DE2201254C3 - Vorrichtung zur Vereinzelung von Blattmaterial - Google Patents
Vorrichtung zur Vereinzelung von BlattmaterialInfo
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- DE2201254C3 DE2201254C3 DE19722201254 DE2201254A DE2201254C3 DE 2201254 C3 DE2201254 C3 DE 2201254C3 DE 19722201254 DE19722201254 DE 19722201254 DE 2201254 A DE2201254 A DE 2201254A DE 2201254 C3 DE2201254 C3 DE 2201254C3
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vereinzelung von Blattmaterial von der Unterseite eines Stapels
zu einem Paar von Förderrollen unter Verwendung eines stationären Stapeltisches, mit einer hin- und
heibewegbaren Schiebeplatte, welche das jeweils unterste Blatt des Stapels an seiner Hinterkante erfaßt
Über den Stapeltisch bewegt und den Förderrollen eingibt, mit dem Stapeltisch zugeordneten Saugbohrungen,
durch welche jeweils das unterste Blatt einem Unterdruck pusgesetzt wird, und mit Auflageschienen für
den Stapel.
Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung liegt bei der Vereinzelung von Weüpappestücken aus
einem auf einem Stapeltisch ruhenden Stapel.
■ Bekannte Vereinzelungsvorrichtungen der eingangs genannten Gattung dienten zur Vereinzelung von ,Lochkarten, Schecks od. dgl., waren aber nicht für solche größere und steiferen Stücke geeignet, wie die für die Herstellung von Kartonagen benutzten Wellpappe-Rohlinge. Bei einer bekannten Vorrichtung der genannten Gattung (DL-PS 65 798) ist ein die Oberseite einer Saugkammer bildender Stapeltisch vorgesehen, auf dem Auflageschienen hin- und herbeweglich angebracht sind. In dem Stapeltisch und in den hohl ausgeführten Auflageschienen sind jeweils Löcher vorgesehen, so daß die Auflageschienen mit Vakuum beauf-
■ Bekannte Vereinzelungsvorrichtungen der eingangs genannten Gattung dienten zur Vereinzelung von ,Lochkarten, Schecks od. dgl., waren aber nicht für solche größere und steiferen Stücke geeignet, wie die für die Herstellung von Kartonagen benutzten Wellpappe-Rohlinge. Bei einer bekannten Vorrichtung der genannten Gattung (DL-PS 65 798) ist ein die Oberseite einer Saugkammer bildender Stapeltisch vorgesehen, auf dem Auflageschienen hin- und herbeweglich angebracht sind. In dem Stapeltisch und in den hohl ausgeführten Auflageschienen sind jeweils Löcher vorgesehen, so daß die Auflageschienen mit Vakuum beauf-
45
S3
60 «ehkißbnr sind um die zu vereinzelnden mittler an/u/.iehen
Dabei wirken die Auflageschienen zugleich til.s ein
.Steuerschieber, die das Vakuum in der einen EndMcl·
ίιιηκ der Aufliigeschienen abschalten, um das zu vereinzelnde
Blatt freizugeben. Als hin- und herbewegtoirc
Schieberplatte, welche dos jeweils unterste Blatt aus dem Behälter über den Stapeltisch bewegt und den
Fürderrollen eingibt, dienl bei der bekannten Vorrichtung
ein mittels Schubkurbelgetriebe angetriebenes Kurzhubmesser, Die Ausgestaltung der Auflageschicnen
als bewegte Steuerschieber für das Vakuum setzt eine kostspielige Bearbeitung dor miteinander zusammenwirkenden
Teile voraus. Um den richtigen Transport der Blätter sicherzustellen ist dabei für die Auflsigeschienen
noch ein Reibbelag vorgesehen. Ein solcher Reibbelag mag zwar das anfängliche Abziehen eines
Blattes von dem Stapel unterstützen, hindert aber offensichtlich bei der weiteren Fortführung der Blätter.
Es sei auch noch bemerkt, daß die Ausgestaltung von Auflageschienen als Steuerschieber für das Vakuum
sich für schmale, streifenförmige Buchhaltungsbelege
od. dgl. eignen mag, nicht hingegen für ausgedehnte Wellpappetafeln od. dgl.
