DE2201725A1 - Dichtungsstueck fuer roehrenfoermige Teile - Google Patents

Dichtungsstueck fuer roehrenfoermige Teile

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DE2201725A1
DE2201725A1 DE19722201725 DE2201725A DE2201725A1 DE 2201725 A1 DE2201725 A1 DE 2201725A1 DE 19722201725 DE19722201725 DE 19722201725 DE 2201725 A DE2201725 A DE 2201725A DE 2201725 A1 DE2201725 A1 DE 2201725A1
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tubular
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sealing piece
piston
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DE19722201725
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Arnold James Flinnoy
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HYDROECH SERVICES Inc
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    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L1/00—Laying or reclaiming pipes; Repairing or joining pipes on or under water
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Description

14, Januar 1972
G 7 4 4M (Soh/Dr.S/Kl.)
HYDTiOTECH SERVICES, INC.,
Houston, Texas, V.St.A.
"Dichtungsstück für röhrenförmige Teile"
P£ioritätj_ 15. Januar 1971; V.St.A.
Anmelde-Nr.: Io6,7 26
Die Erfindung bezieht sich auf ein Dichtungsstück für röhrenförmige Teile, das ein röhrenförmiges Gehäuse auf v/ei st, welches dan JGweiJfj abzudichtende röhrenförmige Teil koaxial umgibt und an seinem inneren Umfang mindestens eine Packung sowie mindestens eine in axialer Richtung v/irkende, hydraulisch betätigte Ko] ijeneinriehtung enthält, durch die unter Zwischenschaltung von Anprcfiringen die Packungen ctuf dem röhrenförmigen Teil zu dichtender Anlage brinybar sind.
Er; ist häufig -· besonders bei der flineralöl- und Gasindustrie noi.v/onddg. oin Rohr anzuzapfen, das ein unter Druck stehendes Fluid führt. Viele Vorrichtung sind bekannt, welche die Herstellung einer solchen "heißen" Öffnung gestatten. Alle diese
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Vorrichtungen arbeiten jedoch mit einem druckfesten, angeschweißten Steigrohr, in dem mechanisch oder hydraulisch angetriebene Bohreinrichtungen eine öffnung in die Rohjwandunj schneiden.
In vielen Situationen, wenn sich z.B. das Rohr unter Wasser befindet cclor ein cr.t::\indliches oder explosiven FIv ui fühvi , kann das Anschweißen eines Steigrohrs äußerst gefährlich und/oder teuer sein.
Ähnliche Probleme treten bei der Reparatur von Rissen oder Brüchen an unter Druck stehenden oder unter Wasser befindlichen Rohren auf. In herkömmlicher Weise wird der Bruch zugeschweißt. Für Fälle, bei denen Schweißen gefährlich oder übermäßig teuer wäre, gibt es Vorrichtungen, die allerdings von Facharbeitern mechanisch angebracht und abgedichtet v/erden müssen. Dabei können die Koster, relc'itiv hoch werden, wenn sich das reparaturbedürftige Rohr in ziemlich unzugänglicher Lage, z.B. unter Wasser, befindet.
Hin bekanntes Dichtungsstück der eingang;; genannten .Art (US-PS 3 393 92f>) ist an sich als Rohrkupplung ausgebildet, jedoch auch provisorisch als Dichtungsstück anwendbar, falls da;', rohrförr.ii ge Teil ganz in zwei Teile zerbrochen ist, dir .so ctuseinrjnderbewcgbar sind, daß die Rohrkupplung zugleich al: Dichtungsstück zwischenschaltbar ist. Bei anderen ohongenann-· lion Fällen ist jedoch die vorbekannte Rohrkupplung nicht als Dichtungsstück oinsel '/.bar.
