DE2200452B2 - Schaltungsanordnung zur konvergenzkorrektur in einem fernsehempfaenger - Google Patents

Schaltungsanordnung zur konvergenzkorrektur in einem fernsehempfaenger

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DE2200452B2
DE2200452B2 DE19722200452 DE2200452A DE2200452B2 DE 2200452 B2 DE2200452 B2 DE 2200452B2 DE 19722200452 DE19722200452 DE 19722200452 DE 2200452 A DE2200452 A DE 2200452A DE 2200452 B2 DE2200452 B2 DE 2200452B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Konvergenzkorrektur in einem Fernsehempfänger, der eine Vertikalablenkschaltung zur Versorgung eines Vertikalablenkjochs mit teilbildfrequenten Steuersignalen enthält, mit:
a) einer ersten und einer zweiten Eingangsklemme zum Anschluß an die Vertikalablenkschaltung,
b) einer ein Magnetfeld erzeugenden Einrichtung mit mindestens einer ersten Konvergenzwicklung,
c) zwei zwischen den Eingangsklemmen liegenden Stroinwegen, von denen der erste die Reihenschaltung einer ersten unipolar leitfähigen Einrichtung mit einer ersten variablen Widerstandsschaltung und der zweite die Reihenschaltung einer zweiten unipolar leitfähigen Einrichtung mit einer zweiten variablen Widerstandsschaltung enthält; wobei
d) die erste unipolar leitfähige Einrichtung derartig gepolt und angeordnet ist, daß sie während der einen Hälfte eines jeden Vertikalhinlaufs der Ablenkung Strom durch die Konvergenzwicklung leitet und den zweiten Stromweg gleichzeitig überbrückt und somit den ersten Stromweg gegenüber Änderungen der zweiten variablen Widerstandsschaltung entkoppelt, und daß sie während der anderen Hälfte des Vertikalhinlaufs den Stromfluß durch die erste variable Widerstandsschaltung sperrt; und wobei
e) die zweite unipolar leitfähige Einrichtung derartig gepolt und angeordnet ist, daß sie während der besagten anderen Hälfte eines jeden Vertikalhinlaufs der Ablenkung Strom durch die Konvergenzwicklung leitet und den ersten Stromweg gleichzeitig überbrückt und somit den zweiten Stromweg gegenüber Änderungen der ersten variablen Widerstandsschaltung entkoppelt.
In Farbfernsehempfängern mit einer Mehrstrahlröhre, wie beispielsweise der weitverbreiteten dreistrahligen Lochmaskenröhre, wird gewöhnlich eine dynamische Korrektur von Strahlkonvergenzfehlern durchgeführt. Die notwendige Korrektur geschieht durch Erregung elektromagnetischer Einrichtungen durch Signale, die sich sowohl in der Zeilenfrequenz (Horizontalfrequenz) als auch in der Tcilbildfrcquenz (Vertikalfrequenz) ändern und dabei den Gang der Strahlen in geeigneter Weise beeinflussen. Kine häufig verwendete Einrichtung zur Änderung des Strahlengangs enthält einzelne Elektromagnet, die mit innerhalb der Bildröhre liegenden Polschuhcn korrespondieren, wobei jeder Elektromagnet einem der Strahlen zugeordnet ist und jeweils getrennte Wicklungen für seine Erregung mit Vertikalfrequenz und Horizontalfrequenz enthält.
