DE2201172C3 - Einrichtung zur elektrisch leitenden Verbindung von axial fluchtenden Leuchtstoffröhrenbalken - Google Patents
Einrichtung zur elektrisch leitenden Verbindung von axial fluchtenden LeuchtstoffröhrenbalkenInfo
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Description
5. Einrichtung nach einem der Anspräche 1 auf, in dem die Kontaktelemente untergebracht werbis
4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupp- den, ohne die Längserstreckung der Balkenbefestilungsstück
(7) in Richtung quer zu seiner Haupt- gung unnötig zu erhöhen. Gleichzeitig wird jedoch die
erstreckungsrichtung nachgiebig ist. Höhenerstreckung der Anlage in ungünstiger Weise
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 45 vergrößert und für das genaue Ausrichten der Aufkennzeichnet,
daß das Kupplungsstück (7) dazu hängeelemente eine gesonderte Leiste benötigt, woeingerichtet
ist, die in den Balkenköpfen hinter durch zusätzliche Arbeits- und Materialkosten entfedernd
verschiebbaren Abdeckplatten (16) be- stehen.
findlichen Kontakitfedern (15) der Röhrenbalken Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese
(1) durch beim Einschieben des Kupplungsstückes 5u Nachteile zu beseitigen und eine Einrichtung zur
erfolgende Verschiebung der AbdeckplaUen elek- elektrischen Verbindung von axial ausgerichteten
trisch zu überbrücken. Leuchtstoffröhrenbalken zu schaffen, die in einfacher
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 Weise eine elektrische Verbindung der bereits angebis
6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupp- brachten Leuchtstoffröhrenbalken erlaubt,
lungsstück (19) zusätzlich zu seiner Funktion, die 55 Die Aufgabe wird bei einer Einrichtung der einelektrische Verbindung zweier benachbarter Roh- gangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gerenbalken (1) zu bewirken, auch dazu eingerichtet löst, daß das Kupplungsstück zwischen zwei im gerinist, diese Balken mechanisch zu kuppeln, Vorzugs- gen gegenseitigen Axialabstand befindliche Balken weise mittels hinterschnittener Vorsprünge (24), in einer Richtung senkrecht zur Balkenlängsachse die an den Seitenflächen des Kupplungsstückes fio zwischen die einander gegenüberliegenden Stirnfläausgeführt sind und die mit entsprechenden Ge- chen der beiden Balken einschiebbar ist und in seiner genflächen (26) der Balkenstirnflächen zusam- Endstellung unter Herstellung der elektrischen Vermenwirken. bindung beider Balken reibungsschlüssig, vorzugs-
lungsstück (19) zusätzlich zu seiner Funktion, die 55 Die Aufgabe wird bei einer Einrichtung der einelektrische Verbindung zweier benachbarter Roh- gangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gerenbalken (1) zu bewirken, auch dazu eingerichtet löst, daß das Kupplungsstück zwischen zwei im gerinist, diese Balken mechanisch zu kuppeln, Vorzugs- gen gegenseitigen Axialabstand befindliche Balken weise mittels hinterschnittener Vorsprünge (24), in einer Richtung senkrecht zur Balkenlängsachse die an den Seitenflächen des Kupplungsstückes fio zwischen die einander gegenüberliegenden Stirnfläausgeführt sind und die mit entsprechenden Ge- chen der beiden Balken einschiebbar ist und in seiner genflächen (26) der Balkenstirnflächen zusam- Endstellung unter Herstellung der elektrischen Vermenwirken. bindung beider Balken reibungsschlüssig, vorzugs-
weise einrastend, gesichert ist.
65 Der Aufbau eines Leuchtbandes unter Verwen-
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur elek- dung der hier beschriebenen Röhrenbalken und
trisch leitenden Verbindung von axial fluchtenden Kupplungen gestaltet sich sehr einfach und gleiches
Leuchtstoffröhrenbalken, die mit durchgehenden, in gilt für den Abbau dieser Bänder.
