DE21742C - Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Selbstthätige Kuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE21742C DE21742C DENDAT21742D DE21742DA DE21742C DE 21742 C DE21742 C DE 21742C DE NDAT21742 D DENDAT21742 D DE NDAT21742D DE 21742D A DE21742D A DE 21742DA DE 21742 C DE21742 C DE 21742C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/28—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with vertical bolt or pin
- B61G1/30—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb. ' "-'
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1882 ab.
Vorliegende Kuppelung ist für die beiden zu kuppelnden AVagen die gleiche. Es bedeuten a
und a1 die vorderen Tragbalken der Wagen,
b und b1 die unter den letzteren durchgehenden
Zugstangen, an welchen die Kuppelungshaken c und c1 befestigt werden. Abweichend
von den bisherigen Constructionen liegt jedoch die Krümmung der Haken in der Horizontalebene;
dieselben sind ferner starr (ohne Gelenk) auf der Zugstange befestigt und seitlich
so weit ausgebogen, dafs sie beim Zusammenschieben der Wagen bei einander vorbei können
(s. Fig. 2).
Aufser diesem Haken ist auf jeder Zugstange noch eine Gabel d und d1 angebracht, welche
mit einem verticalen Bolzen e und e1 versehen
ist, der ausgelöst wird und fällt, sobald der Haken des anderen Wagens zwischen die Arme
der Gabel d gelangt. Beide Bolzen fallen, wie Fig. ι und 2 zeigen, in die Haken c und die
Kuppelung ist eine doppelte.
An den oberen Armen der Zange d und dl
hängt drehbar mittelst zweier Arme eine Platte/ und f1, Fig. ι und 5, welche den Bolzen e
arretirt, sobald sie sich in der verticalen Lage befindet; schiebt man dagegen die Wagen zusammen,
so drückt der betreffende Haken die Platte zurück, worauf der Bolzen e frei wird und
niederfällt, Fig. 1.
Die Construction, soweit sie bis jetzt be-
\ schrieben, würde nun zwar beim Kuppeln
richtig functioniren, beim Entkuppeln dagegen Schwierigkeiten verursachen, indem der Bolzen
stets in demselben Moment gehoben werden müfste, in welchem die Wagen aus einander
gezogen werden. Da dies nicht angängig, so ist noch eine zweite Arretirvorrichtung erforderlich,
welche den Bolzen provisorisch festhält, bis die Platte f nach dem Auseinanderschieben
der Wagen vertical hängt. Diese Vorrichtung besteht in einer Büchse g, welche einen Riegel
h und eine Spiralfeder enthält, die den ersteren vorzudrücken sucht, Fig. 6.
Diese Büchsen sind unter dem oberen Arm jeder der beiden Gabeln d d' befestigt, und es
erhellt sofort, dafs, wenn der Bolzen e in die Höhe gezogen wird, der Riegel h vorspringt
und die Oeffnung sperrt.
An dem Riegel h ist eine Zugstange i angebracht,
welche mittelst der Querstange k und der beiden Druckstangen / und in mit den
Armen der Platte / verbunden ist, und zwar gleitet i in einer runden Oeffnung der Stange k,
Fig. 4 und 6. Fig. 3 zeigt den Apparat, nachdem derselbe entkuppelt ist. Der Bolzen e ist
durch den Riegel h arretirt, die Platte / noch vorgedrückt. In Fig. 4 sind die Wagen aus
einander geschoben und die Platte / in ihre verticale Lage gedreht. Gleichzeitig aber ist
mittelst der Druckstangen / und in die Querstange k vorgedrückt und die Zugstange i mit
dem Riegel h daher zurückgezogen (die Feder gespannt). Infolge dessen ist der Kuppelungsbolzen
e und el auf die Platte / und /' gefallen
und der Apparat ist fertig zum Kuppeln.
Das Aufziehen der Bolzen e und e1 kann bewirkt
werden, ohne dafs der Arbeiter zwischen die Buffer tritt, und zwar am einfachsten ver-
mittelst einer Stange, welche in die oberen Oesen der Bolzen e gesteckt wird.
Statt dessen kann die Manipulation auch durch ein Hebelwerk erleichtert werden, welches
auf dem oberen Arm der Zange d bezw. d1 und an der vorderen Wagenwand anzubringen
wäre. ·
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei selbstthätig wirkenden Eisenbahnwagenkuppelungen die schwingende Platte / und der federnde Riegel h in ihrer beschriebenen Combination mit dem Querstück k als Arretirvorrichtungen für den Kuppelungsbolzen e. 'Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21742C true DE21742C (de) |
Family
ID=298413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21742D Active DE21742C (de) | Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21742C (de) |
-
0
- DE DENDAT21742D patent/DE21742C/de active Active
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