DE219767C - - Google Patents

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DE219767C
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    • G—PHYSICS
    • G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00—Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/28—Signs formed by filament-type lamp
    • G—PHYSICS
    • G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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    • G09F13/00—Illuminated signs; Luminous advertising
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219767 KLASSE 21/. GRUPPE
GUSTAVE WEISSMANN in PARIS.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von elektrischen Beleuchtungskörpern aller Art. Dieses Verfahren gestattet, auf einfache und billige Weise Reklamebeleucbiungsschilder, Körper für Decken- und Eckenbeleuchtung u. dgl. m. in künstlerischer Weise auszuführen. Das Verfahren beruht auf der an sich bekannten Anordnung, den elektrischen Glühlampen den Strom mittels auf einer isolierenden
ίο Platte befestigten Metallplatten zuzuführen, von denen die eine auf der Vorderseite der Zwischenplatte befestigt und mit dem einen Pol der Lampen, und die andere auf der Rückseite der Zwischenplatte befestigt und mit dem anderen Pol der Lampen verbunden ist.
In der Patentschrift 168799 -(Kl. 21 f) ist eine Fassung beschrieben, die sich den Beleuchtungskörpern nach der vorliegenden Erfindung gewissermaßen nähert; aber diese Einrichtung betrifft lediglich die Form eines einzigen Buchstabens, und sie ist dazu bestimmt, ein Element eines Beleuchtungskörpers, nicht aber den Beleuchtungskörper selbst zu bilden; zu diesem Zwecke befestigt man auch die einzelnen Buchstaben mit ihrem unteren Ende in einem geeigneten Träger, der in der Patentschrift 169042 beschrieben ist.
Mit diesen Mitteln kann man aber nur Beleuchtungskörper von durchaus unschöner Ausführung herstellen, die sich lediglich zu Firmenschildern eignen, wobei man immer noch einen Träger nach Patentschrift 169042 verwenden muß, welcher dem Schild sein künstlerisches Aussehen raubt. Wollte man sich ohne einen solchen Träger behelfen, so wäre man genötigt, jedes Element nach Patentschrift 168799 durch zwei Leitungsdrähte mit einem Träger f nach Patentschrift 169042 zu verbinden. Wenn daher ein Schild sich z. B. aus zehn Elementen zusammensetzt, müßte man also zwanzig Leitungsdrähte anwenden, die das Aussehen des Apparates sehr ungünstig beeinflussen würden.
Im Gegensatz dazu sind nach der vorliegenden Erfindung nur. zwei Leitungsdrähte nötig, von denen der eine den Strom dem ganzen Apparat zuführt, während der andere zur Ableitung des Stromes dient; dieser Apparat kann an einer Zimmerdecke, in den oberen Ecken eines Zimmers oder an sonst beliebiger Stelle angebracht werden, um einen durchaus künstlerischen Beleuchtungseffekt hervorzubringen, was mit keinem der bekannten Apparate möglich ist.
Gemäß dem neuen Verfahren geht man auf folgende Weise vor: '
Um z. B. ein elektrisches Reklamebeleuchtungsschild in Form eines vollkommen frei stehenden Hahnes (Fig. 1) herzustellen, nimmt man eine aus einer Platte Isoliermaterial a mit beiderseitigen Metallbelägen h, m (Fig. 2) hergestellte Platte geeigneter Größe und zeichnet auf derselben- die Konturen des Hahnes auf, worauf man dieses Bild ausschneidet. Man versieht nun die Platte mit so viel Löchern, als man Lampen verwenden will, wobei indessen zu berücksichtigen ist, daß diese Locher nur in der oberen Metallplatte h und der isolierenden Zwischenplatte a, nicht aber in der unteren Metallplatte m angeordnet sein dürfen. Man könnte die Durchlochungen auch vorher in der nicht ausgeschnittenen Platte anbringen. Man teilt nun die Gesamtanzahl der Löcher in eine
Anzahl von Gruppen, von denen jede die gleiche
Anzahl von Löchern für Lampen enthält, und schneidet abwechselnd die obere und untere Metallplatte h und m von einem Rande des Bildes zum anderen Rande durch, so daß, wenn man z. B. bei der oberen Platte h am unteren Ende des Schildes einen Abschnitt I für eine Gruppe von Lampen hat,, der nächstfolgende Abschnitt zwei Gruppen von Lampen tragen
