DE218096C - - Google Patents

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DE218096C
DE218096C DENDAT218096D DE218096DA DE218096C DE 218096 C DE218096 C DE 218096C DE NDAT218096 D DENDAT218096 D DE NDAT218096D DE 218096D A DE218096D A DE 218096DA DE 218096 C DE218096 C DE 218096C
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belt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/12Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by means of the nip between two, or between two sets of, moving tapes or bands or rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/04Pile receivers with movable end support arranged to recede as pile accumulates
    • B65H31/12Devices relieving the weight of the pile or permitting or effecting movement of the pile end support during piling
    • B65H31/18Positively-acting mechanical devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2404/00Parts for transporting or guiding the handled material
    • B65H2404/20Belts
    • B65H2404/26Particular arrangement of belt, or belts
    • B65H2404/261Arrangement of belts, or belt(s) / roller(s) facing each other for forming a transport nip

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

3(afociücfycvi l'c-i t Ι'α im Is.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
kommenden Papierbögen.
:;,- Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Aufstapeln von Papierbögen, welche von Druck-, Linier- oder Schneidmaschinen o. dgl. kommen. Die Maschine nach der Erfindung gehört zu derjenigen Art, bei welcher die Kanten der Papierbögen nach oben parallel zu der Bewegungsrichtung der Förderriemen umgebogen sind behufs Vermeidung einer Verdoppelung, oder wo die Kanten nach unten umgebogen sind, wenn die Bögen die Unterstützungsfläche der Lieferungsriemen verlassen, so daß nach Verlassen der Lieferungsriemen die Bögen ganz flach in einem Sammelbehälter, dem sie zugeführt werden, aufliegen bzw. sich aufstapeln. Das
.·.: Merkmal der Erfindung beruht in verbesserten Vorrichtungen zur Aufnahme der Papierbögen, z. B. von den Messern einer Schneidmaschine in Verbindung mit verbesserten Vorrichtungen zum Umbiegen der Kanten der Papierbögen, während dieselben nach einem Aufnahmebehälter bzw. Behältern geführt werden. Ein weiteres Merkmal der Erfindung bildet eine Vorrichtung, um die allmählich größer werdende Höhe des Papierstapels in dem Be-
..-·. hälter auszugleichen.
Gemäß der Erfindung werden unter derjenigen Stelle, wo· die .Papierbögen, aus der Maschine heraustreten, Förderbänder oder Förderriemen o. dgl. vorgesehen, a,uf denen .Schleppriemen aus Filz, o. dgl. schleifen,- und zwischen denen die Papierbögen liegen. Durch die Anwendung von Schleppriemen sollen die Übelstände vermieden werden, welche durch die Anwendung der bisher üblichen Walze behufs der Aufnahme der Papierbögen zwischen der Walze und dem Förderriemen auftreten. Die bisher zu dem genannten Zweck verwendete Walze bewirkt infolge ihrer Stoßwirkung beträchtliche Vibrationen, und außerdem besaß dieselbe das Bestreben, . eine Reißwirkung auf die Papierbögen auszuüben. Die Schleppbänder aus Filz o. dgl. werden an dem z. B. den Messern einer Schneidmaschine zunächst liegenden Ende durch eine oder mehrere. Walzen unterstützt und können, direkt angetrieben werden. Die die Schleppriemen unterstützenden Walzen können einstellbar angeordnet sein, so daß die Walzen nahe an die Messer herangebracht werden können, und wodurch es praktisch für die Papierbögen unmöglich wird, auf den oberen Teil der Schleppbänder zu gelangen, . was die Papierbögen sonst tun würden, wenn dieselben rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung der Arbeitsriemen / umgebogene Kanten -besitzen. Der bzw. die För-