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Die dc:r ί"rfindung zugrundliogcnde Aufgabe besteht nun darin, ein Dichlungsstüek tür röhrenförmige Teile zu schaffen, das die Reparatur von Rissen und Brüchen ohne Relativbewegung dc;r roh), onf örmigcn Teile sov/ie gegebenenfalls die Herstellung von Ab'.:\7oi.qöffnungon ο. dgl. gestattet und dabei einfach zu bedienen und auch π,ιηη anv.'endbrr sein soll, v;enn die üblichen Verfahren schv.'ieriq und gefährlich sind.
Diese Aufgabe v;ird nach dor Erfindung dadurch gelöst, dcxß ein röhrenförmiges Gehäuse aus mindestens zv;ei Segmenten bestellt und ringförmige Dichtungen geschlitzt souie zugeliorige Anpre^ringe geteilt ausgeführt sind.
Die Erfindung wird in folgender, an Hand schematisehor Zeichnungen im 7ius£ührunqsbcispiclen n"ther erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilv.'oise durch die /-.chse aufgeschnittene Ansicht cir.er Ausführungsforin der Erfindung;
Fig. 2 eine tei.lveise aufgeschnittene .Ansicht längs 2-2 in !•'ig. 1 ;
Fj.<. . 3 einen Quersclsnitt längs 3-3 in Fig. 1;
Ei«. 4 ei v.f rcrs'icklivischc 7\n:;icht einer ersten /vusführungsi c .· ν: ι el er D i c h t η ng ;
FLg. 5 ei.ne pc:rsjX:V.i. ivischo /vnsicht eJ.ncr zv;eiter: Au::-f ührungsffjrn der Dic!ii:uiKj;
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BA;
Fig. 6 einen Achsenschnitt eines Teils einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 einen Achsenschnitt eines Teils einer dritten Ausfüh-rungsform der Erfindung;
Fig. δ einen Achsenschnitt eines Teils einer v/eiteren Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 9 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht längs 9-9 der Fig. 8.
Eine erste Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 1 bis dargestellt. Diese Ausführungsform besteht aus einem länglichen, im wesentlichen zylindrischen Gehäuse lo, das sich aus einem halbzylindrischen oberen Gehäusesegment 11 und einem passenden unteren Gehäusesegment 12 gemäP. Fig. 3 zusammensetzt. Obwohl aus zwei Segmenten bestehend gezeichnet und beschrieben, kann das Gehäuse Io aus jeder· gewünschten Anzahl von zueinander passenden tei.1 zyli ndrischen Gehäusesegr.enten aufgebaut sein.
Die Segmente 11 und 12 des Gehäuses Io sind um eine Längsachse schwenkbar miteinander verbunden, so daß das Gehäuse Io seitlich geöffnet und auf einem röhrenförmigen Teil befestigt, v/erden kann, wie es weiter unten beschrieben wird. Die Schwenkverbindung bestellt aus oben angesetzten Augen 13 für eine Schwenkachse, die im wesentlichen radial vom Segment 11 ausgehen, dazu passenden unten angesetzten Augen 14 für eine Schwenkachse, die im wesentlichen radial vom Segment 12 ausgehen, und einer
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BAD ΟΓ-::-ο·'\Λ.ϊ,
durch die Augen 13 und 14 hindurchgesteckten Achse 15. Dazu passend gehen obere Verschlußansätze 16 und untere Verschlußansätze 17 von den Gehäusesegmenten 11 und 12 auf der der Gelenkverbindung entgegengesetzten Seite den Gehäuses Io im wesentlichen radial aus. Durch die Ansätze 16 und 17 wird ein Verschlußbolzen 10 gesteckt, der das Gehäuse Io auf einem röhrenförmigen Teil geschlossen zusammenhalt.
Das innere Aussehen dieser Ausführungsform geht ain besten aus den Fig. 1 und 2 hervor. Das Gehäuse Io enthält einen axialen, länglichen Hohlraum 19, der ein röhrenförmiges Teil, wie das Rohr· 2o, aufnimmt. Die Enden des Hohlraums 19 im Gehäuse Io sind links und rechts als nach innen gerichtete kegelstumpfförmige Gleitsitze 21 und 22 gestaltet. Konische Gleitstücke 23 und 24 bestehen aus kegelstumpfförmigen Segmenten und wirken mit den Sitzen 21 und 22 zusammen. Die innere Oberfläche der Gleitstücke ist am Umfang mit einer Kerb- oder Netzverzahnung 75 versehen, die auf dem Rohr 2o zum Eingriff kommt.
