DE2201217A1 - Bogenauslageeinrichtung - Google Patents
BogenauslageeinrichtungInfo
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Description
VEB Polygraph Leipzig ^^n 1O4.
Kombinat für polygraphische 4 CV I 4 I f
Maschinen und Ausrüstungen
705 Leipzig
705 Leipzig
Leipzig, 4. 8. 71
Die Erfindung betrifft eine Bogenauslageeinrichtung zur Übernahme bedruckter Bogen von einer Druckmaschine, zum Weitertransport
der Bogen zu einer Ablage und zur Ablage der Bogen.
Es sind Mehrfarbenöruckmaschinen in Aggregatbauweise bekannt
(CH-PS 429 774), welche jeweils aus einem Anlagedruckwerk, ein oder mehreren Folgedruckwerken, einem Auslagedruckwerk und
einer Bogenauslageeinrichtung zusammengesetzt sind. Bei diesen Maschinen erfolgt der Transport der bedruckten Bogen vom Druckzylinder
des Auslagedruckwerkes zur Bogenablägesteile mittels
um beiderseitig an der Auslagetrommel des Auslagedruckwerkes angeordnete Kettenräder geschlungene endlose Ketten; die konstruktive
Ausführung der Auslagetrommel weicht dabei von der zur Bogenübergabe von Druckwerk zu Druckwerk üblichen Übergabetrommel
ab.
Nachteilig ist bei diesen Bogenauslageeinriohtungen, daß sie
keine funktioneile selbständige Baueinheit darstellen und damit auch das letzte Druckwerk nicht als übliches Folgedruckwerk auegebildet
werden kann, d. h. anstelle einer Übergabetrommel eine Auslagetrommel verwendet werden muß.
Des weiteren ist nachteilig, daß durch die Verwendung eines geschlossenen endlosen Kettenkreises eine Unterteilung der Bogenauslageeinrichtung
in funktionell selbständige, d. h. ferti-
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gungstechnisch günstige, getrennt erprobbare Baueinheiten nicht
Möglich ist. letztendlich ist die Schaffung einer zweiten Ablagemöglichkeit, beispielsweise nach der in der BRD-AS
1 107 674 beschriebenen Art und Weise mit hohem Aufwand verbunden.
Es sind auch Auslageeinrichtungen bekannt (BRD-OS 1 611 253),
bei denen der Auslagekettenkreis in zwei Kettenkreise, welche über eine Verteiltrommel verbunden sind, unterteilt 1st;
zusätzlich ist ein dritter Kettenkreis für die zweite Ablagemöglichkeit mit der genannten Verteiltrommel verbunden.
Nachteilig ist bei dieser Auslageeinrichtung, daß dieselbe ebenfalls nicht als funktionell selbständige Baueinheit ausgebildet
ist· Die Schaffung einer zweiten Ablagemöglichkeit bedingt bei dieser Auslageeinrichtung einen stark gekrümmten
Bogenlauf, welcher sich aisäußeret nachteilig erweist, und eine Verminderung der Stapelhöhe des ersten Stapels bedingt.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Bogenauslageeinrichtung,
welche wirtschaftlich zu fertigen ist, dem Drucker ein Höchstmaß an Bedienungskomfort bietet und variabel als
Kormalauslage und/oder Sonderauslage verwendet werden kann·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bogenauslageeinrichtung
zu schaffen, welche eine Aggregat fertigung der Druckmaschine mit einem Minimum an verschiedenen Aggregaten
ermöglicht und bei der der Bogen aus einem Bogenweg ohne starke Krümmungen wahlweise einer Normalauslage oder einer Sonderauslage
zugeführt werden kann«
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch die Ausgestaltung
der Bogenauslageeinrichtung als funktionell selbständige Einheit, die mit der nach dem Druckzylinder angeordneten Übergabetrommel
des vor der Bogenauslageeinrichtung angeordneten Polgedruckwerkes nur durch Zahneingriff verbunden ist.
