DE2201427C3 - Parallel- und auBenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine - Google Patents
Parallel- und auBenachsige Rotationskolben-BrennkraftmaschineInfo
- Publication number
- DE2201427C3 DE2201427C3 DE19722201427 DE2201427A DE2201427C3 DE 2201427 C3 DE2201427 C3 DE 2201427C3 DE 19722201427 DE19722201427 DE 19722201427 DE 2201427 A DE2201427 A DE 2201427A DE 2201427 C3 DE2201427 C3 DE 2201427C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- internal combustion
- working
- combustion engine
- piston
- parallel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 31
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 23
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 12
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 12
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 4
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 3
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 description 2
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- REQPQFUJGGOFQL-UHFFFAOYSA-N dimethylcarbamothioyl n,n-dimethylcarbamodithioate Chemical compound CN(C)C(=S)SC(=S)N(C)C REQPQFUJGGOFQL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine mit wenigstens
zwei, Ein- und Auslaßöffnungen aufweisenden Arbeitsräumen, die jeweils von einem einen Kolben aufnehmenden
zylindrischen Mantel umschlossen sind und über eine Überströmkammer mit einem darin angeordneten,
mit den Kolben gleichsinnig drehenden Steuerkörper miteinander in Verbindung stehen.
Bei einer bekannten Rotationskolben-Brennkraftmaschine dieser Art (US-PS 34 51 345) weisen die zu dem
zylindrischen Mantel jeweils koaxial gelagerten Kolben jeweils zumindest eine achsferne, als Dichtgrenze
gegenüber dem Mantel ausgebildete Zone auf, und sie stehen darüber hinaus mit dem gleichsinnig drehenden
Steuerkörper in dichtender Verbindung, wobei der Steuerkörper seinerseits die im Übergang zwischen den
Arbeitsräumen liegende Überströmkammer absperrt und lediglich einen schubweisen Übertritt ermöglicht.
Hierbei sind die von dem einen in den anderen Arbeitsraum zu überführenden Gase kurzzeitig in einer
Transportkammer eingeschlossen, die durch zwei aufeinanderfolgende Kanten des Steuerkörpers und die
dazwischen liegenden Wandabschnitte der Überströmkammer und des Steuerkörpers begrenzt ist und deren
Volumen dem minimalen Kompressionsvolumen entspricht Die geschilderte Funktion bedingt, daß der
Steuerkörper beim Zusammenwirken mit Kolben, die jeweils eine Dichtgrenze aufweisen, mit insgesamt vier
Dichtgrenzen versehen ist, und daß ein entsprechend schnellerer Umlauf der Kolben gegenüber dem
Steuerkörper vorgesehen ist. Die Folge davon ist zunächst, daß die von einem in den anderen
Arbeitsraum über die Überströmkammer überzuführenden Gase beim Übertritt erheblich abgebremst werden
müssen, was zu entsprechenden Strömungs- und Leckverlusten führt. In gleicher Richtung ungünstig
wirkt sich auch die Form der Arbeitsräume aus, die wegen der geschilderten Form der Kolben sehr
langgestreckt sind und sich im Maximum nahezu über den gesamten Kolbenumfang erstrecken. Daneben
bringt diese Form der Arbeitsräume aber auch erhebliche Probleme im Hinblick auf die Verbrennung,
da sie Brennräume mit sehr großen Wandanteilen und von besonders langgestreckter Form zur Folge haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rotationskolben-Brennkraftmaschine obengenannter
Art so auszubilden, daß ein weitgehend kontinuierliches Fließen der Arbeitsgase mit entsprechend geringen
Strömungs- und Leckverlusten möglich ist und daß weiter auch verhältnismäßig günstige Brennraumformen
entstehen, so daß insgesamt ein für derartige Maschinen brauchbarer Wirkungsgrad erreicht wird.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die in ihrer Grundform dem Mantel angepaßten Kolben
jeweils wenigstens eine achsnahe Zone aufweisen und daß der Steuerkörper bei Drehung nur die Kolben
dichtend berührt, so daß eine dauernde Verbindung benachbarter Arbeitsräume über die Überströmkammer
gegeben ist. Hierdurch bilden die Arbeitsräume zusammen mit der jeweils zwischen ihnen liegenden
Überstömkarnmer ein Gesamtarbeitsvolumen, das in Abhängigkeit von der Drehstellung der Kolben und des
Steuerkörpers veränderlich ist, so daß während des Arbeitsprozesses ein weitgehend kontinuierliches
Durchströmen der Arbeitsgase erreicht wird. Gleichzeitig lassen sich dabei die Strömungswege auf ein
Minimum reduzieren und dementsprechend kompakte Brennräume erreichen. Da die Kolben in ihrer
Grundform dem Mantel angepaßt sind, ergibt sich außerdem eine weitgehend berührungslose Abdichtung
zwischen dem jeweiligen Kolben und dem zylindrischen Mantel, so daß auch die Dichtungsprobleme in
zufriedenstellender Weise zu beherrschen sind.
Für parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschinen
mit zwei Ein- und Auslaßöffnungen aufweisenden Arbeitsräumen, die jeweils von einem
einen Kolben aufnehmenden zylindrischen Mantel umschlossen sind und die über eine Überströmkammer
in dauernder Verbindung miteinander stehen, ist es des weiteren auch bekannt (US-PS 33 81 670), die in ihrer
Grundform dem Mantel angepaßten Kolben jeweils mit einer achsnahen Zone zu versehen. Dies führt aber bei
der bekannten Konstruktion einmal nicht zu einem kontinuierlichen Strömen der Arbeitsgase, da die
achsnahen Zonen nicht gleichzeitig zur Überschneidung mit der Überströmkammer kommen, so daß in dieser
praktisch zwischengespeichert ist und durch diese auch das minimale Kompressionsvolumen bestimmt ist. Des
weiteren bedingt die hier vorgesehene Abdichtung, die durch einen an beiden Kolben anliegenden und durch
diese wechselseitig belasteten, zwischen den Arbeitsräumen
verschiebbaren doppelten Steuerschieber gebildet ist, daß die Arbeitsgase jeweils von den Kolben nahezu
über eine ganze Umdrehung mitgenommen werden, was neben den wegen der kraftschlüssigen Anlage des
Steuerschiebers an den Kolben zu erwartenden Schwierigkeiten auch zu hohen Strömungsverlusten
führen dürfte.
In Ausgestaltung der Erfindung erweist es sich im Hinblick auf die Erreichung einer möglichst hohen
Leistungsdichte als zweckmäßig, wenn jedem Arbeitsraum eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung
zugeordnet wird und wenn zwischen der Auslaßöffnung und der Einlaßöffnung im der Überströmkammer
abgewandten Mantelabschnitt ein Absperrschieber vorgesehen wird. Da der Absperrschieber in eine im
wesentlichen unbelastete Zone gelegt werden kann und außerdem mit den Arbeitsgasen, insbesondere mit unter
Druck stehenden Brenngasen, kaum in Berührung kommt, ist dessen Belastung gering. Zweckmäßigerweise
wird der Absperrschieber radial beweglich angeordnet.
Im Rahmen der Erfindung kann des weiteren jeder Kolben mit zwei diametral einander gegenüberliegenden,
achsnahen Zonen ausgebildet sein, wodurch zwei Arbeitsprozesse parallel zueinander ablaufen können,
was zur Verbesserung der Leistungsdichte der Maschine weiter beiträgt. Bevorzugt laufen dabei die beiden
Kolben mit einem Winkelversatz von 90° um.
Um den Absperrschieber in Umdrehungsrichtung der Kolben möglichst weit hinter den Auslaßöffnungen und
damit möglichst geschützt anordnen zu können, erweist es sich als zweckmäßig, wenn die Mantelinnenwandung
zwischen der jeweiligen Auslaßöffnung und dem Absperrschieber eine Aussparung aufweist, so daß es zu
keinem Aufstauen von Gasen am Schieber kommen kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Rotationskolben-Brennkraftmaschine teilweise aufgeschnitten in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die Maschine gemäß Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt gemäß Linie 3-3 in Fig. 2,
F i g. 4 bis 9 einen Arbeitszyklus einer Brennkraftmaschine gemäß F i g. 1 bis 3 in verschiedenen Stellungsbildern,
Fig. 10 bis 13 verschiedene Stellungsbilder einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Rotationskolben-Brennkraftmaschine und
Fig. 14 bis 17 verschiedene Stellungsbildei einer
weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Rotationskolben-Brennkraftmaschine.
Die F i g. 1 bis 3 zeigen eine Ausführungsform einer
parallel- und außenachsigen Rotationskolben-Brennkraftmaschine 10, bei der das Gehäuse aus einem Mantel
bzw. Mantelteil 16 und den beiden Seitenteilen 12 und 14 besteht. Im Mittelteil 16 sind zwei in der gewählten
Darstellung übereinandcrlicgende Arbeitsräume 20 und 22 vorgesehen, die jeweils von einem zylindrischen
Mantel umschlossen sind und zwischen denen eine Überströmkammer 23 liegt, die ebenfalls zylindrische
G.undform aufweist. Die Mittelachse der Überströmkammer
23 liegt mit den Mittelachsen der Arbeitsräume 20, 22 in einer Ebene, und der Durchmesser der
Überströmkammer 23 ist größer als der in der genannten Ebene gemessene Mindestabstand zwischen
den Mantelflächen der Arbeitsräume 20,22, so daß es im Übergang zwischen der Überströmkammer 23 zu den
Arbeitsräumen 20 bzw. 22 zu einer Verschneidung mit vier zu den Mittelachsen parallelen Kanten 25, 26 bzw.
27,28 kommt.
In jedem der Arbeitsräume 20,22 ist ein deren Mantel
in seiner Grundform angepaßter Kolben 30 bzw. 50 angeordnet, der über eine in den Seitenteilen 12, 14
gelagerte Welle 32 bzw. 52 geführt ist und der jeweils, worauf noch näher einzugehen sein wird, zwei achsnahe
Zonen aufweist. Zwischen den Kolben 30 und 50 liegt in der Überströmkammer 23 ein Steuerkörper 76, der über
eine Welle 78 in den Seitenteilen 12, 14 des Gehäuses gelagert ist und der so ausgebildet ist, daß er mit den
Umfangsflächen der Kolben 30, 50 in ständiger Berührungsverbindung steht.
Hierzu muß in den Drehzahlen der Kolben 30 bzw. 50 zum Steuerkörper 76 ein bestimmtes Verhältnis
eingehalten werden, das bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 bis 3 2 : 1 ist und das durch ein die Wellen
32, 52 und 78 verbindendes, um einzelnen nicht dargestelltes Zahnradgetriebe erzwungen wird.
Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Brennkraftmaschine ist fremdgezündet, und es sind hierfür im
Bereich der Überströmkammer 23 Zündkerzen 109,110 angeordnet. Ferner sind bei der Ausführungsform
gemäß F i g. 1 bis 3 jedem der Arbeitsräume 20 bzw. 22 eine Einlaßöffnung 116 bzw. 124 und eine Auslaßöffnung
117 bzw. 128 zugeordnet. Die Versorgung mit Frischgas
erfolgt über einen nicht näher dargestellten Vergaser.
Hiervon abweichend kann im Rahmen der Erfindung aber auch mit Luftansaugung und Brennstoffeinspritzung
gearbeitet werden. Ferner können auch andere auf dem Gebiet der Brennkraftmaschinen bekannte Lade-
und Arbeitsverfahren in Verbindung mit einer Rotationskolben-Brennkraftmaschine der hier vorliegenden
Art angewendet werden.
In dem der Überströmkammer 23 bzw. dem Steuerkörper 76 gegenüberliegenden Bereich wird bei
der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 zwischer Mantel und Kolben jeweils noch durch einen Absperrschieber
133 bzw. 141 abgedichtet, der in einer radialer Führung 131 bzw. 139 bewegt wird und der in Richtung
auf den Kolben 30 bzw. 50 über eine Feder 134 bzw. 14:
belastet ist. Die Größe der Federspannung ist dabe über vorgesehene Stellschrauben 136 bzw. 144 einstell
bar. Die Gleitbereich des Absperrschiebers 133 bzw. 14! ist im Ausführungsbeispiel in üblicher Weise eini
Kuppe.
Zwischen den Absperrschiebern 133 bzw. 141 und de jeweils bezogen auf die Drehlichtung davor liegende:
Auslaßöffnung 117 bzw. 128 sind in der Mantelinnen wandung des jeweiligen Arbeitsraumes 20 bzw. 2
Aussparungen 137 bzw. 145 vorgesehen, durch di verhindert wird, daß es bei der Drehung der Kolben 31
bzw. 50 an den Absperrschiebern 133 bzw. 141 zu einer Aufstauen zurückgebliebener Abgase und damit ζ
einer unnötigen Belastung der Absperrschieber kommt
Die Kolben 30 bzw. 50 und der Steuerkörper 76 sin bei der erfindungsgemäßen Lösung so ausgebildet, da
sie keine konkaven oder hinterschnittigen Oberflächen
aufweisen, die kompliziert zu fertigen wären. Vielmehr können sie mit den üblichen Fertigungsverfahren
hergestellt werden.
Die Abteilung der einzelnen Arbeilskammern innerhalb
der zylindrischen Arbeitsräumc folgt bei der erfindungsgemäßen Lösung durch das Zusammenwirken der Kolben 30 und 50 mit dem Steuerkörper 76
sowie mit den Mantelflächen der Arbeitsräume 20 und 22 und den Innenflächen der Seitenteile. Aus diesen
Gründen müssen die genannten Teile derart gefertigt werden, daß zwischen den jeweils zusammenwirkenden
Flächen möglichst wenig Spiel auftritt. Ein Spiel von etwa 0,025 mm oder weniger ist hierbei anstrebcnswcrt.
es kann unter Umständen jedoch auch ein größeres Spiel zulässig sein.
Ein solches Spiel läßt sich zwischen den Kolben JO und 50, die identisch ausgebildet sind, und dem Mantel
der Arbeitsräumc dadurch verhältnismäßig einfach verwirklichen, daß auch die Kolben, abgesehen von
ihren achsnahen Zonen, Kreisquerschnitt aufweisen, wobei die angestrebte Abdichtung natürlich um so
besser ist. je größer die Länge der dem zylindrischen Mantel angepaßten Kolbcnabschnitte ist. Deren Länge
muß aber in jedem Fall mindestens so groß sein, wie der
Abstand aufeinanderfolgender Verschneidungskanten 25, 26 bzw. 27, 28 zwischen den Arbeitsräumen 20 bzw.
22 und der Überströmkammer 23, um eine zeitweilige völlige Abtrennung der Überströmkammer von dem
jeweiligen Arbeitsraum sicherstellen zu können. Das Volumen der jeweiligen Arbeitskammer und damit auch
das angestrebte Verdichtungsverhältnis läßt sich bei der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine in einfacher
Weise durch das Maß bestimmen, um das der Kolben im Bereich seiner jeweils achsnahen Zonen zurückgenommen
ist. Die Oberflächenform des Kolbens in diesen achsnahen Zonen muß im Hinblick auf das Zusammenwirken
mit dem Steuerkörper so beschaffen sein, daß eine Tangente an die Oberfläche in keinem Punkt einen
anderen Oberflächenbereich desselben Kolbens schneidet. Es dürfen also keine konkaven oder unterschnittenen
Oberflächenabschnitte auftreten.
Die Kolben 30 und 50, die identisch ausgebildet sind,
sind in ihrer Lage zueinander um 90° verdreht angeordnet, und diese Lage der Kolben zueinander in
Verbindung mit ihrer Kontur bestimmt die Kontur des Steuerkörpers 76, da die Kolben 30 und 50 und der
Steuerkörper zu jedem Zeitpunkt, d. h. also in jeder Stellung wechselseitig dichtend aneinander anliegen
müssen.
Bei den in den F i g. 4 bis 9 gezeigten Stellungsbildern einer Rotationskolben-Brennkraftmaschine gemäß
F i g. 1 bis 3 zeigt F i g. 4, daß der Kolben 30 eine erste achsnahe Zone 162 und eine zweite achsnahe Zone
aufweist Der Kolben 50 ist mit entsprechenden, sich
ebenfalls diametral gegenüberliegenden achsnahen Zonen 165, 166 versehen. Durch die erste achsnahe
Zone 162 des Kolbens 30 und den entsprechenden Bogen des Mantels des Arbeitsraumes 20 wird eine erste
Arbeitskammer 168 begrenzt Gegenüberliegend ist der zweiten achsnahen Zone 163 zugeordnet eine zweite
Arbeitskammer 169 gebildet Die zwischen diesen achsnahen Zonen 162 und 163 liegende, der Überströmkammer
23 zugeordnete, der Mantelform angepaßte Kolbenumfangsfläche grenzt die Oberströmkammer
ab und arbeitet mit der ersten achsnahen Zone 165 des Kolbens 50 zusammen und begrenzt zusammen mit
dieser und dem Steuerkörper 76 sowie den entsprechenden Wandlcilen der Überströmkammer 23 und des
Arbeitsraumes 22 eine dritte Arbeitskammer 170 und eine vierte Arbeitskammer 171. Schließlich wird eine
fünfte Arbeitskammer 172 durch die zweite achsnahe Zone 166 des Kolbens 50 gegenüber dem Mantel des
Arbeitsraumes 22 abgegrenzt.
Die Stellungen der Kolben 30 und 50 sowie des Steuerkörpers 76 in F i g. 4 zeigen, daß der Kolben 30
soeben durch die Annäherung seiner Oberfläche an die
ίο Kante 25 die dritte Arbeitskammer 170 gegen die erste
Arbeitskammer 168 hin abgeschlossen hat. Es können damit die Abgase gerade aus der ersten Arbeitskammer
168 über die Auslaßöffnung 117 austreten. Gleichzeitig wird in die zweite Arbeitskammer 169 durch die
Einlaßöffnung 116 Frischgas angesaugt. Die dritte Arbeitskammer 170 ist mit einem zündfähigen Gemisch
gefüllt und wird während der Verdichtungsstufe im folgenden in ihrein Volumen verringert. Die vierte
Arbeitskammer 171 hat, wie die Stellung zur Auslaßöffnung 128 zeigt, im wesentlichen das Ende der Expansion
erreicht. In der fünften Arbeitskammer 172 ist dagegen bereits ein Unterdruck aufgebaut, so daß nachfolgend
über die Einlaßöffnung 124 Frischgas angesaugt werden kann. Ein Ansaugen von Abgasen in die fünfte
Arbeitskammer bzw. ein Übertritt derselben in diese wird durch den Absperrschieber 141 verhindert, wobei
der Raum vor dem Absperrschieber gegen die Auslaßöffnung 128 durch die Aussparung 145 in offener
Verbindung steht.
In der Darstellung gemäß Fig. 5 sind im Vergleich
zur Darstellung gemäß Fig.4 die Kolben 30 und 50 sowie der Steuerkörper 76 um einige Winkelgrade
weiter gedreht. Der Kolben 50 nimmt nun eine Stellung ein, in der seine erste achsnahe Zone 165 unmittelbar ar
die Auslaßöffnung 128 angrenzt, in der also das Ende der Expansion für die vierte Arbeitskammer 171
erreicht ist. Der der Überströmkammer zugewandte der Mantelform angepaßte Umfangsabschnitt des
Kolbens 30 grenzt dabei immer noch im wesentlichen ar die Kante 26 an und verhindert damit eine Strömungs
verbindung zwischen der zweiten Arbeitskammer 16i und der vierten Arbeitskammer 171. In Verbindung
damit, daß die Auslaßöffnung 128 einen größerer Querschnitt als die Einlaßöffnung 116 aufweist, wird eir
Druckabbau in der vierten Arbeitskammer 171 voi deren Verbindung mit der zweiten Arbeitskammer 169
und damit vor der Verbindung mit der Einlaßöffnunf 116 erreicht, wodurch ein Flammenrückschlag in der
Einlaß bzw. eine Frühzündung vermieden wird.
Wie aus Fig.5 ersichtlich ist, steht die erst«
Arbeitskammer 168 gleichzeitig noch in offene: Verbindung mit der Auslaßöffnung 1t7, während dii
dritte Arbeitskammer 170 weiterhin in ihrem Volumei verringert wird In entsprechender Weise wird in de
fünften Arbeitskammer 172 durch Volumenvergröße rung der Unterdruck noch erhöht
In der Darstellung gemäß Fig.6 ist für die erst
Arbeitskammer 168 eine Lage erreicht in der bereits eil wesentlicher Anteil der Abgase über die Auslaßöffmm]
117 ausgeschoben wurde. Zugleich sind nunmehr d»
zweite Arbeitskammer 169 und die vierte Arbeitskam mer 171 über die Oberströmkammer 23 verbundei
wodurch sich eine gerichtete Strömung von de Einlaßöffnung 116 durch die Arbeitskammern 169 un
171 zur Auslaßöffnung 128 hin ergibt Hierdurch wie eine gute Spülung erreicht und damit die Voraussetzun
fur einen sauberen Lauf der Maschine geschaffen. Di dritte Arbeitskammer 170 ist währenddessen in ihrer
te
22 Ol 427
Volumen weiter verkleinert worden und hat die maximale Verdichtung erreicht. Etwa gleichzeitig wird
gezündet, so daß die Expansion beginnen kann. Währenddessen ist auch die Einlaßöffnung 124 aufgesteuert
worden, und es kann damit in die fünfte Arbeitskammer 172 auf Grund des herrschenden
Unterdruckes Frischgas eingesaugt werden.
In der Darstellung gemäß F i g. 7 ist nun eine Stellung
erreicht, in der die erste Arbeitskammer 168 nicht mehr mit der Auslaßöffnung 117 verbunden ist und in der
durch das Zusammenwirken des Absperrschiebers 133 mit der Oberfläche des Kolbens 30 in dessen achsnaher
Zone 162 bereits der Aufbau eines Unterdruckes in
diesem Arbeitsraum ermöglicht wird. Zugleich ist nun für den Kolben 50 eine Stellung erreicht, in der einer von
dessen der Mantelform angepaßten Umfangsabschnitlen die Überströmkammer vom Arbeitsraum 22
abgesicuert hat und durch Überfahren der Kante 28 die
/weite Arbeitskammer 169 von der vierten Arbeitskammer 171 abgetrennt hat. Damit beginnt für das in der
Arbeitskammer 169 gespeicherte Frischgas die Kompression. Währenddessen befindet sich die dritte
Arbeitskammer 170 weiterhin in der Expansion. Aus der vierten Arbeitskammer 171 wird gleichzeitig weiterhin
verbranntes Gemisch ausgestoßen, während in die fünfte Arbeitskammer 172 nach wie vor angesaugt wird.
Ist die Stellung gemäß F i g. 8 erreicht, so wird in der
ersten Arbeitskammer 168 nach wie vor Unterdruck aufgebaut. 1.1 der /weiten Arbeitskammer 169 wird
gleichzeitig verdichtet, während in der dritten Arbeitskammer 170 die Übcrgangsstellung zwischen Expansion
und Ausschieben der verbrannten Gase erreicht ist. Wegen der verhältnismäßig großen Dimensionierung
der Auslaßöffnung 117 wird dabei ein schneller Abbau des (iasdruckes erreicht, so daß beim Öffnen der gerade
noch gegen die Überströmkammer abgesperrten fünften Arbeitskammer 172 gegen die dritte Arbeitskammer
170 ein Rückschlägen dei verbrannten Gase
gegen die Hinlaßöffnung 124 ausgeschlossen ist.
Ist die Stellung gemäß F i g. 9 erreicht, so stehen.
analug /u F i g. b. die Arbeitskammern 170 und 172 in
Verbindung, und /war bei gleichzeitiger öffnung gegen
den rinlaß und den Auslaß, so daß eine gute Spülung erreicht wird. Zu gleicher Zeit ist für die erste
Arbeitskammer 168 der maximale Unterdruck erreicht. und es kommt diese nun mit der Einlaßöffnung in
Verbindung. Die zweite Arbeitskammer 169 hat währenddessen ihre maximale Verdichtung erreicht und
ist fertig zur Zündung, wogegen aus der vierten Arbeitskammer 171 nach wie vor ausgeschoben wi«L
Aus vorstehendem ergibt sich, daß bei jeder vollständigen Umdrehung der Kolben 30 und 50 vier
Zündungen stattfinden. Des weiteren wird auch ein vergleichsweise hoher Wirkungsgrad erreicht da durch
die gerichtete Strömung über die Überströmkammer 23 im Übergang von Einlaß zu Auslaß eine gute Spülung
erreicht wird. In Anbetracht der in der Praxis
gegebenen hohen Drehzahlen wird dabei trotz des momentanen Kurzschlusses zwischen Einlaß und
Auslaß ein Austreten von Frischgas über den Auslab vermieden.
In den Fig. 10 bis 13 ist eine weitere Ausführungsform der Rotationskolben-Brennkraftmaschine dargestellt,
die das Arbeitsprinzip mit jener gemäß F ι g. 1 bis
9 gemeinsam hat, aber im Gegensatz zur Ausführungsform gemäß F i g. 1 bis 9 mit drei Kolben arbeitet.
Die insgesamt mit 210 bezeichnete Brennkraftmaschine
weist analog zu der vorher beschriebenen Ausfünrungsfonn einen Mantel bzw. ein Gehäusemittelteil 216
auf, in welchem drei Arbeitsräume 220 bis 222 mit zylindrischen Mantelflächen angeordnet sind. Die
Arbeitsräume liegen symmetrisch zu einer Mittelachse, die sich mit der Achse der mittig angeordneten
Überströmkammer 223 deckt, die bei zylindrischer Grundform im Durchmesser so groß ist, daß Überschneidungen
mit den Arbeitsräumen 220 bis 222 entstehen. Die entsprechenden Überschneidungskanten
ίο sind mit 225 bis 230 bezeichnet.
Den Arbeitsräumen 220 bis 222 sind Kolben 232 bis
234 zugeordnet, die auf Wellen 236 bzw. 238 bzw. 240
drehfest angeordnet sind und mit gleicher Drehzahl umlaufen. Die Kolben 232 bis 234 sind in ständiger
Berührungsverbindung mit dem in der Überströmkammer 223 angeordneten Steuerkörper 246, der auf einer
Welle 248 angeordnet ist und der mit der doppelten Drehzahl der untereinander gleiche Drehzahl aufweisenden
Kolben 232 bis 234 umläuft.
Den Arbeitsräumen 220 bis 222 sind auch bei dieser Ausführungsform jeweils eine Einlaßöffnung 250 bis 252
sowie eine Auslaßöffnung 255 bis 257 zugeordnet. Die an die Ein- bzw. Auslaßöffnung anschließenden
Leitungswege sind nicht weiter dargestellt.
Wie schon an Hand des Ausführungsbeispiels gemäß F i g. 1 bis 9 erläutert, so ist auch hier jeder der
Arbeitsräume 220 bis 222 zwischen den jeweils zugeordneten Einlaßöffnungen 250 bis 252 und Auslaßöffnungen
255 bis 257 mit einem Absperrschieber 259 bis 261 versehen, der in einem entsprechenden, radialen
Schlitz angeordnet ist. Weiter ist auch hier zwischen der Auslaßöffnung 255 bis 257 und dem in Drehrichtung
nachfolgenden Absperrschieber 259 bis 261 jeweils eine Aussparung vorgesehen. Ferner sind die Zündkerzen
263 bis 265 in entsprechender Weise den zwischen den
Arbeitsräumen 220 bis 222 liegenden Abschnitten der Überströmkammer 223 zugeordnet.
Wie aus dem ersten Stellungsbild (Fig. 10) für die Rotationskolben-Brennkraftmaschine 210, die in ihrem
Gesamtaufbau im Prinzip jener gemäß Fig. 1 bis 9 entspricht, ersichtlich ist, wirkt eine achsnahe Zone 268
des Kolbens 232 mit der Mantelfläche des Arbeitsraumes 220 zusammen und begrenzt eine Arbeitskammer
270. In entsprechender Weise begrenzen die Kolben 232 und 233 zusammen mit dem Steuerkörper 246 und der
Mantelfläche der Überströmkammer 223 eine zweite Arbeitskammer 272. In dem gleichen Stellungsbild
(Fig. 10) liegt der Kolben 232 mit einer seiner derr Mantel des Arbeitsraumes angepaßten Umfangsflächer
an der Kante 226 an und dichtet dadurch die Arbeitskammern 270 und 272 voneinander ab. Au«
dieser Stellung, in der die erste Arbeitskammer 270 übet die Einlaßöffnung 250 mit Frischgas versorgt wird
gelangt der Kolben in die Stellung gemäß Fig. 11, ir
der die beiden genannten Arbeitsräume miteinander ir Verbindung stehen. Mit der Verbindung der beider
Räume beginnt die Kompression, welche im weiterer bis in die Stellung gemäß F i g. 13 weitergeführt wird, ir
der die Zündung erfolgen kann. Danach beginnt die Expansion.
Aus F i g. 13 ist ersichtlich, daß der Kolben 233, dei
Arbeitsraum 221 und der Steuerkörper 246 zusammer eine dritte Arbeitskammer 274 begrenzen, in der di«
Expansion der entzündeten Gase stattfindet Diese wire
fortgeführt, bis der Kolben 233 eine Stellung erreicht ir der die dritte Arbeitskammer 274 sich mit dei
Auslaßöffnung 256 überschneidet Bei weiterer Drehunj des Kolbens 233 wird der dritte Arbeitsraum 274 flbei
609 630/1U
22 Ol 427
-r
ίο
den Absperrschieber 260 hinaus verdreht, wobei sich in der Arbeitskammer hinter dem Absperrschieber ein
Unterdruck ergibt, der bei Verbindung zur Einlaßöffnung 251 das Ansaugen von Frischgas ermöglicht,
womit ein neuer Arbeitszyklus eingeleitet wird.
Der in bezug auf die Arbeitskammern 270, 272 und 274 beschriebene Ablauf wiederholt sich fortwährend in
jeder der Arbeitskammern, wie dies an Hand der F ι g. 1
bis 9 detailiert beschrieben wurde. Fs ergeben sich dadurch nicht nur die gleichen Vorteile wie bei diesem
Ausführungsbeispiel, sondern zusätzlich eine noch größere Leistungsdichte, da bei jedei vollen Umdrehung
der Arbeitskolben 232 bis 234 sechs Fxpansionstakte nutzbar sind.
In dem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Fi g. 14
bis 17 ist eine insgesamt mit 310 bezeichnete Rotationskolben-Brennkraftmaschine der erfindiiugsgcmäßen
Art gezeigt, die im prinzipiellen wiederum den vorhergehenden Ausführimgsl'onnen entspricht, bei der
aber jedem der Kolben nur eine achsnahe /one zugeordnet ist und bei eier weiter der in der
Überströmkammer angeordnete Steuerkörper abweichend vom bisherigen mit der gleichen Drehzahl wie die
Kolben umläuft.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. I bis 9 im
wesentlichen entsprechendi η Aufbau sind von der
Brennkraftmaschine 310 die Kolben mit 312, 314 und die
diesen zugeordneten Wellen mit 316, 318 bezeichnet Wie dort liegen die Kolben 312, 314 in Arbeitsräumen
320. 322 mit zylindrischer Mantelfläche, die über eine in ihrer Grundform zylindrische Überströmkammer 323 in
Verbindung stehen. Diese nimmt den .Steuerkörper 326
auf, der auf der Welle 325 angeordnet ist. Dein erfindiingsgemäßen Prinzip entsprechend ist der
Steuerkörper 326 so gestaltet, daß er mit den I i'iifangsflächen der Kolben 312, 314 in ständiger
Berührverbindung steht.
Die Arbeitsräumc 320. 322 und die Übersirömkanimer
323 sind auch hier in einen! Manici bzw
Gehäusemittelteil 330 angeordnet, in dem zusätzlich die Einlaßöffnungen 332. 333 und die Auslaßöffnungen 334
und 335 vorgesehen sind, wobei jedem der Arbeitsräumc
320 und 322 jeweils eine L:nlaß- und eine
Auslaßöffnung zugeordnet sind. Jedem der Arbciisiv.,!
me 320 und 322 ist auch bei diesem Ausführungsbeispiei
wiederum ein Absperrschieber 338 bzw. 339 zugeordnet,
der in einer Gehäuseführung untergebracht is; und der sich unter Federlast auf der Umfangsfiäche dec.
Kolbens 312, 314 abstützt. Zwischen den Absperrschiebern 338, 339 und den, bezogen auf die Drehrichtung,
davor liegenden Auslaßöffnungen 334 und 335 sind auch hier wiederum in der Mantelfläche der Arbeitsräume
320,322 verlaufende Aussparungen vorgesehen. Die auf die Überströmkammer 323 ausmündenden Zündkerzen
sind mit 342 und 343 bezeichnet.
Fig. 14 zeigt, daß der obere Kolben 312 mit einer
achsnahen Zone 345 versehen ist, welche mit der Mantelfläche des entsprechenden, zylindrischen Arbeitsraumes
320 eine erste Arbeitskammer 346 be
grenzt. Die achsnahe Zone des im Ausführungsbeispie unteren Kolbens 314 ist mit 347 bezeichnet um
begrenzt zusammen mit der Mantelfläche des Arbeits raumes 322, der Mantelfläche der Überströmkamme
123, der Umfangsfläche des Steuerkörpers 326 sowii
einem zylindrischen Abschnitt der Umfangsfläche de Kolbens 312 eine zweite und eine drille Arbeitskamme
348 und 350.
Da der in den Arbeitskammern 346, 348 und 35«
ablaufende Arbeitszyklus genau dem entspricht, wie e. an Hand der F i g. 1 bis 9 geschildert wurde, wire
insoweit auf diese Ausführungen Bezug genommen, unc
es weiden hier an I land der Fig. 14 bis 17 lediglich jene
l'rozeßstiifen beschrieben, die in diesen Figurer
dargestellt sind.
In der Darstellung gemäß Fig. 14 ist für die erstt
Arbeitskammer 346 das Ausschieben der Brenngase in wesentlichen abgeschlossen, so daß sie sich praktisch in-Saugtakt
befindet. Die zweite Arbeitskammer 34Ϊ nahen sich dem Ende des Expansionstaktes, und die
dritte Arbeitskammer 350 geht auf das Ende des Kompressionstakies zu.
In der Darstellung gemäß Fig. 15 sind die Kolben
312, 314 sowie der Steuerkörper 326 sämtlich um 90"
gegenüber der Darstellung gemäß Fig. 14 weitergedieht,
so daß nunmehr in die erste Arbeitskammer 346 über die Einlaßöffnung 332 angesaugt wird, während aus
der zweiten Arbeitskammer 348 über die Auslaßöffnung 3v5 ausgestoßen wird. Für die dritte Arbeitskammer 350
ist die maximale Kompression erreicht und es kann ■■lese nun gezündet werden. Selbstverständlich kann der
/imo/.Mipunkt im Hinblick auf Laufruhe und Verbrennung
π. Rahmen des üblichen auch verstellt werden.
I" I ι «· Ib ist nach weiterer Verdrehung um 90u für
die erste Aibeitskammcr 346 die Kompressionsphase
crrcH-hi, wahrend sich die zweite Arbeitskammer 348
jc!-j!is irn wesentlichen im Saugtakt befindet, aber noch
nicht gegen die Einlaßöffnung 3.33 offen ist. Die dritte
phtsT mmCr 35° berindcl sich ln der Expansions-
In dem vierten Stellungsbild gemäß F , g. 1 7 ist für die
erste Arbeitskammer 346 praktisch die maximale Kompression erreicht, während in die zweite Arbeitskammer
348 über die Einlaßöffnung 333 eingesaugt und au, acr dritten Arbeitskammer 350 über die Auslaßöffniing
334 ausgeschoben wird.
Jm _ Gegensatz, zu eine- Ausführungsform gemäß
' g- ι ms 9, be: der die Kolben zwei achsnahe Zonen
sich hier bei jeder vollen Drehung
34tlur^eivolleAry
vof VM °lben'Brennkraftmaschinen gemäß den
vorgescMderten Ausführungsbeispielen klnnen prak-
™™ i !T T Erzielun« optimaler Arbeitsbedin-ΪΞ5Γ
a I' Chen Drehg«chwindigkeit betrieben
Ξ 2 H a D rbe'ten,insb«ondere auch sehr wirtschaften
ν Reibverluste gering sind und da sich bei
S ^i hOraUSSetZUngen fär SPülu"g «™1 Ladung
chen E ISe &mU& Brennraumformen verwirk«
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine mit wenigstens zwei. Ein- und
Auslaßöffnungen aufweisenden Arbeitsräumen, die Jeweils von einem einen Kolben aufnehmenden
zylindrischen Mantel umschlossen sind und über eine iJberströmkammer mit einem darin angeordneten,
mit den Kolben gleichsinnig drehenden Steuerkörper miteinander in Verbindung stehen, dadurch
gekennzeichnet, daß die in ihrer Grundform Jem Mantel (16, 216, 330) angepaßten Kolben (30,
$0; 232, 233, 234; 312, 314) jeweils wenigstens eine achsnahe Zone (162 bis 166; 268; 345.347) aufweisen
und daß der Steuerkörper (76; 246; 326) bei Drehung nur die Kolben (30, 50; 232, 233, 234; 312, 314)
dichtend berührt, so daß eine dauernde Verbindung benachbarter Arbeitsräume über die Überströmkammer
(23,223,323) gegeben ist
2. Parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem Arbeitsraum eine Einlaßöffnung (116, 124; 250, 251,252; 332,333) und eine Auslaßöffnung (117,
128; 255, 256, 257; 334, 335) zugeordnet ist und daß zwischen der Auslaßöffnung (117,128; 255, 256,257;
334. 335) und der Einlaßöffnung (116, 124; 250, 251,
252; 332, 333) im der Überströmkammer (23, 223) abgewandten Mantelabschnitt ein Absperrschieber
(133,141; 259,260,261; 338,339} vorgesehen ist.
3. Parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Absperrschieber (133, 141; 259,260,261; 338,339) radial beweglich ist.
4. Parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kolben (30, 50) einander diametral gegenüberliegend
zwei achsnahe Zonen (162, 163 bzw. 165, 166) aufweist.
5. Parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Kolben (30,50) mit einem Winkelversatz von 90° umlaufen.
6. Parallel- und außenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelinnenwandung zwischen der jeweiligen Auslaßöffnung
(117, 128) und dem Absperrschieber (133, 141) eine Aussparung (137,145) aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US10635171A | 1971-01-14 | 1971-01-14 | |
| US10635171 | 1971-01-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201427A1 DE2201427A1 (de) | 1972-08-10 |
| DE2201427B2 DE2201427B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE2201427C3 true DE2201427C3 (de) | 1976-07-22 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1301611B (de) | Innenachsige Kreiskolben-Brennkraftmaschine mit Schlupfeingriff | |
| DE4191140C2 (de) | Drehkolbenmaschine | |
| EP1417396B1 (de) | Rotationskolbenmaschine | |
| DE1294088B (de) | Brennkraftmaschinensatz | |
| DE1451761C3 (de) | Parallel- und innenachsige Zweitakt-Rotationskolbenmaschine mit Kämmeingriff | |
| DE2233014A1 (de) | Aufladbare rotationskolbenbrennkraftmaschine | |
| DE2629898A1 (de) | Maschine mit kugelfoermigem kolben | |
| DE1451690B2 (de) | Parallel- und innenachsige Kreiskolbenmaschine mit Kämmeingriff | |
| DE1551082C3 (de) | Schrägachsige Rotationskolbenmaschine | |
| DE2201427C3 (de) | Parallel- und auBenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine | |
| DE3335742C2 (de) | Innenachsige Umlaufkolben-Brennkraftmaschine | |
| DE2520778A1 (de) | Umlaufende brennkraftmaschine | |
| DE2201427B2 (de) | Parallel- und auBenachsige Rotationskolben-Brennkraftmaschine | |
| DE2659067A1 (de) | Rotationskolbenmotor | |
| DE1776240C2 (de) | Parallel- und innenachsige Zweitakt-Rotationskolben-Brennkraftmaschine mit Kämmeingriff | |
| DE1144052B (de) | Brennkraftmaschinensatz | |
| DE2503076A1 (de) | Kreiskolbenmaschine | |
| DE2423949A1 (de) | Drehschieber-innenbrennkraftmaschine | |
| DE2529351A1 (de) | Rotationskolbenmaschine | |
| DE1088287B (de) | Rotationskolben-Brennkraftmaschine | |
| DE2132834B2 (de) | Umlaufkolbenmaschine | |
| DE2147366A1 (de) | Verbrennungsmaschine | |
| DE1551128A1 (de) | Drehkolbenanordnung | |
| DE2331215A1 (de) | Rotationsmechanismus | |
| DE2402770C3 (de) | Rotationskol benmaschine |