DE2201749A1 - Klaeranlage mit einem Belueftungskreisel - Google Patents

Klaeranlage mit einem Belueftungskreisel

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DE2201749A1
DE2201749A1 DE19722201749 DE2201749A DE2201749A1 DE 2201749 A1 DE2201749 A1 DE 2201749A1 DE 19722201749 DE19722201749 DE 19722201749 DE 2201749 A DE2201749 A DE 2201749A DE 2201749 A1 DE2201749 A1 DE 2201749A1
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Kaelin Joseph Richard
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/14Activated sludge processes using surface aeration
    • C02F3/16Activated sludge processes using surface aeration the aerator having a vertical axis
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Description

6961
Paicr. tantal io 9 9 Π 1
Dr.-lR7. V. :.!:■;/.I RcichBl ^U I
DIl I- - - \-.'-:.:..iij IiL1CiIeI Deutschland mHGM
Bi'', a.'■·■·..■.: .·. ca. M. 1
ßö 13
Joseph. Richard ,K.ae.I_iri_, Buοchs
(Schweiz)
Kläranlage mib einem Belüftungskreisel
Die Erfindung betrifft, eine Kläranlage mit einem Kotorbelüfter, der in mindestens drei Punkten in einem Becken abgestützt ist.
Es sind Kläranlagen bekannt, die Trafwerke für aus einem Belüftungskreisel und einer Antriebseinheit bestehende Motorlüi'ter aufweisen. Die Trtigwerke sind bo.i dintu.n bekannten Anlösen als ein Dreibein ausgebildet. Die Keine dieser Trogwerke sind durch Stüt-itü gebildet, welche Stützen einer'-nds zusammen verbunden sind und den BeJ.Uf tun·"£.··!<re.isei triigen, und nn.'ar.tends sind sie auf d-">r P-ockensohJ e abgcTi tützt.
ilcde (i.iosui' ÜtütiiC-i: ii:\; eine f/'x'Kdö Str.nge, die- von :ilirc>r· Ver'bi minn/-;;-.;-'.'. l.i e y.u 3 ii r-· rj /\h::t iit.r;st: yl len auf der Hocken·· r.oh.la dinkt V(;v.l mü"on .
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20983 87 0631
Der Motor ist in d^r oberhalb des Abwo^seropjcgols liegenden Verbindungsstelle der Stützen derart auf gehängt, daws scan Belüftungskreisel in den Abwasser spie gel tauc:ht.. Seine Antriebseinheit, ist gewöhnlich oberhalb der Verbindungsstelle der Stützen angeordnet. Aus diesen Tatsachen ist es ersichtlich, dass diejenigen Partien der Stützen, die sich im Bereich des Abwaaser-spiegels befinden, verhaltnismässig nahe am Umian.fr des Belüftungskreisels liegen. Ua in der Umgebung des Belüftungskreisels das Abwasser versprüht vii.ro, wird es sich an den nahen Partien der Stützen absetzen, was beim Winterbetrieb der Kläranlage Eisbildung an den Stützen 'Mir Folge hat. Dieses Eis stellt dann eine zusätzliche Belastung des Tragwerkes dar, die beim Dauerbetrieb der Kläranlage so gross werden kann, dass sie zur Ueberlastung des Tragwerkes führt.
Um diesen Umstand zu umgehen, ist es bekannt, über das Belebungsbecken eine Brücke zu verlegen und auf dieser Erücke den Belüftungskreisel zu befestigen. Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, dass beim Betrieb des Kotorbelüfters Schwingungen im Kittelpunkt der Brücke entstehen, die sich nachteilig auf die Lebensdauer der Belüftungseinrichtung auswirken.
Alle genannten Nachteile der Tr&gwerke für Motorbelüfter bei den bekannten Kläranlagen werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass mindestens zwei der Stützen zumindest mit ihren dem Belüftungskreisel nahen Enden mit der Horizontalebene einen spizzen Winkel einschliessen, dei· kleiner als 45 ist.
In der Beschreibung werden nun Beispiele für die erfiridunrsgeriiässe Kläranlage anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig.- 1. teilweise lin Schnitt ein ersten Beispiel für die genannte Kläranlage,
I1'ig. 2 die Klät )nlage aus Fig· 1 in) Gruiwiri us,
BAD ORIGINAL
_ t>
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Fig. 3 teilweise im Schnitt ein v/eiterce P-tiispiel für din genannte Klärnu.'1 age und
Fig. 4 die Kläranlage aus Fig. 3 im Grundriss.
In einen: Belebungsbecken 1 ist ein Motorbelüftor 2 auf einem Tragwerk 3 befestigt.
Der Motorbölüfter 2 besteht aus einem belüfterkreisel 4 und einer Antriebseinheit 5.
Das Tragwerk 3 weist beim ersten Ausführungsbeispiel der Klaranlage (Fig. ] und 2) ;'.wei Stützen 6 und 7 auf, die mit der Horizontalebenc einen spitzen Winke] einschliessen. Dieser Winke;]. ist kleiner als Ab , vorteilhafterweisc 30 . Die Stützen 6 und 7 sind gerade Stangen, die einerends iiiitei nanner verbunden sind und den Motorbelüfter 2 trafen unci imcu-.rner.da sir/.l sie in der Beckenwand verankert. Die Vernnkerunf; der Ütütacn 6 und 7 wird z.B. durch cczeißte l'lotten 10 und 11 ausgeführt, die an der Beckenwand befestigt sind.
Das dritte Abutütζelement für den Kotorbelüfter 2 ist durch eine Brücke 8 gebildet, die den Motorbe] üfter 2 mit dein Beckenrand 9 der vorstehend hesei'ri ebenen Art verbindet. Es ist jedoch ohne weiteres auch mordich, drei Stvü-,ζοη zn verwenden, nc dass die Brücke 8 völlig unbelastet bleibt.