Die Bogenauslageeinrichtung besteht aus einem funktionell selbständigen Auslageunterhauaggregat und einem aufgesetzten
funktionell selbständigen Auslageoberbau- und/oder funktionell selbständigen Sonderuaslageaggregat, wobei die letztgenannten
Aggregate nur über Zahneingriff mit dem Auslageunterbuaaggregat verbunden sind.
Im Auslageunterbauaggregat ist ein Zuführkettenkreis zur Bogenübernahme
von der nach dem Druckzylinder angeordneten Übergabetrommel des vor der Bogenauslageeinrichtung angeordneten
Folgedruckwerkes und zur Führung des Bogens auf dem oberen Kettentrum angeordnet.
Der Durchmesser des unteren Umlenkrades vom Zuführkettenkreis
verhält sich dabei zum Durchmesser der Übergabetrommel vorzugsweise
wie 1 ß 2, der Durchmesser des oberen Umlenkrades ist vorzugsweise gleich dem Durchmsser der Übergabetrommel.
Die sich kreuzenden Verbindungslinien der Mitte der Übergabetrommel und der Mittel des Druckzylinders sowie der Mitte, der Übergabetrommel
und der Mitte des unteren U mlenkrades schleißen vorzugsweise einen gleichen Winkel.ein.
Zur Bogenabstützung sind die beiderseittig im Maschinengestell
angeordneten Zuführkettenkreise durch Stäbe, Schnüre etc., welche
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einen umlaufenden Stabrost bilden, verbunden. In einer anderen Ausführungsform sind die der Kettenumlekung
dienenden beiderseitig im Maschinengestell angeordneten Kettenumlenkräder
durch je eine Trommel verbunden und zur Bogenabstützung
mit über die Trommel laufenden Bänder, Seilen oder Tüchern vorgesehen.
Nach einer weiteren Ausführungsform sind zur BogenabStützung
starre Bogenleitstäbe im Bereich des Zuführkettenkreises
angeordnet.
Es ist auch möglich, im Auslageunterbauaggregat zur Bogenführung eine ungerade Anzahl von Zuführtrommein anzuordnen.
Im Auslageoberbauaggregat ist ein mit dem Zuführkettenkreis oder mit der letzten Zuführtrommel nur über Zahneingriff verbundener,
in sich geschlossener Auslagekettenkreis angeordnet.
Im Sonderauslageaggregat ist ein mit dem Zuführkettenkreis
oder mit der letzten Zuführtrommel nur über Zahneingriff verbundener, in sich geschlossener Sonderauslagekettenkreis angeordnet.
Der Bogenübergang vom Zuführkettenkreis zum Sonderauslagekettenkreis
erfolgt dabei ohne Änderung der Bewegungsrichtung der Bogen.
Es ist auch möglich, daß im Sondörauslageaggregat ein über
eine gerade Anzahl von Zwischentrommeln mit dem Zuführkettenkreis über Zahneingriff verbundener, in sich geschlossener Sonderauslagekettenkreis
angeordnet ist.
Der Auslegtisch des Sonderauslageaggregates ist vorzugsweise über, dem Stapeltisch des Auslageoberbauaggregates abgeordnet.
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Zur Betätigung der Greiferöffnungs- und -schließbewegung bei
Bogenübergabe vom Auslageunterbauaggregat an das Sonderauslageaggregat
und zur Greiferöffnungsbewegung bei Bogenübergabe vom Auslageunterbauaggregat an das Auslageoberbauaggregat
ist im Sonderauslageaggregat ein in zwei fixierte Stellungen steuerbarer Kurvenmechanismus angeordnet.
Der Kurvenmechanismus ist dadurch gekennzeichnet, daß an einem
drehbar auf einer Welle gelagerten Kurvensystem zwei Kurbelschleifen,
bestehend aus zwei Schwenkhebeln und einer gemeinsamen Kurbel, angeorndnet sind, der mit dem Kurvensystem verbundene
Schwenkhebel mit der Kurbel in zwei fixierten Stellungen einen Winkel von 90° und der mit Bewegungselementen
versehend weitere Schwenkhebel einen, einen günstigen Übertragungswinkel
ermöglichenden Winkel mit der Kurbel einschließt und die Gestellpunkte der Schwenkhebel und der Kurbel auf einer
Geraden angeordnet sind.
