DE219559C - - Google Patents

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DE219559C
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container
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
219559-KLASSE 47/. GRUPPE
CESARE DAL FABBRO in MAILAND
und CESIDIO DEL PROPOSTO in CASTELLAMARE ADRlATICO, Ital.
Verschluß für zylindrische Behälter mit abnehmbaren Böden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verschluß für zylindrische Behälter, welche zur Aufnahme von Gasen oder Flüssigkeiten unter hohem Druck bestimmt und ein- oder beiderseitig mit abnehmbaren kuppeiförmigen Böden versehen sind.
Zweck der Erfindung ist, ein automatisches Verschlußsystem zu schaffen, durch welches unter der Einwirkung des inneren Uberdruckes die Teile des Systems, zwischen denen eine Packung eingelegt ist, sich gleichmäßig ausdehnen können, ohne daß zu befürchten ist, daß sie sichyoneinander entfernen oder gegeneinander verschieben, wodurch die Dichtheit des Verschlusses gefährdet werden würde. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines hermetischen Verschlusses unter allen möglichen Drücken, also auch wenn der Anfangsdruck gleich Null oder _ außerordentlich klein ist, wobei die Wirkung des inneren Überdruckes das Bestreben hat, die Dichtheit des Verschlusses zu verstärken. Diese Resultate werden trotzdem durch eine außerordentlich einfache und leichte Konstruktion erreicht, ohne daß es nötig wäre, die Böden mit dem Behälter mit Hilfe von Gewinden oder von Schrauben zu verbinden.
Zur Ausführung dieser Erfindung wird der Behälter mit kuppeiförmigen Böden versehen, die sich gegen eine innere Ringwulst des Behälters stützen und vor der Anbringung dieser Wulst in das Innere des Behälters eingeführt werden." Sie können auch nach Fertigstellung des verstärkten Randes eingeführt werden, indem man den Rand des Behälters einer leichten Deformation unterwirft. Der anfängliche Verschluß wird dadurch erreicht, daß man den Boden gegen seinen Sitz preßt mit Hilfe eines auf das Bodenstück geschraubten Ringes, der sich gegen den Rand des Behälters stützt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. ι ist ein Vertikalschnitt nach der Längsachse durch einen röhrenförmigen Behälter mit einem kuppelartigen abnehmbaren Boden.
Fig. 2 zeigt im Grundriß das obere Ende des Behälters, während der Boden eingesetzt wird.
Das obere Ende des zylindrischen Behälters α ist mit einer inneren Ringwulst b versehen, gegen die sich eine äußere Wulst oder ein Rand c des Bodens d legt. Zwischen die Tragfläche von b und c kann eine geeignete Packung eingelegt werden, was hauptsächlich in dem Fall geschieht, wenn die völlige Dichtigkeit nicht durch das einfache Anpressen der Dichtungsflächen von b und c. gegeneinander erreicht werden kann. Um eine vollkommene Dichtheit des Verschlusses zu erreichen, solange der innere Überdruck gleich Null oder sehr klein ist, wird der Boden d mit Hilfe eines Ringes e mit Muttergewinde nach außen gezogen, welcher auf das Bodenstück geschraubt wird und sich gegen den Rand / des
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Behälters« legt. Um zu erreichen, daß unter der Wirkung des inneren Überdruckes die Teile, zwischen denen sich eine beliebige Packung befindet, gleichmäßig ausdehnen, wird der Boden unter einer gewissen Vorspannung an seinen Platz gebracht, so daß die tragenden Oberflächen g zwischen dem Boden und dem Behälter von vornherein in engster Berührung sind. Diese Vorspannung
ίο kann entweder dadurch erreicht werden, daß man den Kontaktoberflächen g des Behälters und des Bodens eine geringe Kegelforrn gibt, wobei der äußere Durchmesser etwas kleiner ist als der innere Durchmesser an der Stelle, wo die Ringwulst c beginnt, oder auch indem man den Boden d an seinen Platz bringt, nachdem das obere Ende des Behälters erwärmt worden ist.
