DE219111C - - Google Patents

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DE219111C
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iron vitriol
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N59/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • A01N59/16Heavy metals; Compounds thereof

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45/.-GRUPPE
Die Erfindung besteht in einer neuen Verwendungsart des als Mittel zur Vernichtung von Unkraut bereits bekannten Eisenvitriols. Diesen Stoff hat man bisher entweder als Lösung auf die Pflanzen gespritzt oder nach Kalzinierung und Vermahlung mit mineralischen Beschwerungsmitteln, wie Phosphaten, Kalkstein, Tonstaub, auf das Unkraut gestreut. Das erstgenannte Verfahren ist für den Landmann unbequem und deshalb nicht genügend wirksam, weil ein großer Teil der aufgespritzten Flüssigkeit zu schnell abläuft. Das zweite Verfahren hat den Nachteil, daß das Eisenvitriol sich bei starker Erhitzung zersetzt und dadurch unwirksam wird, und daß die fein gemahlenen, sandartigen Stoffe auf den Pflanzen schlecht haften. Es ist auch der Vorschlag gemacht worden, Ferrosulfatmonohydrat als Staub auf die Pflanzen zu blasen. Die Herstellung dieses Stoffes ist umständlich und teuer, das Aufblasen ebenso unbequem wie das Bespritzen.
Das neue Verfahren besteht darin, daß Torfmull mit einer Eisenvitriollösung getränkt oder mit pulverisiertem Eisenvitriol gemischt wird, wobei der Torfmull vor oder nach der Vereinigung mit dem Eisenvitriol fein gemahlen wird, so daß ein gut verstreubares Pulver entsteht. Bei der Tränkung des Torfmulls mit Eisenvitriollösung tritt nach dem Verdunsten des Wassers die Bildung ganz kleiner, fein verteilter Kristalle ein, die sich an den Fasern der Torfmullteilchen festsetzen. Beim Vermählen mit Eisenvitriol dringen die staubfeinen Eisenvitriolteilchen in die Poren der Torfmullteilchen ein und hängen sich, gegen Abstreifung geschützt, darin fest.
Dieses Verfahren hat gegenüber den bekannten noch den Vorteil, daß die als Träger für das Eisenvitriol dienenden Torfteilchen infolge ihrer rauhen, faserigen Beschaffenheit an den Härchen der Unkrautblätter gut haften und so den wirksamen Stoff auf dem Blatte festhalten. Dem Bespritzen gegenüber liegt außerdem ein Vorteil darin, daß zur Lösung der Eisenvitriolteilchen die Feuchtigkeit aus der Luft herbeigeholt werden muß, wodurch ein allmähliches Lösen und eine längere, gleichmäßige und verlustlose Einwirkung des Eisenvitriols herbeigeführt wird; andererseits dienen die feinen Torfteilchen als Schwämme, die die Feuchtigkeit aufnehmen und den von ihnen beherbergten Eisenvitriolteilchen zuführen.
Man hat bereits Moostorf in ungemahlenem Zustande mit anderen Stoffen, wie Naphtalin, Schwefelkohlenstoff, teerige Gewässer, Asche, Kalisalze, Gips, Phosphate usw., gemischt, jedoch nur zu dem Zwecke, diese Mischung dem Boden zuzuführen, in dem Pilze oder Insekten getötet werden sollen, nicht aber zum Aufstreuen auf Unkrautblätter und zum Zwecke, diese zu zerstören. Die Benutzung einer Mischung von gemahlenem Torfmull mit Eisenvitriol ist auch hierfür noch nicht bekannt geworden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Vernichtung von Unkrautpflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß Eisenvitriol in Lösung oder in fester Form mit fein gemahlenem Torfmull vereinigt und diese Mischung auf die Unkrautpflanzen gestreut wird.
    55
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5009196A (en) * 1988-08-31 1991-04-23 Young Ruby Y Cat restrainer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5009196A (en) * 1988-08-31 1991-04-23 Young Ruby Y Cat restrainer

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