DE2200566C3 - Verfahren und Einrichtung zum Einbringen von Schachtwendel-Stahlbetonfertigsegmenten - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Einbringen von Schachtwendel-StahlbetonfertigsegmentenInfo
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Description
K&T ie WendeIsegmeme (10) einbeto-IS SiS S
2. Einrichtung zum Einbringen von Wendelseg- diese so untereinander ausgerichtet, daß ihre Stoßkanmenten
nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, mit ten genau aneinander passen) und mit der Schwenk- und
einem über Zugstangen am Schachtausbau befestig- Hebevorrichtung derart manipuliert werden daß ihre
ten horizontal ausrichtbaren Tragring, gekennzeich- » obere Stoßkante genau an die untere Stoßkante des
net durch einen mittig im Tragring (8) verlegten zuletzt eingebauten Wendelsegmentes anschließt, wor-Unterzug
(7) und ein in den Tragring (8) eingebunde- auf die Schwenk- und Hebevorrichtung festgelegt wird
nes inneres (9) und äußeres Hauptlager (90) sowie und die Wendelsegmente einbetoniert werden. Bei der
Unterzug (7) und Hauptlager (9, 90) verbindende Anwendung dieses Verfahrens ist sichergestellt, daß die
Rollenbetträger (3) mit Rollen (30) und einer darauf z5 Wendelfläche «ine durchgehende, nicht durch Absatze
verlagerten Schwenk- und Hebevorrichtung aus unterbrochene Oberfläche aufweist, und zwar auch
einer mit Anschlägen (11) versehenen Stahlplatte (1) dann, wenn die einzelnen Wendelsegmente bereits mit
und daran angeordneten, in das Hauptlager (9, 90) einer verschleißfesten Auflage angeliefert werden,
bzw. den Unterzug (7) eingebundenen Schwenk- und Außerdem entfällt hierbei die schwere und aufwendige
Hebezylindern (2,4,5,6). jo Handarbeit beim Verlegen der Wendelsegmente.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, Das Verfahren wird mit einer Einrichtung ausgeführt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragring (8) auf die einen über Zugstangen am Schachlausbau befestigdas
Haufwerk des zuletzt geschossenen Abschlags ten, horizontal ausrichtbaren Tragring aufweist. Der
auflegbar ist und Stützfüße zum Ausrichten aufweist. Tragring besitzt einen mittig verlegten Unterzug und
35 ein in den Tragring eingebundendes inneres und äußeres
Hauptlager sowie Unterzug und Hauptlager verbindende Rollenbettträger mit Rollen und einer darauf
zum Einbringen von Schachtwendel-Stahlbetonfertig- mit Anschlägen versehenen Stahlplatte und daran
(CH. Fritzsche, »Bergbaukunde«, Band2, 1950, erfindungsgemäßen Einrichtung können die neu einzu-
bedienen, der an Stangen am eingebrachten Mauerwerk an das bereits eingebaute Wendelstück angeschlossen
aufgehängt, das abschnittsweise hochzubringende neue 45 werden.
den Karabinerhaken der Kübelförderung angeschlage- Haufwerk des zuletzt geschossenen Abschlages aufleg-
nen Ringkette um Stangenlänge heruntergelassen, bar und mit Stützfüßen zum Ausrichten versehen sein,
wieder mit Haltestangen an der Unterfläche des 50 Die Erfindung wird nachfolgend anhand der ein
vorherigen Mauerabschnittes befestigt, usw. Beispiel veranschaulichenden Zeichnung näher be-
besonders langlebige Förderblindschichte oder Bunker F i g. 1 und 2 Längsschnitte in senkrecht aufeinander-
für Förderzwecke mit Wendeln aus Wendelsegmenten, stehenden Richtungen durch einen Schacht mit der
die aus Betonformsteinen bestehen, auszurüsten, wobei 55 erfindungsgemäßen Einrichtung,
diese Segmente meist gleich beim Abteufen abschnitts- F i g. 3 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße
weise einzubringen sind Einrichtung bei abgehobener Stahlplatte,
Die neuerdings dafür verwendeten Stahlbetonfertig- F i g. 4 ein Wendelsegment in perspektivischer Darsegmente
können ein Stückgewicht bis zu 2,51 haben. stellung und
Deren Einbringen und Ausrichten von Hand unter ^o F i g. 5 in gleicher Darstellung einen Ausschnitt der
dementsprechend sehr arbeitsaufwendig. Zudem treten Segmenten.
