DE218903C - - Google Patents
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- DE218903C DE218903C DENDAT218903D DE218903DA DE218903C DE 218903 C DE218903 C DE 218903C DE NDAT218903 D DENDAT218903 D DE NDAT218903D DE 218903D A DE218903D A DE 218903DA DE 218903 C DE218903 C DE 218903C
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- cooling
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- loops
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K9/00—Arrangements for cooling or ventilating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Cooling System (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218903 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1907 ab.
Die in den Nuten des Eisenkörpers eingebetteten Teile der umlaufenden Wicklungen
von elektrischen Maschinen werden bisher nur mittelbar gekühlt, indem man in dem Eisenkörper
achsiale Kanäle vorsieht, die gleichzeitig für die Kühlung des Eisens selbst dienen
sollen. Die wirksame Oberfläche dieser Kanäle läßt sich indessen nur selten genügend
groß machen. In vielen Fällen, beispielsweise
ίο bei umlaufenden Feldmagneten von zylindrischer
Grundform, ist die Erwärmung des Eisens durch Ummagnetisierung auch ganz geringfügig
gegenüber der Erwärmung der Wicklung, deren wirksamere Kühlung infolgedessen noch besonders
wünschenswert ist. Noch ungünstiger sind meist die zu beiden Seiten des Eisenkörpers
weit hervorragenden Verbindungsschleifen daran, auf die oft erst der größte Teil der Wicklung, also auch der Wärmebildung,
entfällt. Die unvollkommene Kühlung der Verbindungsschleifen zeigt sich namentlich
in den Fällen, wo sie gegen die Wirkungen der Fliehkraft durch übergeschobene zusammenhängende
metallene Mäntel geschützt werden müssen, da die Mäntel eine Luftbewegung in den ohnehin engen Spalten der
Schleifen überhaupt ausschließen, und zudem die Schleifen durch mehrfache dicke Polster
von Isolierstoff an nennenswerter Wärmeabgäbe an den Mantel gehindert sind. Auch
die bekannte Teilung der Stirnverbindungen in zwei getrennte Lagen mit zwischenliegendem
Luftspalt ergibt an sich noch keine wesentliche Vermehrung der Kühlung.
Den genannten Übelständen abzuhelfen, ist der Zweck der nachfolgend beschriebenen
neuen Kühleinrichtung.
Die Figuren zeigen die neue Einrichtung in beispielsweiser Anwendung auf einen umlaufenden
zylindrischen Feldmagneten. Fig. 1 zeigt den Feldmagneten teils in der Längsansicht,
teils im Längsschnitte; Fig. 2 gibt verschiedene Schnitte senkrecht zur Achse.
Die Welle w trägt in der Mitte den Eisenkörper
m, der in üblicher Weise mit Nuten zur Aufnahme der Wicklung versehen ist. Zu
beiden Seiten des Eisenkörpers m sind die Wicklungsträger für die Verbindungsschleifen
angeordnet. Der Bogen α b in Fig. 2 entspricht dem Schnitte α b der Fig. 1. Bei der, wie
hier angenommen, aus ineinanderliegenden Windungen von annähernd rechteckiger Form bestehenden
Wicklung sieht man in dem Bogen α b der Fig. 2 die Verbindungsschleifen teils
geschnitten, teils in der Ansicht. Der Bogen c d der Fig. 2 entspricht dem Schnitte c d in
Fig. i, der Bogen e f dem Schnitte e f.
Die einzelnen Wicklungselemente und somit die ganze Wicklung sind nun in radialer
Richtung in zwei Hälften geteilt, so daß in den Nuten des Eisenkörpers zwischen den
beiden Wicklungshälften Kanäle k (Fig. 1 und 2) entstehen und die auf beiden Seiten aus dem
Eisenkörper vorstehenden Verbindungsschleifen durch einen- ringförmigen Spalt getrennt sind.
Wird nun durch geeignete Mittel, beispielsweise durch ventilatorartige Ausbildung der
Stirnseiten des Rotors oder durch besondere
. Luftbeweger außerhalb der Maschine eine achsiale Bewegung der Luft durch die Ringspalten
und die Kanäle veranlaßt, so bespült die Luft unmittelbar das Innere der Wicklung,
und bei genügender Geschwindigkeit der Kühlluft wird die in der Wicklung entstehende
Wärme viel reichlicher abgeführt als bei den bisher bekannten Einrichtungen. Wesentlich
trägt dazu bei der relativ größere Querschnitt,
ίο der den Luftkanälen nahe am Umfange des
Rotors gegeben werden kann gegenüber den sonst verwendeten Kanälen im Rotoreisen zwischen
der Welle und dem Zahnkranze.
