DE2201699A1 - Schaltungsanordnung fuer die Tastatur einer Orgel - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer die Tastatur einer Orgel

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DE2201699A1 DE19722201699 DE2201699A DE2201699A1 DE 2201699 A1 DE2201699 A1 DE 2201699A1 DE 19722201699 DE19722201699 DE 19722201699 DE 2201699 A DE2201699 A DE 2201699A DE 2201699 A1 DE2201699 A1 DE 2201699A1
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Description

Schaltungsanordnung für die Tastatur einer Orgel.
Die vorliegende Erfindung "betrifft elektronische Orgeln.
Elektronische Orgeln erfordern eine Reihe von Schaltern, die über eine klavierähnliche Tastatur betätigt werden und die die Tongeneratoren mit der Lautsprecheranordnung (die einen Verstärker und einen lautsprecher umfaßt) selektiv verbinden. Eine solche Schaltungsanordnung enthält eine Reihe elastischer Zontaktelemente, die nach oben gebogen werden und eine Stromschiene berühren, wobei jedes Schalterelement mit je einem Tongenerator verbunden ist« Dabei ist die Stromschiene mit der Lautsprecheranordnung gekoppelte Die Stromschiene kann aus Kupfer oder einem anderen Metall oder aber aus leitendem Plastikwerkstoff, etwa Polyvinylchlorid (PYC) bestehen, das mit Kohlenstoff imprägniert ist, damit es partiell leitet. Solche Schaltungsanordnungen erfordern einen beträchtlichen Aufwand bei der Herstellung, da zwischen jedem elastischen Schalterelement und einem Tongenerator eine separate Verdrahtung erforderlich ist. Außerdem entsteht ein mechanisches
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Geräusch, wenn das Schalterelement an die Stromschiene anschlägt, auch wenn diese Stromschiene aus PVC besteht. Außerdem sind elektrisch erzeugte Geräusche häufig nicht zu vermeiden, die als "Klicken11 oder "Knallen" hörbar werden und aus elektrischen Einschaltvorgängen resultieren, da ein Schalterelement in dem Augenblick, in dem es die Stromschiene berührt, eine beträchtlich hohe Spannung führen kann» Sine in ihrem Aufbau einfachere Schaltungsanordnung mit möglichst niedrigem mechanisch oder elektrisch erzeugtem Geräuschpegel würde elektronische Orgeln mit verbesserten Betriebseigenschaften und niedrigeren Herstellungskosten ermöglichen.
Der Erfindung liegt folgende Aufgabenstellung zugrunde: Es soll eine Schaltungsanordnung für elektronische Orgeln geschaffen werden, die wirtschaftlich herzustellen und einzubauen iste
Es soll weiterhin eine Schaltungsanordnung für elektronische Orgeln geschaffen werden, die die beim Schließen der Schalter auftretenden Geräusche minimal klein hält«
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Schaltungsanordnung für elektronische Orgeln geschaffen, die einfach und wirtschaftlich herzustellen und einzubauen ist und die die beim Betätigen der Schalter auftretenden Geräusche minimal klein hält. Die Anordnung enthält eine Reihe elastischer Schalterelemente, die durch Betätigen der Orgeltasten nach oben gegen eine Kontaktanordnung gebogen werden. Die Kontaktanordnung enthält ein Schaltfeld mit zahlreichen leitenden Anschlüssen oder Kontaktflächen, die über den Schalterelementen in einer Reihe angeordnet sind« Zwei isolierende Abstandsstücke erstrecken sich beiderseits der Kontaktflächen. Ein Zwischenstreifen aus elastischem, leitendem Plastikmaterial ist an den Abstandsstreifen so befestigt, daß er in geringem Abstand
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etwas unterhalb der Reihe von Anschlüssen liegt. Wenn eine Orgeltaste gedruckt wird, wird ein entsprechendes Schalterelement gegen einen Bereich des Plastik-Zwischenstreifens nach oben gebogen. Dieser Bereich des Plastikstreifens wird gegen eine leitende Kontaktfläche gedruckt und liegt unmittelbar über dieser, wodurch der Schalter geschlossen wird.
