DE218807C - - Google Patents

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DE218807C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/30Swifts or skein holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 218807 KLASSE 76 d. GRUPPE
Krone zum Aufwickeln von künstlichen Seidenfäden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine besondere Bauart der bei der Herstellung von künstlichen Seidenfäden verwendeten Kronen, die es ermöglicht, die Fäden, welche in nassem Zustand auf die Kronen aufgewickelt werden, auch auf den Kronen zu trocknen, und zwar so, daß die Fäden unmittelbar von den Kronen zu versandfertiger Ware (Strängen) verarbeitet werden können.
ίο Die in der Spulerei gebräuchlichen Seidenkronen sind mit Armen versehen, die in der verschiedensten Art und Weise angeordet sein können und untereinander mit Querstäbchen verbunden sind.
Diese bekannten Kronen würden bei der Herstellung künstlicher Seidenfäden vollständig den Zweck verfehlen, da die auf solche Kronen aufgewickelten Fäden aus verschiedenen Gründen nicht auf denselben getrocknet werden können.
Erstens würde die in den Fäden enthaltene Feuchtigkeit zum großen Teil in die Fäden selbst eintrocknen.
Zweitens würden die Fäden durch die Auflagestellen auf den Querstäben Einschnürungen erhalten, somit ungleichmäßig werden und der gleichmäßige Seidenglanz nach dem Trocknen verloren gehen.
Drittens werden durch die Auflagestellen auf den Querstäben die Fäden an diesen Punkten mürbe und brechen bei der Weiterverarbeitung sehr leicht.
Diese Übelstände sollen nach vorliegender Erfindung dadurch behoben werden, daß die Kronen mit Metallbandagen versehen werden. Auf der Zeichnung ist eine Krone in Fig. 1 in Vorderansicht in nicht gefülltem Zustande, in Fig. 2 eine Bandage in gefülltem Zustande dargestellt; Fig. 3 ist eine Seitenansicht und Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Krone.
Die Krone besteht aus der die Arme a tragenden Nabe b, deren Enden die Achsstifte c tragen. In einem gewissen Abstande von dem äußeren Ende sind die Arme α durch einen kreisrunden Metallstreifen d verbunden.
Neben allen anderen zu diesem Zweck verwendbaren Metallen eignet sich für diese Bandagen hauptsächlich Aluminium, weil dieses Metall sehr leicht ist und die Kronen nicht in ihrer Lauffähigkeit hindert. Auch werden die Fäden durch dieses Metall nicht angegriffen.
Durch die Anwendung der Metallbandagen, die vollständig kreisrund sind, und auf welchen die Fäden nebeneinanderliegen, erleiden dieselben keinerlei Knickung, werden durch das Bestreben der Fäden, sich beim Trocknen zu kürzen, vollständig gleichmäßig angespannt und erleiden keinerlei Kürzung.
Der Faden bleibt dadurch ganz gleichmäßig und zeichnet sich nach dem, Trocknen besonders durch Weichheit und hohen ganz gleichmäßigen Glanz aus.
Da die Fäden auf den Kronen in temperierten Räumen getrocknet werden und Metall ein guter Wärmeleiter ist, so teilt sich die Wärme den Bandagen leicht mit, strahlt gegen die Fäden aus und bewirkt eine sehr schnelle und gleichmäßige Trocknung, die das in den Fäden gebundene Wasser vollständig entfernt.
Durch Wägungen von Kunstfäden ganz ge-

Claims (1)

  1. nau gleicher Stärke wurde festgestellt, daß ioo m Fäden auf Stabkronen getrocknet 1,07 g, 100 m Fäden auf Bandagenkronen getrocknet 0,95 g wiegen.
    Durch das Eintrocknen des Wassers wird der Faden hart, nichtgriffig, durch die Entfernung des gebundenen Wassers weich und griffig.
    Außer den Blechbandagen in kreisrunder Form kann auch jede beliebige zylindrische Form von Metall zum Aufwickeln genommen werden, die den gleichen Zweck erfüllt wie die Metallbandagen auf Seidenkronen.
    Die Kronen besitzen an beiden Seiten der Nabe b ausgebüchste (je 2 Stück) Öffnungen e, und zwar rechts und links von den Achsstiften, die für den Mitnehmer der den Antrieb der Krone bewirkenden Reibungsscheibe der Wickelmaschine bestimmt sind, so daß die Kronen von beiden Seiten aufgesteckt werden können. Diese Anordnung bildet jedoch keinen Teil der Erfindung.
    Pate ν τ-An s PRUCH :
    Krone zum Aufwickeln von künstlichen Seidenfäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (a) der Krone durch einen kreisrunden Metallstreifen (d) verbunden sind, auf den der Faden aufgewickelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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