Bei dem US-Patent 30 96 087 ist eine Art Schiebe
platte in Form eines Saugkastens vorgesehen. Dieser Saugkasten saugt jeweils die rückwärtige Kante des
untersten Blattes des Stapels an. um dieses aus dem Stapel herauszubewegen. Die Vorderkante des Blattes
liegt dabei in einem ausgehöhlten Bereich einer Bett platte, der auch mit Saugöffnungen verseben ist. um die
Vorderkante des Blattes an die Bettplatz anzuziehen,
so daß sie durch den schmalen Spalt zwischen der Bettplatte und einem Begrenzungsblock hindurch kann,
wenn das Blatt durch eine Förderwalze abgezogen wird. Auch bei dieser bekannten Vorrichtung v/ird also
praktisch mit einem bewegten Saugtisch gearbeitet, wie er sich für kleinere Belege verwirklichen lassen
mag.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der in Rede stehenden Gattung
zu schaffen, welche auch verworfene oder unebene Blätter und Bögen größerer Abmessung mit einem
Minimum an Reibung vom unteren Ende eines Stapels entfernen kann.
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß die stationären Auflageschienen
zwischen sich Saugkanäle bilden, die an den entfernt von den Förderrollen liegenden Enden gegenüber
der Außenluft offen sind, und daß die Schieberplatte auf ihrer Oberseite bis unter die Unterkante der
Anlagefläche für die zu vereinzelnden Blätter reichende, durchlaufende Nuten aufweist, welche jeweils mit
einem der zwischen den Auflageschienen gebildeten Saugkanäle fluchten, so daß die Himerkame des nächsten
zu fördernden Blattes während der Vereinzelung des untersten Blattes nach unten gezogen wird.
Zum Stand der Technik sei noch bemerkt, daß aus der US-Hatentschrift 35 44 100 eine stationäre Auflageschiene
zwar bereits bekannt ist, dort aber nicht dazu dient, Saugkanäle abzugrenzen. Aus dem US-Patent
35 88 095 ist auch bereits eine Vorrichtung ähnlicher Gattung bekanntgeworden, die einen stationären Saugtisch
zeigt, der in zwei Saugkammern unterteilt ist, von denen die eine mittels eines Schiebers absperrbar ist.
Eine Schieberplatte schiebt dabei den untersten Bogen eines Stapels über den Saugtisch zu zwei Transportrollen.
Auch hier erfolgt jedoch keine Abgrenzung von Saugkanälen durch stationäre Auflageschienen.
Bei eier vorliegenden Erfindung wirken die nuf dem
Sisuglisch abgegrenzten Saiigk'jniHc und die Nuten der
Schicbeplulte derart zusammen, dsilJ die Hinlcrkuntc
des niiehsten zu fördernden Blnltes während der Vereimseliing
des untersten BIa ι tos nach un'en gezogen
wird. Damit wird auch die Hinterkante des jeweils zu fördernden Blattes an einer Abhebung nach oben gehindert,
Vorzugsweise ist die Unterseite der Schicbeplattc mit Nuten versehen, die die Auflagesehienen umgreifen,
so daß die Oberseite der Auflagesehienen und die
Unterkante der Anlagcfläche in einer Höhe liegen,
. Ein weiteres Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung liegt darin, daß die zwischen den Auflagesehienen gebildeten Saugkanäle sich jeweils über mehrere, gctrennt steuerbare Vakuumkammern hinwegerstrecken, deren jede sich quer unter allen Saugkanälen hinwegcrj;streckt, Ml· einer solchen Anordnung kann man die Saugwirkung genau steuern und somit der Größe und Steifigkeit der zu vereinzelnden Blätter anpassen, so daß diese einerseits ricinig geglättet werden, andererseits aber nicht zu stark eingezogen werden, so daß die Leichtgängigkeit der Vereinzelung nicht behindert wird, je nach Größe des zu fördernden Blattes braucht man nur gewisse Saugkammern zu verwenden und verhindert somit auch bei maximaler Fördergeschwindigkeit mit Sicherheit eine Zerstörung an der Hinterkante des Blattes. Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung liegt auch darin, daß die dauernde Einwirkung des Unterdruckes die umgebende Luft reinigt, so daß sich weit weniger Staub ansammeln kann. Das ist besonders da von Wichtigkeit, wo eine solche Vereinzelungsvorrichtung im Zusammenhang mit einer Druck- und Schlitzvorrichtung eingesetzt wird, weil derartige Vorrichtungen sehr staubempfindlich sind und bei großem Staubanfall um so häufiger zur Reinigung und Wartung stillgesetzt verden müssen. Das wird durch die vorliegende Erfindung verhindert.