Die Erfindung betrifft eine Konvergenzschaltung, die sich besonders für die Erzeugung und Steuerung der Ströme in den Vertikal-Konvergenzwicklungen
der Konvergenzmagnete eignet. Bei der üblichen Konvergenzeinrichtung an einer Deltastrahl-Bildröhre sind die Strahlverschiebungen, die sich bei Erregung der Elektromagnete für den Rotstrahl und den Grünstrahl ergeben, diagonal gerichtet, d. h. es entsteht sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Verschiebung. Demgegenüber ist die Strahlverschiebung, die sich bei Erregung der Konvergenzwicklung für den Blaustrahl ergibt, nur vertikal gerichtet, Ferner sind die diagonalen Achsen, in denen die Ver-Schiebung für den Rotstrahl und den Grünstrahl erfolgt, gekreuzt. Dies hat zur Folge, daß gleichsinnige Änderungen der Konvergenzströme für den Rotstrahl und den Grünstrahl entgegengesetzte horizontale Verschiebungen des Rotstrahis und des Grünstrahls hervorrufen, die von einer Verschiebung beider Strahlen in gemeinsamer vertikaler Richtung begleitet sind. Gegensinnige Änderungen der Konvergenzströme für den Rotstrahl und den Grünstrahl bewirken entgegengesetzte Vertikalverschiebungen und
a5 eine in gemeinsamer Richtung erfolgende Horizontalverschiebung dieser beiden Strahlen.
In der Praxis ist es notwendig, daß die Schaltungsanordnung zur dynamischen Konvergenzkorrektur mehrere veränderliche Steuereinrichtungen enthält.
3" Diese Steuereinrichtungen sollten einen genügend großen Einstellbereich der Konvergenzsiröme zulassen, so daß Korrekturen der Strahlauftreffpunkte zur Beseitigung von Konvergenzfehlern, die sich bei verschiedenen Kombinationen der Empfängerbauteile ergeben, möglich sind. Durch Verknüpfung der Erregung der Konvergenzwicklungen für den Rotstrahl und den Grünstrahl derart, daß sowohl die gemeinsame Amplitude als auch die Differenz der Ströme in den Wicklungen gesteuert werden kann, läßt sich der Abgleich der Auftreffpunkte von Rot- und Grünstrahl in die herkömmlichen Justiervorgänge für die Ausrichtung horizontaler und vertikaler Linien aufteilen. Konvergenzjustierungen können dann durch geeignete Einstellung des Konvergenzstroms für den
Blaustrahl vervollständigt werden, um die restliche Horizontal-Linienausrichtung durchzuführen.
Bei vielen mit Konvergenzfehlern behafteten und zu korrigierenden Bildern entspricht der Konvergenzfehler am oberen Teil des Bildes nicht dem Konver- genzfehler am unteren Teil des Bildes. Eine brauchbare Konvergenzkorrektureinrichtung muß diesem Umstand Rechnung tragen und es daher irgendwie ermöglichen, den Betrag des Ablenksignals am Ende (unten) gegenüber dem Betrag des Ablenksignals am Anfang (oben) zu ändern. Ein Nachteil vieler bekannter Schaltungsanordnungen besteht jedoch darin, daß eine Regelung, die zur Lösung des genannten Problems beispielsweise den Signalbetrag am Ende dei Ablenkung gegenüber dem durch eine andere Rege lung angestellten Signalbetrag am Anfang der Ablenkung verändert,auch aiii den Signalbctrag am Anfanj der Ablenkung störend eingreifen kann, wodurch eint Nachjusticrungder besagten anderen Regelung nötij wird.
Eine Schaltungsanordnung der eingangs genanntei Art ist aus der DT-OS 1 762 688 bekannt. Bei diese bekannten Schaltungsanordnung enthält nur einer de beiden Stromwege eine Hinrichtung, die den Strom
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fluß durch den zugehörigen veränderlichen Widerstand während eines Teils des Vertikal-Abtastintcrvalls unterbindet. Durch die veränderlichen Widerstände des einen Stromweges fließt daher während des gesamten Vertikal-Abtastintervalls Strom. Dies führt zu einem erhöhten Unterschied zwischen den Strömen, die während beider Halbzyklen von der Vertikal-Ablenkschaltung geliefert werden müssen. Um eine lineare Ablenkung zu erhalten, muli die Sägczahn-Ausgangswellenform der Vertikal-Ablenkschaltung linear gehalten werden. Zieht jedoch die Schaltungsanordnung zur Konvergenzkorrektur unterschiedliche Ströme, dann führt dies zu einer Verzerrung der Sägezahnwellenform. Je größer die Änderung der Strombelastung ist, desto höher wird die Nichtlinearitätder Ablenkungmitdcm Ergebnis einer Verschlechterung der Bildqualität.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Schaltungsanordnung so auszugestalten, daß während beider Halbzyklen des Vertikal-Abstastintervalls die Vertikal-Ablcnkschaltung gleich belastet wird.