Die Verwendung eines Schaltfelds mit zahlreichen Leiteranschlüssen verringert den Arbeitsaufwand bei der Herstellung elektrischer Verbindungene Das Schaltfeld kann mit niedrigem Kostenaufwand in Serienproduktion hergestellt werden und so ausgelegt sein, daß es in einer Reihe von Leitungsenden ausläuft. Auf diese Weise läßt sich das Schaltfeld dadurch einbauen, daß ihr eines Ende in eine in der Orgel vorgesehene Steckerverbindung gesteckt wird» Die Verwendung eines biegsamen Zwischenstreifens verringert mechanische Geräusche, da ein großer Teil der kinetischen Energie der nach oben bewegten Schalterelemente durch die Verformung des Streifens absorbiert wird; außerdem kann der Streifen Vibrationen des Schalterelements dämpfen, ehe der Kontakt mit der Kontaktfläche auf dem Schaltfeld hergestellt wird. Elektrische Geräusche beim Schließen der Kontakte können durch den Zwischenstreifen minimal klein gehalten werden, wenn dieser Streifen zu Beginn der Verformung eine Widerstandsverringerung erfährt, was bei einem Streifen aus mit Kohlenstoff imprägniertem Polyvinylchlorid der Fall ist. Der Zwischenstreifen kann über einen Kondensator geerdet sein, so daß er auf eine beliebige Gleichspannung der Tongeneratoren beim Spielen einiger erster Töne auf der Orgel aufgeladen wird» Danach werden die durch die Gleichstromvorspannung der Generatoren hervorgerufenen Einschal tvorgänge im wesentlichen eliminiert.
Es folgt nun eine Beschreibung der Erfindung anhand der Zeichnungen.
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Figur 1 ist eine teilweise schaubildliche Ansicht einer Orgel mit einer Tastatur-Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung.
Figur 2 ist ein Seitenriß des Geräts aus Figur 1; und Figur 2a ist eine Ansicht ähnlich der aus Figur 2, wobei der Schalter geschlossen isto
Figur 3 ist eine schematische Teilansicht des Geräts aus Figur 1,
Figur 4 ist eine schematische Teilaufsicht auf das Schaltfeld des Geräts aus Figur 1.
Die in Figur 1 gezeigte erfindungsgemäße Orgel enthält eine Tongeneratoranordnung 10, die elektrische Signale zur Darstellung der Musiktöne erzeugt, eine Lautsprecheranordnung 12 zur Umwandlung der Signale in hörbare Klänge und eine Schaltungsanordnung 14, mit der der Orgelspieler die zu spielenden Töne auswählt· Die Tongeneratoranordnung 10 enthält eine drehbare optische Schallplatte 16 mit zahlreichen konzentrischen Spuren 18, die aus durchsichtigen Bereichen zwischen undurchsichtigen Rändern gebildet werden« Eine Lampe 20 beleuchtet die Spuren 18, während sich die Platte dreht, und eine Reihe von Photozellen 22 tastet das durch die Spuren hindurchgegangene Licht ab«. Die Photozellen können als Tongeneratoren angesehen werden, da sie elektrische Signale erzeugen, die die auf den Spuren 18 aufgezeichneten Töne darstellen. Die Lautsprecheranordnung oder Vorrichtung 12 enthält einen Verstärker 24 und Lautsprecher 26 und könnte auch Vorrichtungen beispielsweise für Tremolo und Schwellwerksteuerungen enthalten. Die Schaltungsanordnung 14 enthält eine klavierähnliche Tastatur mit Tasten 28, die von dem Spieler zur Auswahl der zu spielenden Töne gedrückt werden.