. Ein weiteres Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung liegt darin, daß die zwischen den Auflagesehienen gebildeten Saugkanäle sich jeweils über mehrere, gctrennt steuerbare Vakuumkammern hinwegerstrecken, deren jede sich quer unter allen Saugkanälen hinwegcrj;streckt, Ml· einer solchen Anordnung kann man die Saugwirkung genau steuern und somit der Größe und Steifigkeit der zu vereinzelnden Blätter anpassen, so daß diese einerseits ricinig geglättet werden, andererseits aber nicht zu stark eingezogen werden, so daß die Leichtgängigkeit der Vereinzelung nicht behindert wird, je nach Größe des zu fördernden Blattes braucht man nur gewisse Saugkammern zu verwenden und verhindert somit auch bei maximaler Fördergeschwindigkeit mit Sicherheit eine Zerstörung an der Hinterkante des Blattes. Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung liegt auch darin, daß die dauernde Einwirkung des Unterdruckes die umgebende Luft reinigt, so daß sich weit weniger Staub ansammeln kann. Das ist besonders da von Wichtigkeit, wo eine solche Vereinzelungsvorrichtung im Zusammenhang mit einer Druck- und Schlitzvorrichtung eingesetzt wird, weil derartige Vorrichtungen sehr staubempfindlich sind und bei großem Staubanfall um so häufiger zur Reinigung und Wartung stillgesetzt verden müssen. Das wird durch die vorliegende Erfindung verhindert.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
F i g. 1 ist eine Perspektiv-Teilansicht einer Vereinzelungsvorrichtung;
F i g. 2 ist eine Schnittansicht von Linie 2-2 in F i g. 1;
F i g. 3 ist eine Schnittansicht von Linie 3-3 in F i g. 2; F i g. 4 ist ei(ie Schnittansicht von Linie 4-4 in F i g. 3;
F i g. 5 ist eine Schnittansicht von Linie 5-5 in F i g. 3;
F i g. 6 ist eine Draufsicht eines Tischausschnittes in
vergrößertem Maßstab und
F i g. 7 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Ausschnittes der Schiebeplatte unter Darstellung der tragenden
Streifen und der Ansätze.
F i g. 1 stellt eine Teil-Perspektivansicht der Vereinzelungsvorrichtung
10 dar. Diese weist einen Tisch 12 auf, welchem ein darunter befindliches Gehäuse 14 zugeordnet
ist Das Gehäuse 14 wird durch eine Untersei- S5
te 16, eine vordere Wand 18 und durch eine rückwärtige Wand 20 gebildet. Seitenwände begrenzen die Seiten
des Gehäuses 14.
Am Tisch 12 sind nach unten sich erstreckende Flansche
22, 24, 26 und 28 vorgesehen, wie in F i g. 2 verdeutlicht dargestellt ist. Der Flansch 22 wirkt im wesentlichen
mit der rückwärtigen Wand 20 zusammen. Das Gehäuse 14 ist an den Flanschen 22 und 28 mit
dem Tisch 12 verbunden.
Eine Klappe 30 ist verschwenkbar an einer am Flansch 22 befindlichen Leiste angelenkt und wirkt mit
den Flanschen 22 und 24 zusammen, um eine Kammer 32 zu büden. Entsprechend ist eine Klappe 34 am
Flunsch 24 ungelenk! und wirkt mil den Flanschen 24
und 26 zusammen, um die Kammer 36 zu bilden. Die
Kummer 36 liegt parallel zur Kammer 32,
Eine Klappe 38 ist versehwc-nKbar an einer sich vom
Flunsch 28 erstreckenden horizontalen Platte angebracht. Die Klappe 38 wirkt mit den Flanschen 26 und
28 zusammen, um die Kammer 40 zu bilden, Der Flansch 28 bildet mil der vorderen Wund 18 des Gehäuses
14 eine Kammer 42. Der Tisch 12 bildet die Oberseite jeder der Kammern 32,36,40 und 42,
Eine Sammelkammer 44 ist unterhalb jeder der Kammern 32,36,40 und 42 im Gehäuse 14 vorgesehen,
Die Kammer 40 ist immer in offener Verbindung mit der Sammelkammcr 44. Die Kammern 32, 36 und 40
können Wahlweise mit der Sammelkammer 44 in Verbindung gebracht werden, wodurch der Druck in den
Kammern 32,36 und 40 bezüglich des Druckes in jeder der Kammern verMnderbar ist.
Mit Hilfe einer Vorrichtung wird ein Luftunterdruck in jeder der genannten Kammern erzeugt. Diese Vorrichtung
ist unterhalb des Gehäuses 14 angeordnet und stellt vorteilhafterweise einen Bestandteil der Vereinzelungsvorrichtung
10 dar, statt als Zusatzgerät einge setzt zu werden, welches gesondert anzubringen ist.
Die Saugvorrichtung 46 besteht vorzugsweise aus einem motorgetriebenen Gebläse, welches über eine
öffnung 48 an der Unterseite 16 mit der Sammelkanimer
44 in Verbindung steht.