Diese Aufgabe wird durch das Merkmal des Kennzeichcnteils des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Untcransprüchen enthalten.
Neben der Bewahrung der Linearität der für die Ablenkung dienenden Sägezahnspannung besteht ein weiterer Vorteil der Erfindung darin, daß ein unnötiger Encrgicverlust in den veränderlichen Widerständen während jener Teile des Zyklus, in denen sie nicht zur Konvergenzsteuerung beitragen, vermieden wird.
Die vorliegende Erfindung ist speziell für die Verwendung im Zusammenhang mit nicderohmigcn Vcrtikalablcnkjochen (z. B. etwa im Bereich von einem bis fünf Ohm) ausgelegt. Solche Joche sind üblicherweise ringförmig gewickelt und besonders geeignet für die Verwendung bei Vcrtikalcndstufcn in Festkörperausführung und ohne Transformator. Die beschriebene Konvcrgcnzschaltung läßt sich einem solchen nicderohmigcn Joch in einer gleichstromgctriebenen Transistor-Endstufe parallel schalten. Falls die Konvergenzschaltung in einer solchen Stufe in Serie mit einem nicdcrohmigen Joch geschaltet wäre, müßte die Vertikalcndstufc eine wesentlich höhere Ausgangs leistung abgeben. Die vergrößerte Ausgangsleistung könnte man durch zusätzliche aktive Bauelemente erreichen, jedoch ist eine solche Lösung vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gewöhnlich nicht erwünscht. Die hier beschriebene purullclgcschullctc Konvergcnzeinrichtung verbraucht vcrhJiltnismüßig wenig Leistung und benötigt weder zusätzliche aktive Elemente noch eine transformatorischc Kopplung,
Die Erfindung wird im folgenden an Hund eines Ausführungsbclsplcls unter Bezug uuf die Zeichnungen erliiutcrt. Es zeigt
Flg. 1 schematisch einen Teil eines Furbfcrnsehempdingcrs mit einer crfindungsgcmliUcn Schaltungsanordnung zur Konvergenzkorrektur,
FIg, 2 schcmatlsch und zur Vcrunschuullchung vereinfacht einen Teil der in Fig, I dargestellten Schaltungsanordnung, und
FIg, .1 mehrere vereinfachte Schuubilder von Spun· luings- und Stromvcrliiufcn, wie sie In der Schaltung mich Flg. 2 uuf treten,
Bei tier in Flg. 1 gezeigten Schaltung ist der Endverstärker 10 einer ohne Transformator ausgelegten Vortlkulnblenkstufe mit einem verhältnismäßig niedcrohmlgen Vertlkttlublenkjoeh L, verbunden. Vom Endverstärker 10 sind zwei Transistoren entgegengesetzten Leitungstyps dargestellt, wobei das Joch L, mit den zusammengeführten Kollektoren der Transistoren verbunden ist. Wie bekannt, können für die Vertikalablenkung die verschiedensten Formen von transformatorloscn Endverstärkern verwendet werden. So können beispielsweise neben der dargestellten Ausführungsform quasikomplcmentär-symmctrische Verstärker und komplementär-symmetrische Vcrstärker mit Emitterausgängen ebenso herangezogen werden.
Die Wicklungen des Jochs L1 sind in zwei gleiche Teile (L 1/2) aufgeteilt, und zwischen den beiden Hälftendes Jochs L1 ist ein Kissenverzcichnungs-Korrek-
'5 turtransformator 7', angekoppelt. Vorzugsweise ist außerdem ein temperaturkompensierender Heißleiter NTC mit negativem Temperaturkoeffizienten in Reihe zum Joch L, geschaltet. Ein relativ großer S-Korrekturkondcnsator C1 und ein Stromabfragewi-
ao derstand K11 bilden den Rückweg für den Strom im Joch L1 zum Bezugspotential (z. B. Masse). Wie es bei transformaiorlosen Vcrtikalablcnkschaltungen üblich ist, ist eine geeignete (nicht gezeigte) Rückkopplung für den Verstärker 10 vom Kondensator C1
as und vom Widerstand A11 vorgesehen.
