DE219831C - - Google Patents

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DE219831C
DE219831C DENDAT219831D DE219831DA DE219831C DE 219831 C DE219831 C DE 219831C DE NDAT219831 D DENDAT219831 D DE NDAT219831D DE 219831D A DE219831D A DE 219831DA DE 219831 C DE219831 C DE 219831C
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Germany
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/40Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ja 219831 — KLASSE 21c. GRUPPE
Dr. PAUL MEYER ACT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1907 ab.
Vorrichtungen zur selbsttätigen Parallelschaltung von Wechseistrommaschinen sind z. B. durch die deutsche Patentschrift 165796 und die amerikanische Patentschrift 792035 bekannt geworden. Während bei diesen Vorrichtungen die zur Parallelschaltung erforderlichen Bedingungen, nämlich Spannungsgleichheit, Phasengleichheit und Periodengleichheit durch drei getrennte Relais erfüllt werden, von welchen jedes die Erfüllung einer Bedingung sichert, wird nach vorliegender Erfindung die Erfüllung zweier Bedingungen durch einen einzigen Kontaktapparat gesichert.
Es wird nämlich ein Körper durch die beiden Spannungen der Maschinen so bewegt, daß er je nach dem Verhältnis der Spannungen an bestimmten Punkten seiner Bahn steht und bei Spannungsgleichheit sich beispielsweise in der Mitte der Bahn aufhält.
Ein zweiter Körper wird durch die geometrische Summe oder Differenz der beiden Spannungen, d. h. durch die Schwebungen, welche beim Synchronisieren auftreten, beeinflußt und auf einer anderen Bahn bewegt.
Die Bahnen der beiden Körper sind so angeordnet, daß sie einen gemeinsamen Punkt bzw. eine gemeinsame Strecke besitzen, wo sich beide Körper befinden, wenn die Spannungen gleich sind und die Phasenverschiebung Null ist. Wenn man weiter die beiden Körper als stromschließende Kontakte ausbildet, so wird ein Stromkreis nur dann geschlossen werden, wenn die ersten beiden Bedingungen für das Parallelschalten erfüllt sind.
Die dritte Bedingung der Periodengleichheit kann durch ein getrenntes Relais, z. B. ein Zeitrelais, erfüllt werden.
Gegenüber den angezogenen Vorrichtungen nach der deutschen Patentschrift 165796 und der amerikanischen Patentschrift 792035 ergibt sich ein wesentlicher Fortschritt durch die Verringerung der Stromschlußstellen, indem anstatt zweier hintereinander geschalteter Kontakte, welche durch zwei Relais beeinflußt werden, nur eine Stromschlußstelle vorhanden ist, welche durch eine Kontaktvorrichtung mit zwei beweglichen Schaltgliedern beeinflußt wird.
Ein Ausführungsbeispiel dieser Anordnung ist in der Figur gezeigt. Die doppelte Kontaktvorrichtung besteht aus zwei dreiarmigen Hebeln. Der untere Hebel wird durch zwei Spannungsspulen S1, s2 beeinflußt und steht dann in der gezeichneten Lage, in welcher die Kontaktzunge hs senkrecht nach oben gerichtet ist, wenn die Spannungen beider Maschinen gleich sind. Der obere Hebel wird einerseits durch ein Gewicht G, andererseits durch die Zugkraft einer Spule Sp beeinflußt, welche von der geometrischen Differenz beider Spannungen erregt wird.
Wenn diese geometrische Differenz unter einen gewissen Betrag sinkt, so drückt das Gewicht G die nach unten hängende Kontaktzunge hp gegen den Anschlag A, ä. h. in die senkrechte Stellung, in welcher sie die von unten kommende Kontaktzunge hs des anderen Hebels berührt. Im Moment der Span-
nungsgleichheit und der Phasengleichheit wird j demgemäß durch die beiden Kontaktzungen I ein Stromkreis von der Batterie B über das j Zeitrelais ZR geschlossen. Wenn die Bedin- I gungen genügend lange aufrechterhalten blei- > ben so vermag das Zeitrelais seinen Schalter j zu schließen; hierdurch wird die Einschaltespule E desjenigen Schalters erregt, welcher die Parallelschaltung beider Maschinen bewirkt. ίο Die Maschinen selbst sind in der Figur nicht gezeichnet, sondern nur zwei von denselben kommende Doppelleitungen. Zur Kontrolle kann eine Synchronisierungslampe L dienen, welche parallel zur Spule Sp geschaltet ist und im Augenblicke der Phasengleichheit erlischt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zum selbsttätigen Parallelschalten von Wechselstrommaschinen, gekennzeichnet durch eine Kontaktvorrichtung, deren eines bewegliche Schaltglied durch die Spannungen der parallel zu schaltenden Maschinen und deren anderes, mit dem ersteren zusammen arbeitende, bewegliche Schaltglied durch die Phasenverschiebung dieser Spannungen beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT219831D Active DE219831C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5079823A (en) * 1990-02-26 1992-01-14 Rowenta-Werke Gmbh Process for closing the evaporation chamber of an electrically heated steam iron

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5079823A (en) * 1990-02-26 1992-01-14 Rowenta-Werke Gmbh Process for closing the evaporation chamber of an electrically heated steam iron

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