Der Tisch 12 ist mit mehreren Bohrungen 50 versehen, welche mit jeder der Kammern in Verbindung stehen.
Ein perforiertes Sieb 52 liegt über dem Tisch "2. Das Sieb 52 ist mit mehreren länglichen Öffnungen 54
versehen, welche kleiner sind als die Bohrungen 50, wodurch mehrere öffnungen 54 über jeder der Bohrungen
50 liegen. Dies ist aus F i g. 6 der Zeichnungen ersichtlich.
Die Bohrungen 50 können einen Durchmesser von 19 mm besitzen, so daß für die Luft ein großer Durchströmkanal
in die Kammern 32, 36 usw. besteht. Die öffnungen 54 können eine Länge von etwa 12,7 mm
und eine Breite von etwa 3,1 mm besitzen. Auf diese Weise sind die öffnungen 54 klein genug, um zu verhindern,
daß ein Bedienungsmann mit seinem Finger in eine der Bohrungen 50 gelangen kann. Das Sieb 52
vollführt also eine Sicherheitsfunktion.
Die Betätigung der Klappe 30 geschieht wahlweise mit Hilfe einer Stange 58. Die Betätigung der Klappe
34 geschieht mit einer Stange 56 und die Betätigung der Klappe 38 geschieht mit Hilfe einer Stange 69. Die
Stangen erstrecken sich durch einen nach unten gerichteten Flansch 62 an der Unterseite tines Fortsatzes 66.
Der Tisch 12 weist Fortsätze 64 und 66 auf den einander gegenüberliegenden Seiten einer Schwenkplatte 68
auf. Die Schwenkplatte 68 ist am Flansch 22 angelenkt.
Der Tisch 12 !Et mit zwei unabhängig voneinander
bestehenden Kammersystemen mit zugeordneten Saugmitteln ausgestattet Die bauliche Beziehung bzw.
Lage gemäß Fig.2 ist an der rechten Seite des in
F i g-1 dargestellten Tisches 12 wiedergegeben. Ein vollständig unabhängiges, jedoch identisches System
befindet sich an der linken Seite des in F i g. 1 dargestellten Tisches !2 und ist teilweise im Schnitt wiedergegeben.
Das links befindliche System von Kammern und Klappen ist mit entsprechenden Bezugsnummern ausgestattet,
welche Bezugsstriche tragen.
Die Kammern 32, 36, 40, 42 besitzen die Form von Reihen quer sich erstreckender Kammern So fluchten
22 012M
beispielsweise die Kammern 32 und 32' und ferstrecken
sich quer über den Tisch 12, wobei sie jedoch durch einen Steg 33 voneinander getrennt sind. Der Steg 33
ist in der Mitte entlang des Tisches 12 angeordnet.
Mehrere parallele und /ur Abstützung dienende Auflageschienen
70:sind lösbar am-Tisch <12 vorgesehen
und liegen oberhalb des perforierten Siebes 52; Zu fördernde Blätter werden unter Reibung an den Auflageschienen
70 gehalten. Diese verringern den Reibungskontakt an den zu fördernden !Blättern im Vergleich
zur Blattauflage auf dem perforierten Sieb'52 oder bezüglich
einer direkten Auflage am Tisch 12. Die Blätter werden mit Hilfe einer Schicbeplattc 72 entlang der
Oberseite der Auflageschienen 70 bewegt. Die Schicbeplatte 72 weisl eine Anlagefläche 74 auf, welche an der
Hinterkante des untersten Blattes eines Stapels von Blättern anliegt und welche dieses Blatt schiebt. Die
Schiebeplatte 72 ist in Richtung der Auflageschienen 70 hin- und herbewegbar.
Um eine Anpassung an die Auflageschienen 70 zu erlangen, ist die Schiebeplatte 72 an ihrer Unterseite
mit Nuten 73 versehen. Jede der Auflageschienen 70 erstreckt sich in eine der Nuten 73. Die Schiebeplatte
72 ist auch an ihrer Oberseite mit Nuten 75 versehen, deren Zweck nachfolgend erläutert wird. Die am Blatt
anliegende Anlagefläche 74 der Schiebeplatte 72 besteht infolgedessen aus einer Reihe im Abstand zueinander
befindlichen Teilflächen, weiche in einer Ebene unmittelbar oberhalb der Oberseite der Auflageschicnen
70 zu liegen kommen.
