DE2201330B2 - Fehlerortungsanordnung für 4-Draht-Nachrichtenübertragungsanlagen - Google Patents
Fehlerortungsanordnung für 4-Draht-NachrichtenübertragungsanlagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fehlerortungsanordnung
für 4-Draht-N achrichtenübertragungsanlagcn.
22 Ol 330
insbesondere Trägerfrequenz- 111IlT PCM-Feuungsau·»
rüstungert, zur Fernprüfung einer Anzahl von hintereinlinderliegenden
Versiärkerabschniiten, deren Zw i »chenversiärker von einer Endstelle aus mn Konstantgleichstrom
ferngespeist werden.
Die deutsche Patentschrift 11 87 274 - 2la2-41/(>7
beschreibt eine solche Fehleroriungsanordnung, bei der zur Einleitung der Fernprüfung als Steuersignal in der
speisenden lindstelle der l-'ernspeisestmni eine definierte
kurze Zeit unterbrochen wird, worauf in jeder 7-W'isehenverstarkerstelle ein Sehleifenschluß sowohl
des Fernspeise- wie auch des .Signalweges /wischen eiern Ausgang des von der speisenden Endstelle abgehend
und dem Eingang des ankommend gerichteten Verstärkers hergestellt wird und bei Wiederkehr des
Fernspeisestromes diese Schleifenschlüsse zeitlich gestaffelt nacheinander wieder aufgehoben werden, und
bei der von der speisenden Endstelle aus wahrend dieser Zeit ein Prüfsignal ausgesendet und über die Gegenrichtung
wieder empfangen wird und .ms diesem
emplangenen Signal und dem Anstieg der Speisespannung
bei dem zeitlich aufeinanderfolgenden Aul heben der Schleifenschlusse ein Kriterium für dii. Funktion
der Zw ischenv erstärker und die Lage einer Störung gewonnen
wird.
In F i g. 1 ist nun eine solche Fehlerorumgseinrichüing
nach dem deutschen Patent 11 Λ7 274 im Prinzip
dargestellt. Für das I !erstellen der SJileifenschhisse bei
Speisestroniunterbrechung und ihren verzögerten Aufheben bei Wiederkehr des Fernspeisestrome.·» werden
dabei stark anzugsverzögerte Relais RL mit Ruhekontakten eingesetzt, die bei Speisestromunterbrechung
abfallen, wobei dann ihre Kontakte den Schleifenschiuß
herstellen. Da die Relais im Betrieb ständig erregt sind.
wird durch den von ihnen aufgenommenen Strom standig
Speiseleitung verbraucht. Hinzu kommt noch der Strom, der zur Erzeugung einer hinreichend hohen Abfallverzögerung
aufgebracht werden muß. S<> lagen dem /u speisenden Verstärker im beschriebenen Beispiel
zwei wctere Stromwege parallel, son denen der eine aus der Reihenschaltung der Rekiiswicklung mit
dem Pillenwiderstand eines Thermistors und der andere aus der Reihenschaltung einer Zener-diode mit der
Heizwicklung dieses Thermistors bestand. Da bei einer Fernspeisung mit Konstantgleichstrom die Stromstärke
mit 50 mA international festliegt, kann jeder zusätzliche
.Speiseleistungsbedarf in einem Zwischenverstärker· nur durch Erhöhen der Speisespannung aufgebracht
werden. F)a aber die Höhe der Gesanitspeisespannungen
aus Sicherheitsgründen begrenzt ist. erniedrigt also jeder zusätzliche Stromverbrauch die Anzahl der von
einer .Speisekette zu speisenden Zwischenverstarker. Hinzu kommt, daß bei einem Ausfall eines der anzugsverzögerten
Relais immer in dem betroffenen Zwischcnvcrstiirker Schleifcnschluß gebildet wird und damit
die Verstärkerkettc für die Übertragung von Nutz
Signalen ausfallt.
Die vorliegende Erfindung stellt sich nun die Aufga be. eine solche Fehlcrortungsanordnung so auszubilden,
(lii 13 die für sie bcnöligic zusätzliche .Spuiscenergie so
gering wie möglich ist und daß dabei ein Fehler eines dabei verwendeten Elements möglichst nur eine Störung
der Fchlcrortungscinriehtung selbst, jedoch nicht der Nutzsignalübertragung hervorruft.