Jede Taste 28 der Schaltungsanordnung 14 ist drehbar auf einer Zapfenstange 30 gelagert. Wenn also ein Spieler einen vorderen
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Abschnitt 32 der Taste drückt^ bewegt sich ein hinterer Abschnitt 34 nach oben. Eine Reihe von Schalterelementen 36 erstreckt sich entlang der hinteren Enden der Tasten, su daß beim Herabdvüeic3 ι airier Taste ein entsprechendes Schalterelement abgebogen wird. Die Schalterelemente 36 bestehen aus elastischem, elektrisch leitendem Material, etwa Beryllium-Kupfer. Sie werden zwischen zwei Stangen 38 und 4-0 festgehalten, die am Gehäuse 42 der Orgel angebracht sinde Eine Stromschiene 44 verbindet elektrisch sämtliche Schalterelemente 36 miteinander und mit der Lautsprecheranordnung 12«,
Eine Kontaktanordnung 46 befindet sich über den Schalterelementen 36c Die Kontaktanordnung 46 enthält ein Schaltfeld 48 mit einer Reihe leitender Kontaktflächen 50, die sich parallel zur Reihe der Schalterelemente 36 erstreckt. Jede 'Kontaktfläche 50 ist mit je einem Tongenerator 22 verbunden«, Wenn also ein Schalterelement 36 mit einer Kontaktfläche 50 Kontakt gibt, läuft von einem der Tongeneratoren ein Signal durch die Schaltungsanordnung zur Lautsprecheranordnung 12. Natürlich wäre es möglich, jedes Schalterelement 36 beim Schließen des Stromkreises vom Tongenerator zum Lautsprecher die zugehörige Kontaktfläche 50 direkt berühren zu lassen» Hierdurch könnte jedoch ein "Klicken" entstehen, wenn ein Sehalterelement 36 eine metallische Kontaktfläche 50 berührt, insbesondere dann, wenn die Tasten rasch angeschlagen werden, außerdem könnten unerwünschte elektrische Einschaltvorgänge auftreten.
Wenn die Schalterelemente 36 die Kontaktflächen 50 auf dem Schaltfeld direkt berühren würden, könnten mehrere unerwünschte Einsehalteffekte auftreten. Häufig würde ein plötzlich hochgebogenes Schalterelement 36 beim Berühren der Kontaktfläche noch vibrieren, wodurch der Kontakt mehrfach abreißen würde, bis eine feste Verbindung aufgebaut wäre. Bei Tongeneratoren, die die Photozellen 22 enthalten, die einen Lichtstrahl variabler
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Amplitude abtasten, enthält das Signal eine beträchtliche Gleichstromkomponente, und es könnte ein klackendes oder knallendes Geräusch ("popping") entstehen, wenn die Gleichspannung plötzlich an den Lautsprecher angelegt wird,. Auch eine Einschalt—Wechselspannung kann ein knallendes Geräusch erzeugen, das dadurch entsteht, daß das Sehalterelement 36 die Eontaktfläche dann berührt, wenn die Wechselspannungskomponente des Signals vom Tongenerator beträchtlich hoch ist» Die Kontaktanordnung 46 ist so ausgelegt, daß mechanische und elektrische Geräusche minimal klein gehalten werden, indem eine Konstruktion verwendet wird, die zu den Kosten der Orgel nur unwesentlich beiträgt.
Wie am besten aus Figur 2 zu ersehen ist, enthält die Kontaktanordnung 46 zwei isolierende Abstandsstreifen 52 und 54» die sich beiderseits der Kontaktflächen 50 auf dem Schaltfeld erstrecken, und einen leitenden Zwischenstreifen 56, der sich zwischen den Abstandsstreifen 52 und 54 erstreckt. Der Zwischenstreifen 56 besteht aus biegsamem Material mit einem mäßig hohen Widerstand und vorzugsweise aus einem elastischem Material, etwa weiches leitendes Gummi oder Plastikmaterial. Polyvinylchlorid (PVC), das mit Kohlenstoff imprägniert ist, damit es partiell leitet, hat sich für diesen Zweck als geeignet er— wiesen. Ein solches Material ähnelt gummiertem "Elektrikerband1·, d. h. es läßt sich leichter biegen und verformen oder dehnen als Stahl oder Kupfer der gleichen Dicke, kehrt jedoch in seine ursprüngliche Form zurück, wenn es nicht zu stark gedeht wurde. Ein Streifen, der sich leicht lokal verformen läßt und der eine niedrige Federkonstante für eine gegebene Dicke oder Gewichtseinheit aufweist, eignet sich gut zum Dämpfen von Vibrationen. Eine andere Ausführungsform der Erfindung verwendet ein weiches Gummi, das mit leitenden Materialteilchen, etwa Kohlenstoff, imprägniert ist.