Die Schiebeplatte 72 wird mit Hilfe von Führungsstangen 76 und 80 parallel zu den Auflageschienen 70
hin- und herbewegbar geführt. Die Führungsstange 76 befindet sich in einem in Längsrichtung sich erstreckenden
Schlitz 78. derweil die Führungsstange 80 in einem in Längsrichtung sich erstreckenden Schlitz 82 vorgesehen
ist. Die Schlitze 78 und 82 befinden sich sowohl im Hauptteil des Tisches 12 als auch in demjenigen Teil
des Tisches, welcher die Fortsätze 64 und 66 aufweist.
Die Führungsstange 76 weist ein Anschluß- bzw. Verbindungsteil auf, welches verschwenkbar an einem
Ende einer Stange 84 angebracht ist. Das andere Ende dieser Stange 84 ist verschwenkbar an einem Kurbeihebel
86 angebracht, wie sich aus F i g. 2 ergibt. Der Kurbelhebel 86 ist an einer Welle 88 fixiert und mit
dieser drehbar. Die Führungsstange 80 weist ein verschwenkbar an einem Ende der Stange 90 angebrachtes
Anschluttteil auf. Das andere Ende der Stange 90 ist verschwenkbar an einem (nicht dargestellten) Kurbelhebe!
angebracht, welcher mit der Welle öS verbunden ist. Die Welle 88 kann Wechselbewegungen ausführen
oder auf jede andere herkömmliche Weise betätigt werden, um zu erreichen, daß sich die Schiebeplatte
oberhalb der Auflageschienen 70 vorwärts- und rückwärtsgerichtet bewegt.
Der Tisch 12 stellt die Unterseite eines Zuführungsbehälters dar. Lösbare seitliche Führungsplatten bilden
Teile des Behälters und sind entlang eines Tragkörpers 92 verstellbar.
Ein Paar Frontanschläge 94 sind in gleicher Weise entlang des Körpers 92 einstellbar. Das untere Ende
der Frontanschläge 94 befindet sich im Abstand von der Oberseite einer perforierten Platte, welche am vorderen
Ende des Tisches 12 angeordnet ist. Der Frontanschlag 94 bildet mit der Oberseite der Platte einen
Spalt 96, welcher es gestattet, jeweils ein Blatt den Fördcrrollcn
98 zuzuleiten, welche das Blatt der Druckrolle eines Druckschlitzcrs, der Schneidrolle eines Stempel-Schneiders
bzw,-Stanzers usw.izuführen!:
Der Spalt der Fördcrrollen 98Jluchtetihorizbntal mti
dem Spalt 96 und ist nahe zu diesem, so daß die Schicbcplatte
72 am untersicn Blatt lediglich eine: kurze
Strecke zu schieben !tat. Um zu gewährleisten.' daß die
•Vorderkante des Blattes fläch verbipibt:*ist die Kammer
42 imrner'mit der Samitielkan'ir3er.44iverbundcn/-Fall.s
die Vorderkante des Blattes etwas nach oben verbogen ist, reicht die Saugwirkung in der Kammer 42 aus, um
ίο sie so fl&ch anzulegen, daß sieben Spalt 96 passieren
Das rückwärtige Ende des Behälters wird durch den Anschlag JOO gebildet. Der rückwärtige Anschlag 100
besteht aus einer im wesentlichen senkrechten Platte.
welche am rückwärtigen Ende eines Blattstapels anliegt und welche mit ihrer Unterkante im Abstand vom
Tisch angeordnet ist. Der Abstand entspricht der Dicke mehrerer Blätter.
Der Anschlag 100 wird mit Hilfe von Streben 104 auf einer Basis 102 gehalten. Die Sireben 104 erstrecken
sich im Abstand zueinander entlang des Anschlags f 00. Eine Achse 106 wird von den Streben 104 gehalten und
ist um ihre Längsachse drehbar. Unterbrecherkörper 110 sind im Abstand entlang der Achse 106 an dieser
angebracht. Jeder dieser Unterbrecherkörper 110 endet an seinem freien Ende in einen dünnen Ansät/ 108.
welcher in der Nut 75 an der Oberseite der Schiebeplatte 72 geführt ist. Die Oberseite des Ansatzes 108
liegt in einer Ebene, welche etwas un'.erhalb der Ebene
der Unterkante der Anlageflächen 74 der Schiebeplatte 72 vorgesehen ist. Die Ansätze 108 liegen also in einer
Ebene, weiche etwas unterhalb der Unterseite des untersten Blattes vorgesehen ist.
Die Achse 106 ist über einem begrenzten Bogenbereich um ihre Längsachse verdrehbar. Zum Verdrehen wird ein manuell betätigbarer Hebel, ein Elektromagnet usw. verwendet. In der dargestellten Ausführungsform wird ein pneumatischer Zylinder 112 eingesetzt, dessen Kolbenstange an einem Hebel 114angtienkl ist.
