DE2201749A1 - Klaeranlage mit einem Belueftungskreisel - Google Patents
Klaeranlage mit einem BelueftungskreiselInfo
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Description
6961
Paicr. tantal io 9 9 Π 1
Dr.-lR7. V. :.!:■;/.I RcichBl ^U I
DIl I- - - \-.'-:.:..iij IiL1CiIeI Deutschland mHGM
Bi'', a.'■·■·..■.: .·. ca. M. 1
ßö 13
ßö 13
Joseph. Richard ,K.ae.I_iri_, Buοchs
(Schweiz)
Kläranlage mib einem Belüftungskreisel
Die Erfindung betrifft, eine Kläranlage mit einem Kotorbelüfter, der in mindestens drei Punkten in einem Becken abgestützt
ist.
Es sind Kläranlagen bekannt, die Trafwerke für aus einem Belüftungskreisel und einer Antriebseinheit bestehende Motorlüi'ter
aufweisen. Die Trtigwerke sind bo.i dintu.n bekannten Anlösen als ein
Dreibein ausgebildet. Die Keine dieser Trogwerke sind durch Stüt-itü
gebildet, welche Stützen einer'-nds zusammen verbunden sind und den
BeJ.Uf tun·"£.··!<re.isei triigen, und nn.'ar.tends sind sie auf d-">r P-ockensohJ
e abgcTi tützt.
ilcde (i.iosui' ÜtütiiC-i: ii:\; eine f/'x'Kdö Str.nge, die- von
:ilirc>r· Ver'bi minn/-;;-.;-'.'. l.i e y.u 3 ii r-· rj /\h::t iit.r;st: yl len auf der Hocken··
r.oh.la dinkt V(;v.l mü"on .
;.!/lo ßAD ORigimal
:,. ι .Υ;1 - I - ?'\ ('1Jh a
20983 87 0631
Der Motor ist in d^r oberhalb des Abwo^seropjcgols
liegenden Verbindungsstelle der Stützen derart auf gehängt, daws
scan Belüftungskreisel in den Abwasser spie gel tauc:ht.. Seine Antriebseinheit,
ist gewöhnlich oberhalb der Verbindungsstelle der Stützen angeordnet. Aus diesen Tatsachen ist es ersichtlich, dass
diejenigen Partien der Stützen, die sich im Bereich des Abwaaser-spiegels
befinden, verhaltnismässig nahe am Umian.fr des Belüftungskreisels
liegen. Ua in der Umgebung des Belüftungskreisels das Abwasser versprüht vii.ro, wird es sich an den nahen Partien der
Stützen absetzen, was beim Winterbetrieb der Kläranlage Eisbildung an den Stützen 'Mir Folge hat. Dieses Eis stellt dann eine zusätzliche
Belastung des Tragwerkes dar, die beim Dauerbetrieb der Kläranlage so gross werden kann, dass sie zur Ueberlastung des
Tragwerkes führt.
Um diesen Umstand zu umgehen, ist es bekannt, über das Belebungsbecken eine Brücke zu verlegen und auf dieser Erücke
den Belüftungskreisel zu befestigen. Diese Lösung hat jedoch den
Nachteil, dass beim Betrieb des Kotorbelüfters Schwingungen im Kittelpunkt der Brücke entstehen, die sich nachteilig auf die
Lebensdauer der Belüftungseinrichtung auswirken.
Alle genannten Nachteile der Tr&gwerke für Motorbelüfter
bei den bekannten Kläranlagen werden erfindungsgemäss dadurch behoben,
dass mindestens zwei der Stützen zumindest mit ihren dem Belüftungskreisel nahen Enden mit der Horizontalebene einen spizzen
Winkel einschliessen, dei· kleiner als 45 ist.
In der Beschreibung werden nun Beispiele für die erfiridunrsgeriiässe
Kläranlage anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig.- 1. teilweise lin Schnitt ein ersten Beispiel für die genannte Kläranlage,
I1'ig. 2 die Klät )nlage aus Fig· 1 in) Gruiwiri us,
BAD ORIGINAL
_ t>
209838/0631
22017A9
Fig. 3 teilweise im Schnitt ein v/eiterce P-tiispiel für din
genannte Klärnu.'1 age und
Fig. 4 die Kläranlage aus Fig. 3 im Grundriss.
In einen: Belebungsbecken 1 ist ein Motorbelüftor 2 auf
einem Tragwerk 3 befestigt.
Der Motorbölüfter 2 besteht aus einem belüfterkreisel 4
und einer Antriebseinheit 5.
Das Tragwerk 3 weist beim ersten Ausführungsbeispiel der
Klaranlage (Fig. ] und 2) ;'.wei Stützen 6 und 7 auf, die mit der
Horizontalebenc einen spitzen Winke] einschliessen. Dieser Winke;].
ist kleiner als Ab , vorteilhafterweisc 30 . Die Stützen 6 und 7
sind gerade Stangen, die einerends iiiitei nanner verbunden sind und
den Motorbelüfter 2 trafen unci imcu-.rner.da sir/.l sie in der Beckenwand
verankert. Die Vernnkerunf; der Ütütacn 6 und 7 wird z.B.
durch cczeißte l'lotten 10 und 11 ausgeführt, die an der Beckenwand
befestigt sind.