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Die Abstandsstücke 52 und 54 halten den Streifen 56 so, daß er sich in geringem Abstand unterhalb der Reihen von Kontaktflächen 50 auf dem Schaltfeld erstreckt. Wenn eine Taste 28 ein Schalterelement 36 nach oben biegt, drückt das Ende 36E des Schalterelements nach oben gegen den Zwischenstreifen 56, und zwar zwischen den Abstandsstücken 52 und 54« Das Ende 36E des Schalterelements biegt einen Bereich des Zwischenstreifens 56 gegen die Kontaktfläche 50, die unmittelbar darüber liegt. Nur der direkt durch das Schalterelement 36 berührte Abschnitt des Zwischenstreifens 56 wird gebogen (dieser Bereich und umgebende Bereiche werden gedehnt), wodurch nur dieser Bereich des Zwischenstreifens die Kontaktfläche 50 berührte Wenn die gedrückte Taste losgelassen wird und das Schalterelement 36 nach unten in die Ausgangsstellung zurückkehrt, zieht sich der gebogene und gedehnte Bereich des Zwischenstreifens 56 wieder zu seiner ursprünglichen Form zusammen, in der sich der Streifen in gewissem Abstand unterhalb der Kontaktfläche 50 befindet.
Der Zwischenstreifen 56 verringert mechanische Geräusche ganz erheblich, da fast kein Geräusch auftritt, wenn ein Schalterelement auf den relativ weichen Zwischenstreifen trifft oder wenn ein Bereich des Streifens die leitende Kontaktfläche 50 berührt. Auch wenn ein kleines Flächenstück des PVC-Materials direkt auf der Kontaktfläche 50 angebracht wäre, wurden mechanische Geräusche beim Auftreffen des Schalterelements 36 verringert. Dadurch, daß der Zwischenstreifen einen gewissen Abstand zur Kontaktfläche 50 aufweist und vom Sehalterelement gedehnt und gebogen werden muß, erfolgt eine mehr graduelle Einwirkung des Drucks durch das Schalterelement 36, wodurch mechanische Geräusche noch stärker gedämpft werden. In gleicher Weise dämpft der Zwischenstreifen Vibrationen des Schalterelements 36, ehe der Kontakt mit der Kontaktfläche 50 hergestellt wird, so daß keine Kontaktunterbrechung erfolgt, wenn erst einmal der Kontakt hergestellt ist, wodurch auch diese Geräuschquelle eliminiert wird.
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Das relativ weiche Material des Zwischenstreifens 56 erfährt eine Widerstandsverringerung während der anfänglichen Kompression. Daher werden durch Einschaltvorgänge hervorgerufene Signale verringert. Wenn beispielsweise ein Signal eines Tongenerators in dem Augenblick, in dem der Zwischenstreifen eine leitende Zontaktfläche 50 berührt, einen ziemlich hohen Wert hat, wird die den Lautsprecher 12 erreichende Signalstärke ein wenig gedämpft, bevor einen Bruchteil einer Sekunde später volle Signalstärke anliegt, wenn der Zwischenstreifen fest an die Anschluß- oder Zontaktfläche angedrückt wird und dadurch ein größerer Flächenbereich des Zwischenstreifens die Eontaktfläche 50 berührte Dadurch wird also beim Herstellen des Zontakts der plötzliche Anstieg der angelegten Spannung verringert
Um eine merkliche Verringerung der Einschaltvorgänge durch eine Widerstandsänderung des Zwischenstreifens bei der Zontaktherstellung zu erreichen, muß der ursprüngliche elektrische Widerstand des Zwischenstreifenbereichs groß gegenüber der Impedanz des Tongenerators 22 und der Impedanz des Lautsprechers 12 sein· Als Beispiel hat jeder Photozellengenerator 22 einer Orgel einen inneren Widerstand und eine Ausgangsimpedanz von etwa 50 kOhm, und der Verstärker des Lautsprechers hat eine Eingangsimpedanz von etwa 5 kOhm. Der Anfangswiderstand oder die Impedanz des Zwischenstreifenbereichs sollte mindestens 50 kOhm betragen, um eine beträchtliche Verringerung des Eingangssignals zu schaffen. Die letztliche Impedanz des Zwischenstreifenbereichs sollte niedrig gegenüber der Impedanz des Tongenerators oder der Lautsprecheranordnung sein, z. B. weniger als 5 kOhm, so daß ein maximaler Anteil des Signals die Lauteprecheranordnung erreicht. Es wurden mit Zohlenstoff imprägnierte PVC-Streifen hergestellt und verwendet, deren Impedanz von 50 kOhm auf weniger als 1 kOhm abnimmt.