Der Widerstand des Jochs L1 hat bei ringförmiger Wicklungsweisc einen typischen Wert von 1 bis 5 Ohm. Ein repräsentativer Wert für die zur Zeit erhältlichen ringförmig gewickelten Joche ist 1,5 Ohm. Im normalen Betrieb der in Fig. 1 gezeigten Ablenkschaltung liegt am Joch L1 eine Sägezahnspannung, wie sie neben dem Joch L1 in Fig. 1 eingezeichnet ist. Die Sägezahnspannung wiederholt sich mit der Vcrtikalablenkfrcqucn/. (beispielsweise etwa 60 Hz
bei Verwendung der US-Norm). Die im wesentlichen sägczahnförmigc Spannung erregt die Vcrtikalkonvergenzschaltung, die parallel zu dem . .ich L1 liegt.
Die Vertikalkonvcrgenzschaltung enthält eine
Rot-Konvergenzwicklung L, und eine (irün-Konvcrgenzwicklung L,. Dem Joch L1 ist ein erster unipolar leitfähiger Stromweg parallel geschaltet, in dessen Verlauf die folgenden Bauelemente liegen: zwei in Reihe geschaltete Dioden CW1, ein Potentiometer W1 mit der Funktionsbezeichnung »rot/grün-vertikal-un-
ten«,ein Potentiometer W2 mit der Funktionxbezcichnung »rot/grün-horizontal-untcn«, die Wicklung /.., und eine Diode CK4, die in der gleichen Richtung wie die Dioden CW1 gepolt ist.
Dem Joch L, ist außerdem ein zweiter, in entgegengesetzter Richtung gepoltcr unipolar leitfühigci Stromweg purullcl geschaltet, der über die folgenden Bauelemente führt: die Dioden CR1, ein Potentiometer /?4 mit der Funktlonsbezclchnung »rot/grün-vcrtiknl-obcn«, ein Potentiometer W, mit der Funktions-
SS bezelchnung »rot/grlin-horizontul-oben«, die Wicklung L1 und die Diode CW,, die in der gleichen Richtung wie die Dioden CR1 gcpolt Ist.
Der Schleifer des Potentiometers K4 bzw. W, (die Potentiometer ftir die Amplltuden-Huuptrcgelung
oben bzw. unten) Ist mit dem Schleifer des Potentiometers Ri bzw. R1 (die Potentiometer für die Dlffcrenzrcgelung oben bzw. unten) verbunden. Die Konvergenzwicklung L, für den Grünstrahl liegt zwischen denjenigen Enden der Potentiometer R, und W1, die
«s von der Konvergenzwicklung L1 für den hotstruhl ubgewundt sind. Die linden der Wicklung Ls für den GrUnstrnhl sind mit dem unteren Ende des Jochs L1 über die Dioden CK1, und CR1 verbunden, die so ge-
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polt sind, daß erstere leitet, wenn die Diode CK1 leitfähig ist und daß letztere leitet, wenn die Diode CR2 leitfähig ist. Weitere Dioden Cf?_, bzw. CRh sind mit zugehörigen strombegrenzenden Widerständen R5 bzw. R()den Wicklungen L3 bzw. L2 parallel geschaltet. Die Dioden CR5 und CRh sind so gepolt, daß sie leiten, wenn die Dioden CR2 leitfähig sind.
