DE217625C - - Google Patents
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- DE217625C DE217625C DENDAT217625D DE217625DA DE217625C DE 217625 C DE217625 C DE 217625C DE NDAT217625 D DENDAT217625 D DE NDAT217625D DE 217625D A DE217625D A DE 217625DA DE 217625 C DE217625 C DE 217625C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/62—Motors or generators with stationary armatures and rotating excitation field
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 217625-KLASSE 21 d. GRUPPE
ADOLF FRIEDR. GERDES in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine Gleichstrommaschine mit mehrpoligem Anker und Feldmagneten
gleicher Polzahl, von deren beiden konzentrisch zur Welle liegenden Feldmagnet- und Ankerspulen die eine als offene Spule
gewickelt und mit einer äußeren Stromquelle verbunden ist, die andere hingegen geschlossen
gewickelt und mit ihren einzelnen Windungen so an einen Stromwender angeschlossen ist,
ίο daß ihr Feld innerhalb der kurzen Zeit des
Vorüberganges der Ankerpole an den Feldmagnetpolen durch allmählich verstärkte Gegenschaltung einzelner Windungen aufgehoben
und umgekehrt wird.
Durch die klauenartige Anordnung der Pole auf dem Feldmagneten und Anker wird die
Lagerung der Wicklung in Umdrehungsrichtung des Ankers ermöglicht, wodurch eine Kreuzung der magnetischen Kraftlinienwege
mit den Stromleitern vollständig vermieden wird.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Maschine.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung des zugehörigen Stromwenders und
Fig. 3 eine schematische Darstellung der geschlossenen Spulenwicklung.
Der den Feldmagneten bildende Ständer A der Maschine stellt einen Zylinder dar, weleher
von beiden Seiten nach innen umgebogene Polenden A1 und die konzentrisch
zur Drehachse liegende Erregerwicklung C trägt. Der Anker B besteht zweckmäßig
aus zwei Teilen, von denen jeder nur Pole B2 einer Polarität aufweist, und trägt innerhalb
der nach zwei Seiten umgelegten Polenden die gleichfalls zur Drehachse konzentrische
Spule D.
Während ein Teil der Maschine (nach der Zeichnung der Läufer B) stets in derselben
Stromrichtung gespeist wird, wird in den Stromkreis des anderen (nach der Zeichnung
des Ständers) ein Stromwender eingeschaltet, welcher, so oft ein Pol des Läufers einen
Pol des Ständers passiert, die Richtung des Stromes umkehrt, so daß die Pole des Ständers
denen des Läufers stets vorauseilen und dadurch letzteren in ununterbrochener Umdrehung
erhalten.
Fig. 2 stellt den Stromwender dar, dessen Stege 1-10 mit den gleichzifferigen Enden der
konzentrisch zur Drehachse gewickelten Spulenpartien 10-20 der Ständerwicklung C so verbunden
sind, daß beim Gleiten der Bürsten über den Stromwender die Zu- und Ableitung des elektrischen Stromes ähnlich wie beim
Grammeschen Ring nur verschoben, aber nie ganz unterbrochen wird.
Wird nun das Spulensystem an den Punkten 1 und 10 in einen Stromkreis eingeschaltet, so
durchfließt der elektrische Strom sämtliche Windungen auf zwei parallelen Wegen durch
11-13-15-17-19 und 20-18-16-14-12 in gleicher
Richtung. Angenommen, die Spulen 11-20 bildeten den äußeren Stromkreis des in Fig. 1
dargestellten Modells und wären in numerischer Reihenfolge von einer Seite nach der
anderen angeordnet, so würden die Pol-
schuhe A1 abwechselnd verschiedene Richtung haben. Würden die Bürsten auf dem
Stromwender um einen Steg verschoben, so daß die Schaltung bei 3 und 2 erfolgt, so
fließt der Strom in den Windungen 11 und 12
in umgekehrter Richtung wie in den übrigen Spulen. Durch jede Verschiebung um ein
Segment am Kollektor wird also der Strom in je zwei Spulenpartien der Reihe nach
— von einer Seite nach der anderen — umgekehrt, und zwar beginnt die Umkehrung
immer auf derselben Seite.
Die in sich geschlossene Wicklung C des seine Polarität periodisch wechselnden Ständers
A ist in der früher angedeuteten Weise mehrfach unterteilt und mit den Kollektorsegmenten
nach Fig. 2 verbunden, wodurch im Sinne des Schemas nach Fig. 3 Schaltungen erzielt werden, die einen allmählichen
Polwechsel herbeiführen und so das Feuern und Auftreten von störenden Induktionsströmen verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Gleichstrommaschine mit mehrpoligem Anker und Feldmagneten gleicher Polzahl, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Feldmagnet- als auch die Ankerpole klauenartig in achsialer Richtung vorspringen, und daß von den beiden konzentrisch zur Welle liegenden Feldmagnet- und Ankerspulen die eine als offene Spule gewickelt und mit einer äußeren Stromquelle verbunden ist, die andere hingegen geschlossen gewickelt und mit ihren einzelnen Windungen so an einen Stromwender angeschlossen ist, daß ihr Feld innerhalb der kurzen Zeit des Vorüberganges der Ankerpole an· den Feldmagnetpolen durch allmählich verstärkte Gegenschaltung einzelner Windungen aufgehoben und umgekehrt wird, zum Zwecke, beim Umschalten des Feldes das öffnen der zugehörigen Spule zu vermeiden und dadurch die Funkenbildung am Stromwender zu verhüten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217625C true DE217625C (de) |
Family
ID=478917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217625D Active DE217625C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217625C (de) |
-
0
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