DE220061C - - Google Patents

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DE220061C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B17/00Press-button or snap fasteners

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  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220061 KLASSE Zc. GRUPPE
JEAN BOUZON in GRENOBLE (Isere, Fränkr.).
Druckknopf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Druckknopf, dessen Kopfhülle frei um die Matrize drehbar ist, ohne daß sich etwa der Zusammenhalt der Einzelteile des Druckknopfes löst, und ferner, daß die Matrize stets mit Sicherheit auf der Stirnfläche der Patrize aufsitzt. Diese Vorteile gegenüber bisher bekannten ähnlichen Druckknöpfen sind gemäß dieser Erfindung dadurch erreicht worden, daß die
ίο Matrize aus zwei Teilen besteht, von denen der eine, die sogenannte Kopfhülle, den anderen Teil frei drehbar umfaßt, während dieser letztere andere Teil einen in sich selbst federnden Hohlkörper bildet, der sich durch Klemmung an der Patrize festhält und nur durch Drehung um einen gewissen Winkel von der Patrize befreit werden kann. Eine unbeabsichtigte Drehung der Kopfhülle wird also ein öffnen des Knopfes noch nicht herbeiführen, sondern der Knopf wird sich nur dadurch öffnen lassen, daß man durch einen gewissen Druck den inneren Teil der Matrize bei der Drehung der Kopfhülle um einen gewissen Winkel mitnimmt/ so daß sich die Sperrungen lösen.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 den Druckknopf im Querschnitt dar. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B durch die Matrize allein. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie C-D, ebenfalls durch die Matrize allein. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. 3. Fig. 5 zeigt die Patrize in einer Seitenansicht. Fig. 6 zeigt die Patrize von vorn gesehen.
Die Matrize ist eine leicht gewölbte Kapsel a, die auf ihrer Stirnfläche b mit Riffelung oder mit hervortretenden Verzierungen ausgestattet ist, um der menschlichen Hand das Umdrehen j des Knopfteiles zu erleichtern. Im Innern ι dieser Kapsel α (Kopfhülle) befindet sich der eigentliche Matrizenkörper, dessen Stirnwand c kreuzförmig durchbrochen ist und infolgedessen eine hohe Elastizität besitzt. Die Bodenfläche d ist durch Anordnung hervorstehender Kerbzähne e klauenförmig ausgestaltet. Ein Einfassungsring f gestattet dem Rande i der Kapsel α freie Drehung um die Kante h und bildet mit der Kopfhülle ein zusammenhängendes Ganze. Das Handschuhleder oder der Kleiderstoff k ist von einem Ring I eingefaßt, der durch Umbörtelung eine Abstufung m darbietet, um welche der Einfassungsring f herumgreift. Auf diese Weise kann sich der Knopfteil a, b auf seiner Befestigungsstelle im Leder öder im Kleiderstoff drehen, wobei ihm der Ring I als Drehachse dient.
Die Patrize ist in bekannter Weise am Leder oder Kleiderstoff befestigt, so daß ihr Kopf in den eigentlichen Knopf, welcher die Matrize bildet, eintreten kann. Der Kopf der Patrize hat eine Anzahl von Einbuchtungen 0 aufzuweisen, entsprechend der Anzahl der Kerbzähne e der Matrize, denen diese Einbuchtungen freien Weg bis zum Eingriff hinter die Widerlager p der Patrize gewähren. Die Einbuchtungen 0 gehen möglichst allmählich in die Stirnfläche der Patrize über, damit die Kerbzähne e möglichst bequem eingreifen und damit die Kapsel α sich möglichst leicht auf der Stirnfläche der Patrize dreht. Die Kerbzähne e greifen ein jeder hinter ein Widerlager der Patrize p, so daß ein bloßer Zug am Knopf die Matrize nicht von der Patrize trennen kann. Um letzteres aber zu bewerk-
stelligen, genügt es, der Kopfhülle α eine Dre- j hung um einen gewissen Winkel zu geben, j wobei die Patrize p durch einen geringen Fin- j gerdruck mitgenommen wird, damit die Kerb- ■ zähne e in die Einbuchtungen ο treten und die Patrize freigeben.
Der Druckknopf mit frei drehbarer Kopfhülle kann ebenso wie alle Druckknöpfe ähnlicher Bauart zum Verschließen von Handschuhen, Kleiderröcken, Portemonnaies, Schuhwerk, Fenstervorhängen und allen Vorrichtungen benutzt werden, die durch Übereinanderlegen zweier Ränder geschlossen werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Druckknopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize mit einer sie umfassenden, frei drehbaren Kopfhülle versehen ist.
  2. 2. Druckknopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize mit einer kreuzförmig durchbrochenen, gewölbten, federnden Kopfplatte (c) einerseits und klauenförmig (e) ausgebildeter Fußplatte (d) andererseits ausgestattet ist, mit wel-
    . eher letzteren sie sich an der Patrize festhält. :
  3. 3. Druckknopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrize eine sternförmig eingebuchtete Stirnfläche (0, p) mit scharf einwärts gerichteten Widerlagsflächen unter den Sternspitzen besitzt, hinter welche die Klauen der Matrize greifen, nachdem letztere innerhalb der Einbuchtungen (0) übergeschoben und um einen gewissen Winkel um die eigene Achse gedreht worden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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