Eine Blau-Konvergenzwicklung L4 wird ebenfalls von einem Signal erregt, welches an dem Joch L, liegt. Die beiden Enden der Blau-Konvergenzwicklung L4 sind über die Widerstände R9 bzw. R10 an das untere Ende des Jochs L1 geschaltet. Ein Potentiometer R7 mit der Funktionsbezeichnung »blau-horizontal-untcn« und ein Potentiometer R8 mit der Funktionsbezeichnung »blau-horizontal-oben« sind der Blau-Konvergenzwicklung L4 parallel geschaltet. Die Schleifer der Potentiometer R, und R„ werden über entgegengesetzt gepolte und mit dem oberen Ende des Jochs L1 verbundene Dioden CR^ und CR ,„ mit Erregerstrom beaufschlagt.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Schaltung wird nachstehend teilweise an Hand des vereinfachten Schaltbildes der F ig. 2 erläutert, wo nur die Rot-Konvergenzwicklung L2 eingezeichnet ist. Weiterhin sind in diesem Schaltbild der Widerstand NTC und der Kisscnverzeichnungs-Korrektortransiormator 7', fortgelassen. In den Fig. 1 und 2 sind für die einzelnen Schaltungselemente jeweils die gleichen Bezugszeichen verwendet.
In Fig. 2 ist das Joch L2 als einzelne Wicklung dargestellt. Ferner ist für die Dioden CR,und CR2 jeweils eine einzelne Flächendiode gezeichnet.
Im Betrieb der Schaltung ändert sich während des Vertikalrücklaufs eines jeden Vcrtikalablcnkzyklus die Spannung am Joch L1 (vergleiche die oberste Wellenform in Fig. 3) verhältnismäßig schnell von einem positiven in einen negativen Spitzenwert. Die langsamere, im wesentlichen lineare Änderung vom negativen in den positiven Spitzenwert erfolgt während der Vertikalabtastung, d. h. während des Hinlaufintervalls, über die ganze erste Hälfte der Vertikalabtaslung, die der oberen Hälfte des Fernsehbildes entspricht, ist die Spannung am Joch L, negativ. Bei dieser Polarität ist der Stromweg über die Diode CR2. das Potentiometer R4, das Potentiometer R1, die Rol-Konvergcnzwicklung L2 und die Diode CR,, in Durchlaßrichtung vorgespannt. Die Spannung am Punkt Ii (vergleiche die Wcllenformen in IMg, S) ist daher während der ersten lUilfle der Vcrtikalablustuiigein halber Sägezahn negativer Polurltnt. Die Dioden CW, und CW4 sind zu dieser Zeit in Spcrrlchtung gcspunnt, Die Potentiometer R. und R2 sind wegen der Durchlässigkeit der Diode CR, überbrückt. Durch Verstellung des Potentiometers R4 wird der Betrug der Spannung um Punkt B gesteuert, und diese Verstellung kann daher zur Amplitudcn-Hauptrcgclung für die Rot-Korrektur (und bei der Schullung nach Flg. 1 ebenso für die Grün-Korrektur) des oberen Bildteils dienen.
Der Strom durch die Rot-Konvcrgenzwlcklung L1 fließt beispielsweise während der ersten Hälfte der Abtastung vom Anschluß A zum Anschluß ö (vergleiche Flg. 3), wegen der Induktiven Eigenschaft der Wicklung L2 wird jedoch die angelegte Sägezahnspannung wirksam integriert, so daß sieh der durgestellte parabolisch abnehmende Stromverluuf ergibt.
Während der /weiten HUIftc des Vertlkul-Hlnluuf-Intervalls werden die Dioden CR1 und CHy durch die angelegte Spannungswelle (die nun positiv ist) in Sperrichtung gespannt. Diese besagte Polarität der zugeführten Spannung macht die Dioden CR^ und CRA leitfähig, so daß ein parabolisch zunehmender Strom vom Anschluß A durch die Rot-Konvergenzwicklung L2 zum Anschluß B fließt. Der Widerstand R, übt somit die Funktion einer »unteren« Amplituden-Hauptregelung für die Vertikal-Konvergenzschaltung aus. Während dieser zweiten Hälfte der Vertikalabtastung weiden die Potentiometer Rj und R4 durch die Diode CR4 überbrückt. Auf diese Weise lassen sich die Amplituden des Korrektursignals für oben und unten im wesentlichen unabhängig voneinander einstellen.