ίο kann usf. Bei dem in Fig. ι dargestellten Hahn erhält man somit auf der Metallplatte h einen unteren Endabschnitt I für eine Gruppe von Lampen, drei Abschnitte h für je zwei Gruppen von Lampen und einen oberen Endabschnitt k für eine Gruppe von Lampen, während man für die untere nicht durchbohrte Metallplatte vier Abschnitte m für je zwei Gruppen von Lampen erhält. Die isolierenden Zwischenräume χ, ν und u, welche die einzelnen Abschnitte der unteren Metallplatte m voneinander trennen, liegen also jedesmal zwischen den isolierenden Zwischenräumen t, s, r und q, welche die Abschnitte der oberen Metallplatte voneinander trennen. Man schraubt darauf die Mignonglühlampen b in die Löcher der oberen Metallplatte h so tief ein, daß der zweite Pol der Fassung gegen die untere Metallplatte m anliegt, und man schließt das untere Ende / der oberen Metallplatte durch einen Draht an den positiven Pol einer Elektrizitätsquelle an, während man das obere Ende k der oberen Metallplatte mit dem negativen Pol dieser Elektrizitätsquelle verbindet. Man hat auf diese Weise ein elektrisches Reklamebeleuchtungsschild oder einen Beleuchtungskörper geschaffen, bei dem die Lampengruppen in Reihe, die Lampen einer jeden Gruppe aber unter sich parallel geschaltet sind.
Der Stromverlauf bei dem als Ausführungsbeispiel. gewählten Reklamebeleuchtungsschild ist sehr einfach wie folgt:
Der Strom tritt in den unteren Abschnitt I der oberen Metallplatte h ein, geht durch die erste Gruppe von 35 Lampen (b1, b2 usw.) in den ersten Abschnitt m der unteren' Metallplatte, durch diesen zu den 35 Lampen b3, bi usw. der zweiten Lampengruppe, in den zweiten Doppelabschnitt h der oberen Metallplatte, die den Strom durch die dritte Lampengruppe b5, άβ usw. wieder in den zweiten Abschnitt m der unteren Metallplatte leitet und so weiter, bis der Strom durch den mit dem letzten Abschnitt k der oberen Metallplatte verbundenen Draht ausfließt.
Die Lampen können in beliebiger Weise so in dem Beleuchtungskörper befestigt werden, daß sie mit den beiden Metallplatten h, m in leitender Verbindung stehen.
Die wesentlichen Merkmale der vorliegenden Erfindung sind die folgenden:
1. Die isolierende Platte, welche den Apparat bildet, hat die Form des Beleuchtungskörpers selbst und nicht die eines geraden Stabes, der einfach als Träger dient.
2. Jede Seite dieser Platte ist mit in geeigneten Abschnitten ausgeführten leitenden Schienen belegt.
3. Jede der Lampen ist mit ihrer Fassung in die Isolätionsplatte eingeschraubt.
4. Jeder Lampe wird der elektrische Strom direkt von den leitenden Schienen ohne jede Hilfsvorrichtung zugeführt, während bei den bekannten Vorrichtungen die Lampen einer jeden Gruppe durch eine besondere Fassung mit dem leitenden Träger verbunden sein müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch : '
    Verfahren zur Herstellung von elektrischen Beleuchtungskörpern aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß man den Beleuchtungskörper aus einer in bekannter Weise aus einer oberen Metallplatte, einer Zwischenplatte aus isolierendem Material und aus einer unteren Metallplatte hergestellten Platte ausschneidet und dann die Metallplatten derart in einzelne Abschnitte teilt, daß die Gesamtzahl der Lampen in eine bestimmte Anzahl von Gruppen geteilt wird, die jede die gleiche Anzahl von Lampen umfassen, wobei die Trennungsschnitte, welche die Abschnitte der Metallplatten voneinander isolieren, versetzt zueinander angeordnet sind, so daß die beiden Gruppen von Lampen, welche von einem Abschnitt der oberen Metallplatte getragen werden, . mit je einem Abschnitt der unteren Metallplatte in leitender Verbindung stehen, zu dem Zwecke, auf einfache Weise künstlerisch ausgeführte elektrische Beleuchtungskörper zu erhalten, bei denen alle anderen Lampen ungestört weiterbrennen, falls die eine oder andere Lampe erlischt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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