Erfindungsgemäß wird bei einer solchen Fehlerortungsanordnung die gestellte Aufgabe dadurch gelöst,
daß in jeder Zwischcnver tärkcrstelle eine Schalleinrichtung
vorgesehen ist, die den Speiseweg bei Speise-
(v)
sironuinterbrechung auftrennt und nach Speisestrom
Wiederkehr verzögert wieder durchschallt, daß diesel
Schalteinrichtung eine Überwachungseinrichtung par allel lieg'., die bei .Speisestromwiederkehr bis zum ver
zögerten Durchschalten der Schalteinrichtung an spiiehl, und daß diese Überwachungseinrichtung be
Ansprechen den Schleifcnschluß sowohl des Fernspei se wie auch des Signalweges herstellt.
Die Erfindung soll nun an Hand der Figuren eingehend
beschrieben werden. Es zeigt
F i g. 1 das Prinzip der bereits beschriebenen Fehler
ortungsanordnung nach DT-PS 1187 274 als Block
schaltbild,
I i g. 2 das Prinzip der erfindungsgemäßen Fehleror
tungsanordnung als Blockschaltbild,
F i g. Ja bis 3d Prinzip und Ausführungsbeispiele der in F i g. 2 verwendeten Schalteinrichtung S,
Fig.4 ein Blockschaltbild der erfindungsgemaßen
Fehlerortungsanordnung,
F i g. 5a und 5b zwei Beispiele für den in F i g. 4 vcrw
endeten Zeitkreis L,
F ι g. ba und bb zwei Beispiele Il Jie m F ι g. 2 und 4
verwendete Überwachungseinrichtung K,
F ι g. 7 eine Realisation der erfindungsgemaßen Feh
leri)i"tungsanordnung für eine PCM-Strecke als Blockschaltbild.
Bei Uor in F i g. 2 dargestellten erfindungsgemaßen
Fehlerortungsanordnung ist gegenüber der beschriebe neu nach der DT-PS I 1 87 274 (F ι g. 1) das stark ;-nzugsverzogerte
Relais RL durch die Parallelschaltung einer Schalteinrichtung .S" mit einer Überwachungseinrichtung
K. ersetzt. Im normalen Betrieb ist die Schalteinrichtung
.S'durchgcschaltet und an ihr steht nur eine geringe Restspannung, auf die die Überwachungseinrichtung
K nicht ansprich;. Wird nun zur Einleitung der Fernprüfung in der speisenden Endstelle der Fernspei
sestrom eine vorgegebene Zeit unterbrochen, so sperrt die Schalteinrichtung i'und unterbricht den Fernspeisevv
eg. Auch nach Wiederkehr des f ernspeiseuromes
bleibt die Schalteinrichtung S eine vorgegebene Zeit gesperrt, bis sie wieder durchschallet. Wahrend dieser
Zeil ist der F'ernspeisevveg nun nur über die Überwachungseinrichtung
K geschlossen, die durch den jetzt durch sie fließenden Fernspeisestrom anspricht und mit
ihren Kontakten k\ und kl den Schleifenschluß des !-einspeise- und des .Signalweges herstellt. Die Kontakte
k\ und kl können dabei Kontakte eines Relais, aber auch Halbleiter-Schaltstrccken einer elektronischen
Schalteinrichtung sein. Während des Ansprechens der
Überwachungseinrichtung K werden durch den Schleifcnschluß in der Fernspeiseschleife die folgenden Zwischenverstärker
nicht mehr ferngesp'-ist. wahrend
d'irc!" den Schleifenscliiuß des Signalw._ jes tier Aus
gang dc.i von der speisenden Endstelle gesehen abgehend
gerichteten Verstärkers mit dem Eingang ties Verstärkers der Gegenrichtung verbunden v\ ird. so daß
ein von eier Findstelle ausgesandtes Prüfsignal wieder
zn dieser /urücknbertragcn wird und dort untersuch1,
werden kann. Durch Messen tier durch den Schleifen Schluß der I crnspcisesehlcife verminderten Fernspeisespannung
in der speisenden Endstelle kann die Lage der derzeit Sehleifenschluß bildenden Zwischenverstärkcrstelle
und damit die Lage eines eventuellen Fehlers bestimmt werden. Schaltet nun die Schalteinrichtung
S wieder durch, .o geht die Überwachungseinrichtung K in Ruhestellung über und die Schleifenschlusse
werden aufgehoben, worauf der nächstfolgende Zwischenverstarker Sneisexlrom erhält nru! Hort ι!ιτ wlei
22 Ol
clic Vorgang iihliiuft.