An die inneren Enden der Gleitstücke 23 und 24 schließen sich Druckringe 26 und 27 an. Sie können im Gehäuse Io entlang dem Rohr 2o axial gleiten. Bei der gezeigten Ausführungsform bestehen die Ringe 26 und 27 je aus zueinander passenden oberen und unteren Segmenten 28, 29 und 3o, 31, die sich in der betroff enden Hälfte des Gehäuses Io befinden. Würde eine größere A-nzahl von Gehäu^esegmenten verwendet, könnten die Ringe 26
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und 27 in eine entsprechend größere Anzahl von zueinander pausenden Segmenten aufgeteilt werden. Die Berührungsflächen der Segmente der Hinge 26 und 27 sind in der gezeichneten Art mit · Nut und Feder ausgeführt, um die mechanische Festigkeit und das Übertragungsvermögen für axiale Kräfte der zusammengesetzten Ringe zu erhöhen.
Innen an die Ringe 26 und 27 anschließend befinden sich in Gehäuse Io auf den Rohr 2o im wesentlichen zylindrische Packungen 32 und 33. Sie zii.C. aus elastischem Material, wie Gummj , Neopren o. dgl., gefertigt, das sich bei axialem Druck radial verformt, und schaffen so eine druckfeste Abdichtung zwischen der Außenseite des Rohres 2o und der Innenseite des Gehäuses Io. Die Packungen 3 2 und 33 können irgendeine herkömmliche Gestalt haben. In Fig, 4 ist beispielsweise eine im wesentlichen röhrenförmige Packung 34 aus passenden teilzylindrischen Segmenten 35 und 36 aufgebaut. In ähnlicher Weise besteht die Packung 37 aus mehreren parallel zueinander liegenden geschlitzten Fangen 38 (Fig. 5). Andere ähnliche Packungskonstruktionen können je nach Wunsch verwendet v/erden, wenn sich nur die Packung bei axialem Druck radial nach innen verformt und auf der äußeren Oberfläche des Rohres 2o dichtet.
Der mittlere Teil jedes Segmentes den Gehäuses Io enthält zwoi Gruppen von drei axial ausgerichteten Zylindern39, die in Richtung der Packungen 32 und 33 offen sind. In Fig. 3 stellt eine innere Verbindungsleitung 4o die Verbindung innerhalb jeder Gruppe der Zylinder 39 her, und eine biegsame
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äußere Vorbindung.slei.tung 41 verbindet die Zylindergruppen. Außerdem ist eine Einrichtung für das Einleiten eines unter Druck befindlichen Fluids in die Zylinder 39 vorhanden. In jeden Zylind·..■>.· 39 befindet sich ein axial verschieblicher Kolben 4 2, dessen.Ende eine axiale Kraft auf die Packungen 32 und 33 ausübt. Geteilte /mpreßri.nge 43 und 44 liegen zwischen dem Kolben 4 2 und den Packungen 32 und 33. Sie verteilen die Kolbonkräfte gleichmäßig auf die inneren Stirnflächen der Packungen 3 2 und 33.