Wie schon erwähnt wurde, erzeugen gewisse Arten von Tongeneratoren, etwa solche, die Photozellen zum Abtasten eines Licht-
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sirahls variabler Intensität verwenden, ein ziemlich hohes Gleichspannungspotential. Diese Gleichspannung kann hohe Einsehaltspannungen hervorrufen, die ein knallendes Geräusch erzeugen, wenn zu Beginn eine Taste gedrückt wird«. Um die Einflüsse der Gleichspannung zu verringern, ist der Zwischenstreifen 56 über einen Kondensator 58 und einen hohen Widerstand 60 geerdet, wie Figur 3 zeigt«. Auf diesem gleichen Erdpotential liegt jede Photozelle 22 (jede Photozelle 22 ist auf der einen Seite geerdet und an der anderen Seite mit einer Kontaktfläche 50 verbunden)» Außerdem ist ein Serienkondensator 62 mit der Lautsprecheranordnung 12 in Serie geschaltete Alle Tonspuren auf der Schallplatte haben ungefähr die gleiche mittlere Breite, so daß jede Photozelle 22 ungefähr dieselbe Gleichspannung führt. Wenn die Orgel eingeschaltet wird und zu Beginn eine Taste für einige Sekunden festgehalten oder aber mehrere Tasten nacheinander gespielt werden, lädt eich der Kondensator 58 auf die Gleichspannung der Photozellen 22 aufο Außerdem lädt sich der zur Lautsprecheranordnung führende Kondensator 62 auf die Gleichspannung der Photozellen auf. Wenn danach ein Sehalterelement 36 auf dem Zwischenstreifen 56 und dann auf der Kontaktfläche 50 auftrifft, werden durch die Gleichspannung keine Einsehaltspannungen erzeugt, da der Zwischenatreifen 56 das gleiche Gleichspannungspotential hat wie das Schalterelement 36 und die Kontaktflächen 50, Es sollte erwähnt werden, daß zwischen den leitenden inschlußflachen und dem Zwiechenstreifen 56 Streukapazitäten auftreten, wodurch von sämtlichen Tongeneratoren 22 ein schwaches Signal am Zwischenstreifen anliegt. Diese Rauschstörung oder dieses Geräusch ist jedoch nicht hörbar, da es die Lautsprecheranordnung 12 nicht erreicht, wenn nicht mindestens eine Taste zur Auswahl eines Tongenerators gedrückt wird, wobei das Rauschen dann durch das sehr viel stärkere Signal vom ausgewählten Tongenerator überdeckt wird«
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Figur 4 erläutert die Anordnung der Kontaktflächen 50 auf dem Schaltfeld oder der gedruckten Schaltung 48. Die gedruckte • Schaltung enthält eine Grundplatte 64 aus isolierendem Material und zahlreiche leitende Streifen 66. Jeder leitende Streifen bildet mit einer Anschlußfläohe 50 eine Einheit und erstreckt sich zu einem Ende 68 der Platte. Da sämtliche leitenden Streifen an einem Ende 68 der Platte enden, können diese Streifen und dadurch die Zontaktflächen 50 durch eine Steckerverbindung 70 angeschlossen werden. Die gedruckte Schaltung 48 kann in herkömmlicher Weise hergestellt werden, beispielsweise durch Aufbringen einer Kupferschicht auf die Grundplatte 64 und Ausätzen der durch eine Maske festgelegten Bereiche des Kupfers. Auf diese Weise können die zahlreichen Kontaktflächen 50 und die zum einen Ende der gedruckten Schaltung führenden Leitungsstreifen 66 unter minimalem Kostenaufwand in Serienproduktion hergestellt werden. Nach Herstellen der gedruckten Schaltung können zwei Abstandsstreifen 52 und 54 aufgeklebt werden, auf denen der Zwiachenstreifen 56 ruht, der ebenfalls aufgeklebt wird. Wie Figur 2 zeigt, ist der eine Abstandsstreifen 54 dicker