Die Achse 106 ist über einem begrenzten Bogenbereich um ihre Längsachse verdrehbar. Zum Verdrehen wird ein manuell betätigbarer Hebel, ein Elektromagnet usw. verwendet. In der dargestellten Ausführungsform wird ein pneumatischer Zylinder 112 eingesetzt, dessen Kolbenstange an einem Hebel 114angtienkl ist.
Dieser steht mit der Achse 106 in Verbindung. Durch entsprechende Betätigung des Zylinders 112 werden
die Unterbrecherkörper 110 in Richtung des Pfeiles 116
gemäß F i g. 4 verschwenkt und heben die Blätter über
die Auflagefläche 74 der Schiebeplatte an.
Die Lage des Anschlags 100 kann je nach Größe der zu fördernden Blätter wahlweise eingestellt werden.
Die Einstellung des Anschlages in Richtung der Frontanschläge 94 und von diesen abgewandt geschieht wie
folgt: Führungsschlitze 118 und 120 sind gleichfalls in
so dem Teil des Tisches 12 vorgesehen, an welchem sich
die Fortsätze 64 und 66 befinden. Ein erster manuell betätigbarer Reib- bzw. Klemm Verschluß 1122 ist an der
Basis 102 angebracht und erstreckt sich in den Schlitz
118. Ein entsprechend manuell betätigbares Klemm-
schloß 124 ist an der Basis 102 angebracht und erstreckt sich in den Schlitz 120. Wenn die Klemmenschlösser
122,124 entlastet bzw. gelöst werden, können der Anschlag 100 und die zugehörigen Bauteile manuell
in die gewünschte Position vorwärts- bzw. rückwärtsgerichtet verschoben werden. Die Klemmschlösser 122,
124 sind als an sich bekannt anzusehen und bedürfen keiner detaillierten Beschreibung.
Die Schwenkplatte 68^ ist mit den Auflageschiencn 70
vergleichbaren und mit diesen fluchtenden, zur Auflage
dienenden Schienen ausgestattet. Die Schwenkplatte 68 und die zur Abstützung dienenden Schienen bilden
mit dem zu fördernden Blatt, einen Kanal durch wslchen Luft in die Bohrungen 50 strömen muß, wenn der
Anschlag 100 weit genug rückwärtEgerichtet versetzt ist. Auf diese Weise liegen die Blätter über einem Teil
der Schwenkplatte 58. Wenn kleine Blätter zu fördern sind, kann die Schwenkplatte 68 nach unten verschwenkt
werden, so daß der Bedienungsmann eine Zugriffsmöglichkeit besitzt. Am Vorderende des Tisches
12 und unterhalb des die Fortsätze 64 und 66 aufweisenden Bereiches ist der Tisch mit mehreren Bohrungen
126 versehen, welche den Bohrungen 50 entsprechen. Darunter befindet sich eine einzelne Unterdruckkammer
und steht entweder mit der Kammer 44 in Verbindung oder ist mit einer getrennten Saugvorrichtung
ausgestattet. Die Bohrungen 126 sind so angeordnet, daß die Vorderkante an den Ecken längerer Blätter
flach gehalten ble,U. Die zu fördernden Blätter sind in
F i g. 2 mit Bezu ,snummer 128 wiedergegeben.
Die Vereinzeangsvorrichtung 10 wird wie folgt verwendet:
Die durch den Körper 92 verstellbar getragenen Bauteile werden so eingestellt, daß sie die Enden eines
Behälters bilden, welcher zur Aufnahme von Blättern 128 bestimmter Größe geeignet ist. Die Frontanschläge
94 bilden das Vorderende des Zuführungsbehälters. Der Anschlag 100 wird in Anpassung an die Größe der
Blätter 128 eingestellt und bildet das rückwärtige Ende des Behälters. Die Schieberplatte 72 wird bezüglich der
Führungsstangen 76 und 80 so eingestellt, daß ihre am Blatt anliegende Anlagefläche 74 unterhalb bzw. etwas
hinter dem Anschlag 100 zu liegen kommt und einen ausreichenden Hub aufweist, um die Blätter 128 in den
Spalt zwischen die Förderrollen 98 zu bewegen.
Anschließend werden die Stangen 56, 58 und 60, 56'. 58' und 60' betätigt, um die verschiedenen Klappen 30.