In den Fig. 2 und 3 erkennt man, daß die obere Paßfläche des unteren Segmentes 12 des Gehäuses Io mit Dichtungsnuten 45 und 46 versehen ist, die sich allgemein axial zwischen den Packungen 32 und 33 erstrecken. In den Nuten 45 und 46 liegen längliche Dichtungen 4 7 und 4 ■' mit im allgemeinen ringförmigen Querschnitt, deren Durchmesser etwas größer als die Tiefe der Nuten ist. Bei Schließen des Gehäuses Io kommt die untere Paßflache des oberen Gehäusese-jmentes 1 .1 in Berührung mit den Dichtungen 47 und 4 3 und drückt diese zusammen, wobei sie auf der Länge zwischen den Packungen 3 2 und 33 die aneinanderlicgenden PaßfJachen der Segmente 11 und 12 druckfest abdichten. Die Packungen 3 2 und 3 3 und die Dichtungen 4 7 und 4 ΰ verhindern zusairrr-o-i den Verlust von unter Druck befindlichem Fluid auf; dem >:<-i.tr;.len Teil des Gehäuses lo. Dieses Fluid könnte beispielsweise aus einem zwischen Packungen 3 2 und 33 befindlichen Bruch oder Ritt im Rohr 2o stangen. Bei mehr als zwei Gehäusesegmenten kämen ähnliche längliche Dichtungen zwischen den aneinanderliegenden Paßflächen aller Segmente
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zur Anwendung.
Die bisher beschriebene Vorrichtung ist geeignet, einen Rrucli oder Riß eines röhrenförmigen Teils zu verschließen, indem man das Gehäuse Io auf dem röhrenförmigen Teil so befestigt, daß der Bruch oder Riß zwischen die Packungen 32 und 33 fällt, und dann die Zylinder 39 mit Druck beaufschlagt. Die beschriebene Vorrichtung kann auch - weniger wirtschaftlich - zur Abdichtung eines kleinen Bruches oder Risses eingesetzt v/erden, indem man entweder Packung 32 oder Packung 33 auf den Riß schiebt und dann die entsprechende Gruppe der Zylinder 39 mit Druck beaufschlagt.
Wie oben angedeutet, kann diese Vorrichtung außerdem Verwendung finden, wenn man ein unter Druck stehendes Rohr anzapfen muß. Bei dieser Anwendung wird ein "heißer" Abzweigstutzen oder ein Steigrohr 4 9 am Gehäuse Io zwischen den Packungen 3 2 und 33 befestigt. Dar. Steigrohr 49 ist zur Aufnahme einer der üblichen "heißen" Abzweigbohrvorrichtungen geeignet. Das Gehäuse Io weist eine Öffnung 5o auf, die die Verbindung zwischen Rohr und der öffnung von Rohr 49 herstellt und die Durchführung der nicht gezeigton Anzapfvorrichtung an das Rohr 2o erlaubt.
Fig. 3 zeigt eine Einrichtung zur hydraulischen Befestigung des Gehäuses Io auf dem Rohr 2o, die einen hydraulisch betätigten Befestigungskolben 51 enthält. Das obere Ende des Kolbens 51 ist über einen Zapfen 52 am Steigrohr 49 und damit am oberen Gehäusesegment 11, das untere Ende des Kolbens 51 über den Zapfen 53 und den Arm 54 am unteren Gehäusesegment 12 befestigt. Der Kolben 51 ist doppe 1 tv;irkend, und bei der obigen
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Anordnung schließt Druck des Kolbens 51 das Gehäuse Io, während Zug des Kolbens 51 das Gehäuse Io zur Inbetriebnahme oder Außerbetriebnahme von einem röhrenförmigen Teil, wie z.B. dem Rohr 2o, öffnet.
Zur Inbetriebnahme-wird der Verschlußbolzen 18 aus den Verschlußansätzen 16 und 17 herausgezogen und Kolben 51 in die
zusammengezogene Stellung gebracht. Die stopfbüchsenartigen Packungen 32 und 33, ausgeführt etwa wie Packung 34 in Fig. 4, bleiben im Gehäuse Io. Gehäuse Io wird um das Rohr 2o gelegt und Kolben 51 ausgefahren. Die Vorrichtung umschließt jetzt das Rohr 2o wie in den Fig. 1 bis 3. Danach wird der Verschlußbolzen 18 durch die Ansätze 16 und 17 hindurchgeschoben. Ein Fluid wird aus der Druckzuführungsleitung 55 auf die Zylinder über die Verbindungsleitungen 4o und 41 gegeben und bringt die Gleitstücke 23 und 24 und die Packungen 32 und 33 zur Anlage auf dem Rohr 2o. Druckzuführungsleitung 55 versorgt entweder alle Zylinder 39 mit Druck (Fiej. 31, oder es kann eine zweite, nicht gezeichnete Druckzuführungsleitung noch vorhanden sein, so daß die Zylinder an jedem Ende des Gehäuses Io unabhängig voneinander betätigt v/erden können.