derriemen können auf ihren Oberflächen Vorsprünge besitzen, welche an Riemen befestigt sind, und auf welch letztere die Papierbögen mit den Seitenrändern aufliegen. Die genannten Vorsprünge' bewirken auch durch den Schleppriemen ein Aufwärtsbiegen der Kanten, wobei der Schleppriemen auf dem Förderriemen mit den dazwischenliegenden Papierbögen gleitet und die Papierbögen zwischen
ίο dessen Kanten niederdrückt. An Stelle der genannten Vorsprünge können geeignete höher liegende Riemen oder Bänder derart bezüglich zu dem Förderriemen vorgesehen sein, daß die Papierbögen nach dem Verlassen der betreffenden Maschine auf sie fallen und wobei die Schleppriemen in analoger Weise den Papierbogen niederdrücken behufs Herstellung umgebogener Kanten. Nachdem die Kanten der Papierbögen umgebogen worden sind, werden letztere nach geeigneten Sammelbehältern geführt. Diese Sammelbehälter werden durch geeignete Vorrichtungen entweder von Hand aus oder in selbsttätiger Weise derart beeinflußt, daß sie so gesenkt werden, wie die Höhe des Papierbogenstapels in dem betreffenden Behälter zunimmt. Andererseits können Vorrichtungen angeordnet werden, um in selbsttätiger Weise das Lieferungsende des Förderriemens so anzuheben, wie die Höhe des Papierbogenstapels in dem betreffenden Sammelbehälter wächst.
Der Förderriemen und der bzw. die Schleppriemen können horizontal oder geneigt nach unten oder oben von derjenigen Stelle ab, wo die Papierbögen von ihnen aufgenommen werden, angeordnet sein, und der bzw. die Sammelbehälter können horizontal oder nach jeder Richtung geneigt angebracht sein. An Stelle eines Förderriemens kann ein feststehender Tisch verwendet werden, in welchem Falle die oben genannten und höher angeordneten Riemen vorzugs\veise zur Anwendung kommen, welche alsdann eine derartige Breite aufweisen, daß sie die Papierbögen in Verbindung mit den Schleppriemen führen können, behufs Niederdrückens der Papierbogenteile zwischen den Kanten und Herstellung von nach oben umgebogenen Kanten durch die genannten Riemen. .
Gemäß der Erfindung kann auch zur Aufnahme der Papierbögen ein Förderriemen vorgesehen sein, welcher die Papierbögen zu einem zweiten Förderriemen oder einem feststehenden Tisch führt, der mit einer ähnlichen Vorrichtung zum Umbiegen der Seitenkanten ausgerüstet ist. Bei dieser Anordnung kommen vorzugsweise an Stelle der Schleppriemen aus Filz ο. dgl. Druckbänder oder Druckriemen zur Anwendung, welche über Rollen hinweggehen. Die genannten Rollen sitzen auf Wellen, die oberhalb des zweiten Arbeitsriemens oder des feststehenden Tisches angeordnet sind. Die genannten Druckbänder o. dgl. können auch in Fortfall kommen, wenn das Gewicht des Papieres genügend groß ist, um die Kanten des Papieres, wie gefordert, umzubiegen. Weiterhin können zu dem genannten Zwecke statt der Schleppriemen auch Vorrichtungen vorgesehen sein, um einen Luftstrom auf die Papierbögen einwirken zu lassen, zwecks Umbiegens der Papierbogenkanten. Die eine oder-die andere dieser Anordnungen läßt sich an einem Apparat anwenden, welcher besonders für die Aufnahme von Papierbögen aus einer Druckmaschine bestimmt ist, da die frisch bedruckten Bögen bei ihrer Berührung mit den Schleppriemen oder Druckbändern (wenn solche verwendet werden) leicht beschmutzt werden können. Einstellbare, mit Flanschen ausgerüstete Rollen oder Riemenführungen können an geeigneten Stellen zur Führung der Druckbänder längs oder um den Arbeitsriemen oder Tisch vorgesehen sein.