34 usw. in ihre geeignete Lage zu bringen. Dies führt zu einer Bemessung der Sogwirkung nach Maßgabe der
zu fördernden Blätter 128. Falls sich die Blätter 128 beispielsweise vom Flansch 24 zum Frontanschlag 94
erstrecken, werden die Klappen 30 und 30' in eine geschlossene
Lage bewegt, da sie außerhalb des ümfangs der Blätter 128 zu iiegen kommen. Falls die Länge der
Blatter i28 geringer ist ais der Abstand zwischen den
Bohrungen 126 jeder Kante am Vorderende des Tisches 12. wird die Saugvorrichtung für die Bohrungen
126 oder eine Klappe in einer Leitung zwischen den Bohrungen 126 und der angrenzenden Sammelkammcr
44 oder 44' in eine geschlossene Position, d. h. in eine Ruheposition, verlagert. Es sei angenommen, daß die
Frontanschläge 94 in eine Position verbracht wurden, in welcher der Spalt 96 etwas größer ist als der Dicke
eines einzelnen Blattes 128 entspricht.
Falls die zu fördernden Blätter 128 insbesondere im Mittelteil verformt bzw. verworfen sind, können die
Klappen 34 und 38 weiter geöffnet werden, um innerhalb der Kammern 36 und 40 maximale Sogwirkung
auszulösen. Falls die Blätter im Bereich der Kammern 36 und 40 flach Iiegen, kann ein minimaler Sog ausgelöst
werden, wenn man die Klappen 38 und 42 in teilweise geschlossene Position verschwenkt.
Anschließend kann die Vereinzelungsvorrichtung 10 durch geeignete Schalter in Betrieb genommen werden,
um die Sogvorrichtung 46, 46' usw. anzuschalten und um die Welle 88 Schwenkbewegungen ausführen zu
lassen. Wenn die Schiebeplatte 72 sich in Richtung der Förderrollen 98 und von diesen abgewandt bewegt,
werden die Blätter 128 jeweils einzeln von der Unterseite des Stapels verschoben. Falls es erwünscht ist, den
Transport auszusetzen, wird der Zylinder 112 betätigt,
um durch die Ansätze 108 das Rückwärtige Ende des Stapels um ein die Dicke denSchiebeplatte.72 übersteigendes
Maß anzuheben. Auf diese Weise wird>.während des nachfolgenden und der weiteren Arbeitstakte der
Schiebeplatte 72-kern Blatt-gefördert, bis; die Ansätze
[108 in ihre in F i g. 7 dargestellte Norrnallage^abgesenkt
werden. In dieser Lage befinden sich die Ansätze 108 etwas unterhalb der Oberkante der Auflageschienen
70. Die Blätter 128 werden während ihres Transports durch die Aufiageschienen 70 gelragen, welche
Kanäle bilden. Durch diese Kanäle kann Luft in die Bohrungen 50 eingesogen werden.
Die Arbeitsweise der Vereinzelungsvorrichtung 10 hat zur Folge, daß die Wartung an den die Blätter 128
aufnehmenden Geräten auf ein Minimum reduziert
is werden kann. Die Ausschaltzeit zum Reinigen von Druckplatten od. dgl. kann beträchtlich reduziert werden
und stellt einen unerwarteten Vorteil dar. Wenn die Blätter 128 ausreichende Größe besitzen, so dt<ß
der Anschlag 100 bezüglich der Förderrollen 98 rückwärtsgerichtet in eine Position bewegt werden muß, in
welcher die Hinterkante der Blätter 128 über der Schwenkplatte 68 liegt, kann die Hinterkante im wesentlichen
flach an den Auflageschienen 70 gehalten werden, obwohl keine Bohrungen 50 in diesem Bereich
des Tisches vorgesehen sind. Durch das Blatt 128 an der Oberseite, die Schwenkplatte 68 an der Unterseite
und durch die Auflageschienen 70 wird ein Kanal gebildet, durch welchen Luft angesogen wird und die Hinterkante
des Blattes in vorteilhafter Weise an den Auflageschienen 70 hält.
Gemäß Darstellung in den Zeichnungen fluchtet jede Nut 75 an der Schiebeplatte 72 mit einem Saugkanal.
Jede Nut 75 steht durch eir.e der Unterbrechungen in
der Anlagefläche 74 der Schiebeplatte 72 mit jeweils einem der Saugkanäle in Verbindung. Da das unterste
Blatt durch die Anlagefläche 74 den Fördcrrollen 98 eingegeben wird, wird die Hinterkante des nächsten
Blattes 128 im Behälter durch das in den Nulen 75 bestehende Vakuum nach unten gesogen. Dies bietet den
Vorteil, daß das nächste Blatt 128 als Vorrichtung verwendet werden kann, um zu verhindern, daß die Hinterkante
der zu fördernden Blätter 128 sich von der Anlage 74 nach oben abheben kann. Durch die Unterdruckwirkung am Tisch 12 kann
über der gesamten Länge der zu fördernden Blätter 128 von größter Abmessung ein Sog angelegt werden.
