DE219598C - - Google Patents

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DE219598C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/56Winding of hanks or skeins
    • B65H54/62Binding of skeins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 219598 KLASSE 76 d. GRUPPE
in BREMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1908 ab.
Es ist bekannt, Garnsträhne mittels zweier dieselben umfassender Fäden abzufitzen, die zwischen den einzelnen Strähnen durch Heftklammern verbunden werden, so daß die Ge-S binde einzeln durch Zerschneiden der Fäden zwischen den Klammern abgetrennt werden können.
Die Erfindung betrifft nun eine nach Art der bekannten Drahtheftmaschinen wirkende Vorrichtung, bei der die Heftklammern über einen ausweichenden Biegeblock gebogen werden. Die neue Vorrichtung ermöglicht es, eine große Anzahl auf der Weife abgeteilte, dicht nebeneinanderliegende Garnsträhne gleichzeitig abzufitzen. -Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die durch Federn beeinflußten Biegeblöcke durch in den Seitenführungen vorgesehene Durchbrechungen in den von den Schlagstempeln bestrichenen Raum hineinragen und aus diesem vor dem Niedergang der Schlagstempel durch mit den die Klammern bildenden Stempeln verbundene Klingen zurückgezogen . werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. ι eine Reihe mit vorliegender Vorrichtung abgefitzter Garnsträhne,
Fig. 2 die Weife in Verbindung mit der Vorrichtung.
Fig. 3 bis 5 geben Einzelheiten der Vorrichtung zur selbsttätigen Klammerbildung in größerem Maßstabe wieder.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Maschine von hinten,
Fig. 7 einen Querschnitt derselben.
Fig. 8 stellt die beim Herabgehen der Stößer ausweichenden Stifte dar, über welche die Klammern gebogen werden.
Fig. 9 und 10 zeigen Schnitte nach Linie A-A der Fig. 8 in größerem Maßstabe, welche veranschaulichen, in welcher Weise die Biegeblöcke aus dem von den Stößern bestrichenen Raum gebogen werden.
Fig. 11 ist eine Einzelheit des Antriebsexzenters der Vorrichtung.
Auf kleine Rollen b aufgespulte Metallbänder c werden durch Walzen d und e in an einer Schiene α eingefräste Schlitze geschoben, bis sie bei f einen Widerstand finden (Fig. 3). Die Schiene α ist über dem Haspel angeordnet und kann durch Zahnstangen höher oder tiefer gegen den Umfang des Haspels gestellt werden. In den Kulissen g sind zwei Stempel h und i angeordnet; h dient dazu, die Klammer zu bilden und über die beiden Fäden zu schieben; i schlägt sie, unterstützt durch die kleinen Vertiefungen, welche an der Haspelstange k angebracht sind, zusammen. Zur Bildung der Klammer ist noch ein kleiner, rechteckiger Stift I nötig, welcher beim Tiefgang des Stempels i ausweichen muß.
Der Vorgang der Fitzung ist nun folgender:
Der in Fig. 7 dargestellte Hebel m befindet sich in der gezeichneten Stellung, und das mit demselben verbundene Exzenter η hat die mit
den Stempeln h in Verbindung stehenden Rollen ο nach oben bewegt, so daß h die durch Fig. 3 dargestellte Lage einnimmt. Durch die Bewegung der Stempel Ji sind die an denselben befestigten beiden Stellschrauben' p gegen einen Anschlag q der Stempel i gestoßen und haben diese, die Feder r zusammendrückend, nach oben mitgenommen, bis eine an der Feder s angebrachte Nase s1 unter den Ansatz q der
ίο Stempel i getreten ist, wodurch die Stempel * in der gehobenen Lage entgegen dem Druck der Feder r festgehalten werden.
Gleichzeitig wird durch das Nachobenbewegen von h durch Vermittlung des Hebels t und der Sperrfeder u die Walze d weitergeschaltet und das Metallband c vorgeschoben. Ist das Aufhaspeln eines Strähhes beendet, so wird durch einen:. Riegel die am Haspel befindliche Schiene kgenau unter den Kulissen g festgestellt. Durch Drehen des Hebels m und des Exzenters η wird der Stempel h nach unten bewegt, während i durch den Anschlag der Feder s verhindert wird, zu folgen. Die Stempel h schneiden nun die Drähte c ab und biegen dieselben über den Stiften / zu einer Klammer (Fig. 4). Ist dies geschehen, so treten die unten abge-, schrägten, mit h verbundenen Klingen υ (Fig. 6) zwischen die an / befestigten Federn und die Kulissen und drücken die Stifte aus den letzteren heraus. Die Stempel h bewegen sich weiter nach abwärts und schieben die Klammern über die beiden Fitzfäden. Durch Weiterbewegen des Hebels m stößt der Stift w gegen die Feder s und biegt sie nach links ab. Hierdurch' werden die durch die Nase s1 zurückgehaltenen Stempel i freigegeben, und die Feder r schnellt dieselben nach . unten, die Klammern zusammenschlagend (Fig. 5).
Durch Anbringung zweier Anschläge y1, y2 (Fig. 11) an den Exzentern n, welche um den Ausschlagwinkel des Hebels m voneinander abstehen, sowie eines zwischen diesen Anschlägen schwingenden Daumens ζ an der allen Apparaten eines Haspels gemeinsamen· Welle χ ist es ferner möglich, durch Drehung der letzteren sämtliche Strähne auf einmal zu fitzen und alle Apparate gemeinsam in die durch Fig. 7 veranschaulichte Stellung zu bringen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. ; Vorrichtung zum gleichzeitigen Abfitzen mehrerer- Garnsträhne mittels die Gebinde umfassender Fäden, die zwischen den Strähnen durch über ausweichende Biegeblöcke gebogene Heftklammern zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Federn beeinflußten Biegeblöcke durch in den""Seitehfüh'rühgen vorgesehene Durchbrechungen in den von den Schlagstempeln (i) bestrichenen Raum hineinragen und aus diesem vor dem Niedergang der Schlagstempel durch mit den die Klammern bildenden 'Stempeln verbundene Klingen (v) zurückgezogen werden..
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Biegeblöcke beeinflussenden Federn in bezug auf die Stempelgruppe symmetrisch angeordnet sind, so daß zwischen zwei Gebinden je zwei ' Klammern gebildet und zusammengeschlagen werden können.
.3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den die Klammern biegenden Stempeln fh, h1) angehobenen Schlagstempel (i) durch eine an einer Blattfeder (s) angebrachte Nase (s1) in der Höhenlage gehalten werden, die erst, nachdem die Biegeblöcke zurückgezogen sind, durch einen mit der Antriebswelle verbundenen Stift (w) abgebogen wird, so daß alsdann die Schlagstempel abwärts geschnellt und die Klammern zusammengeschlagen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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