Es ist auch möglich, im Sonderauslageaggregat einen über
eine oder eine ungerade Anzahl von Zwischentrommeln mit dem Zuführkettenkreis über Zahneingriff verbundenen, in sich geschlossenen
Sonderauslagekettenkreis anzuordnen.
Bei dieser Ausführungsform ist die Bogenablage innerhalb des Sonderauslagekettenkreises angeordnet.
Zur Bogenablage im Sonderauslagekettenkreis ist ein, im Maschinenstillstand auf Teleskopschienen zwischen den vorderen
fliegenden gelagerten Kettenumlenkrädern herausfahrbarer Sonderauslagestapekarren
angeordnet.
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Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Gesamtansicht der Bogenauslageeinrichtung
einschließlich der Verbindung zur Druckmaschine, Fig. 2: Auslageunterbauaggregat Ausfuhrungsform mit
Zuführkett enkreis,
Fig. 3s Auslageunterbauaggregat AusfUhrungsform mit
Zufuhrt r offline In,
Fig. 4: Sonderauslageaggregat AusfUhrungsform mit
Sonderauslagekettenkreis, Fig. 5: Sonderauslageaggregat Aueführungsform mit
zwei Zwischentrommeln und Sonderauslagekettenkreis, Fig. 6: Bogenabstützung mittels Stabrost,
Fig« 7: Bogenabstützung mittels über Trommeln gespannte
Tücher, Seile o. a·,
Fig. 8t Bogenabstützung mittels Bogenleitstäbe,
Fig. 9: Karvenmechanismus, Fig.10: Sonderauslageaggregat AusfUhrungsform mit Zwischen-
troaunel und Sonderauslagekettenkreis,
Fig.11: Sonderauslageaggregat nach Fig. 10 mit Sonderauslagestapelkarren
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In Fig. 1 ist die Bogenauslageeinriehtung in ihrer Verbindung
zur Druckmaschine dargestellt. Die Druckmaschine besteht aus mehreren gleichen Polgedruckaggregaten, in Fig. 1 ist das
Folgedruckwerk 1 und das vor der Bogenauslageeinrichtung angeordnete weitere Folgedruckwerk 1* dargestellt. Die Folgedruckwerke
1,1* sind zur Bogenführung mit je einem Druckzylinder
2, 2' und einer Übergabetrommel 3, 3' ausgestattet. Die Bogenauslageeinrichtung selbst besteht aus einem Auslageuaaterbauaggregat
4, einem Auslageoberbauaggregat 5 und einem
Sonderauslageaggregat 6. Diese Aggregate stellen jedes für sich eine funktionell selbständige Einheit dar, wobei das
Auslageoberbauaggregat 5 und das Sonderauslageaggregat 6 jeweils
nur durch Zahneingriff mit dem Auslageunterbauaggregat 4 und dieses ebenfalls nur über Zahngriff mit dem letzten Folgedruckwerk
11 verbunden ist. Die Bogenübergabe vom Folgedruckwerk
1 an das Folgedruckwerk 1', sowie die Bogenübergabe vom
Folgedruckwerk 1' an das fiuslageunterbauaggregat 4 erfolgen
vorzugsweise in der gleichen Stellung der jeweiligen Übergabetrommeln 3, 3V, so daß auch die Stellung der nicht dargestellt en
Greiferb'ffnungskurve bei jedem Folgedruckwerk 1, 1* gleich ist.
Dies ist bedingt dadurch, daß die sich kreuzenden Verbindungslinien 22, 23 der Mitte der Übergabetrommel 31 und der Mitte des
Druckzylinders 2', wowie der Mitte der Übergabetrommel 31 und der
Mitte des unteren Umlenkrades 8 bzw. der Zuführtrommel 10.1 einen vorzugsweise gleichen Winkel oC einschließen.