Fig. 6 zeigt den Schnitt der linken Hälfte einer zweiten Ausführungsform der erfindumjsgemäßen Vorrichtung. Diese Ausführungsfornt besteht in ähnlicher Weise air:; einem Gehäuse Go, das auf einem röhrenförmigen Teil, wie dem Rohr 6], befestigt v/erden kann, angesetzten Augen 62 und 63 für eine Schwenkachse,
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Schwenkachse 64, Verschlußansätzen 65 und 66, Verschlußbolzen 67 und einer im wesentlichen länglichen, axialen öffnung G8 » darin. Bei dieser Ausführungsform ist ein kegelstumpfförmiger, nach außen gerichteter Gleitsitz 69 im inneren Teil der öffnung 63 ausgebildet. Darin befinden sich passende konische Gleitstücke 7o. Ein im Gehäuse 6o längs den Rohr 61 axial verschioblicher Anpreßring 71 schließt sich an das äußere Ende der Gleitstücke 7o an. Wie bei der beschriebenen ersten Ausführungsform besteht der Ring 71 aus nicht gezeichneten oberen Hälften und dazu passenden unteren Hälften 72, so daß jedes Segment des Gehäuses 6o im geöffneten Zustand einen Teil des Rings 71 trägt.
Eine elastische Packung 73 befindet sich im Gehäuse 6o um das Rohr 61 herum und schließt sich an das linke Ende des Ringes 71 an. Wie oben beschrieben, kann die Packung 73 entsprechend Fig. 4 oder 5 aussehen oder in anderer ähnlicher Form konstruiert sein.
Das linke Ende des Gehäuses 6o weist mehrere Zylinder 74 auf, die miteinander durch eine nicht gezeigte Verbindungsleitung verbunden sind und über eine Druckzuführungsleitung 75 mit einem unter Druck befindlichen Fluid beaufschlagt v/erden. In jedem Zylinder 74 befindet sich ein Kolbon 76, der sich bei Druckbeaufschlagung im Zylinder 74 axial bewegt. Zwischen dem rechten Ende dor Kolben 76 und dem linken Ende der Packung 73 befindet sich ein zweiter geteilter Anpreßring 77, der die Kräfte von den Kolben 76 auf die Packung 73 und die Gleitstücke
7o vorteilt. 209844/0661
Die rechte, nicht gezeichnete Hälfte dieser Vorrichtung ist spiegelbildlich zu dem in Fig. 6 gezeichneten Teil ausgeführt. Das Gehäuse Go enthält also zusätzlich eine zweite Gruppe von Zylindern 74 am rechten Ende, einen weiteren Satz von Gleitstücken, Ai.preßringc und eine zweite Packung. Das gezeichnete: untere Segment des Gehäuses Go enthält längliche Dichtungi'riuten 78 und 79, die sich von Packung 73 zur nicht gezeichneten zweiten Packung erstrecken. In den Nuten liegen Dichtungen 8o und 81 von allgemein ringförmigem Querschnitt, die auf der Länge zwischen den Packungen wie oben beschrieben das Gehäuse Go abdichten.