Die Förderriemen Ο; dgl. können aus beliebigem Material hergestellt werden, wie beispielsweise aus Filz, Leder oder Gewebe. Die genannten Riemen können weiterhin eine beliebige Dicke und beliebigen Querschnitt besitzen. Die an den zum Aufbiegen der Bogenkanten dienenden Riemen vorgesehenen Vor-Sprünge sind meistens Stücke aus Holz, Metall oder irgendeinem anderen geeigneten Material, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Holz- bzw. Metallstücke sich um die Leitrollen bewegen können. Der Apparat nach der Erfindung kann auch bei einer Maschine, welche mehr als einen, also zwei oder mehr nebeneinanderliegende Bögen liefert, verwendet werden, und die Konstruktion des Apparates kann derart sein, daß die einzelnen Teile verstellt werden können, um den verschiedenen Breiten der Papierbögen Rechnung zu tragen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsfor- men dargestellt. In den Fig. 1 und 2 ist in der Seitenansicht bzw. im Grundriß und in Fig. 2a im Querschnitt ein Apparat mit Riemen 1 dargestellt, die die Bögen tragen, und auf welchem Vorsprünge 2 befestigt sind. Mit den genannten Vorsprüngen kommen die Seitenkanten der Papierbögen in Berührung, und Schleppriemen 3, welche den zwischen den Vorsprüngen 2 liegenden Teil der Papierbögen niederdrücken, bewirken ein Kräuseln oder Umbiegen der Papierkanten. Die Papierbahn wird vorher z· B. zwischen einem feststehenden Messer 4 und einem rotierenden Messer 5 zu Bogen zerschnitten, und die Bogen gelangen durch eine Führung 6 auf den endlosen Riemen 7, welcher sie nach einem Sammelbehälter führt. Der Riemen 7 wird von
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zwei querverlauf enden Walzen 8 und 9 getragen. Die Wellenzapfen der Walze 8 sind in feststehenden Lagern 10 an den hinteren Enden der Seitenrahmen 11 der Maschine gelagert, und die Wellenzapfen der Walze 9 sind in Lagern 12 gelagert, welche in der Längsrichtung mittels der an Armen 131 angebrachten Schrauben 13 einstellbar sind.' Die Arme 131 sind an den vorderen Enden der Seitenrahmen 11 befestigt. Die Riemen 1 mit den Vorsprüngen 2, mit denen die Seitenkanten der Papierbögen in Berührung kommen, laufen in geeigneter Entfernung von den Seitenkanten des Riemens 7 auf diesem in dessen
1S Oberlauf. Die Vorsprünge 2 können in geeigneter Weise an den Riemen 1 angebracht sein, beliebige Gestalt besitzen und aus Metall, Holz oder irgendeinem anderen Material hergestellt werden. Zur Spannung der Riemen 1 können schwingbare Führungswalzen 14 verwendet werden, welche ein genügendes Gewicht besitzen, um die Riemen gespannt zu halten und hierdurch infolge des Eingreifens der Riemen ι mit der oberen Fläche des Riemens 7 eine gleichförmige Bewegung aller Riemen zu erzielen. Oberhalb der Vorsprünge 2 der Riemen 1 ist in Lagern der. Seitenrahmen 11 der Maschine eine querverlaufende Welle 15 gelagert. Die genannte Welle 15 trägt Rollen 16, um. welche die endlosen Schleppriemen 3 herumgehen, so daß diese Riemen oder Bänder 3 die Papierbögen zwischen den Vorsprüngen 2 in Reibung mit dem Riemen 7 halten. Weiterhin wird hierdurch erreicht, daß die Schleppriemen 3, welche in unabhängiger Weise angetrieben werden, mit dem Riemen 7 die Papierbögen nach dem Sammelbehälter führen. Während dieser Führung sind die Seitenkanten der Papierbögen in Berührung mit