Der Spalt kann mit Hilfe eines Schutzteiles 95 (F i g. 2) auf ein Minimum reduziert werden, um eine verstärkte
Sicherheit für das Bedienungspersonal zu erhalten. Bei bekannten Geräten hat das Fehlen einer über der gesamten
Länge der Blätter bestehenden Sogwirkung zur Folge, daß der Spalt an dem Schutzteil 95 groß genug
gehalten wird, um verbogene bzw. aufgeworfene Blätter aufnehmen zu können. Diese Spaltgröße entsprach
nicht mehr den Sicherheitsbedingungen. Die Schiebeplatte 72 ist vorzugsweise mit Verschleißknöpfen bzw.
Verschleißplättchen ausgestattet, welche auf der Oberseite der Auflageschienen 70 aufliegen, um ein verläßliches
und störungsfreies Arbeiten zu gewährleisten und um den Austausch von Schiebeplatten 72 auf ein Minimum
herabzusetzen. Da sich die Ansätze 108 der Unterbrecherkörper 110 mit dem Anschlag 100 bewegen,
können sie an Blättern 128 jeder Größe wirksam eingesetzt werden. Durch den Sogeffekt des Tisches 12 können
hohe Arbeitsgeschwindigkeiten gefahren werden, selbst wenn die Blätter aufgeworfen sind. Der Vakuum-Niederhalteeffekt
gewährleistet auch eine bessere Blattführung und Blatteingabe an den Förderrollen 98.
' <509<528/183
IO
jede der Klappen 30,34 usw. wird durch die Schwer- des Gliedes auf, während das andere Endb des Gliedes
kraft und durch den Sog in den Kammern nach unten jeweils an einem Ende der Stangen 56; 58 usw. angegezogen.
Dem nach unten gerichteten Zug an den lenkt ist, wie sich aus F'ig.2 und' 3 den Zeichnungen
Klappen wirkt ein an der Seite des Gehäuses angelenk- ergibt,
tes Glied entgegen. Die Klappen liegen auf einem Ende 5
tes Glied entgegen. Die Klappen liegen auf einem Ende 5
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Vf.·
Claims (3)
- PaieniansprOehc:I. Vorrichtung zur Vereinzelung von [iliitlmiiicr'ridl von der Unterseite eines Stapels zu einem Piinr "von Förderrolle unter Verwendung eines Million!)· rcn Stiipeltisches, mit einer Hin· und herbcwegba- - rcn Schiebepliitte, welche das jeweils unlersle Blatt -'des Snipels fin seiner Hinterkante erfaßt, über den • Stapeltisch bewegt und den Förderrollen eingibt, to 'mit dem Stapeltisch zugeordneten Saugbohrungen, durch welche jeweils das unterste Platt einem Un· , tcrdruck ausgesetzt wird, und mit Auflageschiene für den Stapel, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären Auflageschienen (70) zwischen is sich Saugkanäle bilden, die an den entfernt von den uförderrollen (98) liegenden Enden gegenüber der !'Außenluft offen sind, und daß die Schieberplatte : (72) auf ihrer Oberseite bis unter die Unterkarite der Anlagefläche (74) für die zu vereinzelnden Blätter zo reichende, durchlaufende Nuten (75) aufweist, welche jeweils mit einem der zwischen den Auflageschienen (70) gebildeten Saugkanäle fluchten, so daß die Hinterkante des nächsten zu fördernden Blattes während der Vereinzelung des untersten Blattes nach unten gezogen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Schiebeplatte (72) mit Nuten (73) versehen ist. die die Auflageschienen (70) umgreifen, so daß die Oberseite der Auflageschienen (70) und die Unterkante der Anlagefläche (74) in einer Höhe liegen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Auflageschienen (70) gebildeten Saugkanäle sich jeweils Über mehrere, getrennt steuerbare Vakuumkammern (32, 36, 40, 42) hinwegerstrecken, deren jede sich quer unter allen Saugkanälen hinwegerstreckt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US12407671A | 1971-03-15 | 1971-03-15 | |
| US12407671 | 1971-03-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201254A1 DE2201254A1 (de) | 1972-09-28 |
| DE2201254B2 DE2201254B2 (de) | 1975-12-04 |
| DE2201254C3 true DE2201254C3 (de) | 1976-07-08 |
Family
ID=
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