Durch bisher beschriebene Anordnung ist es im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen erstmalig möglich, die
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Folgedruckwerke 1, 1' völlig gleich auszugestalten, d. h.
eine Maschine mit hohem Standardisierungsgrad in getrennter Baugruppenmontage herzustellen. Es ist auch möglich, die
einzelnen Aggregate der Bacogenauslageeinrichtung getrennt als Aggregate zu montieren und zu erproben, sowie die Aggregate
je nach Kundenwunsch zu kombinieren, beispielsweise zur Verwendung als Normalauslage ohne Sonderauslage, als Sonderauslage-Hochstapelauslage
oder als Normal- und Sonderauslage; diese Kombination ist auch noch nachträglich möglich, d. h.,
eine Maschine mit Normalauslage kann nachträglich auch noch mit einer zusätzlichen Sonderaualage versehen werden.
Das Auslageunterbauaggregat 4 weist zur Bogenführung einen in
sich geschlossenen Zufuhrkettenkreis 7 auf, der über ein
unteres Umlenkrad 8 und über ein oberes Umlenkrad 9 geführt wird. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform verhält
sich der Durchmesser des-unteren Umlenkrades 8 zum Druchmesser der Übergabetrommel 3 wie 1:2, der Durchmesser des oberen
Umlenkrades 9 ist gleich dem Durchmesser der Übergabetrommel 3·
Durch diese vervorzugte" Ausführungsform wird ein Bogenlauf ohne starke Krümmungen erreicht. Es ist aber auch eine Ausführungsform möglich (in Fig. 2 dargestellt), welche mit gleichgroßen
Umlenkrädern 8', §· arbeitet.
Beide Ausführungsformen haben gemeinsam, daß der Bogen auf dem oberen Kettentrnm geführt wird.
Es ist auch möglich, das Auslageunterbauaggregat 4'1 zur
Bogenführung anstatt mit einem Zuführkettenkreis mit einer
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ungeraden Anzahl von Zuführtromnieln 10.1 bis 10.3 auszustatten.
Diese Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Jede Ausführungsform bietet dabei für bestimmte Aufgaben,
beispielsweise Einsatz einer Schneideeinrichtung» Vorteile» Es ist möglich, das Auslageunterbauaggregat je nach Arbeitsaufgabe zu wählen.
Der Aufbau des Auslageoberbauggregates 5 ist Fig„1 zu ent=
nehmen. Das Auslageoberbauaggregat enthält einen in sich geschlossenen Auslagekettenkreis 11.
Der Aufbau des Sonderauslageaggregates 6 ist aus Fig. 1, 4, 5,
10 und 11 zu entnehmen.
Das Sonderauslageaggregate 6 enthält in sich einen geschlossenen Sonderauslagekettenkreis 12. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform ist der Durchmesser des Kettenumlkenkrades 13
gleich dem Durchmesser des Antriebszahnrades für den Sonder-= auslagekettenkreis 12, bei der in Figo 4 dargestellten Aas~
führungsform ist der Durchmesser des Kettenumlenkrades 15C
kleiner als der Druckmesser des Antriebszahnrades 14 für den Sonderauslagekettenkreis 12'o
Bei der in Figo 5 dargestellten Ausführungsform ist öas Sonder=
auslageaggregat 6'1 mit einem Sonderauslagekettenkrgis 12"5 und
einer geraden Anzahl von Zwischentrommeln 15„19 15o2 ausgestattet.
Im Auslageunterbauaggregat 4 sind die zum Bogentranspert not«
wendigea Zuführgreifer 16 direkt mit dem Zuführksttenkreis f
verbundeng der Bogen 17 wird auf dem oberen Kettentrum geführte
Zur Bogenabstützung dient bei der in Fig0 S dargestellten Aus-
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führüngsform ein mit dem Zufuhrkettenkreis 7 umlaufender Stabrost
18, der von Stäben, Seilen etc. gebildet wird. Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausfuhrungsform sind zur Bogenabstützung
die beiderseitig im Maschinengestell angeordneten Kettenräder des Zuführkettenkreises 7 durch 2 Trommeln 19.1,
19.2 verbunden und über die Trommeln ein endloses Tuch 20 gespannt, es ist aber auch möglich, anstatt des Tuches 20 Bänder
bzw. Seile zu verwenden.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform dienen zur Bogenabstützung im Bereich des Zuführkettenkreises 7 starr
angeordnete Bogenleitstäbe 21.