Gegenüber der Fehlerortungsanordnung nach DT-CS 11 87 274. bei der das Relais Rl. im Noimalbetricb
ständig seinen Erregerstrom und die llei/.wicklung
des /U seiner starken Λη/ugsvcr/ögcrung benötig- -,
ten Thermistors ständig ihren Heizstrom verbrauchte, ist der cin/ige zusätzliche Verbrauch von .Speiseenergie
gegeben durch die geringe Restspannung an der Schalteinrichtung .Vim durchgcschaltcten Zustande. Allein
beim l'rüfvorgang selbst tritt bei gesperrter Schall- κ,
einrichtung .V durch den Spannungsabfall an der Prüf einrichtung K ein zusätzlicher Spciselcistungsbedarf
auf, der aber nur beim Prüfen des letzten Verstärkers einer Speisekette zu einem gewissen, nur geringfügigen
Überschreiten der Speisespannung im Normalbctricb ,$
führt. Wenn die Schalteinrichtung S nun so ausgelegt wird, daß bei einem auftretenden Bauelcmentfchlcr sie
ständig diirchgcschaltet bleibt, so beeinträchtigt ein Fehler in der F'chlcrortungseinrichtung auch nicht die
Übertragung im Normalbetrieb, sondern führt nur zu einem Überspringen des betroffenen Zwischenvcrstärkcrs
beim Prüfvorgang, was durch einen doppelt so großen Speisespannungsanstieg beim .Schleifenschluß
des folgenden Zwisohenverstärkers in der speisenden Endstelle zu erkennen ist. Ob die Schalteinrichtung .S' 2S
diesen Forderungen genügt, wird bei der Beschreibung ihrer Realisationsbcispicle zu überprüfen sein.
f" i g. 3a zeigt nun das Prinzip der Schalteinrichtung
.S'. Als .Schaltkontakt wird ein Thyristor (SCR) verwendet,
dessen Steuerelektrode von einer Steuereinrich- ^0
Uing C gesteuert wird, die dieser Steuerelektrode gegenüber
dem Zeitpunkt der Versorgungsspannungs-Wiederkehr zeitverzögert einen Zündimpuls zuführt.
F-" i g. 3b und 3c zeigen nun verschiedene Ausführungsbcispiele
für die Schalteinrichtung S mit unterschiede chen Steuereinrichtungen C. In F i g. 3b wird ein Unijunction-Transistor
UJT eingesetzt, um mit Hilfe des Zeitgliedes Cl//? I den zeit verzögerten Steuerimpuls zu
gewinnen. Die Anordnung nach F i g. 3c verwendet dafür einen komplementären Unijunction-Transistor.
während in der nach F i g. 3d ein programmierbarer Unijunction-Transistor Anwendung findet. Im letzteren
Falle besteht die Möglichkeil, mittels des Spannungsteilers R2/R3 die Ansprcchschwelle und damit die Verzögerungszeit
zu beeinflussen.
Wenn man von seltenen, nur infolge von Fertigungsfehlern
auftretenden Ausfällen wie Abreißen von Zuleitungen absieht, zeigen Halbleiterbauelemente und
Kondensatoren bei Defekten Schlüsse, Widerstände-Unterbrechungen. Bei solchen Fehlern in den dargc- so
stellten Anordnungen wird der Thyristor aber stets gezündet bzw. ist selbst bei einem eigenen Durchschlag
stets leitend. Dieses bewirkt, daß ein Fehler in diesen Anordnungen nicht den Normalbetrieb, also die Signalübertragung
der Verstärkerkette, unterbrechen kann. sondern nur die Fehlerortung im betroffenen Zwischenverstärker
außer Betrieb setzt, was, wie bereits beschrieben, in der speisenden Endstelle anläßlich der
nächsten vorgenommenen Prüfung erkannt wird.