In der Darstellung in Fig. ι erfolgt die achsiale Bewegung der Kühlluft von der einen
Seite des Rotors nach der anderen. Die Einrichtung könnte aber auch so getroffen werden,
daß die Kühlluft von beiden Seiten des Rotors zuströmt und durch einen Spalt in der Mitte
des Eisenkörpers radial abfließt.
Um die Lage der Wicklungshälften in dem Eisenkörper gegeneinander zu sichern, werden
zweckmäßig zwischen die Spulenhälften prismatische Röhren gelegt, wie in dem Bogen a b
der Fig. 2 angedeutet. Diese Röhren können auch in die ringförmigen Zwischenräume der
Verbindungsschleifen fortgesetzt werden (Fig. 1), und hier können, wie die Figur zeigt, die
prismatischen Röhren siebartig durchbrochen .30 werden, um außer an den Stirnseiten auch
auf ihrem Wege nach dem Eisenkörper hin bzw. von ihm fort noch Kühlluft aufzunehmen
bzw. auszulassen. In dem Wicklungsträger t sind dann, wie in Fig. 1 angegeben,
genügende öffnungen zum achsialen und radialen Bewegen der Luft zu belassen.
Statt die Hälften der Verbindungsschleifen durch aus dem Eisenkörper vortretende prismatische
Röhren zu trennen, wie oben angenommen, werden derartige Röhren auch zweckmäßig nur in die Nuten des Eisenkörpers eingelegt
und in den Ringschlitzen der Verbindungsschleifen zum Erhalten des Abstandes
Leisten oder Stützen s (im Bogen e f, Fig. 2) angeordnet. Diese einzelnen Stützen sind auch
durch Wellbleche u zu ersetzen, die aus demselben Grunde, wie oben für die prismatischen
Röhren erwähnt, siebartig durchbrochen sein können.
In den Figuren ist nur eine einfache radiale Teilung der Wicklung angenommen. Wenn
nötig, kann aber natürlich auch eine mehrfache Unterteilung vorgesehen werden, deren
konstruktive Behandlung im übrigen vollständig im Sinne des oben Gesagten erfolgt.
Neben der beschriebenen Einrichtung zum unmittelbaren ausgiebigen Kühlen der Wicklung
wird unter Umständen auch die bekannte Kühlung des Eisenkörpers mit Hilfe von achsialen Kanälen und radialen Schlitzen An-Wendung
finden können.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Einrichtung zum Kühlen umlaufender Wicklungen elektrischer Maschinen, gekennzeichnet durch solche radiale Unterteilung der Wicklung, daß zwischen den übereinanderliegenden Teilen zusammenhängende Kanäle für die Kühlluft innerhalb der Stirnverbindungen und innerhalb des aktiven Eisenkörpers entstehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218903C true DE218903C (de) |
Family
ID=480084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218903D Active DE218903C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218903C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032382B (de) * | 1955-05-26 | 1958-06-19 | Siemens Ag | Kuehlanordnung fuer die mit Hohlleitern ausgeruestete Erregerwicklung von Turbogeneratoren |
| DE975389C (de) * | 1954-05-01 | 1961-11-16 | Siemens Ag | Gitterstab fuer elektrische Maschinen |
| US4946691A (en) * | 1987-10-02 | 1990-08-07 | Steiner Hops Limited | Process for the preparation of isomerized hop pellets |
| EP1091468A1 (de) * | 1999-09-29 | 2001-04-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektrische Maschine und Kühlverfahren hierfür |
-
0
- DE DENDAT218903D patent/DE218903C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975389C (de) * | 1954-05-01 | 1961-11-16 | Siemens Ag | Gitterstab fuer elektrische Maschinen |
| DE1032382B (de) * | 1955-05-26 | 1958-06-19 | Siemens Ag | Kuehlanordnung fuer die mit Hohlleitern ausgeruestete Erregerwicklung von Turbogeneratoren |
| US4946691A (en) * | 1987-10-02 | 1990-08-07 | Steiner Hops Limited | Process for the preparation of isomerized hop pellets |
| EP1091468A1 (de) * | 1999-09-29 | 2001-04-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektrische Maschine und Kühlverfahren hierfür |
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