als der Streifen 52, wodurch der Zwischenstreifen 56 leicht geneigt gegenüber den Kontaktflächen 50 verläuft. Mit dieser Anordnung, bei der das Sehalterelement 36 einen nahe dem dickeren Abstandsstück befindlichen Bereich des Zwischenstreifens herabdrückt, wird eine raschere Rückkehr des Zwischenstreifens ermöglicht, wenn das Schalterelement in seine Ausgangsstellung zurückspringt.Das ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn der Spieler eine Taste länger als einige Sekunden festhält, da das PVC-Material kurzzeitig die gedehnte Form beibehält, wobei es dann wichtig ist, daß der Streifen so schnell wie möglich in seine Ausgangsform zurückkehrt.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Schaltungsanordnung für eine Orgel, die eine Verringerung der Geräusche bringt, die sonst durch Schließen der Schalter erzeugt werden können
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und die eine Serienproduktion von Vorrichtungen mit vielen Einzelschaltern bei geringem Kostenaufwand ermöglichte Geräusche werden minimal klein gehalten durch die Verwendung eines leitenden Zwischenstreifens zwisohen zwei Schalter-Kontaktflächen, wobei dieser leitende Zwischenstreifen ursprünglich von beiden Kontaktflächen getrennt ist, mit diesen jedoch nacheinander beim Schließen des Schalters in Berührung gebracht wird. Der Zwischenstreifen besteht vorzugsweise aus einem weichen, biegsamen Material, etwa weiches leitendes Plastikmaterial, leitendes Gummi oder andere Elastomere. Die Herstellungskosten werden minimal klein gehalten, indem ein Zwischenstreifen verwendet wird, der sich zwischen zwei Reihen von Kontaktflächen aus Schalterelementen 36 und Anschlußflächen 50 erstreckt, und dadurch, daß die eine Reihe von Kontaktflächen als gedruckte Schaltung ausgebildet ist. Hierdurch wird die Anzahl von Einzelteilen, die miteinander verbunden werden müssen, minimal klein gehalten.
Obwohl im vorstehenden spezielle Ausführungsformen der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, ist für Fachleute ersichtlich, daß Änderungen und Abwandlungen vorgenommen werden können. Beispielsweise können die Sehalterelemente 36 aus einem Hartplastik bestehen, und die Stromschiene 44 könnte nach oben an die Unterseite des Abstandsstücks 54 verlegt werden und den Zwischenetreifen 56 neben der Reihe von Anschlußflächen 50 direkt berühren. Ersichtlicherweise sollen die Ansprüche derartige Änderungen einschließen.
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Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    My Orgel-Tastaturanordnung für eine elektronische Orgel mit zahlreichen, von Hand betätigbaren Tasten, einer Tongeneratoranordnung und Lautsprechervorrichtung, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, die einen Satz von in einer Reihe angeordneten Kontakfbereichen (50) bilden; einen Streifen (56) aus dehnbarem, leitendem elastischem Material; Abstandsstücke (52, 54) als Halterung für den elastischen Streifen (56), damit sich dieser in gewissem Abstand parallel zur Reihe der Kontaktbereiche (50), und zwar in straffem Zustand erstreckt; und zahlreiche bewegliche Teile (36), die so angebracht sind, daß sie einzeln und von Hand gesteuert bewegt werden können, um verschiedene vorgewählte Bereiche des elastischen Streifens dehnbar zu biegen und an entsprechende Kontaktbereiche (50) anzudrücken.