*5 In der vollständigen Schaltung gemäß Fig. 1 befindet sich auch die Grün-Konvergenzwicklung L, mit den Dioden CR1 und CRH, deren Funktion analog der oben beschriebenen Funktion der Dioden CR-^ und CR^ ist. Die Potentiometer R2 und R, steuern die
ao Stromaufteilung zwischen der Rot-Konvergenzwicklung L2 und der Grün-Konvergenzwicklung L1. Eine Verstellung des Potentiometers R1 und somit eine Änderung der »unteren« Rot/Grün-Amplituden-Hauptrcgelung hat zur Folge, daß sich die während
a5 der zweiten Hälfte der Abtastung (unterer Teil des Bildes) durch die beiden Konvergenzwicklungen L2 und L, für Rot und Grün fließenden Ströme in der gleichen Weise ändern. Andererseits bewirkt eine Verstellung des Potentiometers R2 eine differenticllc
3^ oder gegensinnige Änderung der Ströme in den Wicklungen L2 und Lj. Hiermit erhält man die gewünschte Rcgclfunküon, wonach durch Verstellung des Potentiometers R1 vertikale rote und grüne Linien in der unteren Hälfte des Bildschirms zur Konvergenz gcbracht werden, während durch Verstellung des Potentiometers R2 horizontale rote und grüne Linien in der unteren Hälfte des Bildschirms zur Konvergenz gebracht werden.
Die Potentiometer R, und R1 erlauben analoge Justierungen der entsprechenden Linien im oberen Teil des Bildes.
Hs hat sich für die Praxis als vorteilhaft herausgestellt, wenn man für die Elemente CR1 und CR2 jeweils zwei Dioden verwendet. Hiermit erreicht man die gewünschte Steilheit des parabolischen Stromverlaufs am Beginn und am linde der Abstastung.
Die Konvergen/.korrektur für ilen Blaustrahl erreicht man mittels der Schaltung, die aus den Dioden ('R„, CR111, ilen Potentiometern R1 und R1,, den Wi-
So dcrsländun R„ und Rlu und der Blau-Konvcrgenzwicklung L4besteht. Die Dioden CR111 und CR^ leiten jeweils abwechselnd während der ersten und der zweiten HUIftc eines jeden vertikalen Abtastintcrvalls. Die Bluu-Konvergcnzwlcklung L4 bildet zusammen mit
den Widerstünden R11, R11, und den Potentiometern R7 und R11 eine BrUckcnschaltung. Der Konvergenz-Korrekturstrom durch die Blau-Konvcrgcnzwicklung L1, kann somit durch die Potentiometer R1 und RH derart beeinflußt werden, daß er während je-
β» der Hlilfte der Vertlkalubtastung In der einen oder der undcrcn Richtung fließen kann.
Für die Erläuterung der Schaltung wurde bisher vorausgesetzt, dnli die Spannung um Joch L, ein regulärer Sägezahn mil gleichen positiven und negativen
Ss Spitzenwerten Ist. In Wirklichkeit hat das Joch L, die Eigenschaft einer Scrlcnschultung eines Widerstandes und einer Induktivität, Die Spannung um Joch L, enthalt daher während des Vcrtlktilrückluufs eine ncgu-
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tive Impulskomponente. Das Verhältnis der Impulsamplitude zur Sägezahnamplitude hängt vom Verhältnis der Induktivität zum Wirkwiderstand des Jochs L1 ab. Bei den zur Zeit verfügbaren ringförmigen Vertikalablenkjochen ist das Verhältnis von Induktivität zu Wirkwiderstand klein, und die Impulsamplitude während des Rücklaufs ist daher so gering, daß man sie vernachlässigen kann.
