DE219731C - - Google Patents

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DE219731C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Die Anordnung von Glühfäden in Metallfadenglühlampen, insbesondere in hochkerzigen Lampen mit spröden Fäden, bietet gewisse Schwierigkeiten. Man muß darauf Bedacht nehmen, die Fäden so anzuordnen, daß sie nicht zu nahe an den gläsernen Mittelsteg zu stehen kommen, da letzterer in diesem Falle durch die erhebliche entwickelte Wärmemenge leidet und weich wird; ferner muß man vermeiden, daß
ίο die zur Führung und Stützung der spröden Metallfadenbügel notwendigen Haltervorrichtungen den Querschnitt der zentralen Glasstütze zu sehr belasten. Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, bei hochkerzigen Lampen nicht die ganze Fadenlänge aus hintereinander geschalteten Bügeln zu bilden, sondern zwei oder auch mehrere Gruppen hintereinander geschalteter Fadenbügel parallel zu schalten.
Um nun mehrere parallel geschaltete Gruppen hintereinander geschalteter, spröder Glühfadenbügel bequem und ohne schädliche mechanische und thermische Beanspruchung der zentralen Glasstütze in einer Lampe unterzubringen, werden die Bügel auf folgende Weise angeordnet:
Von einem gemeinsamen Basiskreise erheben sich mit der zentralen Glasstütze als Achse zwei Kegelstümpfe; auf der Mantelfläche des einen Kegelstumpfes liegen alle hintereinander· geschalteten Fadenbügel der einen Fadengruppe, während auf der Mantelfläche des anderen Kegelstumpfes die anderen hintereinander geschalteten Fadenbügel der zur erstgenannten Gruppe parallel geschalteten Fadengruppe liegen. Gegenüber der bekannten radialen Fadenanordnung wird hierdurch der Vorteil erreicht, daß die Glühfäden von der zentralen Glasachse 40
weiter entfernt bleiben, und gegenüber der bekannten Glühfadenanordnung, nach der alle Glühfäden auf der Mantelfläche eines Zylinders liegen, wird der Vorteil erreicht, daß die Fadenbügel verschiedenen Potentials nicht so nahe beieinander stehen und daß der Wickelraum besser ausgenutzt ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Anordnung ist in den folgenden Abbildungen dargestellt.
Fig. ι stellt die Fadenanordnung schematisch dar. Ein Faden der einen Fadengruppe ist durch die Gerade B F, ein Faden der zur erstgenannten parallel geschalteten Fadengruppe durch die Gerade B E dargestellt. Die Kegelstümpfe, welche die Fäden B F und B E bilden, entstehen durch Rotation der Geraden B F und B E um die zentrale Achse der Glühlampe A G. Die Gerade B E kann auch so gelegt werden, daß bei ihrer Rotation kein Kegelstumpf, sondern als Grenzfall ein Zylinder entsteht. Eine perspektivische Ansicht der Anordnung ist in Fig. 2 dargestellt, wobei, um die Figur übersichtlicher erscheinen zu lassen, nur einige Fäden eingezeichnet sind. Der untere Basiskreis, von welchem sich beide Kegelstümpfe erheben, wird auf Metallplättchen P gebildet, deren Grundriß anordnung in Fig. 3 dargestellt ist. Diese Plättchen sind durch Vermittlung von Metalldrähten s in der zentralen Achse A der Glühlampe befestigt. Jedes dieser Plättchen enthält.beispielsweise vier Augen a, b, c, d, welche auf einem Kreisbogen, dem gemeinsamen Basiskreis der Kegelstümpfe, liegen, und in welchen die freien Enden der Glühfadenschenkel auf bekannte Weise befestigt werden.
Die Anordnung der Glühfäden ist nun derart, daß ζ. B. in Fig. 2 von dem Punkte b des einen Plättchens P ein Glühfadenschenkel ausgeht und durch die Öse C1 geführt wird. Der Scheitel dieses dick gezeichneten Glühfadenbügels wird durch den Haken E gehalten; der andere Schenkel dieses Glühfadenbügels steigt durch' die Öse C hinab zu dem dem früheren Plättchen P benachbarten Metallplättchen P1 und wird auf diesem Plättchen P1 im Punkte e befestigt. Parallel zu diesem Bügel ist der der Deutlichkeit wegen dünner gezeichnete Bügel geschaltet, welcher von dem Punkte α des Platt chens P ausgeht, über die Öse D, den Haken F, die
Öse D2 läuft und im Punkte f des Plättchens P1 mündet. Der dicker gezeichnete Bügel liegt mit seinen Schenkeln auf der Mantelfläche des vorderen und größeren Kegelstumpfes, während der dünner gezeichnete Bügel auf der Mantelfläche des kleineren hinteren Kegelstumpfes mit gemeinsamer Basisfläche liegt. Von dem Plättchen P1 geht dann vom Punkte g wieder ein dick gezeichneter Bügel über die Öse C2 aus, welcher auf der Mantelfläche des größeren Kegelstumpfes mit der Erzeugenden ECB (Fig. 1) liegt. Dieser Bügel ist mit dem anderen auf . derselben Kegelmantelfläche liegenden Bügel e C E C1 b hintereinander geschaltet. In derselben Weise ist der dünne Bügel, weleher vom Plättchen P vom Punkte c über die Öse D1 aufsteigt, und der auf der kleineren, hinteren Kegelfläche liegt, mit dem anderen, auf derselben hinteren Kegelfläche liegenden dünn gezeichneten Bügel a D F D2 f hintereinander geschaltet. Aus diesen beschriebenen Elementen wird dann durch Wiederholung des einzelnen Spieles die ganze Wicklung gebildet. Eine Grundrißzeichnung der Zwischenhalter C D ist in Fig. 4 dargestellt. In dieser Zeichnung
sind also durch die Ösen C C1 die Schenkel des einen Glühfadenbügels gelegt, während durch die Ösen D D2 die Schenkel des anderen parallel geschalteten Bügels gelegt sind. Die Ösen C D können aus einem zusammenhängenden Isolierstück bestehen, sie können aber auch aus Metall bestehen, da ja die durch C und D hindurchgesteckten Schenkelteile der Fäden, da sie parallel geschaltet und angenähert gleich lang sind, kaum einen Potentialunterschied aufweisen.
Die Lage der Ösen D und C auf dem von der zentralen Glasstütze ausgehenden Trägerarm muß so bemessen sein, daß die Fadenschenkel genau in die Mantelfläche der durch, die Erzeugenden F B und E B gekennzeichneten Kegel zu liegen kommen. Der freie Ösenraum darf über diese Mantelfläche nicht wesentlich hinausstehen, da sonst die spröden Fäden zerknickt werden müßten. In Fig. 5 ist schließlich ein Grundriß der Anordnung der oberen Haken F und E dargestellt, welche zur Aufnahme der Glühfadenbügelscheitel bestimmt sind; an Stelle von Haken können auch Ösen vorgesehen sein. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anordnung von Glühfäden in Metallfadenglühlampen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtheit der Glühfadenbügel in parallel geschalteten Gruppen hintereinander geschalteter Bügel angeordnet wird, indem die hintereinander geschalteten Glühfadenbügel jeder parallel geschalteten Gruppe in die Mantelfläche je eines, um die . Glühlampenachse beschriebenen und von gemeinsamem Basiskreise aufsteigenden Kegelstumpfes gelegt werden, wobei die in Schnittebenen parallel zur Basisfläche verlaufenden Haltervorrichtungen zur Aufnahme der Glühfadenschenkel oder Glühfadenscheitel in der Mantelfläche des betreffenden Kegelstumpfes endigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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