Diese Ausführungsform enthält weiter einen Verschlußbolzenzylinder 82, der mit dem linken Ende des Gehäuses Go verbunden ist und koaxial zum Verschlußbolzen G7 liegt. Der Zylinder 82 .ist so lang, daß er den Bolzen G7 ganz auf.nehmen kann, wenn er aus von Ansätzen 65 und GG herausgezogen ist. Am linken Ende des Zylinders befindet sich die Fluidzuführung 83. Ein Kolben 84 ir.;t vcrschioblich in Zylinder 82 und mit dem linke·η Ende des Bolzens G7 verbunden. Zur Inbetriebnahme wird die Vorrichtung auf einen Rohr 61 befestigt und dor Zylinder 82 unter Druck. gesetzt, so daß er den Bolzen 67 durch die Ansätze 65 und 66 hindurchschiebt, über die Leitung 7 5 werden dann die Zylinder e<M mit einem unter Druck befindlichen Fluid beaufschlagt. Diejper Druck bewegt die Kolben 7 6 und den Ring 77 nach rechts und bringt die Packung 7 3 und die Gleitstücke 7o in Eingriff mit der äußeren Oberfläche des Rohres 61.
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BAD
Versieht nan diese Ausführungsform der Vorrichtung mit einem hydraulischen Bef estigungskolben, wie ζ .B. Kolben 51 in F.ig. 3, kann sie auf dem Rohr 61 vollständig hydraulisch befestigt und in Betrieb genommen v/erden. Sie ist deshalb zu einer vollständig fernbetc!tigten Bedienung geeignet. Obwohl als Teil der anderen Ausführung:.;formen nicht gezeichnet oder beschrieben, können Zylinder H 2 und der Kolben 84 gemän Fig. 6 bei jeder Ausführungsform dieser Vorrichtung verwendet werden, um eine vollständig fernbetätigte Bedienung zu ermöglichen.
Fig. 7 zeigt die linke Hälfte einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung, die in der Konstruktion ähnlich der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten ist. Das linke Ende des Gehäuses 9o enthält einen nach innen gerichteten kegelstumpfförmigen Sitz 91, dazu passende Gleitstücke 9 2 und im inneren Teil des Gehäuses 9o eine Packung 93 zum dichtenden Eingriff mit einem innen befindlichen Rohr 94. Anstelle der im allgemeinen zentral angeordneten Zylinder 39 der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 verwendet diese Ausführungsform verschiebliche, "schwimmende" Zylinder-- und Kolbonein.sätze, um eine Betätigungskraft auf die Gleitstücke 92 und die Packung 93 auszuüben.
Mehrere axial verschiebliche Zylinder 95 schließen sich an das rechte Ende der Gleitstücke 9 2 an und weisen mit ihrer offenen Seite in Richtung der Packung 93. In jedem der Zylinder 95 befindet sich ein verschieblicher Kolben 9G. Bei Bewegung der Kolben 96 nach rechts wird die Kraft über einen ge-
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teilten Anpreßring 97 auf die Packung 93 verteilt. Das Beaufschlagen der Zylinder 95 mit einem Fluid geschieht über Druckzuführungsleitungen 98. Im Gehäuse 9o ist eine öffnung 99 für jede Leitung 98 vorgesehen, so daß die Zylinder 95 bei der Inbetriebnahme für begrenzte axiale Bewegung frei sind.
Im Betrieb v;ird diese Vorrichtung auf dem Rohr 94 durch solche nicht gezeichnete Einrichtungen befestigt und gehalten, wie sie im Zusammenhang mit den vorigen Ausführungsformen beschrieben wurden. Die Zylinder 95 v/erden über die Leitungen 98 mit einem unter Druck befindlichen Fluid beaufschlagt. Sie bewegen sich infolgedessen nach links und bringen die Gleitstücke 9 2 in Eingriff, während die gleichzeitige Bewegung des Kolbens nach rechts die Packung 93 in Eingriff bringt. Die nicht gezeichnete andere Hälfte dieser Vorrichtung ist spiegelbildlich ausgeführt und wird in gleicher Weise mit dem Rohr 9 4 in Eingriff gebracht.