den Vorsprüngen 2 der Riemen 1 und werden demzufolge nach oben umgebogen. Die genannten Schleppriemen1 aus Filz werden im Oberlauf ihrer Bewegungsbahn durch eine Stange 17 unterstützt gehalten, welche, im Falle mehrere Schleppriemen zur Anwendung kommen, mit Vertiefungen oder mit Vorsprüngen ausgestattet sein kann, um die genannten Riemen in der richtigen Lage nebeneinander zu halten. Die Schleppriemen halten die Papierbögen flach zwischen sich und dem Arbeitsriemen und passen sich weiterhin irgendeiner Senkbewegung der anderen Riemen an, so daß aus Vibrationen resultierende Übelstände vermieden werden. Zum Antrieb einer der querverlaufenden Walzen 8 bzw. 9 können geeignete Vorrichtungen verwendet werden. Wie bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform angedeutet, kann :: hierzu eine Riemenscheibe 21 verwendet werden, welche auf den Wellenzapfen 22 der Walze 9 aufgekeilt ist (s. Fig. 2). Diese Riemenscheibe 21 vermittelt durch einen Riemen
23 von irgendeiner geeigneten Kraftquelle aus die rotierende Bewegung. Eine Schwingwelle
24 ist in den Lagerarmen 25 unterstützt, die an den in der Längsrichtung verstellbaren Lagern 12 befestigt sind. Die Welle 24 besitzt Finger 26, um mit hervortretenden Teilen der Papierbögen in dem Sammelbehälter in Eingriff zu treten und diese vorwärts zu Stoßen. Der Welle 24 wird eine Schwingbewegung von der Antriebswelle 22 aus mittels einer Kurbel 27 übermittelt. Diese Kurbel ist mit dem einen Ende'an der Welle 22 befestigt, und ein Arm 28, welcher an dem Ende der Schwingwelle 24 sitzt, steht mit der genannten Kurbel mittels einer Verbindungsstange 29 in Verbindung. Damit der Apparat zum Kräuseln oder Umbiegen von Papierbögen verschiedener Breite verwendet werden kann, können die Riemen 1 mit den Vorsprüngen 2 aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegt werden. Zu diesem Zwecke werden die gewichtsbelasteten Führungsrollen I4 außer Berührung mit der Unterseite der genannten Riemen 1 gebracht. Die Schwingarme 30 der genannten Führungsrollen 14 können längs ihrer Unterstützungswelle 31 nach der neuen eingestellten Lage der Arbeitsriemen 1 verschoben werden. Die Schleppriemen 3 können ebenso durch Verschiebung der Rollen 16 längs der Welle 15 aufeinander zu bzw", von-1 einander weg bewegt werden.
In' den Fig. 3 und 4 ist schemätisch ein Apparat dargestellt, wo an Stelle der Riemen 1 mit den Vorsprüngen 2 Riemen 1 ohne die genannten Vorsprünge zur Anwendung kommen. Diese Riemen 1 werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich, durch Walzen 37 und 38 und in geeigneter Höhe und einer derartigen Lage zu dem Riemen 7 geführt, daß die Papierbögen auf sie zuerst fallen. Die genannten Riemen führen die Papierbögen nach vorn und unterhalb der Schleppriemen 3 hinweg, welche über Rollen 16 der Welle 15 und oberhalb des Förderriemens 7 hinweggehen. Die genannten Schleppriemen aus Filz drücken die Papierbögen zwischen den Seitenkanten derart nach unten, daß die oberen Flächen der Riemen oder Bänder 1 ein Kräuseln oder Umbiegen der genannten Seitenkanten bewirken.
. Bei der in der Fig. 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind die Riemen 1 oberhalb der Förderriemen 7 nach dem vorderen oder dem Lieferungsende zu hochgeführt, so daß die Seitenkanten der Papierbögen allmählich umgebogen werden.
