders für einen Verschluss einer Kfz-Tür, insbesondere einer Kfz-Hecktür, an einer kfz-seitigen Montagefläche
FR2884271A1 (fr) * 2005-04-08 2006-10-13 Valeo Securite Habitacle Sas Dispositif de maintien d'un verrou, en particulier d'un verrou de vehicule automobile

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