Wenn jedoch größere Impulsamplituden auftreten, wie es beispielsweise bei der Verwendung von Jochen mit einem hohen Induktivität-Wirkwiderstand-Verhältnis der Fall ist, werden zusätzliche Dioden CA5 und CA6 den Wicklungen L3 und L2 parallel geschaltet. Um einen Überstrom durch die Dioden CRS und C7?6 zu vermeiden, schaltet man einen Widerstand Rs bzw. Rf, in Reihe mit jeder dieser Dioden. Die Dioden CA5 und CRb haben die Aufgabe, die Wicklungen L1 und L2 während des Auftretens höherfrequenter negativer Rücklaufimpulse zu überbrücken, wodurch die
ίο
Gefahr einer Verzerrung der Konvergenz-Korrektur impulse für den oberen Teil des Bildes verringert wird Die vorstehend beschriebene Schaltungsanordnunj
ist lediglich eine bevorzugte Ausführungsform der Er findung. Diese Schaltung läßt sich natürlich im Rah men der Erfindung auch abwandeln oder weiter aus gestalten.
In der Fig. 1 sind zur Veranschaulichung für die einzelnen Schaltungselemente Dimensionen angege
ίο ben, mit denen sich die Erfindung realisieren läßt. Di« angegebenen Werte sind brauchbar bei der Verwen dung eines Jochs mit einem Widerstand von 1,5 Ohm Die Konvergenzwicklungen L2, L3 und LA könnei weiterhin jeweils eine Induktivität von 28 Millihenrj
aufweisen. Geeignet sind Dioden vom Typ 1N914
Für die gegebenenfalls verwendeten Widerstände R und Rb ist ein Wert von jeweils 33 Ohm brauchbar Typische Betriebsdaten für Strom und Spannung
sind ebenfalls in Fig. 1 angegeben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

22 OO Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Konvergenzkorrektur in einem Fernsehempfänger, der eine Vertikalablenkschaltung zur Versorgung eines Vertikalablenkjochs mit teilbildfrequenten Steuersignalen enthält, mit:
a) einer ersten und einer zweiten Eingangsklemme zum Anschluß an die Vertikalab- lenkschaltung,
b) einer ein Magnetfeld erzeugenden Einrichtung mit mindestens einer ersten Konvergenzwicklung,
c) zwei zwischen den Eingangsklemmen liegenden Stromwegen, von denen der erste die Reihenschaltung einer ersten unipolar leitfähigen Einrichtung mit einer ersten variablen Widerstandsschaltung und der zweite die Reihenschaltung einer zweiten unipolar leit- »° fähigen Einrichtung mit einer zweiten variablen Widerstandsschaltung enthält; wobei
d) die erste unipolar leitfähige Einrichtung derart gepolt und angeordnet ist, daß sie während der einen Hälfte eines jeden Vertikal- a5 hinlaufs der Ablenkung Strom durch die Konvergenzwicklung leitet und den zweiten Stromweg gleichzeitig überbrückt und somit den ersten Stromweg gegenüber Änderungen der zweiten variablen Widerstandsschaltung entkoppelt, und daß sie während der anderen Hälfte des Vertikalhinlaufs den Stromfluß durch die erste variable Widerstandsschaltung sperrt; und wobei
e) die zweite unipolar leitfähige Einrichtung derartig gepolt und angeordnet ist, daß sie während der besagten anderen Hälfte eines jeden Vertikalhinlaufs der Ablenkung Strom durch die Konvergenzwick.lung leitet und den ersten Stromweg gleichzeitig überbrückt und somit den zweiten Stromweg gegenüber Änderungen der ersten variablen Widerstandsschaltung entkoppelt, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite unipolar leitfähige Einrichtung(CR,, CR2) während der besagten einen Hälfte des Vertikalhinlaufs den Stromfluß durch die zweite variable Widerstandsschaltung (A4) sperrt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste unipolar leitfähige Einrichtung aus einer im ersten Stromweg jeweils gleichsinnig gepolten ersten und zweiten Diode (CR1, CR4) besteht, wobei die erste Diode (C7?