An den Bogenübergabesteilen Euführkettenkreis 7 - Sonder auslagekettenkreis
12 und Zuführkettenkreis 7 - Auslagekettenkreis 11 sind jeweils Kurvenmechanismen 24, 25, 26, 27 zur
Steuerung ddr Greiferöffnungs- und Greiferschließbewegung angeordnet.
Die Kurvenmechanismen 24, 26, 27 werden in eine wirksame Stellung (Beinflussung der Greiferbewegung) und eine unwirksame
Stellung (keine Beeinflussung der Greiferbewegung) gesteuert, Es ist auch möglich, die Kurvenmechanismen 26 und 27 dauernd in
ihrer wirksamen Stellung zu belassen.
Die Steuerung der Kurvenmechanismen 24, 26, 27 erfolgt in allgemein
bekannter Art und Weise und bracht daher nicht näher erläutert werden. Der Kurvenmechanismus 25 wird in zwei wirksame
Stellungen gesteuert.
Bei Bogenübergabe vom Zufuhrkettenkreis 7 an den Auslagekttenkreis
11 wird der Kurvenmeohanismus 24 in seine unwirksame Stellung und der Kurvenmechanismus 25 in seine erste wirksame Stellung
gesteuert, d. h. die Zuführgreifer 16 des Zuführkettenkreises 7
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"bleiben geschlossen und die Sonderausla^egreifer 28 des Sonderauslagekdtenkreis
12 werden geöffnet. Des weiteren werden die Kurvenmechanismen 26 und 27 in ihre v/irksame Stellung gesteuert, d. h., die Zuführgreifer 16 werden
zum Übergabezeitpunkt geöffnet und die Auslagegreifer 29 werden vorerst geöffnet und zum Übergabezeitpunkt geschlossen.
Bei Bogenübergabe vom Zuführkettenkreis 7 an den Sonderauslagekettenkreis
12 wird der Kurvenmechanismus 26 in seine wirksame Stellung und der Kurvenmechanismus 25 in seine zweite wirksame
Stellung gesteuert, d. h., die Zuführgreifer 16 werden zum Übergabezeitpunkt geöfffnet und die Sonderauslagegreifer 28 werden
vorerst geöffnet und zum Übergabezeitpunkt geschlossen. Die Steuerung aus auf einer Welle 30 drehbar gelagerten Kurvenmechanismus
25 (in Fig. 9 dargestellt) erfolgt mittels zweier zusammenwirkender Kurbelschleifen. Die Kurbelschleiben bestehen
aus einem ersten Schwenkhebel 31, welcher am Kurvenmechanismus
25 angreift, einem zweiten Schwenkhebel 32 und einer gemeinsamen Kurbel 33· Ani zweiten Schwenkhebel 32 greift ein Bewegungselement 34, beispielsweise ein Elektromagnet an, die Gegenkraft
zum Bewegungselement 34 wird von einer Zugfeder 35 erzeugt. Der Gestellpunkt 36 des zweiten Schwenkhebels 32, der Gestellpunkt
37 der Kurbel 33 und der Gestellpunkt des ersten Schwenkhebels 31, im vorliegenden Fall die Mitte der Welle 30, liegen auf
einer Geraden 38. Die Kurbel 33 bildet in den zwei fixierten wirksamen Stellungen mit dem ersten Schwenkhebel 31 einen Winkel
von ungefähr 90°, d. h., eine Bewegungsübertragung vom ersten
Schwenkhebel 31 zur Kurbel 33 ist nicht möglich, da der Übertragungswinkel M. gleich 0 ist. Der Winkel ß>
zwischen dem zweiten Schwenkhebel 32 und der Kurbel 33 ist so gewählt, daß ein günstiger
Übertragungswinkel m, und damit eine günstige Bewegungseinleitung
gewährleistet ist.