Fig. 5 der Zeichnung zeigt eine Ausführungsform in der Seitenansicht, bei welcher zur Aufnahme der Papierbögen ein Förderriemen vorgesehen ist, der die Papierbögen nach einem zweiten Förderriemen führt, wel-
eher mit Vorrichtungen zum Kräuseln oder Umbiegen der Seitenkanten ausgestattet ist. Hierbei werden die Papierbögen zwischen den Schleppriemen 3 und dem Förderriemen 7 nach einem Förderriemen 33 geführt, welcher mit Vorsprüngen 2 ähnlich denen gemäß der Fig. ι und 2 ausgerüstet ist. Der Riemen 33 wird hierbei von den Walzen 34 und 35 getragen, von denen eine durch geeignete Vor- richtungen eine rotierende Bewegung erhält. Über die Rollen το. und 20, welche oberhalb des Förderriemens 33 vorgesehen sind, gehen endlose Druckbänder 18 hinweg, welche mit dem Förderriemen 33 nur an seinem Vorder- oder Lieferungsende in Berührung stehen, so daß die Kanten der Papierbögen bei ihrer Vorwärtsführung zwischen dem Förderriemeri 33 und dem Schleppriemen 3 allmählich umgebogen werden. Die Papierbögen werden in einen nach unten geneigt verlaufenden Sammelbehälter 36 geführt.
In der Fig. 6 der Zeichnung ist in der Seitenansicht eine Anordnung dargestellt, in welcher die Papierbögen von dem Schleppriemen 3 und dem Förderriemen 7 nach einem feststehenden Tisch 52 geführt werden, welcher mit \^orrichtungen zum Umbiegen der Papierkanten ausgestattet ist. Hierbei sind Vorrichtungen getroffen, um in selbsttätiger Weise das Lieferungsende des Förderriemens ' anzuheben, wenn die Höhe des Papierbogenstapels in dem Sammelbehälter größer wird.
In einem jeden der beiden Arme 39, welche an jedem der Seitenrahmen 11 angebracht sind, ist ein Arm 40 angelenkt, welcher mit seinem vorderen oder Lieferungsende mittels einer Stange 41 mit einem Kurbelzapfen eines Schneckenrades 42 verbunden ist. Das Schneckenrad 42 wird in einem Lager 43 des Gestelles 11 unterstützt gehalten. Das Schneckenrad 42 kann durch irgendeine geeignete Vorrichtung in Umdrehung versetzt werden. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform wird dem Schneckenrad eine rotierende Bewegung von der das rotierende Messer 5 tragenden Welle aus übermittelt. Von dieser Welle wird mittels.eines oder an beiden Seiten der Maschine vorgesehener Riemen 47, welche über die Rollen 45 und 46 hinweggehen, eine Welle 44 in Umdrehung versetzt, von wo die Bewegung mittels der Kegelräder 48 und 49 einer Schnecke 50 übertragen wird, welche auf einer Welle in den Lagern 150 sitzt und mit dem genannten Schneckenrad 42 in Eingriff steht. In Lagern der angelenkten Arme 40 werden die querverlaufenden Walzen 8 und 9 unterstützt gehalten, mittels deren und durch die Rolle 65 der Förderriemen 7 unterstützt wird. An dem vorderen Ende eines jeden Armes ist ein zweiter Rahmen 51 angelenkt, welcher den feststehenden Tisch 52 und weiterhin die Vorrichtungen zum Umbiegen der Kanten der Papierbögen trägt. Sowie ein jeder Papierbogen geschnitten und gekräuselt oder an den Kanten 6g umgebogen und dem Sammelbehälter 36 zugeführt worden ist, werden die vorderen Enden der Arme 40 in proportionaler Weise mittels der Verbindungsstangen 41 und des beschriebenen Räderwerkes nach oben bewegt. Hierbei nehmen die Arme 40 die angelenkten Rahmen mit dem feststehenden Tisch 52 und den Vorrichtungen zum Kräuseln oder Umbiegen der Kanten des Papieres mit sich, so daß die richtige Lage des Förderriemens 7 und des feststehenden