DE218747C - - Google Patents

Info

Publication number
DE218747C
DE218747C DENDAT218747D DE218747DA DE218747C DE 218747 C DE218747 C DE 218747C DE NDAT218747 D DENDAT218747 D DE NDAT218747D DE 218747D A DE218747D A DE 218747DA DE 218747 C DE218747 C DE 218747C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ham
coat
influences
shape
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT218747D
Other languages
English (en)
Publication of DE218747C publication Critical patent/DE218747C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/06Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products
    • B65B25/065Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat
    • B65B25/067Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat combined with its conservation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

i'oil'am
'srt'icjjcn 3a
ι J
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 218747 .-KLASSE 53 c. GRUPPE
JOHANN SABELiN KEHRIG b. MAYEN, Rhld.
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schinken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Schinken, welches sich dadurch auszeichnet, daß der Schinken von seiner Loslösung aus dem Großfleische an auf seinem ganzen Werdegange bis zum Verbrauch, d. h. auf den einzelnen Stufen seiner Herstellung und Reife, von einer Schutzvorrichtung (Mantel) umgeben ist, welche in allen diesen Phasen den Schinken schädigenden Einwirkungen den Zutritt verwehrt, dagegen allen fördernden Einflüssen den Zutritt gestattet.
Die Fig. i, 2 und 3 stellen Ausführungsformen der zur Durchführung dieses Verfah-
ig rens angewandten Vorrichtung dar, welche ein in bekannter Weise zum öffnen und Verschließeneingerichtetes (auf- und zuklappbares) Gehäuse in der Form des Schinkens ist, das aus passend starkem Drahtgestell und Wänden aus feiner Drahtgaze oder in gleicher Weise wirkendem Stoffe besteht.
Aus der amerikanischen Patentschrift 567938 ist bereits ein Schinkenmantel in der Form des Schinkens bekannt. Derselbe besteht aber aus zwei dichten Blechwänden und hat lediglich den Zweck, den fertigen Schinken beim Transport als seetüchtige Verpackung zu umhüllen ; eine etwaige anderweitige Verwendung ist in der Patentschrift nicht angedeutet, auch würde z. B. ein Räuchern des Schinkens in dieser Blechform ausgeschlossen sein, da sie nach der Patentschrift für Luft, Rauch u. dgl. ganz undurchlässig sein soll. Eine Art Schinkenmantel, in welchen der Schinken nach erfolgtem Einsalzen gesteckt werden soll, gibt ferner die amerikanische Patentschrift 194693
an, nach deren Verfahren zunächst der Knochen aus dem gesalzenen Schinken vollständig entfernt, durch ein Stück gesalzenen Fleisches ersetzt und der so behandelte Schinken dann in eine Blase gestopft und darin geräuchert und gekocht wird.
Ein Schutz gegen schädigende Einwirkungen, wie z. B. durch Springmaden, Ungeziefer, Mäuse u. dgl. ist durch einen solchen Mantel (Blase), der den Schinken lediglich zu einer Art Wurst macht, nicht gegeben, und fördernden Einflüssen bietet er auch nicht die richtige Zutrittsmöglichkeit. Als weiteres Schutzmittel ist vorgeschlagen worden, den Schinken während des Räucherns mit Papier umhüllt zu halten; jedoch auch dieses Hilfsmittel ist als Vorsichtsmaßregel sehr dürftig und fördernden Einflüssen andererseits nicht wenig hinderlich.
In allen Fällen ist aber bisher versäumt worden, den Schinken gerade dann zu schützen, wo er besonders von den eierlegenden Maden oder Fliegen bedroht ist, nämlich in der Zeit. zwischen Ausschnitt und Einsalzen.
Allem demgegenüber bietet das Verfahren zur Herstellung von Schinken nach der vorliegenden Erfindung ganz wesentliche Vorteile.
Ist der Schinken ausgeschnitten, so wird er sofort in den Mantel gesteckt, dessen Wände aus feiner Drahtgaze ihn bis zum Einsalzen gegen die Springmaden, Fliegen u. dgl. schützen, die ihn in dieser Phase besonders bedrohen und die Ursache massenhaften Verderbens von ; Schinken sind. Kommt der Schinken wieder aus der Salzlake heraus, so kann er, wieder in den Mantel gesteckt, frei in die Luft ge-
55
60
hängt werden, in welcher Lage er am allerbesten trocknet; Im Rauchhaus ist dann der Schinken durch den Mantel gegen alles Ungeziefer (Insekten, Mäuse usw,) geschützt und räuchert schön infolge des vorherigen guten Abtrocknens. Aus dem Rauchhaus genommen und an seinen Platz gehängt, ist der Schinken durch seinen Mantel einerseits gegen alle schädlichen Einwirkungen geschützt und gewinnt andererseits dadurch, daß ihm durch die Drahtwandung fortwährend auf allen Seiten frische Luft zugeführt wird, noch weiter an Güte und Wohlgeschmack.
Man kennt zwar schon Schränke zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, welche teilweise Wände aus Drahtgaze besitzen. Diese würden bei ihrer Verwendung zur Aufbewahrung von Schinken aber nicht den Zweck erfüllen, den das Verfahren nach vorliegender
ao Erfindung anstrebt und erreicht, da bei diesem jeder einzelne Schinken vom Momente seines Entstehens an bis zur Reife bzw. bis zum Verbrauch die übliche Behandlung unter Anwendung des die Schinkenform selbst besitzenden Drahtgehäuses (Mantel) durchmacht. Je größer der Herstellungsbetrieb bzw. je größer die Menge der in einem Betriebe herzustellenden Schinken ist, um so größer sind auch die wirtschaftlichen wie technischen Vorteile, die das einfache Verfahren nach vorliegender Erfindung gewährt.
Das in der. Form des Schinkens gestaltete Gehäuse (Mantel) ist innen mit einem Haken ausgerüstet, in den der Schinken mit einer durchs Bein gezogenen Schnur eingehängt wird. Das Gehäuse besitzt ferner noch einen äußeren Haken, mittels dessen der Mantel selbst aufhängbar ist. Das obere Ende des inneren Hakens ist zweckmäßig in dem unteren Ende des oberen Hakens drehbar angeordnet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ■'
1. Verfahren zur Herstellung von Schinken, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Schinken von seinem Ausschnitt aus dem Fleische an auf den verschiedenen Stufen seiner Herstellung von einem der Form des Schinkens entsprechenden, aus feiner Drahtgase o. dgl. bestehenden Mantel umgeben ist, zum Zweck, den Schinken auf seinem Werdegange allen fördernden Einflüssen, wie Rauch und Luft, unbehindert zugänglich, allen schädigenden Einwirkungen aber, wie Maden, Insekten u. dgl., unzugänglich zu machen.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise zum öffnen und Schließen eingerichtete und mit einem äußeren Haken zum Aufhängen versehene Mantel aus Drahtgaze sich in einem der Form der Schinken entsprechenden Drahtgestell befindet und einen inneren Haken zum Einhängen des Schinkens besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT218747D Active DE218747C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE218747C true DE218747C (de)