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Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform des Sonderauslageaggregates
6''' ist dieses mit einem Sonderauslagekettenkreis
12'fl und einer ungeraden Anzahl von Zwischentrommeln
15*3 ausgestattet.
Der Bogen wird bei dieser Ausführungsform auf einen Sonderauslagestapel
39 abgelegt, der innerhalb des endlosen Sonderauslagekettenkreises 12'♦' angeordnet ist, so daß der Bogen
in der Maschine kontrollfähig ausliegt. Wird die Sonderauslage 6'·1 ständig betrieben, so ist der auf dem Sonderausla£,estapel 39 abge«legte Bogen erst bei Maschinenstillstand zu entnehaen. Nach einer anderen Variante wird der normalerweise in Ruhe befindliche Sonderauslagekettenkreis 12'·' durch geeignete und
bereits bekannte Anfahrmechanismen, beispielsweise einer
asynchron schaltbaren Kupplung angefahren und zum Beispiel durch eine elastische Einzahnkupplung phasensynchron der ständig umlaufenden Zwischentrommel 15·3 angeglichen. Für diesen Vorgang kann auch ein tyristorgesteuerter Gleichstromantrieb verwendet werden.
in der Maschine kontrollfähig ausliegt. Wird die Sonderauslage 6'·1 ständig betrieben, so ist der auf dem Sonderausla£,estapel 39 abge«legte Bogen erst bei Maschinenstillstand zu entnehaen. Nach einer anderen Variante wird der normalerweise in Ruhe befindliche Sonderauslagekettenkreis 12'·' durch geeignete und
bereits bekannte Anfahrmechanismen, beispielsweise einer
asynchron schaltbaren Kupplung angefahren und zum Beispiel durch eine elastische Einzahnkupplung phasensynchron der ständig umlaufenden Zwischentrommel 15·3 angeglichen. Für diesen Vorgang kann auch ein tyristorgesteuerter Gleichstromantrieb verwendet werden.
Der Bogen wird nunmehr in der bereits beschriebenen Art und
Weise von der Zwischentrommel 15·3 an den Sonderauslagekettenkreis 12· " übergeben und auf den Sonderauslagestapel 39 abgelegt. Unmittelbar nach erfolgter Auslage wird der Sonderauslagekettenkreis 12'·' durch eine nicht dargestellte, an sich bekannte, automatische Bremseinrichtung so stillgesetzt, daß der Bedienende der Maschine sofort in der Lage ist, den druckfrischen Bogen zu kontrollieren. Zu diesem Zweck kommen die Sonderauslagegreifer 28 in der in Fig. 11 dargestellten Lage, etwa in Höhe der
Weise von der Zwischentrommel 15·3 an den Sonderauslagekettenkreis 12· " übergeben und auf den Sonderauslagestapel 39 abgelegt. Unmittelbar nach erfolgter Auslage wird der Sonderauslagekettenkreis 12'·' durch eine nicht dargestellte, an sich bekannte, automatische Bremseinrichtung so stillgesetzt, daß der Bedienende der Maschine sofort in der Lage ist, den druckfrischen Bogen zu kontrollieren. Zu diesem Zweck kommen die Sonderauslagegreifer 28 in der in Fig. 11 dargestellten Lage, etwa in Höhe der
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vorderen Stapelanschläge 40, automatisch, zum Stillstand.
Gegebenenfalls ist der Bedienende dadurch in der lage, nach
Öffnen eines durchsichtigen Schutzes 41 und Abklappen der vorderen Stapelanschläge 40, einen Bogen zu entnehmen, um
ihn beispielsweise einer meßtechnischen Kontrolle zu unterziehen. Es ist auch möglich, nach Öffnen des Schutzes 41 und
Herausziehen der Teleskopschienen 42 den Sonderauslagestapelkarren 43 nach hinten, d. h. in Bogenlaufrichtung auszufahren.