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Zur Erläuterung der Erfindung sei auf die Zeichnungen verwiesen, die ein Ausführungsbeispiel zeigen,
und zwar
F i ζ. 1 ein Teilstück eines Leuchtbandes,
Fig.2 einen Querschnitt durch die Stoßstelle zweier benachbarter Balkenenden mit eingeschobenem
Kupplungsstück,
F i g. 3 das Kupplungsstück in Vorderansicht und
F i g. 4 im Schnitt, jedoch im nicht eingebauten Zustand;
F i e. 5 bis 11 zeigen eine zweite Ausführungsform
der Erfindung, und zwar in den F i g. 5, 6 und 7 den Balken mit seinen der Kupplung dienenden Einrichtungen,
nämlich F i g. 5 einen Querschnitt durch die Enden zweier benachbarter Balken nach Linie V-V
der Fig.7, die ihrerseits einen Schnitt nach Linie
VII-VH der Fig.5 zeigt, und Fig.6 einen Grundriß
zu Fig.5, wobei in der linken Hälfte der Fig.6
ein Verschlußteil weggelassen ist; Fig. 8 bis 11 das
zugehörige Kupplungsstück in F i g. 8 in Ansicht, in Fic.9 im Schnitt nach Linie IX-IX der Fi g.8,
Fig. 10 eine Ansicht zu Fig. 8 von unten gesehen
und schließlich Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI der F i g. 8.
Der Röhrenbalken 1 und la, 1 fe, Fig. 1 und 2,
mit Röhren 2 seien auf einem Tragprofil 3 montiert und dort mittels Schrauben 4 gesichert. Die Enden
der durchgehenden Leitungen und eines Erdungsleiters münden in der Stirnseite der Balken in Kontaktfedern
5, die in einem Kunststoffteil 6 eingebettet sein mögen. Das Kupplungsstück 7, zweckmäßig ebenfalls
einKunststoffpreßteil, enthält durchgehende Kontaktfedern 8, deren Enden gekröpft sind und mit entsprechenden
Kröpfungen der Balkenkontakte 5 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Schlicßlage eine Rastverbindung
ergeben. Zur Herstellung der Verbindung zwischen zwei Balken wird das Kupplungsstück
zweckmäßig von unten zwischen die beiden Stirnflächen der benachbarten Balken eingeschoben. Das
Kupplungsstück hat eine Umrißform, die der Umrißform der Balkenstirnfläche entspricht, vgl. F i g. 3,
damit es im eingeschobenen Zustand mit diesen Balkenenden eine durchgehende Fläche bildet. Um
den Sitz des Kupplungsstückes zwischen den Balken noch zu verbessern, kann man das Kupplungsstück
mit einer zusätzlichen Rasteinrichtung versehen, die in dem dargestellten Beispiel aus federnden Vorsprüngen
9 besteht, zu deren Aufnahme in den Stirnwänden des Balkengehäuses entsprechende Vertiefungen vorgesehen
sind. Im entspannten Zustand, vgl. F i g. 4, federn diese Vorsprünge etwas nach außen vor, was
dadurch erreicht werden kann, daß man den Kunststoffteil, als welcher das Kupplungsstück zu verstehen
ist, unten schlitzt und die Schenkel 10 so formt, daß sie im entspannten Zustand etwas gespreizt sind. Es
können Einrichtungen getroffen werden, die das Herausnehmen des einmal eingeschobenen Kupplungsstückes aus dem Verband erleichtern sollen. Im dargestellten
Beispiel sind dies seitliche Vorsprünge 11, die ein Erfassen des Kupplungsstückes erleichtern.
Die federnde Nachgiebigkeit des Kupplungsstückes in Richtung quer zu seiner Haupterstreckung, d. h.
in Richtung parallel zur Leuchtstoffröhren- oder Balkenachse, kann noch weiter getrieben werden,
etwa indem man das Kupplungsstück überhaupt aus zwei axial einander federnd näherbaren Teilen ausführt.