Eine v.'eitere Ausführungsform, die für die Abdichtung eines Risses oder einer anderen Öffnung in einem röhrenförmigen Teil geeignet ist, ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Ein geteiltes Gehäuse loo enthält in ähnlicher Weise Gelenkaugen lol und Io2, Gelenkachse Io3, Verschlußansätze Io4 und Io5, Vorschlußbolzen Io6, Arm Io7, Zapfen Io8 und Io9 und einen hydraulischen Kolben Ho. Alle diese Teile dienen dem Verschließen des oberen Segmentes 111 mit dem unteren Segment 112 dos Gehäuses loo auf dem Rohr 113, wie es oben bezüglich
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anderer Ausführungsformen beschrieben wurde.
In Fig. 8 ist eine im wesentlichen röhrenförmige Pcickung 114 innerhalb des Gehäuses loo um ein Rohr 113 herumgelegt, die sich radial verformen und auf dem Rohr 113 dichten kann. Pakkung 114 kann gemäß Fig. 4 und 5 oder in irgendeiner ähnlichen röhrenförmigen Gestalt ausgeführt sein.
Ein im wesentlichen zylindrischer Anpreßring 115 ist verschieb-Iich im Gehäuse loo gelagert, er schließt sich an das rechte Ende der Packung 114 an und überträgt die axiale Kraft auf sie. Der Ring 115 besteht aus zv/ei zueinander passenden, halbzylindrischen Hälften, so daß er in herkömmlicher Weise geöffnet und bei Installation der Vorrichtung um das Rohr 113 geschlossen v/erden kann. Jede Ringhälfte 115 ist mit radialen Gewindobohrungen 116 versehen, die eine Halteschraube aufnehmen.
Gemäß den Fig. 8 und 9 enthält das rechte Ende des Gehäuses loo mehrere axial ausgerichtete Zylinder 117. Das rechte Ende jeden der Zylinder 117 ist mit einer Abschlußschraube 118 verschlossen. Eine axiale öffnung 119 in jeder Schraube 118 dient der Verbindung der Zylinder 117. Die Verteilung des unter Druck befindlichen Fluids auf die Zylinder 117 ist in der Form einer festen Verbindungsleitung 12o, die mit den Schrauben 118 verbunden ist, und mittels der flexiblen Verbindungsleitung 121 vorgesehen.
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In jedem Zylinder 3 17 befindet sich ein verschieblicher Kolben 122, der nn dem Anpreßring 115 anliegt und so eine axiale Kra'.t auf dio Tacl'ung 114 ausübt. Vor der Installation dieser Vor v.'-.ch Lung v;er;len die Kolben 122 und der Anpreßring 115 rechts und iüi Ab.si-iuj:! von der Packung IM durch die Schrauben 123 gehalten, die durch Gehäusoöffnungen 3 24 in Gehäuse loo in Gewindcbokr'mgon 11Γ in don Ring 115 geschraubt werden.
Zur Inbetriebnahme wird die Vorrichtung der Fig. 8 und 9 zunächst mittels eines Hydrr.ulikkolbens Ho geoffrtet und auf das Uohr 113 gesetzt. Der beaufschlagte Kolben 1 Io schlieft die Vorrichtung υπ das ^ohr 11,3» und ein Vorschlußbolzen Io6 v;ird durch :ii.c Vcrschlußansät;;o ]οΊ und Io5 hindurchgeschoben. Nach Entf-rnon der fichrauben 3 23 beaufsclilagt ein unter Druck befindliches Fluid über die Verbjndungs]eitungen 12o und 121 die Zylindor 117 und bcv.'ii'kt, daß sich die Kolben 122 und der Ring 115 nach links bewegen. Diese Bewegung preHt die Packung 114 a:;ia] zusammen, rrio vcrforwt sich infolgedessen radial nach innen und dichtet auf den Rohr 113.
St ι* VL man eine: dauernde Installation einer der vorgenanntc'i"! rinrj chtuitqr:n an, kann ein aus'iärtbaros Fluid, v/ie z.B. ein ];roxyharz, zur Beaufschlagung des Kolbens verwendet werden.