|) zwischen der ersten Eingangsklemme und dem ersten Ende (A) eier Konvergenzwicklung (L,) liegt und die zweite Diode (CR4) zwischen dem zweiten Ende (B) der Konvergenzwicklung und der zweiten Eingangsklemme liegt; und daß die zweite unipolar leitfähige Einrichtung aus einer im zweiten Stromweg jeweils gleichsinnig gcpolten dritten und vierten Diode (CR1, C/?,) besteht, wobei die dritte Diode (CA2) zwischen der ersten Eingangsklemme und dem zweiten Ende der Konvergenzwicklung liegt und die vierte Diode (CR1) zwischen dem ersten Ende der Kon- 6S vergenzwicklung und der zweiten Eingangsklemme liegt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Magnetfeld erzeugende Einrichtung weiterhin mindestens eine zweite Konvergenzwicklung (L3) enthält und daß eine dritte variable Widerstandsschaltung (A2) das erste Ende der ersten Konvergenzwicklung verbindet und eine vierte variable Widerstandsschaltung (/?3) die zweiten Enden der Konvergenzwicklungen miteinander verbindet.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste unipolar leitfähige Einrichtung aus einer im ersten Stromweg jeweils gleichsinnig gepolten ersten und zweiten Diode (CR1, CR4) besteht, wobei die erste Diode (CA1) zwischen der ersten Eingangsklemrne und den ersten Enden der beiden KonvergenzWicklungen (L2, L2) liegt und die zweite Diode (CR4) zwischen den zweiten Enden der beiden Konvergenzwicklungen und der zweiten Eingangsklemrne liegt; und daß die zweite unipolar leitfähige Einrichtung aus einer im zweiten Stromweg jeweils gleichsinnig gepolten dritten und vierten Diode ( CR2Sl CR3) besteht, wobei die dritte Diode (CA, zwischen der ersten Eingangsklemme und den zweiten Enden der beiden Konvergenzwicklungen liegt und die vierte Diode (CR3) zwischen den ersten Enden der beiden Konvergenzwicklungen und der zweiten Eingangsklemme liegt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zweiten Ende der zweiten Konvergenzwicklung (L3) und der zweiten Eingangsklemme eine fünfte Diode (CRx) liegt, die für den über die erste Diode (C/?,) gelieferten Strom durchlässig gepolt ist, und daß zwischen dem ersten Ende der zweiten Konvergenzwicklung (L3) und der zweiten Eingangsklemme eine sechste Diode (CR1) liegt, die für den über die zweite Diode (CZi4) gelieferten Strom durchlässig gepolt ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche I. bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite variable Widerstandsschaltung (R1, R4) in an sich bekannter Weise ein erstes bzw. ein zweites Potentiometer sind, daß ein Ende des ersten Potentiometers mit der ersten Diode (C/?,) und ein Ende des zweiten Potentiometers mit der zweiten Diode (CR2) verbunden sind, während ihr jeweiliges anderes Ende mit einer Eingangsklemme der Schaltungsanordnung verbunden ist, daß der Abgriff des Potentiometers des ersten Stromwegs mit dem ersten Ende der Konvergenzwicklung bzw. den ersten Enden der Konvergenzwicklungen (L2, L3) verbunden ist, und daß der Abgriff des zweiten Potentiometers mit dem zweiten Ende der Konvergenzwicklung bzw. den zweiten Enden der Konvergenzwicklungen verbunden ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte und die vierte Widerstandsschaltung (R1, /?,) Potentiometer sind, daß der Abgriff des ersten Potentiometers (R1) des ersten Stromwegs mit dem Abgriff des dritten Potentiometers verbunden ist und daß der Abgriff des zweiten Potentiometers (/?4) des zweiten Stromwegs mit dem Abgriff des vierten Potentiometers verbunden ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß sie mit den beider Eingangsklemmen parallel an das Vertikalablenk-
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joch (L1) anschaltbar ist.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten Konvergenzwicklung (L7) eine siebte Diode (CA6) und der zweiten Konvergenzwicklung (L3) eine achte Diode (CRS) parallel geschaltet ist und daß diese beiden Dioden so gepolt sind, daß sie während bestimmter Teile des Vertikal-Rücklaufintervalls leiten.
DE2200452A 1971-01-06 1972-01-05 Schaltungsanordnung zur Konvergenzkorrektur in einem Fernsehempfänger Expired DE2200452C3 (de)

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