5Lu. diesem Zweck sind die vorderen Kettenumlenkräder 44
fliegend gelagert.
Innerhalb des Sonderauslagekettenkreises 12' " sorgen Leitstäbe
für eine BogenabStützung.
ITm die Bogenauslageeinrichtung fürht eine nicht dargestellte Galerie, die dem Bedienenden die Möglichkeit gibt, in angemessener
Höhe die Stapeloberflache den abgelegten Bogen in bequemer Körperhaltung in Augenschein nehmen zu können. Über
der Sonderauslage 61·· befindet sich aus Sicherheitsgründen
eine durchsichtige Abdeckung 46.
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Claims (21)
- Patentansprüche 2207217U) Bogenauslageeinrichtung, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung als funktionell selbständige Einheit (4, 5, 6)f die mit einer nach einem Druckzylinder (2·) angeordneten Übergabetrommel (3f) eines vor der Bogenauslageeinrichtung angeordneten Folgedruckwerkes (1·) nur durch Zahneingriff verbunden ist.
- 2. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem funktionell selbständigen Auslageunterbauaggregat (4) und einem aufgesetzten funktionell selbständigen Auslageoberban- (5) und/oder funktionell selbständigen Sonderauslageaggregat (6) besteht und die letztgenannten Aggregate nur über Zahneingriff mit dem Auslageunterbauaggregat (4) verbunden sind.
- 3. Bogenauslageeinriehtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Auslageunterbauaggregat (4) ein Zuführkettenkreis (7) zur Bogenübernahme von der nach dem Druckzylinder (21) angeordneten Übergabetrommel (31) des vor der Bogenauslageeinrichtung angeordneten Folgedruckwerkes (11) und zur Müirung des Bogens auf dem obersten Kettentrum angeordnet ist.
- 4. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Durchmesser des unteren Umlenkrades (8) vom Zuführkettenkreis (7) zum Durchmesser der Übergabetrommel(3) vorzugsweise wie 1 : 2 verhält und der Durchmseser des oberen Umlenkrades (9) vorzugsweise gleich dem Durchmesser der Übergabetrommel (3) ist.209835/0090
- 5. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich kreuzenden Verbundungslinien (22, 23) der Mitte der Übergabetrommel (31) und der Mitte des Druckzylinders (2·) sowie der Mitte der Übergabetrommel (31) und der Mitte des unteren Umlenkrades (8) vorzugsweise einen gleichen Winkel oO- einschließen.
- 6. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, daß zur BogenabStützung die beiderseitig im Maschinengestell angeordnetn Zuführkettenkreise (7) durch Stäbe, welche einen umlaufenden Stabrost (18) bilden, verbunden sind.
- 7. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 59 dadurch gekennzeichnet, daß die der Kettenumlenlcung dienenden beiderseitig im Maschinengestell angeordneten Kettenumlenkräöer durch je eine Trommel (19.1, 19.2) verbunden sind-*, und sur Bogenabs tut sung über die Trommeln laufende Bänder, Seile und Tücher (20) vorgesehen sind.
- 8. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur BogenabStützung starre Bogenleitstäbe (21) im Bereich des ZuführkettenkreJS5s (7) angeordnet sind.
- 9. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Auslageunterbauaggregat (411) zur Bogenführung eine ungerade Anzahl von Zufuhrtrommeln (10) angeordnet sind.
- 10. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekenneziechnet, daß im Auslageoberbauaggregat (6) ein mit dem Zuführkettenkreis (7) nur über Zahneingriff verbundener in sich209835/0090geschlossener Auslagekettenkreis (11) angeorndet ist.
- 11. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Auslageoberbauaggregat (6) ein mit der letzten Zuführtrommel (10.3) nur über Zahneingriff verbundener in sich geschlossener Auslagekettenkreis (11) angeordnet ist.