Patentansprüche
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    1 .j Dichtur:gsstück für röhrenförmige Teile, da;; ein röhreiiförmiges Gehäuse aufweist, welches das jeweils abzudichtende röhrenförmige Teil koaxial umgiJ.it. und an seinem inneren Umfang mindestens eine Packung sowie mindestens eine in axialer Richtung wirkende, hydraulisch betätigte Kolbeneinrichtung enthält, durch die unter Zwischenschaltung von /vnpreflringcn die Pa); kungen auf dem röhrenförmigen Teil zu dichtender Anlage bring-Jjar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das röhrenförmige Gehäuse (lo; f>o; 9o; loo) aus mindestens zwei Segmenten (11, 12) besteht und die Packungen (.32, 33; 34; 37; 73; 93; 114) geschlitzt sowie die Anpreßringe (4 3, 44; 77; 97; Io5) geteilt ausgeführt sind.
  2. 2. Dichtungsstück nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η - 7, e i c Ii η e t, daß das röhrenförmige Gehäuse (lo; Go; 9o; loo) in an sich bekannter VJeise konische .Sitze (21; 69; 91) und konische Gleitstücke (23, 24; 7o; 32) enthält, die zwischen den Sitzen und dem röhrenförmigen Teil durch in axialer Richtung wirkende, hydraulisch betätigte Kolbeneinrichtungen in klemmenden Kingriff bringbfir sind.
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    3. Dichtungsstück nach Anspruch 2, dadurch g ο k e η η ~ zeichnet, daß in an πich bekannter Weise durch die KoI-beneinrichtungen die Packungen und Gleitstücke zugleich betätigbar sind.
    4. Dichtuagsstück nach einem der An.sprüche 1 bis 3, dadurch gc kenn ζ eic ti net, daß die Kolbemunrieiitungen aus mehreren, am inneren Umfang des Gehäuses befindlichen Zylindern mit ent£;prechenden Kolben bestehen.
    5. Dichtungsntück nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gehäuscseginonte durch längliche Dichtungen (47, 48; 8o; 81) zv/ischen den röhrenförmiger! Packungen gegenüber der Umgebung abdichtbar sind,
    G. Di chtung?,s tück nach eincüri der Ant;r>rüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gehäuser.egrnGiite um eine in axialer Richtung liegende, seitliche Achse (15; 64; Io3) nohv/enkbar sind.
    7. Dichi.unf;f:stück nach einen der Ansprüche 1 bis P, dadurch
    g ο k e η η τ. e i c h η e t, daß die einzelnen Gehau:-.r.-r»r>qr.iente VuLS.JilußanstiL'/.e (16, 17; 65, GCj; Io4,lo5) mit aincr bohrung Ijestizen, durch die in q^.r-.c hlonsenem Zustand dar, Gr^uiur.cii·; ein Versi.hlu".bolzen (18; 67; J.oG) geschoben v;erden l:ann.
    - 18 -
    209 8 A A/066 1 ßAD or:"
    8. Dichtungnntück nach Anspruch G, da lurch g ο Ic e η η zeichnet, dn^ die öffnende oder schließende· Sch'-onkbev.'oqung der GehSusesegmcnte mn die seitliche Achi;e mit Hilfe eines angelenkten hydraulischen Kolbens (T»l; Uo) durch führbar ist.
    9. DichfrMr'rjnrtn-1· nach Anspruch 7, dndurch y ο k e η η ζ e ichnet, daß der Verüchlußbolzon durch eine hydraulische Kolbeneinrichtung (82, 84) verschiebbar ist.
    10. Dichtungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, daß in Gehäuse zv/i sehen den röhrenförmigen Packungen eine Öffnung (5o) vorhanden ist, die bei geschlossenem Gehäuse einen Zugang zu den röhrenförmigen Teil ermöglicht.
    2 0 9 8 U k I 0 6 6Ί BAD ORiGiNAl
    Leerseite
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