Family

ID=479941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT218747D Active DE218747C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE218747C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2416135A1 (de) Karamelhaltige kollagen-wursthuelle, verfahren und geraeucherte wurst
EP1646501B1 (de) Rauch- und wasserdampfdurchlässige nahrungsmittelhälle mit aromatisierter innenfläche
EP0139888B2 (de) Räucherverfahren für in einer thermoplastischen Kunststoffhülle erhitzte oder in heissem, schmelzflüssigem Zustand umhüllte Lebensmittel
DE4121068A1 (de) Schlauchfoermige nahrungsmittelhuelle mit verbesserter abschaelbarkeit
DE3012192A1 (de) Mittel zum herstellen von undurchsichtigen schutzueberzuegen auf fleischwaren
DE1767060A1 (de) Koerniges Konservierungsmittel fuer Lebensmittel und Verfahren zu dessen Herstellung
DE218747C (de)
DE4395133C2 (de) Beutel, der zum Räuchern eines Nahrungsmittels dient
DE60218471T2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von getrocknetem und dünnem fleisch, wiederverarbeitet in hackfleischplatten
EP1123787A2 (de) Verfahren zum Schutz von Holz und Holzgegenständen gegen Pilzbefall
DE69414998T2 (de) Inhibition des bakteriellen Wachstums
DE69228728T2 (de) Neuartige Zigarettenvorrichtung
DE19640019B4 (de) Kollagenfilm mit verbesserten Streckeigenschaften, Verfahren zur Herstellung desselben und Verwendung zum Einwickeln eines Fleischprodukts
DE2363258A1 (de) Zusatz zu fleisch und fleischprodukten, verfahren zu seiner herstellung sowie verfahren zur behandlung von rohem fleisch von kalt- und warmbluetern
DE3827699C2 (de)
DE2819686A1 (de) Nahrungsmittelhuelle und verfahren zu ihrer herstellung
DE10017294A1 (de) Schinken und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2441256A1 (de) Verfahren zum faerben von proteinnahrungsmitteln, insbesondere von proteinhuellen
DE1492626A1 (de) Verfahren zur Konservierung von Fleischprodukten
DE3630131C2 (de)
DE69715085T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines eingesaltzten Produkt und hergestelltes Produkt
DE69907126T2 (de) Nichtessbare füllfertige Kollagenhülle
DE3818319C2 (de)
WO2004071201A1 (de) Helle, schlauchförmige nahrungsmittelhülle mit übertragbarem raucharoma
AT164563B (de) Räuchervorrichtung