  2. 2. Tastaturanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktbereich (50) ein erstes elektrisch leitendes Element und jedes bewegliche Teil (36) ein zweites Element bildet, das einen gewissen Abstand zum ersten Element aufweist, wobei das zweite Element so angebracht ist, daß es durch eine Taste (28) der Tastatur in Richtung auf das erste Element
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    abgebogen werden kann, wobei der Streifen (56) ein Zwischenteil aus elektrisch leitendem Material bildet, das sich leichter deformieren läßt als das Material der beiden Elemente, wobei die Abstandsstücke Trägervorrichtungen darstellen, um das Zwischenteil zwischen den beiden Elementen und in gewissem Abstand zu diesen zu halten, so daß, wenn das zweite Element durch eine Taste in Richtung auf das erste Element abgebogen wird, dieses zweite Element einen Kontaktbereich des Zwischenteils deformiert und gegen das erste Element drückt, wobei die Trägervorrichtung das Zwischenteil so festhält, daß es sich erst dann mit dem zweiten Element mitbewegt, wenn dieses abgebogen wird und den Kontaktbereich des Zwischenteils berührt; wobei die Tastaturanordnung weiterhin Vorrichtungen zur Übertragung elektrischer Signale von den Tongeneratorvorrichtungen (22) zum ersten Element (50) und Vorrichtungen enthält, um Signale, die zwischen dem ersten Element und dem Zwischenteil verlaufen, an die Lautsprechervorrichtung zu übertragen.
  3. 3· Tastaturanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element leitend ist und die Signale zwischen dem ersten Element (50), dem Zwischenteil (56) und dem zweiten Element (36) verlaufen, wobei sämtliche zweiten Elemente (36) durch eine gemeinsame Stromschiene (44) elektrisch miteinander verbunden sind.
  4. 4. Tastaturanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element (36) aus hartem, nichtleitendem Plastikmaterial besteht, wobei die Lautsprechervorrichtung durch eine Stromschiene elektrisch mit dem Zwischenstreifen verbunden ist.
  5. 5. Tastaturanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile (36) so angebracht sind, daß sie vor der von Hand gesteuerten Bewegung einen gewissen Abstand zum elastischen Streifen (56) aufweisen, so daß die Teile (36) ein gewisses Wog3tück durchlaufen müssen, ehe sie den Streifen berühren.
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  6. 6. Tastaturanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (42) , wobei die beweglichen Teile eine Reihe
    . elastischer Eontaktelemente (36) umfassen, deren erstes Ende am Gehäuse befestigt ist und deren zweites Ende frei abgebogen werden kannj wobei eine Grundplatte (64) aus elektrisch isolierendem Material am Gehäuse befestigt ist und von den freien Enden der elastischen Zontaktelemente (36) einen gewissen Abstand aufweist, wobei die erwähnten Zontaktbereiche (50) auf dieser Grundplatte (64) vorgesehen und in einer Reihe parallel zur Reihe der elastischen Zontaktelemente (36) angebracht sind, wobei die Abstandsvorrichtungen zwei isolierende Abstandsstreifen auf der Platte bilden und sich auf gegenüberliegenden Seiten der elektrischen Zontaktbereiche (50) erstrecken, wobei die von Hand betätigbaren Tasten (28) drehbar am Gehäuse angebracht sind, so daß sie die elastischen Zontaktelemente gegen bestimmte Bereiche des Zwischenstreifens abbiegen können.
  7. 7. Tastaturanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Abstandsstreifen dicker als der andere ist.
  8. 8. Tastaturanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Zondensator (58), der elektrisch zwischen dem Zwischenteil und dem Erdpotential liegt, auf dem auch die Generatorvorrichtung liegt, um eine bestimmte Gleichspannung, die durch die Tongeneratorvorrichtung erzeugt wird, aufrecht zu erhalten, nachdem das Zwischenteil einen der Zontaktbereiche berührt hat.
  9. 9. Tastaturanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Generatorvorrichtung zahlreiche Tongeneratoren (22) umfaßt, die jeder eine bestimmte Gleichspannung erzeugen, wobei jeder Tongenerator mit einer ersten Zlemme an einer Spannungsquelle mit bestimmtem Potential anliegt und eine zweite Zlemme besitzt, wobei Vorrichtungen vorgesehen sind, um jeden Zontaktbereich mit je einer zweiten Zlemme der verschiedenen Tongeneratoren zu verbinden, wobei der Zondensator dazu dient, den elastischen Streifen mit der ein bestimmtes Potential aufweisenden Quelle zu verbinden.
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