Da die Beanspruchungen, welche auf die Tragflächen b c ausgeübt werden, außerhalb der Mittelachse der beiden zu verbindenden Stücke liegen, so erzeugt die Wirkung des inneren Überdruckes Kräftepaare, welche das Bestreben zeigen, die Öffnung des Behälters zu vergrößern und diejenige des Bodens zu . verkleinern, wodurch ein Entfernen der Kontaktflächen g voneinander stattfinden würde. Um diese Kräftepaare auszugleichen,' ordnet man zwei Reifen h und i an, deren einer h auf Zug beansprucht wird, während der andere i . Druckkräfte aufnimmt. In dem Fall, daß die ■zylindrische Wand des Behälters α mit Stahldraht umwunden ist, kann der Reifen h auch dazu dienen, den Draht zu befestigen. Die Böden d werden in den Behälter eingeführt entweder vor der Ausbildung der Ringwulst b oder auch nach der Fertigstellung dieser Ringwulst, indem in folgender Weise vorgegangen wird.
Mit Hilfe einer Presse deformiert man die obere öffnung des Behälters leicht, indem man ihr vorübergehend die Form einerEllipse gibt (s. Fig. 2). Man führt hierauf den- kuppeiförmigen Boden d ein, indem man ihn um 900 gegenüber seiner definitiven Stellung schwenkt. Wenn der Durchmesser des Behälters im Vergleich zu der Breite der Ringwulsten b, c groß genug ist, kann dies ausgeführt werden, ohne daß der Behälter eine bleibende Deformation erhält. Wenn der Boden in das Innere des Behälters gelangt ist, hört man mit der Einwirkung der Presse auf und schwenkt den Boden in seine Normalstellung ein, was sehr leicht geschehen kann, da der größte Durchmesser des Deckels kleiner ist als der innere Durchmesser des Behälters. Man zieht hierauf den Deckel nach außen und schraubt den Ring e auf, um ein erstes Anziehen der Dichtungsflächen . b, c und der Flächen g zu erhalten. Nachdem nun der Behalter dem höchsten inneren Überdruck ausgesetzt ist, schraubt man den Ring e erneut herab, so daß· die vollkommene Dichtheit auch dann' beibehalten wird, wenn die zwischen die Dichtungsflächen eingelegte Packung durch den Maximalüberdruck verdrückt worden ist. Wenn man es für nötig hält, den Boden wieder abzunehmen, so beginnt man diese Arbeit damit, daß man den Behälter einem maximalen inneren Druck aussetzt; man -kann hierauf leicht den Ring e abschrauben und fortnehmen; hierauf entleert man den Behälter und stößt den Boden in das Innere des Behälters, worauf man von neuem die Öffnung des Behälters deformiert und den Boden dann leicht aus dem Behälter ziehen kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verschluß für zylindrische Behälter mit abnehmbaren Böden, dadurch gekennzeichnet, daß der kuppeiförmige Boden (d) mit einer äußeren Ringwulst (c) gegen eine innere Ringwulst (b) des röhrenförmigen Behälters anliegt, wobei der. erste Abschluß durch Festziehen des Bodens auf seinem Sitz mit Hilfe eines Ringes (e) erreicht wird, der auf das Bodenstück aufgeschraubt wird und auf dem Rand des Behälters aufliegt. ,
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kuppeiförmige Bodenstück (d) in den Behälter (a) vor Anbringung der Ringwulst (b) an diesem oder nach der Anbringung der Wulst durch vorübergehende Deformation des Behälterrandes eingeführt wird.
3. Verschluß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Aufziehen eines äußeren Reifens (h) auf den Rand des Behälters und das Einsetzen eines inneren Rei-. fens (i) in das Bodenstück, durch welche die unter Einwirkung des inneren Überdruckes an den Berührungsflächen zwischen Behälter und Boden auftretenden Kräftepaare kompensiert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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