- 12. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Sonderauslageaggregat (6) ein mit dem Zuführtettenkreis (7) nur über Zahneingriff verbundener in sich geschlossener Sonderauslagekettenkreis (12) angeordnet ist.
- 13. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Sonderauslageaggregat (6) ein mit der letzten Zuführtrommel (10.3) nur über Zahneingriff verbundener in sich geschlossener Sonderauslagekettenkreis (12) angeordnet ist.
- 14. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenübergang vom Zuführkettenkreis (7) zum Sonderauslagekettenkreis (1-2) ohne Änderung der Bewegungsrichtung der Bogen erfolgt.
- 15. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet', daß im Sonderauslageaggregat (6I!) ein über eine gerade Anzahl von Zwischentrommeln (15) mit dem Zuführkettenkreis (7) über Zahnreingriff verbundener in sich geschlossener Sonderauslagekettenkreis (12·') angeordnet ist.- 4 -209835/0090
- 16. Bogenauslageeinrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegetisch des Sonderauslageaggregates vorzugsweise über dem Stapeltisch des Auslageoberbauaggregates angeordnet ist.
- 17. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Greiferöffnungs- und -schließbewegung bei Bogenübergabe vom Auslageunterbauaggregat (4) an das Sonderauslageaggregat (6) und zur Greiferöffnungsbewegung bei Bogenübergabe vom Auslageunterbauaggregat (4") an das Auslageoberbauaggregat (5) im Sonderauslageaggregat ein in zwei fixierte Stellungen steuerbarer Kurvenmechansimus (25) angeordnet ist.
- 18. Kurvenmechanismus, dadurch gekennzeichnet, daß an einem drehbar auf einer Welle (30) gelagerten Kurvenmechanismus (25) zwei Kurbelschleifen, bestehend aus zwei Schwenkhebeln (311 32) und einer gemeinsamen Kurbel (33), angeordnet sind, der an dem Kurvenmechanismus angreifende Schwenkhebel (31) mit der Kurbel in zwei fixierten St elungen einen Winkel ungefähr von 90° und der mit Bewegungselementen (34, 35) versehene ?/eitere Schwenkhebel (32) einen, einen günstigen Übertragungswinkel fl" ermöglichenden Winkel f* mit der Kurbel (33) einschließt und die Gestellpunkte der Schwenkhebel (31, 32) und der Kurbel (33) auf einer Geraden (38) angeordnet aind.- 5 -2098 35/0090
- 19. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Sonderauslageaggregat (6111) ein über eine oder eine ungerade Anzahl von Zwischentrommeln (15·3) mit dem· ZufUhrkettenkettenkreis (7) über Zahneingriff verbundener in sich geschlossener Sonderauslagekettenkreis (12111) angeordnet ist.
- 20. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenablage innerhalb des Sonderauslagekettenkreises (12*fl) angeordnet ist.
- 21. Bogenauslageeinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bogenablage im Sonderauslagekettenkreis (12f ") ein im Maschinenstillstand auf Teleskopschienen (42) zwischen den vorderen fliegend gelagerten Kettenumlenkrädern (44) herausfahrbarer Sonderauslagestapekarren (43) angeordnet ist.cr, 209835/0010
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD15299171 | 1971-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722201217 Ceased DE2201217A1 (de) | 1971-02-10 | 1972-01-12 | Bogenauslageeinrichtung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19819491C1 (de) * | 1998-04-30 | 1999-09-16 | Roland Man Druckmasch | Auslegevorrichtung an einer Bogenrotationsdruckmaschine |
| DE19819490C1 (de) * | 1998-04-30 | 1999-10-28 | Roland Man Druckmasch | Ausleger für eine Bogenrotationsdruckmaschine |
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- 1972-01-12 DE DE19722201217 patent/DE2201217A1/de not_active Ceased
- 1972-02-08 FR FR7204208A patent/FR2126798A5/fr not_active Expired
- 1972-02-10 CS CS856A patent/CS168841B1/cs unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CS168841B1 (de) | 1976-06-29 |
| FR2126798A5 (de) | 1972-10-06 |
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