Nun würde jede noch so kurze Unterbrechung des Speisestromkreises in der Kette der folgenden Zwischenverstärker
die zeitlich nacheinander gestaffelte Schleifenschlußbildung veranlassen. Damit dieses nicht
eintritt, sondern erst nach einer Unterbrechung des Speisestromes mit einer Mindestdauer erfolgt, kann der
in F i g. 2 dargestellte zwischenverstärkerseitige Teil der Fehlerortungseinrichtung durch einen Haltekreis
H, wie in F i g. 4 dargestellt, ergänzt werden. Durch diesen llallekrcis // liegt an der .Steuerelektrode de:
Thyristors SCR noch eine gewisse Zeit nach Speise Stromunterbrechung eine Stcuerspannung an, so dal.
bei Speisestromwiederkehr während dieser Zeitspanne der Thyristor sofort wieder zündet und so die Übcrwa
chungscinrichtung K nicht anspricht.
Zwei Realisationen dieses Haltekrcises //sind nun ir
F i g. 5a und 5b dargestellt. Der Haltckrcis // liegt mi
seinen Anschlüssen d und b parallel zur Reihenschaltung des Fcrnspciseanschlusscs der Verstärker mit dcrr
Ί hyristor SCR, während sein Anschluß c mit der
Steuerelektrode des Thyristors SCR verbunden ist. Bc fließendem Fernspeisestrom lädt sich ein Kondensator
C2 über einen Widerstand R4 und Unijunction-Transistors Verstärker und Thyristor abfallende Spannung
auf. Bei der Variante nach F i g. 5a liegt parallel zur Diode Dl ein Relais RLi, das bei Spcisestromuntcrbrcchung
durch den Entladestrom des Kondensators Cl bei gesperrter Diode Dl anzieht und dessen Kontakt rl
dann das Kondensatorpotential an die Steuerelektrode des Thyristors SCR anlegt, so daß dieser leitend bleibt,
solange noch vom Kondensator C2 ein hinreichender Haltestrom für das Relais RLX und Steuerstrom für den
Thyristor SCR geliefert wird. Erst wenn die Ladung des Kondensators Cl soweit abgesunken ist. fällt das Relais
RIA ab, sein Kontakt rl öffnet und der Thyristor SCR
sperrt, wenn nicht in der Zwischenzeit der Vcrsorgungsstro'Ti
wiederkehrte.
Bei der Variante nach F i g. 5b ist das Relais RIA mit seinem Kontakt rl durch den PNP-Transistor Trsi ersetzt,
dessen F mitter an dem Verbindungspunkt der Diode Dl mit dem Widerstände R4, dessen Basis über
einen Widerstand am Anschluß t/und dessen Kollektor am Anschluß fliegt.
Wenn Speisestrom fließt, ist die Diode Dl leitend und der Transistor 7>.vl gesperrt. Bei Speiscstromunterhrechung
sperrt die Diode Dl. die Basis des Transistors erhält gegenüber dem Emitter negatives Potential,
so daß der Transistor Trsi durchschaltet und über den Widerstand /?4 und seine Emitter/Kollektorstrekke
die Ladung des Kondensators Cl an die Steuerelektrode des Thyristors SCR anlegt. Der Widerstand R5
im Basiskreis begrenzt dabei während des Entladungsvorganges den Basisstrom des Transistors. Wiederum
wird der Thyristor SCR solange leitend gehalten, wie von dem Kondensator C2 noch hinreichende Steuerleistung
seiner Steuerelektrode zugeführt wird. Danach sperrt er, wenn nicht inzwischen der Versorgungsstrom
wiederkehrte.
