DE218825C - - Google Patents

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DE218825C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/02Key actions for specified purposes

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  • Common Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218825 — KLASSE 15#. GRUPPE
in NEW-YORK.
in Schreibmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Schreibmaschinen zum Zurückführen des Papierschlittens. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist die Zurückführungsklinke unmittelbar an dem an der Laufschiene des Schlittens gelagerten Handhebel drehbar befestigt, und eine an dem Drehzapfen des Handhebels befestigte Feder sucht die Vorrichtung in einer bestimmten Ruhestellung zu halten.
ίο Die Klinke selbst ist zweiteilig und beide Teile sind gelenkig miteinander verbunden. Der nicht unmittelbar an dem Handhebel befestigte Teil der Klinke ist gezahnt und kann sich in schrägen Führungen bei dem Bewegen des Handhebels nach der Zahnstange des Papierschlittens bewegen, mit ihr in Eingriff treten und das Zurückbewegen des Papierschlittens herbeiführen. Bei der die Erfindung bildenden Anordnung ist die Zurückführungsklinke einteilig, und die den Handhebel in der Ruhe stellung haltende Feder greift mit ihrem freien Ende derart drehbar an der Zurückführungsklinke an, daß dasselbe beim Bewegen des Handhebels ein zweites Drehgelenk für die Klinke bildet. Es ist hierdurch nicht nur ein sichereres und schneilereres Eingreifen der Klinke in die Zahnstange des Papierschlittens gewährleistet, sondern die Vorrichtung ist dadurch auch einfacher als die bekannte Vorrichtung.
Auf der Zeichnung, ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
■ Fig. ι zeigt in schaubildlicher Darstellung den Papierschlitten mit der Zurückführungsvorrichtung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht des vorderen Teiles gemäß Fig. 1.
Die Zurückführungsvorrichtung weist als zugehörigen Bestandteil eine Zahnstange A auf, welche am Schlitten B befestigt ist. An einer der Laufschienen B1 des Schlittens ist auf einem Zapfen C1 ein Hebel C drehbar, an welchen bei C2 eine Klinke C3 angelenkt ist. Das von der Gelenkstelle abgewandte Ende der Klinke ist mittels eines Schlitzes auf dem Schafte einer Schraube C4 geführt, welche in der Laufschiene B1 festsitzt. Das entgegengesetzte Ende der Klinke ist nahe dem Zapfen C2 nach vorn gebogen, während eine Feder D, welche um den Drehzapfen C1 des Hebels gewunden ist, in den nach auswärts gebogenen Teil der Klinke an einer nahe dem Zapfen C2 gelegenen Stelle angeschlossen ist. Hierdurch hat die Feder stets das Bestreben, die Klinke und den Hebel C in der Pfeilrichtung gemäß Fig. 2 zu bewegen. Der Schlitz in der Klinke hat eine Einbuchtung C5, welche an dem Schaft der Schraube C4 anliegt, solange die Teile sich in der in Fig. 2 dargestellten unwirksamen oder Ruhestellung befinden. Da die Feder D auf die Klinke einen Zug in der angedeuteten Pfeilrichtung ausübt, verursacht · die Einbuchtung C5 des Schlitzes, daß die Klinke in der Richtung des Uhrzeigers durch den Zapfen C ausschwingt und ihre Zähne C6 von der Zahnstange A wegzieht, sobald die Klinke in ihre Ruhelage zurückkehrt.
Um die Zurückführungsvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, ist nur notwendig, den Hebel C
entgegen der Federwirkung D zu drehen, wobei zuerst die Klinke vorrückt und mit der Einbuchtung C5 von der Schraube C4 abrückt. Da die Feder D stets bestrebt ist, die Klinke in der Richtung des Uhrzeigers auszuschwingen, so bildet sie bei der Bewegung der Klinke aus ihrer Ruhestellung gleichzeitig ein zweites Drehgelenk für die Klinke und bringt die Zähne C6 mit den Zähnen der Zahnstange A schnell
ίο und sicher in Eingriff. Durch" die Weiterbewegung des Hebels C wird nun die mit der Zahnstange in Eingriff stehende Klinke verschoben und so der Papierschlitten zurückgeschoben. Ein Anschlag C7 ist an der Laufschiene B1 des Schlittens vorgesehen, um die Bewegung der Klinke zu begrenzen, so daß der Schlitten, wie üblich, immer nur schrittweise zurückgeführt werden kann.
Die Zahnstange A kann gleichzeitig benutzt werden, um den Papierschlitten in seinen Laufschienen durch einen bei E1 drehbaren, mit Zähnen E2 versehenen Hebel E festzulegen, wenn die Maschine befördert werden soll oder es gewünscht wird, sie unwirksam zu machen.
Die Zähne des Hebels E werden zu diesem Zwecke mit der Zahnstange A zum Eingriff gebracht und mittels der durch den Schlitz E3 des Hebels hindurchgeführten Schraube £4 darin gehalten. Diese Feststellvorrichtung des Schlittens bildet jedoch keinen Teil der Erfindung. 4

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum schrittweisen Zurückbewegen des Papierschlittens in Schreibmaschinen, bei der die Zurückführungsklinke unmittelbar an dem an der Laufschiene des Schlittens gelagerten Handhebel angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die die Vorrichtung in ihrer Ruhelage sichernde Feder mit ihrem freien Ende derart an der drehbar an dem Handhebel angeordneten Zurückführungsklinke angreift, daß das Federende beim Bewegen des Hebels einen zweiten Drehzapfen für die Klinke bildet und dadurch ein sicheres Eingreifen der Klinke in die Schlittenzahnstange herbeiführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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