Tisches 52 bezüglich zu der Höhe des Papierstapels in dem Sammelbehälter stets aufrecht erhalten bleibt. Um eine horizontale Zuführung für das Papier von dem Förderriemen 7 nach dem Sammelbehälter 36 zu erhalten, kommt an jedem der Riemen 51 unterhalb der Gelenkpunkte 53 ein nach unten sich erstreckendes und gebogen ausgebildetes Stück 54 zur Anwendung, welches gegen eine Rolle 55 drückt. Diese Rolle 55 ist in Lagern in einem feststehenden Arm 56 der Seitengestelle 11 der Maschine vorgesehen, so daß, wenn das angelenkte Ende des zweiten Rahmens 51 durch den Arm 40 nach oben bewegt wird, die Rolle 55 wie ein Anschlag für das nach unten vorspringende und gekrümmt ausgebildete Stück wirkt. Nach dem Betrag der Krümmung des Stückes 54 wird demzufolge das Lieferungsende des zweiten Rahmens 51 gesenkt, und demzufolge wird weiterhin der feststehende Tisch 52 stets in horizontaler Lage verbleiben, so daß eine horizontale Lieferung der Papierbögen nach dem Sammelbehälter 36 aufrecht erhalten wird.
Bei dieser Ausführungsform gehen die Papierbögen nach Verlassen der Schneidmesser 4 und 5 mittels eines Führungsbrettes 6 o. dgl. nach dem Förderriemen 7 und werden alsdann zwischen dem Riemen 7 und den Schleppbändern 3 nach den Riemen 1 eines zweiten angelenkten Gestelles 51 geführt. Die Riemen oder -bänder 1 gehen um Walzen 34, 35 herum, welche in feststehenden Lagern des Rahmens 51 befestigt sind. Die genannten Riemen gehen ebenfalls um eine dritte Walze 57, welche in einem Lagerstück 58 angebracht ist, das sowohl in horizontaler als auch in senkrechter Ebene verstellt werden kann, so daß die Neigung der Riemen 1 und demzufolge der Betrag der Umbiegung der Kanten der Papierbögen verändert werden kann. Druckbänder 18, ähnlich denen der Ausführungsform der Fig. S, gehen um Walzen oder Rollen 19 und 20 herum. Die Walze 19 ist an einem Lagerstück 59 angebracht, welches in vertikaler Richtung eingestellt und an einer Stange 60 des Rahmens 51 festgelegt werden
kann. Die Walze 20 ist in einem· Schwingarm 63 gelagert, und die vorderen Teile der Druckbehälter 18 stehen in reibender Berührung mit den auf der Walze 35 liegenden Papierbögen.
Der Walze 8 oder der Walze 9 wird eine rotierende Bewegung durch irgendeine geeignete Vorrichtung übertragen, sowie z. B. durch eine Riemenscheibe, welche auf der Welle der Walze 8 aufgekeilt ist und-welch letzterer von einer geeigneten Kraftquelle aus durch einen Riemen eine Bewegung übermittelt wird. Die Vorrichtung zur Erteilung einer rotierenden Bewegung der Walze 35, welche den Riemen 1 unterstützt hält, kann aus einem Zahnrad 64 bestehen, welches auf der Welle 61 aufgekeilt ist, die wiederum in dem Rahmengestell 51 gelagert ist. Das. Zahnrad 64 kämmt mit einem Zahnrad 62, welches auf der Welle der Walze 35 aufgekeilt ist. Die. Welle 61 erhält hierbei von irgendeiner geeigneten Kraftquelle mittels geeigneter Übertragungsvorrichtungen ihre Drehung. Die in Lagern des Rahmens 51 gelagerte Schwingwelle 24 besitzt Finger 26, um mit aus dem Sammelbehälter 36 hervortretenden Papierbögen in Eingriff zu kommen und diese vorwärts zu stoßen. Die Welle 24 wird hierbei von einer auf der Welle 61 befestigten Kurbel 27 durch Vermittlung einer an einem Arm 28 angebrachten Stange 29 in ähnlicher Weise beeinflußt, wie dies bezüglich der in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform beschrieben worden ist.