Fs sollen nun noch verschiedene Varianten fur die Realisierung der Überwachungseinrichtung K beschrieben
werden. Die einfachste Anordnung zeigt F i g. 6a. Hier liegt den Punkten a und b der Schalteinrichtung S
ein Relais RL2 parallel. Bei gezündetem Thyristor SCR
der Schalteinrichtung S liegt an der Wicklung des Relais RL2 nur die Durchlaßspannung des Thyristors an,
die etwa 0,7 bis 1 V beträgt. Wird die Wicklung des Relais RL2 so ausgelegt, daß bei dieser Spannung das
Relais RL2 sicher noch nicht anzieht, so bleiben seine Kontakte geöffnet. Sperrt der Thyristor SCR nach
Speisestromunterbrechung, so fließt nach Stromwiederkehr der ganze Fernspeisestrom in Höhe von
5OmA über die Relaiswicklung, das Relais RL2 zieht an und seine Kontakte r2' und /22 bilden den Schleifenschluß
für den Fernspeise- und Signalweg. Die über der Relaiswicklung dann abfallende Spannung dient dabei
dann gleichzeitig als Versorgungsspannung für die Steuereinrichtung Cder Schalteinrichtung S.
22 Ol
Tritt allerdings einmal als Fehler eine Unterbrechung
der Relaiswicklung auf. so hegt /wischen den Punkten ,1
und b eine gewisse Zeit, die von der I'crnspcisequelle
abgebbare Grcnzspannung, die größer als die normale Speisespannung ist. an. Diese Spannung würde dann *
auch als Versorgungsspannung am Unijunction-Transistor
der Steuereinrichtung Γ anliegen und diesen /er «'öixii. Die normale Nachrichtenübertragung der
Mrecke würde dadurch /war nicht beeinträchtig!, du.
wie schon erwähnt, auch Hei defektem ' Inijiirction m
Transistor ein /ünden des Thyris.eis .SY',V crMgt. Als
nachteilig muß allerdings empfunden werden, daß der Ausfall eines Hauclements — I Iiiierhrwhung tier Re
laiswicklung - /ur Zerstörung eines weiteren Unijunction-Transistor
führt. ι ,
Wie l'ig. db zeigt, kann dieser Mangel 'ficht dadurch
behoben werden, daß der Wicklung des Relais
RI.2 eine /enerdiode parallel gelegt wird. Die Spannung /wischen den Punkten .-»und b kann nun den Wen
der Brennsp,mining der /.enerdiode /A nicht über- ,.n
ι 'neu:" Als weiterer Vorteil kommt hin/u. daß da·
Versorg ngsspanniing für die Steuereinrichtung ('
durch diese /enerdiode /Λ stabilisiert wird, so dall die
durch die Steuereinrichtung C bewirkten Ver/öge rungs/eiten für das Zünden des Thyristors SCR nach ;s
Fernspeisestromwiederkehr enger toleriert werden.
Die in F-" i g. 6b nun noch mit tier Relaiswicklung in
Reihe liegende und in Durchlaßrichtung gcpolle Diode 172 dient dazu, für das Relais RL2 die Restspannung des
gezündeten Thyristors SCR zu kompensieren. Je nach dem Betrage dieser Restspannung können anstatt einer
einzigen Diode auch mehrere, hintercinandergcschaltete Dioden eingesetzt werden.