dabei zwangsläufig mehr oder weniger große Absätze In den F i g. 1 und 2 ist ein Schacht dargestellt mit der
beim jeweiligen Anschließen an den bereits fertigen Schachtsohle 100 und den Schachtstößen 200. Der
Wendelabschnitt auf. Diese Absätze lassen sich zwar 65 Schacht wird nach dem Freiladen der Schachtsohle 100
meist beim Auftragen einer verschleißfesten Ausklei- abschnittsweise mit Schachtmauersteinen 81 ausgekleidung
auf die Wendeloberfläche ausgleichen. Dies det. In diese Schachtwandung werden Wendelsegmente
bedingt jedoch einen weiteren Arbeitsgang. Es ist bei 10 eingelassen, die die Schachtwendel bilden. Zum
22 OO
Einbauen der Wendelsegmente 10 dient folgende Vorrichtung:
Ein Tragring 8 mit Aufhängekonsolen 82 (F i g. 3) ist über daran befestigte Zugstangen 83 (Fi g. 1) am bereits
fertiggestellten Schachtausbau aufgehängt Die Zug- s stangen 83 weisen eine ausreichende Länge auf, so daß
sie im abgebundenen Mauerbereich verankert werden können. Der Tragring 8 kann über die Zugstangen 83
waagerecht ausgerichtet werden. Der Tragring 8 kann auch auf das Haufwerk des zuletzt geschossenen
Abschlages aufgelegt und auf andere Weise, z. B. durch darunter angeordnete Stützfüße, ausgerichtet werden.
Auf dem Tragring 8, der durch im einzelnen nicht gekennzeichnete Laschen und Schotte torsionssteif
ausgebildet ist, ist eine Mauerschablone 80 aus Blech befestigt, die das Ansetzen des Mauerfußes beim
Einbringen der Schachtmauersteine 81 erleichtert.
[n den Tragring 8 sind, wie insbesondere aus Fig. 3
hervorgeht, ein inneres 9 und ein äußeres Hauptlager 90 eingebunden. Ein mittig am Tragring 8 angeordneter
Unterzug 7 dient zusammen mit dem Hauptiager 9, 90 als Auflager für zwei Rollenbettträger 3. Der Unterzug
7 ist über Taschen 71 am Tragring 8 angeordnet. Die Rollenbettträger 3 sind in Taschen 31 am Unterzug 7
und in Taschen 32 an den Hauptlagern 9,90 eingelassen.
Im Rollenbettträger 3 verlegte Rollen 30 tragen eine
Stahlplatte 1, die mit Anschlägen 11 ausgestattet ist. Meist werden mehrere übereinanderliegende Wenoelsegmente
10 zusammen eingebaut, die einbaufertig Stoßkante an Stoßkante übereinander auf der Stahlplatte
1 hergerichtet werdea
Die Stahlplatte 1 mit den Wendelsegmenten 10 kann durch Schwenk- und Hebebewegungen, die im Beispiel
über Schwenk- und Hebezylinder 2, 4, 5, 6 vorgenommen werden können, in die richtige Einbausteüung
gebracht werden. Dabei ist die Stahlplatte 1 von dem Hydraulikzylinder 2 waagerecht in Richtung auf den
Schachtstoß 200 zu verschieblich. Die Hydraulikzylinder 4 bewirken die Auf- und Abbewegungen. Von den
Hydraulikzylindern 5 und 6 kann die Stahlplatte 1 seitlich verschoben und in der Plattenebene herumgedrehi
werden. Während das unterste Wendelsegment 10 durch die Anschläge 11 auf der Stahlplatte 1 fixiert ist,
können die darüber angeordneten, feinfühlig nach dem jeweils darunter befindlichen Wendeisegment 10
ausgerichtet und jeweils durch Anlegen der unteren Stoßkante 13 des oberen Wendelsegmentes 10 an die
obere Stoßkante 12 des unteren Wendelsegmentes 10 (Fig.4 und 5) genau eingepaßt und eingemessen
werden. Anschließend wird die Stahlp'atte 1 mit im Beispiel nicht dargestellten Festlegeelementen festgelegt,
um die Hydraulikzylinder 2,4,5,6 zu entlasten. Die
Wendelsteine 10 können dann einbetoniert werden und die verbleibenden öffnungen mit Schachtmauersteinen
81 ausgefüllt werden.
Claims (1)
- ι zder geschilderten Verfahrensweise somit nicht sinnvoll,eine Verschleißschicht aus Stahl oder SchmeizbasaltPatentansprüche: schon über Tage, etwa bereits beim Hersteller,c 1-Verfahren zun, Einbringen von Schachtwendel- ^«"gj^^at die Aufgabe, die vorgenanntenStahlbetonferttgsegmenten, dadurch gekenn- 5 ^eJWmdung Arbeitsvorgang desζ e i c h η e t, daß unter Verwendung einer nngför- Nacnteue zu ve= · *migen, horizontal ausnchtbaren Tragevorrichuing ^Smit Schwenk- und Hebevorrichtungen auf diese eine sernoder mehrere Wendelsegmente (JlO) aufgegeben. zu vemejdea erfindungsgemäß dadurch gelöst.Γ
Stoßkante (,2) genau an die untere Stoßkante (13)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722200566 DE2200566C3 (de) | 1972-01-07 | Verfahren und Einrichtung zum Einbringen von Schachtwendel-Stahlbetonfertigsegmenten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722200566 DE2200566C3 (de) | 1972-01-07 | Verfahren und Einrichtung zum Einbringen von Schachtwendel-Stahlbetonfertigsegmenten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2200566A1 DE2200566A1 (de) | 1973-07-12 |
| DE2200566B2 DE2200566B2 (de) | 1976-11-04 |
| DE2200566C3 true DE2200566C3 (de) | 1977-06-23 |
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