Das dritte Abutütζelement für den Kotorbelüfter 2 ist
durch eine Brücke 8 gebildet, die den Motorbe] üfter 2 mit dein
Beckenrand 9 der vorstehend hesei'ri ebenen Art verbindet. Es ist
jedoch ohne weiteres auch mordich, drei Stvü-,ζοη zn verwenden, nc
dass die Brücke 8 völlig unbelastet bleibt.
In Fig. 3 und Λ i:;t ein i'v.eitea /-.M^iMihrungsbeispiel für
die vorgeschlagene Klären] ago vei-i.nschaulicht.
Das Tragwerk 3 für den κοtorbelüfter ? weist Stützen 12,
13 und 14 auf, die mit c'w-r Ilori zontal ebene wiederum einen spitzen
Winkel einochliesaen. Diüse Stützen 1?, 13 und 14 sind e.inerends
untcroin-nrier verbunden und tragen den Ilodorbelüfter. Die anderen
F.nocn der Ütütson 12, .13 und 14 sind jeweils mit einem bein 15,
bzv.'. .16, bzv-.'r 3 7 starr vr:rbundi;r.. <Vdes bojn 3.5, IG bzv/, j V
209838/0631 8AD original
schliesst mit der Horizontalebene einen Winkel ein, der grosser
als jener der angeschlossenen"Stütze ist. Dieser Winkel kann
grosser als 60° sein und beträgt vorteilhafterweise 75°. Die Beine
stützen sich auf der Beckonsohle ab, z.B. über Platten 18, 19
bzw. 20. Das durch die Verbindung entstandene Knie ist jeweils mit einem Versteifungsblech 21, bzw. 22 versteift.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist wiederum eine Brücke 8 vorgesehen, die den Motorbelüfter 2 mit dem Beckenrand 9 verbindet.
Es ist denkbar, auch bei diesem, wie beim erstgenannten Beispiel, nur zwei geknickte Stützen zu verwenden, wobei die
Brücke 8 wiederum die dritte Stütze bildet.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen der Kläranlage ist die Befestigung des Motorbelüfters 2 am Tragwerk 3 auf
folgende Weise durchgeführt. Der Belüftungskreisel 4 ist auf der Antriebswelle 241 der Antriebseinheit B befestigt. Die Antriebseinheit
5 enthält- einen Elektromotor, der auf einer üreieckplatte
25 ruht. Diene Dreieckplatte 2b ist mit einem Podest 26 verbunden, das seinerseits über Säulen 27, 28 mit einer Plattform 29 verbunden
ist. Sowohl die Plattform 29 als auch die Brücke 8 sind dann mit einem Sicherheitsgeländer 30 versehen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die vorgeschlagenen
Formen für ein Tragwerk eines in einem Belebungsbecken angeordneten
Kotorbelüfters zugleich mehrere Vorteile aufweisen.
Es kann si c:h kein Spritzwasser an den Stützen ab:;et:-'.en
und somit auch kein Ei5,wnhrend dec Winterbetriebes der Kläranlage
bilden. Der Widerstand des Abwastsers v.ur Stut·/.ο wird wesentlich
vermindert, weil die Stützen oder aber auch die Bei no erst im Uiufangsbereich
des Belebungsbecken in Abwasser tauchen. In dicaem
Umfangybereich ist:, das Abwasser .schon vcriirllni :,m<u;nig ruhi;1,, und
wird "vi.clrr.nhr in d^r Abw?r!.ivrichtunt f;; bewegt. Dadurch wird eine
Ersparnis an Energie erzielt, (lie zur l.»owo!~,un;"; des
20^3870631 ßAD
Abwassers und somit zur Durchsetzung desselben mit Luft erforderlich ist.
Einen weiteren Vorteil der vorgeschlagenen Kläranlage ist darin zu erblicken, dass die Brücke 8 schwingungsfrei ist,
Entweder werden drei Stützen verwendet, deren geneigte Partien sowohl die vertikal als auch die horizontal gerichteten Komponen
ten der Kräfte aufnehmen, und die Verbindungsbrücke bleibt völlig
anbelastet. Oder aber bildet die Brücke selber eine dei" Stützen,
dann bleibt sie jedoch auch schwingungsfrei, da sie hauptsächlich
durch Druckkräfte beansprucht wird.
Die Abstützung des Motorbelüfters auf der Beckensohle hat zwar einen gewissen Nachteil, dass die Beine in das Abwasser
tauchen und somit die Bewegung desselben einigermassen hindern,
andererseits ist diese Ausführung des Tragwerkus besonders hand-
3ich bei den Wartungsarbeiten an Kläranlagen oder dgl.
209838/0631
Claims (5)
- PatentansprücheIy Kläranlage mit einem Motorbelüfter, der in mindestens drei Punkten in einem Becken abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Stützen zumindest mit ihren dem Belüfterkreisel nahen Enden mit der Horizontalebene einen Winkel einschliessen, der kleiner als 45 ist.
- 2. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Belüfterkreisel fernen Enden der Stützen in der Beckenwand verankert sind.
- 3. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Belüfterkreisel fernen Enden als auf der Beckensohle abgestütztes Bein ausgebildet sind und mit einer Vertikalen einen kleineren Winkel als 45° einschliessen.
- 4. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Stütze als begehbare Brücke ausgebildet ist, welche auf dem Rand des Beckens abgestützt ist.
- 5. Kläranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass das dem BelüfterkreiseJ nahe Ende der Stützen an einer begehbaren Plattform verankert dst, die ihrerseits den Belüfterkreisel trägt und mit einem inlander versehen ist.209838/0631'Leerseite
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