F : £. nc zeigt nun eine weitere Variante der Überwachungseinrichtung
K. Parallel zum Thyristor SCR liegt τ;
/wischen den Punkten ;; und b wiederum eine Zener
diode /\ die bei gesperrtem Thyristor bei Fernspeisestromwiederkehr
zündet. Parallel zu dieser /enerdiode 7.\ liegen die Versorgungsspannungseingänge eines
astabilen Multivibrators M. der bei gesperrtem Thyristör SCR und fließendem Fernspei.sestroiii eine Versorgungsspannung
in Höhe der Zenerspannung der Zenerdiode ZX erhalt und damit schwingt, solange diese
Spannung ansteht, also bis zu dem Zeitpunkt. ;m dem
der Thyristor SCR wieder durchschaltet. Die am Ausgange
des asiabilen Multivibrators M auftretende Rechteckwelle wird der Primärwicklung eines Übertragers
Tr zugeleitet, der zwei Sekundärwicklungen aufweist. Die Signale dieser Sekundärwicklungen weeder
in ,ms Diode Dt und l.adekondcn.sator C3 bzw. Diode
TA und l.adckondcnsator ("4 bestehenden Gleichrich
terkreisen gleichgerichtet und die an den l.adekonden sittoren (3 bzw. ι 4 anstehende Richtspannung dient
■ils Steuerspannung für die Hasen der Transistoici
Trsl\ bzw. T'r.<22. deren Kollektor-Emitterstrecke al·
Schiillkontakt i2>
bzw. r22 dient. Da geeignete astabik
Muiiivibr.imrcn al1· integrierte Schaltkreise. /. Ii. ir
l-'orm des Λ/f 4()2·1 der Fa. Motorola, zur Verfügung
siehen. denen extern nur ein die Folgefreqiien/. besinn
mciidiM· Kondensator /!!geschähet werden muß. um
ebenso Piilsübertrager mit 2 Sekundärwicklungeil ii
firfiße eines integrierten Schaltkreises preiswert er
liältlich sind, laß! 'ich diese vollelektronische Ausführung
der I !b'Tw:k hungseinrichtung K räumlich sein
^' ·:ιι ausbilden. Γππ/ipicll muß zwar eingeräumt wer
·.<. i.iü bei einem Durchschlagen der Transistorer
I ·■ ' bzw. Trs22 .inch die normale Nachriehtenüber
ü'iigiing auf der Strecke ausfällt, da dann Dauerschlei
■enschlulJ gebildet wird. Y.s stehen jedoch heute bereit·
Transistoren mit derart hohei .'ulässiger Kollektor
Fmitterspannung ihkI sehr hoher Betriebssicherheit , in
Verfügung, daß das Auftreten eines solchen Durchbin dies nicht /u befürchten ist.
F i g. 7 .'cigt nun als ein Ausführungsbeispiel für dei
F.insat/ der erfindungsgemäßen Fehlerortungsanord niing bei einem sogenannten /wischen-Regcneratoi
für eine Pulscodcmodulations I'bertragungsstrccke fin
1 Draht-Betrieb. Jedem der beiden Regenerativverstär
ker RV\ und RV2 ist cingangsseitig ein Entzerrer /:'!
bzw. /:2 vorgeschaltet, der die durch die LJbu-rtragungs
leitiint! zwischen zwei Regeneratoren hervorgerufener
Verzerrungen ausgleicht. Da bei einem Schleifenschlu! des Signals dieser Leitungsabschnitt entfällt, darf de
.Schleifenschluß mit der rücklaufcnden Richtung ers
nach diesem Entzerrer Ώ vorgenommen werden. Hie
ist die Steuereinrichtung S nach F i g. 3d, der I laltekm1
// nach F i g. 5b und die Über-λ achungseinrichtung A
nach F i g. 6b eingesetzt, deren Wirkungsweise bereit!
ausführlich beschrieben wurde, so daß sich eim Wiederholung erübrigt. Zur Potentialtrennung wird fü
den Signalschleifenschluß das Ausgangssignal des vor der überwachenden Endstelle aus abgehend gerichte
ten Zwischenverstärkers RVi einer Auskoppelwick lung des Ausgangsübertragers TR\2 dieser Richtung
entnommen.
Hierzu 4 Elatt Zeichnungen 509 512/21
Claims (14)
1. Fehlerortungsanordnung für 4-Draht-Naeh riehienübertragungsanlagen, insbesondere lür
Trägerfrequenz- oder PCM-Leitungsausrüstungen, zur Fernprüfung einer Anzahl von hintereinanderliegenden
Verstärkerabschnitten, deren Zwischenverstärker von einer Endstelle aus mit Konstant
gleichstrom ferngespeist werden, bei der zur Einleitung der Fernprüfung als Steuersignal in der spei
senden Endstelle der Fernspeisestrom eine definierte kurze Zeit unterbrochen wird, worauf in jeder
Zwischenverstärkerstelle ein Schleifenschluß sowohl des Fernspeise- wie auch das .Signalweges
zwischen dem Ausgang des von der speisenden Endstelle abgehend und dem Eingang des ankommend
gerichteten Verstärkers hergestellt wird und bei Wiederkehr des Fernspeisestromes diese Schleifenschlüsse
zeitlich gestaffelt nacheinander wieder aufgehoben werden, und bei der von der speisenden
Endstelle aus .ährend dieser Zeit ein Prüfsignal
ausgesendet und über die Gegenrichtung wieder empfangen wird und aus diesem empfangenen Signal
und dem Anstieg der Speisespannung bei dem zeitlich aufeinanderfolgenden Aufheben der Schleifenschlüsse
ein Kriterium für die Funktion der Zwischenverstärker
und die Lage em?r Störung gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in
jeder Zwischenverstärkerstelle eine Schalteinrichtung (.S) vorgesehen ist. die den Speiseweg bei Spei
sestromunterbr^chung auftrennt und nach Stromwiederkehr verzögert wieder durchschallet, daß
dieser Schalteinrichtung (S) eine ' Iberwachungseinrichtung
(K) parallel lieg', die bei .Speisestromwiederkehr bis /um verzögerten durchschallen der
Schalteinrichtung (.S) anspricht und daß diese Überwachungseinrichtung (A) bei Ansprechen den
.Schleifenschluß sowohl des l'ernspeise- wie auch des .Signalweges herstellt.
2. Fchlerortungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Zwischem erstärkerstelle
zusätzlich eine Halteeinrichtung (If) vorgesehen ist. die bei sehr kurzen I 'nterbreehmigen
des Fernspeisestromes das Auftrennen des Speiseweges durch die Schalteinrichtung (S) verhindert
und dieses erst freigibt, wenn die Linierbrechung des Fernspeisestromes eine vorgegebene
Zeitspanne überschreitet.
3. Fchlerortungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltkontakt der
Schalteinrichtung (.S) ein Thyristor (SCR) verwendet wird, daß dieser Thyristor (SCR) durch die Speiseslromuntcrbrcchung
gesperrt und bei Speisestromwiederkehr durch einen seinem Steueranschluß zugeführten und von einer Steuereinrichtung
(C) erzeugten zeitverzögerten Steuerimpuls wieder durchgcschaltet wird (F i g. Ja).
4. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch i. gekennzeichnet durch die Verwendung eines Unijunction-Transistors
(UJT) zur Erzeugung des zeitverzögcrten
Steuerimpulses in der Steuereinrichtung (C) (IF i g. Jb).
5. Fchlcrortungsanordnung nach Anspruch 3. gekennzeichnet
durch die Verwendung eines komplementären Unijunction-Transistors (CUIT) zur Erieugung
des zeitverzögerten Steuerimpulses in der Steuereinrichtung (C)(\: i g. Jc).
h. Fehleroruingseinrichuing nach Anspruch i, ge
kennzeichnet durch die Verwendung eines pro grammierbaren Unijunction-Transistors (I1UIT) zui
Erzeugung des zeitverzögerten Steuerimpulses ir der Steuereinrichtung (C)(V i g. Jd).
7. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch 3 unc
einem der Ansprüche 4 bis b, dadurch gekennzeich
net, daß die bei gesperrter Schalteinrichtung (.S) ar der Überwachungseinrichtung (A.') durch den lern
Speisestrom abfallende Spannung der .Steuereinrichtung (O als Versorgungsspannung dient.
8. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch 2 und J, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung
(If) einen Kondensator (C2) aufweist, der während des Betriebes iuf die im Zwischenverstärker
durch den Fernspeisestrom abfallende Spannung aufgeladen wird, daß bei Speisestromunterbrechun;,
die Ladung dieses Kondensators (C2) der Steuerelektrode des Thyristors (SCR) zugeführt wird und
diesen bis zur Entladung des Kondensators (Ci) durchgeschaltet erhalt.
9. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch S. dadurch
gekennzeichnet, daß bei Speisestromunicrbrechung
die Ladung des Kondensators (£2) über den Kontakt eines Relais (RIA) und einen Widerstand
(R4) der Steuerelektrode des Thyristors (SCR) zugeführt wird.
10. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch H. dadurch gekennzeichnet, daß bei Speisestromunierbrcchung
die Ladung des Kondensators (C?) über die Emitter- Kollektorstrecke eines Transistors
(Trsl) und einc-i Widerstand (RA) der Steuerelektrode
des Thyristors (SCR) zugeführt w ird.
11. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß als Überv achungsem
richtung (A') ein Relais (RI.2) verwendet wird. JaIi die Wicklung dieses Relais (RI.2) der Schalteinrichtung
(.S) parallel liegt, und daß durch seine Kontakte (t2'\ r2-) der SchleifenschluB des l'ernspeise- und
.Signalweges hergestellt wird.
12. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet, daß der Wicklung des Relais
(RI.2) eine Zenerdiode (ZA) parallel geschaltet wird.
13. Fchlerortungsanordnung nach Anspruch 11.
dadurch gekennzeichnet, daß mit der Wicklung des Relais (RI.2) eine oder mehrere in Durchlaßrichtung
gepolte Dioden (IJQ.) in Reihe geschaltet sind.
14. Fchlerortungsanordnung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der .Schleifenschluß
des Fernspeise- und des .Signalweges durch die Emitter-Kollcktorstreeken je eines Transistors (Trs
22, Trs 21) erfolgt, daß der Schalteinrichtung (.S) die Versorgungsstromeingiinge eines astabilen Multivibrators
(Xf) parallel liegen, daß das Ausgangssignal dieses »stabilen Multivibrators (Λ/) nach Potentialtrcnnung
durch einen Übertrager (7/·) und (lleiclirichtung in Gleichriehteranordnungen (DI, Cl bzw.
IM, C4) die Basen der Transistoren (7>s21 bzw.
Ti s22) steuert.
Ii. Fehlerortungsanordnung nach Anspruch 14.
dadurch gekennzeichnet, daß den Versorgungsstromeingängen des astabilen Multivibrators (M)
eine Zenerdiode (Zl) parallel liegt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201330 DE2201330C3 (de) | 1972-01-12 | 1972-01-12 | Fehlerortungsanordnung für 4-Draht-Nachrichtenübertragungsanlagen |
| AU50831/73A AU473439B2 (en) | 1972-01-12 | 1973-01-08 | Fault-locating arrangement for 4-wire communication systems |
| CH26273A CH561486A5 (de) | 1972-01-12 | 1973-01-10 | |
| ES410520A ES410520A1 (es) | 1972-01-12 | 1973-01-11 | Un dispositivo para la localizacion de averias en sistemas de comunicacion a cuatro hilos. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201330 DE2201330C3 (de) | 1972-01-12 | 1972-01-12 | Fehlerortungsanordnung für 4-Draht-Nachrichtenübertragungsanlagen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201330A1 DE2201330A1 (de) | 1973-07-19 |
| DE2201330B2 true DE2201330B2 (de) | 1975-03-20 |
| DE2201330C3 DE2201330C3 (de) | 1975-11-13 |
Family
ID=5832819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722201330 Expired DE2201330C3 (de) | 1972-01-12 | 1972-01-12 | Fehlerortungsanordnung für 4-Draht-Nachrichtenübertragungsanlagen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AU (1) | AU473439B2 (de) |
| CH (1) | CH561486A5 (de) |
| DE (1) | DE2201330C3 (de) |
| ES (1) | ES410520A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0029108A1 (de) * | 1979-10-19 | 1981-05-27 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren und Anordnung zur adressenfreien Fehlerortung mittels Schleifenschluss in einer Nachrichtenübertragungsstrecke |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB8830262D0 (en) * | 1988-12-24 | 1989-02-22 | Stc Plc | Submarine optical cable fault location |
-
1972
- 1972-01-12 DE DE19722201330 patent/DE2201330C3/de not_active Expired
-
1973
- 1973-01-08 AU AU50831/73A patent/AU473439B2/en not_active Expired
- 1973-01-10 CH CH26273A patent/CH561486A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-01-11 ES ES410520A patent/ES410520A1/es not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0029108A1 (de) * | 1979-10-19 | 1981-05-27 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren und Anordnung zur adressenfreien Fehlerortung mittels Schleifenschluss in einer Nachrichtenübertragungsstrecke |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU5083173A (en) | 1974-07-11 |
| CH561486A5 (de) | 1975-04-30 |
| AU473439B2 (en) | 1976-06-24 |
| ES410520A1 (es) | 1975-12-01 |
| DE2201330A1 (de) | 1973-07-19 |
| DE2201330C3 (de) | 1975-11-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |