DE2201499B2 - Schlitzverschluss fuer photographische spiegelreflex-kameras - Google Patents

Schlitzverschluss fuer photographische spiegelreflex-kameras

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DE2201499B2 DE19722201499 DE2201499A DE2201499B2 DE 2201499 B2 DE2201499 B2 DE 2201499B2 DE 19722201499 DE19722201499 DE 19722201499 DE 2201499 A DE2201499 A DE 2201499A DE 2201499 B2 DE2201499 B2 DE 2201499B2
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot
    • GPHYSICS
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    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

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Description

Die Erfindung betrifft einen Schlitzverschluß für photographische Spiegelreflex-Kameras nach dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Schlitzverschlüsse für photographische Kameras, die zwei Vorhänge aufweisen, sind allgemein bekannt Beim Auslösen des Verschlusses bewegen sich die Vorhänge längs oder quer am Bildfenster oder -feld des Filmkanals vorbei und bilden einen Schlitz zwischen sich, der die Belichtung des photographischen Films mit der erforderlichen Belichtungszeit gewährleistet
Der Vorhang, der als erster seine Bewegung vom Belichtungsanfang an beginnt, wird als der das Bildfenster freigebende bezeichnet
Der Vorhang, der als zweiter seine Bewegung vom Belichtungsanfang an beginnt, wird als der das Bildfenster abdeckende bezeichnet
Bei den Schlitzverschlüssen sind der freigebende und der abdeckende Vorhang jeder für sich an zwei Aufwickelrollen befestigt
Bei einem jeden Paar ist die eine Aufwickelrolle mit der Aufzugsvorrichtung des Verschlusses durch einen Getriebezug beliebiger Bauart verbunden, z. B. durch einen Zahnradsatz, die andere Aufwickelrolle aber ist mit einer Energie aufspeichernden Aufzugsfeder versehen.
Dabei können die Aufwickelrollenachsen parallel oder senkrecht zur Bewegungsrichtung des Filmes bei seinem Transport im Filmkanal liegen.
Bei einer parallelen Anordnung der Aufwickelrollenachsen bewegen sich die Vorhänge quer zum Filmtransport, bei einer senkrechten Anordnung der Aufwickelrollenachsen aber längs des Filmtransports.
Bei den allgemein bekannten Schlitzverschlüssen mit senkrechter Anordnung der Achsen der Aufwickelroilen in bezug auf die Filmtransportrichtung, d.h. bei denen die Vorhänge längs an der Breitseite des Bildfensters vorbeilaufen, sind mehrere wesentliche der Belichtung längs des Bildes, die ein Ergebnis ist des großen Weges der Vorhänge und des SS verursachten großen Unterschiedes zwischen aaouwj» w . ^ minimalen Arbeitsmoment der r Verschlußaufwickelrollen. Eine Ver-
Hußgröße in Längsrichtung fuhrt
iu»e des Vorlaufes der Vorhänge bei weeung bis zum Beginn der Filmbelichtung. wwu die Gleichmäßigkeit der Belichtung ebenfalls
verschlechtert wird. .
Em anderer Mangel besteht dann daß infolge des großen Arbeitsweges der Vorhänge Aufzugs edern mit
,s ioßer Energiespeicherung für die Aufwickelrollen des
vSuSnJcw«dt werden müssertDabe, entsteht die Notwendigkeit einer Verstärkung der Dämpfungsmittel zur Beseitigung des Rückpnngens der Vorhänge am Ende ihres Arbeitswegs; die Gerauschentwicklung
und die Aufzugskraft des Verschlusses steigen an.
Ein weiterer Mangel ist daß die Abmessungen des Verschlusses in Längsrichtung größer werden, da bei jedem Paar der Aufwickelrollen die eine auf der einen Seite die zweite aber auf der anderen Seite des Suchers
2s ivon d-r Objektivseite aus gesehen) hegt wodurch für die Anordnung der Aufwickelrollen ein entsprechender Raum erforderlich ist.
Bei den Schlitzverschlüssen mit einer parallelen Anordnung der Aufwickelrollenachsen in bezug auf die
Richtung des Filmtransports, d.h. bei denen die Vorhänge längs der Schmalseite des Bildfensters vorbeilaufen, werden die Ungleichmäßigkeit der Belichtung und der Energieaufwand im Vergleich mit den Verschlüssen, bei denen die Vorhänge längs der
Breitseite des Bildfensters vorbeilaufen. um 30%, be! sonst gleichen Verhältnissen, vermindert Die Abmessungen des Verschlusses in Längsrichtung nehmen dabei
wesentlich ab.
Bei einem bekannten Schlitzverschluß (DTPS 4 35452 DTPS 3 35 970) sind die Aufwickelrollen der beiden Vorhänge parallel zur längeren Seite des rechteckigen Bildfensters angeordnet
Es sind auch Spiegelreflex-Kameras mit einem Schlitzverschluß bekannt bei denen die Vorhänge sich senkrecht zur Richtung des Filmtransports bewegen und bei denen eine für diese Art von Kameras bestimmte Sonderkassette benutzt wird.
Obwohl diese Kameras auch leichter zu handhaben sind, weisen sie jedoch einige Mängel auf Da nämlich die Größe des Bildfensters dieser Kassette gleich 28 χ 28 mm ist und die Kassette selbst eine bestimmte Dicke aufweist ändert sich auch die Größe des Arbeitsabschnittes der Kamera. Deshalb ist es erforderlich, einen Spiegel- und Prismen-Sondersueher und Sonderwechselobjektive zu benutzen.
So ist eine bekannte Spiegelreflex-Kamera (US-PS 34 40943) mit einer Aufzugsvorrichtung ausgestattet bei der der Arbeitsabschnitt in Richtung einer Vergrößerung um S bis 7 mm verschoben ist was zu einer Änderung des Suchers führt und die Verwendung besonderer Wechselobjektive erfordert.
Damit wird aber der Spiegelreflex· Kamera einer ihrer wichtigsten Vorzüge genommen, nämlich die Benutzung zahlreicher Wechselobjektive, die fur alle SpiegeSreflex-Kameras mit einem allgemein üblichen optischen Aufbau, einem 45,5-mm-Arbeitsabschnitt und einem 24 χ 36-mm-Bildfenster geliefert werden. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
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Gleichmäßigkeit der BUdbelichtung ohne Vergrößerung des Energieaufwandes der Aufzugsfedern an den Verschlußaufwickelrollen zu erhöhen, und zwar unter Beibehaltung des optischen Aufbaues des Suchers sowie der Möglichkeit der Benutzung von zahlreichen S Wechselobjektiven für allgemein bekannte Spiegelreflex-Kameras und der normalen Kassetten.
Diese Aufgabe wird bei einem Schlitzverschluß der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches angegebenen Merkmale gelöst
Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Ausführung des Schlitzverschlusses die AufwickelroUen parallel zur Breitseite des Bildfensters liegen und die Bewegung der Vorhänge längs der Schmalseite des Bildfensters stattfindet, wird der Arbeitsweg der Vorhänge vermindert
Dabei werden die Ungleichmäßigkeit der Belichtung und der Energieaufwand der Abzugsfedern der Verschlußaufwickelrollen verringert
Außerdem wird durch die Anordnung der Aufwickelrolle mit der Aufzugsfeder des freigegebenen Vorhangs zwischen dem Filmkanal und dem Sucherokular an einer Seite des Okulars und der Aufwickelrolle mit der Aufzugsfeder des abdeckenden Vorhanges in der Vertikalebene an der anderen Seite des Okulars der Durchlauf außerhalb des Okular- und Bildfensterblickfeldes der biegsamen Verbindungen (Bänder), die die erwähnten AufwickelroUen mit den Aufwickelrollen eines jeden Paares verbinden, gewährleistet
Eine solche Anordnung der AufwickelroUen des Verschlusses ermöglicht es, die Benutzung des allgemein angenommenen optischen Aufbaues (Schemas) und von Wechselobjektiven aufrechtzuerhalten, die für allgemein bekannte Spiegelreflexkameras angewandt werden, und zwar unter Beibehaltung des Ladeverfahrens mit Normalkassetten und des 24 χ 36-mm-Normalbildfensters oder -feldes.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert; in deren einziger Figur im Schnitt eine photographische Kamera mit einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schlitzverschlusses dargestellt ist
Ein freigebender Vorhang 1 ist an einem Ende direkt mit einer Aufwickelrolle 2, die eine Arbeitsaufzugsfeder 3 aufweist verbunden, während sein anderes Ende mit einer zweiten Aufwickelrolle 4 mittels biegsamer Verbindungen S gekuppelt ist die außerhalb des Umfanges eines Bildfensters 6 laufen.
Dabei ist die Aufwickelrolle 2 des freigegebenden Vorhangs 1 parallel zur Breitseite des Bildfensters 6 zwischen einem Fiimkanal 7 und einem Okular 8 des Suchers angeordnet, der durch einen Spiegel 9, eine Sammellinse 10 und ein Oach-Pentaprisma 11 gebildet ist
Ein abdeckender Vorhang 12 ist an einem Ende mit einer Aufwickelrolle 13 verbunden, während sein anderes Ende mit einer zweiten Aufwickelrolle 14 nur an Rändern mittels biegsamer Verbindungen 15 gekuppelt ist die außerhalb des Blickfeldes des Okulars 8 laufen.
Die Aufwickelrolle 14 des abdeckenden Vorhanges 12 hat eine Arbeitsaufzugsfeder 16 und liegt an der anderen Seite des Okulars 8 in derselben Vertikalebene wie die Aufwickelrolle 2 des freigebenden Vorhangs 1.
Die Aufzugsvorrichtung des Verschlusses kann z. B. in Gestalt von zwei Zahnrädern 17 und Treibrädern oder Ritzeln 18 und 19, die starr mit den AufwickelroUen 4 bzw. 13 verbunden sind, ausgeführt sein.
Dabei sind die beiden Zahnräder 17 in bezug auf eine Achse 20 voneinander unabhängig drehbar. Das Drehen der Zahnräder 17 bei Betätigung des (nicht gezeigten) Druckhebels des Kameraaufzuges wird nach einem beliebigen Verfahren erzielt
Bei der Drehung der Zahnräder 17 um die Achse 20 im Gegenuhrzeigerdrehsinn um einen bestimmten Winkel drehen sich die Ritzel 18 und 19 und folglich auch die AufwickelroUen 4 und 13 im Uhrzeigerdrehsinn um einen Winkel, der dem Arbeitsweg der Vorhänge 1 und 12 entspricht
Dabei sichern die biegsamen Verbindungen 5 und 15, die mit den Vorhängen 1 und 12 gekuppelt sind, die Übertragung der Drehung der AufwickelroUen 4 und 13 auf die AufwickelroUen 2 und 14, an denen die Arbeitsfedern 3 und 16 aufgezogen werden.
Am Ende des Aufzugs werden die AufwickelroUen 4 und 13 in beliebiger Weise festgehalten.
Beim Auslösen des Verschlusses beginnt sich der freigebende Vorhang 1 unter Einwirkung der Aufzugsfeder 3 auf die Aufwickelrolle 2 zu wickeln und öffnet dabei das Bildfenster 6. Der abdeckende Vorhang 12 wird durch ein Hemmwerk beliebiger Bauart um die eingestellte Belichtungsdauer zurückgehalten, bis er unter Einwirkung der Aufzugsfeder 16 seine Bewegung beginnt und das Bildfenster 6 schließt
Die Anordnung einerseits der Aufwickelrolle 2 mit der Aufzugsfeder 3 des freigebenden Vorhangs 1 im freien Raum zwischen dem Filmkanal 7 und dem Okul?r 8 und andererseits der Aufwickelrolle 14 mit der Aufzugsfeder 16 des abdeckenden Vorhangs 12 über dem Okular 8 ermöglicht es, daß die biegsamen Verbindungen 15 des abdeckenden Vorhangs 12 außerhalb des Blickfeldes des Okulars 8 liegen, was im Ergebnis ein ununterbrochenes Suchen oder Visieren durch das optische System des Spiegel- und Prismenbildsuchers gewährleistet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schlitzverschluß für photographische Spiegelreflex-Kameras mh einem Sucher, der einen das Bildfenster des Fflmkanals freigebenden Vorhang sowie einen abdeckenden Vorhang enthält, die jeder fOr sich an je zwei Aufwickelrollen befestigt sind, die paarweise längs der Breitseite des Bildfensters auf verschiedenen Seiten des Filrakanals liegen, wobei die erste Aufwickelrolle eines jeden Paares eine Aufzugsfeder aufweist, während die zweite Aufwikkelrollc kinematisch mit der Aufzugsvorrichtung verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelrolle (2) mit Jer Aufzugsfeder (3) des freigebenden Vorhanges (1) zwischen dem Fümkanal (7) und dem Sucherokular (8) liegt, an dessen anderer Seite in derselben Vertikalebene wie die erwähnte Aufwickelrolle die Aufwickelrolle (14) mit der Aufzugsfeder (16) des abdeckenden Vorhanges (12) angeordnet ist, der mit dieser Aufwickelrolle nur an den Rändern durch biegsame Verbindungen (15) gekuppelt ist, die außerhalb des Blickfeldes des Sucherokulars durchlaufen, und daß der freigebende Vorhang (1) mit der zweiten Aufwickelrolle durch biegsame Verbindungen (S) gekuppelt ist, die außerhalb des Bildfenster-Blickfeldes durchlaufen.
    io
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DE2201499A1 DE2201499A1 (de) 1973-07-19
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