Diese erhöhte Nachgiebigkeit kann sich für Ηρπ Ausgleich von Ungenauigkeiten der Montage
der Leuchtstoffröhrenbalken am Träger 3 günstig auswirken oder auch dazu dienen, Wärmedehnunden
der das Leuchtband bildenden Balken auszugleichen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung mit einem im wesentlichen plattenförmigen
Kupplungsstück dargestellt. Dies ist indes keineswegs Bedingung; wesentlich ist nur, daß es sich um ein
seitlich einzuschiebendes und sich selbst in der Endlage sicherndes Kupplungsstück handelt, das, gesehen
in irgendeiner Richtung, verschiedenartigste Querschnittsformen haben könnte.
Die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte erfindungsgemäße Einrichtung sieht vor, die Kontaktfedern der
Röhrenbalken in Vertiefungen anzuordnen, die in den Stirnflächen benachbarter Röhrenbalken ausgeführt
sind. Wenn an die Berührungssicherheit der Anordnung höhere Anforderungen gestellt werden, so müssen
diese Vertiefungen die Federn 5 ganz einschlie-
ßen und man wird dann das Kupplungsstück nicht mehr plattenartig, sondern entsprechend profiliert
auszuführen haben. Jedenfalls wird es dann zu Balkenköpfen beträchtlicher axialer Erstreckung kommen.
Die F i g. 5 bis 11 zeigen eine Ausführungsform
der Erfindung, die, trotzdem sie vollkommen berührungssicher ist, die axiale Baulänge der Röhrenbalken
nur wenig vergrößert, was auch dem Ziele der Erreichung eines möglichst unterbrechungslosen
so Lichtbar.des besser entspricht. In diesem Falle sind
die Kontaktfedern 15 hinter Abdeckplatten 16 angeordnet, und es sind diese Platten entgegen der Wirkung
von Federn 17 aufwärts verschiebbar, wenn das Kupplungsstück, Fig. 8 bis 11, in den Hohlraum 18
von unten eingeschoben wird. In diesem Falle schieben die Stirnkanten 19 a des Kupplungsstückes 19
die Abdeckplatten 16 vor sich her in die in F i g. 5 rechte Hälfte gezeichnete Hochlage, in der die Abdeckplatten
16, gegen deren Innenseite sich die Fedem anlegten, diese Federn freigeben. Diese legen
sich nun gegen die Metallteile 20 des Kupplungsstückes an (in F i g. 5 ist letzteres der besseren Deutlichkeit
wegen nicht dargestellt).
Die Abdeckplatten 16 stehen unter der Wirkung der Federn 17, die in Taschen 22 der Balkenköpfe
untergebracht sind. Diese Taschen sind nach außen durch Deckel 23 verschlossen. Natürlich gibt es zahlreiche
andere Möglichkeiten, die Abdeckplatten 16 unter Federdruck zu halten, insbesondere auch Blattfedern,
die im Teil 1 b des Röhrenbalkens untergebracht sein könnten.
Im Sinne einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung lassen sich die Kupplungsstücke auch dazu verwenden,
daß sie nicht nur die elektrische Verbindung zweier benachbarter Röhrenbalken herstellen, sondern
diese miteinander auch mechanisch verbinden. In den Fig. 5 bis 11 ist zur Lösung dieser Teilaufgube
das Kupplungsstück mit schwalbenschwanzförmigen Seitenansätzen 24 versehen, die beim Einschieben
zwischen zwei benachbarte Balken in entsprechend hinterschnittene Gegenflächen 26 greifen
und so die Balken miteinander verbinden. Zur Entnahme dieses Kupplungsstückes ist es bodenseitig mit
einer gewindetragenden Bohrung 27 oder einer anders
entsprechend profilierten Ausnehmung versehen, in die man ein Werkzeug einsetzen kann, um auf das
Kupplungsstück einen Zug im Sinne des Lösens der Verbindung ausüben zu können.
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Es versteht sich, daß die F i g. 5 bis 7 und besonders
5 die Erfindung nur an Hand eines Schemas erörtern, denn im einzelnen ist die Unterbringung der
Federn, deren Sicherung im Gehäuse nicht dargestellt ist, nicht an diese Darstellung gebunden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zur elektrisch leitenden Verbin- gehäuse ausgeführten Kontaktelemente dazu eingedung
von axial fluchtenden Leuchtstoffröhren- 5 richtet sind, durch ein Kupplungsstuck überbrückt
balken, die mit durchgehenden, in den Balken- zu werden.
enden in Verbindungskontakten endenden Speise- Solche Leuchtstoffröhrenbalken werden zur Herleitungen
versehen sind, wobei die an einander stellung von Leuchtbändern großer Lange verwendet,
gegenüberliegenden Stirnseiten benachbarter BaI- die aus vielen axial fluchtend angeordneten Leuchtkengehäuse
ausgeführten Kontaktelemente dazu io stoffröhren bestehen, wobei in deren Balken neben
eingerichtet sind, durch ein Kupplungsstück über- dem üblichen Leuchtstoffröhrenstarter auch durchbrückt
zu werden, dadurch gekennzeich- gehende Speiseleitungen untergebracht sind, an dene
t, daß das Kupplungsstück (7, 19) zwischen nen die einzelnen Leuchtstoffrohren in Parallelschalzwei
im geringen gegenseitigen Axialabstand be- tung angeschlossen sind.
findliche Balken (1, la, Ib) in einer Richtung 15 Zur elektrischen und mechanischen Kupplung diesenkrecht
zur Balkenlängsachse zwischen die ein- ser sich zu dem Leuchtstoffröhrenband ergänzenden
ander gegenüberliegenden Stirnflächen der beiden Röhrenbalken sind bereits verschiedene Einrichtun-Balken
einschiebbar ist und in seiner Endstellung gen bekanntgeworden, die indes nicht die wünunter
Herstellung der elektrischen Verbindung sehenswerte Einfachheit haben. Meist werden zubeider
Balken reibungsschlüssig, vorzugsweise 20 sammengehörige Balkenenden durch Schrauben zueinrastend,
gesichert ist. samniengehalten, wobei dieser durch Schrauben be-
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- wirkte Zusammenhalt auch dazu benutzt wird, die
kennzeichnet, daß Kontaktelemente Federn (8) elektrischen Verbindungen zwischen den Balken zusind
und daß die Rastverbindung durch eine ent- sammenzuhalten.
sprechende Kröpfung der Kontaktfedern der BaI- 25 Eine Einrichtung der eingangs genannten Art ist in
kenkontaktfedern (5) und/oder der Kontaktfedern der DT-PS 8 44 626 beschrieben. Bei dieser bekann-
(8) des Kupplungsstückes herbeigeführt ist. ten Einrichtung werden die Kupplungsstücke in BaI-
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- kenlängsrichtung zwischen zwei Kontakte eingeführt,
durch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung Die Verbindung erfolgt mittels Stecker als Kupplungsdurch
Vertiefungen bzw. entsprechende Erhöhun- 30 stücke und mittels Buchsen als Kontakte. Dabei weigen
in Bereichen der einander gegenüberliegenden sen die Kontaktelemente zweier benachbarter Balken-Flächen
der Balken und des Kupplungsstückes gehäuse-Stirnseiten einen geringen gegenseitigen
erfolgt, wobei die Rastteile des Kupplungsstückes Axialabstand auf.
(7, 19) auf federnden Armen (8) ausgebildet sind. Obzwar diese Lösung gewisse Vorteile hinsichtlich
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 35 der Vereinfachung der Montage und somit einen gebis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupp- ringeren Zeitaufwand mit sich bringt, weist sie doch
lungsstück (7) seitlich über seine Umrißlinie vor- den Nachteil auf, der durch die Anwendung der
stehende Vorsprürige (11) aufweist, um es beim Kupplungsstücke in Balkenlängsrichtung entsteht. Um
Herausziehen aus dem Verband erfassen zu kön- diese Verbindung unterbringen zu können, weist die
iien. 40 Röhrenfassung einen nach oben aufweitenden Teil
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT43971 | 1971-01-19 | ||
| AT43971A AT306169B (de) | 1971-01-19 | 1971-01-19 | Einrichtung zur elektrisch leitenden Verbindung von axial fluchtenden Leuchtstoffröhrenbalken |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201172A1 DE2201172A1 (de) | 1972-08-31 |
| DE2201172B2 DE2201172B2 (de) | 1975-09-18 |
| DE2201172C3 true DE2201172C3 (de) | 1976-05-06 |
Family
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