In Fig. 3 und Λ i:;t ein i'v.eitea /-.M^iMihrungsbeispiel für die vorgeschlagene Klären] ago vei-i.nschaulicht.
Das Tragwerk 3 für den κοtorbelüfter ? weist Stützen 12, 13 und 14 auf, die mit c'w-r Ilori zontal ebene wiederum einen spitzen Winkel einochliesaen. Diüse Stützen 1?, 13 und 14 sind e.inerends untcroin-nrier verbunden und tragen den Ilodorbelüfter. Die anderen F.nocn der Ütütson 12, .13 und 14 sind jeweils mit einem bein 15, bzv.'. .16, bzv-.'r 3 7 starr vr:rbundi;r.. <Vdes bojn 3.5, IG bzv/, j V
209838/0631 8AD original
schliesst mit der Horizontalebene einen Winkel ein, der grosser als jener der angeschlossenen"Stütze ist. Dieser Winkel kann grosser als 60° sein und beträgt vorteilhafterweise 75°. Die Beine stützen sich auf der Beckonsohle ab, z.B. über Platten 18, 19 bzw. 20. Das durch die Verbindung entstandene Knie ist jeweils mit einem Versteifungsblech 21, bzw. 22 versteift.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist wiederum eine Brücke 8 vorgesehen, die den Motorbelüfter 2 mit dem Beckenrand 9 verbindet.
Es ist denkbar, auch bei diesem, wie beim erstgenannten Beispiel, nur zwei geknickte Stützen zu verwenden, wobei die Brücke 8 wiederum die dritte Stütze bildet.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen der Kläranlage ist die Befestigung des Motorbelüfters 2 am Tragwerk 3 auf folgende Weise durchgeführt. Der Belüftungskreisel 4 ist auf der Antriebswelle 241 der Antriebseinheit B befestigt. Die Antriebseinheit 5 enthält- einen Elektromotor, der auf einer üreieckplatte 25 ruht. Diene Dreieckplatte 2b ist mit einem Podest 26 verbunden, das seinerseits über Säulen 27, 28 mit einer Plattform 29 verbunden ist. Sowohl die Plattform 29 als auch die Brücke 8 sind dann mit einem Sicherheitsgeländer 30 versehen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die vorgeschlagenen Formen für ein Tragwerk eines in einem Belebungsbecken angeordneten Kotorbelüfters zugleich mehrere Vorteile aufweisen.
Es kann si c:h kein Spritzwasser an den Stützen ab:;et:-'.en und somit auch kein Ei5,wnhrend dec Winterbetriebes der Kläranlage bilden. Der Widerstand des Abwastsers v.ur Stut·/.ο wird wesentlich vermindert, weil die Stützen oder aber auch die Bei no erst im Uiufangsbereich des Belebungsbecken in Abwasser tauchen. In dicaem Umfangybereich ist:, das Abwasser .schon vcriirllni :,m<u;nig ruhi;1,, und wird "vi.clrr.nhr in d^r Abw?r!.ivrichtunt f;; bewegt. Dadurch wird eine Ersparnis an Energie erzielt, (lie zur l.»owo!~,un;"; des
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Abwassers und somit zur Durchsetzung desselben mit Luft erforderlich ist.
Einen weiteren Vorteil der vorgeschlagenen Kläranlage ist darin zu erblicken, dass die Brücke 8 schwingungsfrei ist, Entweder werden drei Stützen verwendet, deren geneigte Partien sowohl die vertikal als auch die horizontal gerichteten Komponen ten der Kräfte aufnehmen, und die Verbindungsbrücke bleibt völlig anbelastet. Oder aber bildet die Brücke selber eine dei" Stützen, dann bleibt sie jedoch auch schwingungsfrei, da sie hauptsächlich durch Druckkräfte beansprucht wird.
Die Abstützung des Motorbelüfters auf der Beckensohle hat zwar einen gewissen Nachteil, dass die Beine in das Abwasser tauchen und somit die Bewegung desselben einigermassen hindern, andererseits ist diese Ausführung des Tragwerkus besonders hand- 3ich bei den Wartungsarbeiten an Kläranlagen oder dgl.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    Iy Kläranlage mit einem Motorbelüfter, der in mindestens drei Punkten in einem Becken abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Stützen zumindest mit ihren dem Belüfterkreisel nahen Enden mit der Horizontalebene einen Winkel einschliessen, der kleiner als 45 ist.
  2. 2. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Belüfterkreisel fernen Enden der Stützen in der Beckenwand verankert sind.
  3. 3. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Belüfterkreisel fernen Enden als auf der Beckensohle abgestütztes Bein ausgebildet sind und mit einer Vertikalen einen kleineren Winkel als 45° einschliessen.
  4. 4. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Stütze als begehbare Brücke ausgebildet ist, welche auf dem Rand des Beckens abgestützt ist.
  5. 5. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass das dem BelüfterkreiseJ nahe Ende der Stützen an einer begehbaren Plattform verankert dst, die ihrerseits den Belüfterkreisel trägt und mit einem inlander versehen ist.
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    'Leerseite
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PL82276B1 (de) 1975-10-31
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CH513082A (de) 1971-09-30
AT308657B (de) 1973-07-10
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