In Fig. 7 ist eine ähnliche der Fig. 6 dargestellte Ausführungsform gezeigt, bei welcher Vorrichtungen zum Senken des Sammelbehälters 36, in den die Papierbögen geführt werden, angebracht sind, wenn die Höhe des Papierstapels zunimmt. Diese Vorrichtung kann von Hand aus beeinflußt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform des Apparates werden die Papierbögen zwischen dem Förderriemen 7 und den Schleppbändern 3 nach dem Förderriemen 1 eines zweiten Gestelles 51 geführt, woselbst die Ränder der Papierbögen durch Druckbänder 18 umgebogen werden, welch letztere über Rollen analog denen der Ausführungsform der Fig. 6 hinweggehen. Der bzw. die zur Anwendung kommenden Sammelbehälter 36 sind an ihrem vorderen und hinteren Ende durch schleifenförmig angeordnete Riemen, Bänder, Ketten 66, 67 o. dgl. unterstützt gehalten.. Die Riemen 66 unterstützen mittels geeigneter Vorrichtungen das vordere Ende und die Riemen 67 mittels ähnlicher Vorrichtungen das hintere Ende des Sammelbehälters 36. Durch beliebige, bei Maschinen der gekennzeichneten Art zur Anwendung kommende Mittel können die genannten Riemen verkürzt oder verlängert werden, so daß der Sammelbehälter angehoben bzw. niedergesenkt wird. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform bestehen die genannten Vorrichtungen aus an jedem Ende des Behälters 36 befestigten Schiebern 68, welche an vertikal verlaufenden Führungsstangen 69 gleiten. An den Schiebern 68 sind Rollen 70 o. dgl. vorgesehen, unter denen die Riemen 66 bzw. 67 hinweggehen. Das eine Ende der genannten Riemen ist an dem Rah- η0 men 71 bei 72 befestigt, während das andere Ende der Riemen unter die Rollen 70 der betreffenden Schieber 68 hinweggeht und darauf über eine Rolle 73 und von hier unter eine ähnliche Rolle 74 geführt wird, von wo die Riemen schließlich über oder um eine Trommel 75 gehen, so daß bei der rotierenden Bewegung der letzteren nach der einen Richtung die Riemen 66 und 67 ein Emporwinden des Behälters 36 und bei der rotierenden Bewegung der Trommel nach der entgegengesetzten Richtung ein Niederlassen des genannten Behälters ermöglichen. Zur Erzielung der rotierenden Bewegung der Trommel 75 kann beispiels- \veise ein an der Welle dieser Trommel befestigtes Handrad dienen, wobei die Welle erforderlichenfalls durch irgendeinen geeigneten Sperrmechanismus an einer unbeabsichtigten Drehung verhindert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Aufstapeln der von Druck-, Linier- und Schneidmaschinen kommenden Papierbögen, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierbögen während ihrer Förderung in der Nähe ihrer Kanten durch Riemen (1), die entweder geeignet geführt oder mit Vorsprüngen versehen sind, aufgenommen und die zwischen diesen Riemen (1) liegenden Bogenteile niedergedrückt werden, wodurch die Längskanten der Bögen durch die Riemen (1) nach oben umgebogen werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bögen zwischen Riemen (1) durch Schleppriemen (3) auf den Förderriemen (7) niedergedrückt und flach gehalten werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lieferungsende der Papierabführung selbsttätig so angehoben wird, wie die Höhe des in dem Sammelbehälter sich bildenden Papierstapels zunimmt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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