DE218097C - - Google Patents

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DE218097C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 218097-KLASSE 20 c. GRUPPE
ALEXANDER HILLISCH in INNSBRUCK.
Wasserabscheider für Dampfheizungen von Eisenbahnwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1907 ab.
anerkannt.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Wasserabscheider macht den bei Dampfheizungen für Eisenbahnwagen sonst notwendigen Schlußhahn am Ende des Zuges entbehrlich, indem er den aus der Leitung kommenden ausgenutzten Dampf sowie das Kondenswasser aufnimmt und die vollständige Kondensation des ersteren bewirkt, so daß eine Dampfausströmung überhaupt nicht stattfindet und nur Kondenswasser austritt.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 einen lotrechten Mittelschnitt durch den Wasserabscheider und in Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch denselben; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
Der am Ende des Zuges an die Leitung angeschlossene Wasserabscheider besteht aus einem kegelförmigen Gehäuse A, welches eine Anzahl übereinanderliegender Kammern a1, a2, as, al enthält, die durch einen am Umfange mit Rillen und Schlitzen versehenen Ventileinsatz e abgeschlossen werden. Das von außen zu bedienende, durch Federdruck offen gehaltene Ventil E, dessen Durchgangsöffnung durch eine Siebkappe k gegen den vorteilhaft zwischen Wasserabscheider und Leitung eingeschalteten Kondenstopf T abgeschlossen ist, läßt, solange der Federdruck nicht überwunden wird, das Kondenswasser unmittelbar ausfließen. Bei geschlossenem Ventil dagegen ist der Weg in die oberste Kammer a1 nur durch eine Bohrung e1 frei, die mittels eines Drosselungsstückes d eingeengt wird. Dieses Drosselungsstück besteht vorteilhaft aus einem lose eingesetzten gewundenen Metalldraht, zum Zwecke, die Weite der Bohrung verhältnismäßig groß wählen zu können und durch die Beweglichkeit des Drahtes Verstopfungen hintanzuhalten.
Kondenswasser und Dampf müssen, um von einer Kammer in die nächste und schließlich zur Austrittsöffnung des Ventileinsatzes zu gelangen, wiederholt die Rillen und Schlitze des letzteren zwischen je zwei Kammern passieren, so daß schließlich aller Dampf kondensiert ist und eine Dampfausströmung überhaupt nicht stattfindet.
Der Wasserabscheider läßt Luft, Kondenswasser und Dampf von ganz geringer Spannung durch sein Ventil E hindurchtreten. Steigt die Dampfspannung in der Leitung auf etwa eine Viertelatmosphäre, so schließt sich dieses Ventil, und Kondenswasser sowie Dampf müssen durch die Kammern des Gehäuses A und die Rillen und Schlitze des Ventileinsatzes e zwischen je zwei solchen Kammern hindurchgehen; der Dampf erfährt daher eine wiederholte Ausdehnung und Drosselung, wodurch eine so starke Kondensation eintritt, das schließlich nur Wasser aus dem Abscheider ausfließt. Da durch Anbringung des Wasserabscheiders keine Absperrung wie durch
den sonst gebräuchlichen Schlußhahn am Ende des Zuges, der zwecks Auslassens von Kondenswasser, Luft und Dampf zeitweilig geöffnet werden muß, stattfindet, so bleibt eine fortgesetzte Bewegung des Dampfes zum Auslaß hin gesichert, und der Schlußhahn kommt überhaupt in Wegfall.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ίο Wasserabscheider für Dampfheizungen
    von Eisenbahnwagen, bestehend aus einem am Ende der Leitung angeordneten Gehäuse mit dasselbe abschließenden, ein Ventil enthaltenden, am Umfang mit Rillen und Schlitzen versehenen Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mehrere ' übereinanderliegende, durch die Rillen und Schlitze des Einsatzes in Verbindung stehende Kammern enthält, so daß der durchströmende Dampf durch wiederholte Ausdehnung und Drosselung zur Kondensation gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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