DE2201769A1 - Anordnung mit fahrzeugbetaetigten gleiskontakten zum erzeugen von anwesenheits- und/oder richtungskriterien - Google Patents
Anordnung mit fahrzeugbetaetigten gleiskontakten zum erzeugen von anwesenheits- und/oder richtungskriterienInfo
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- B61—RAILWAYS
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- B61L1/165—Electrical
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Description
Γ. υ μ
■Γ. V-vioVr _ 5
.;;·, mit fah>'zour;botät igten Gleiskontakten zum Erzeugen
von An,·/^.nheits- und/oder rUehtungskviterien.
.)i.o: ^rfindung bet^i'Tt eine Anordnung mit fahrzeugbetätigten
uleiskontakten zum :.>zeugon von Anwesenheits- und/oder
RichtungKkriterien, boi de">° durch von wechselstromgespeisten
Snndesoulen im Bereich de1" Schienen erzeugte magnetische
Felder· in Empfangesoulen, abhängig von den die magnatischen
Felder durchlaufenden Rädern, sowohl in der O^öße als auch
in de· Phase unterschiedliche Spannungen induziert we den,
die mittels elektronischer Auswerteejnrichtungen zu Anwesenheitskriterien
der einen Hloisort durchlaufenden Fahrzeuge verarbeitet vierden.
Fahrzeugbetätigte Gleiskontakte werden für verschiedene Zwecke in Eiserbahnsicher*ungsanlagen vorwendet. So M5nnen z.B. zum
Anzeigen der Anwesenheit von Schienenfahrzeugen auf der Gleisanlage, zur Anzeige der Annäherung eines Zuges bei
schienengleichen Bahnübergängen und zur Abgabe von Kriterien zum Ermitteln der Richtung, der Geschwindigkeit und dgl.
von Schienenfahrzeugen verwendet wenden.
Abhängig von der Gleisanlage, z.B. Läng^ der zu überwachenden
Gleisabschnitte, Art der Schwellen (Holz, Beton bzw. Stahl) und Bettung de?· Gleise, vierden hierfür die verschiedenartigster!
Gleisgeräte verwendet. Die sogenannten Gleis-Stromkreise,
be denon die beiden Schienen der Gleisabschnitte als Hin- und Rückl(iter für die Gleisströme benutzt
werden, müssen die Schienen c\cr Gleise hinreichend gc-gencinander isoliert sein. Weite hin besteht der Uachteil,
daß die zum Betreiben der Gleisstromkreise erforderliche
12.1.1972 8ADOR1GINAL
!1'ho/Mr ,
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Leistung abhängig von den Bettungswiderstä'nden und de10 Länge
der zu überwachenden Gleisabschnitte unwirtschaftliche Vierte
annehmen, kann und bei elektrischen Bahnen durch den ebenfalls in den Schienen fließenden Triebrückstrom, insbesondere
bei mit Thyristoren gesteuerten Triebfahrzeugen, die Betriebssicherheit der Gleisstromkreise stark beeinflußt werden
kann.
Diese Nachteile werden durch fahrzeugbetätigte Gleiskontakte vermieden, deren mit Überwachungsstrom betriebenen Kreise
galvanisch von den Schienen getrennt sind. Bei solchen bekannten Gleiskontakten werden zum Überwachen der Gleisanlage
die von den Gleiskontakten abgegebenen Anwesenheitskennzeichen in Achszähleinrichtungen verarbeitet.
In einer bekannten Einrichtung zum Betätigen von Relais oder Achszähleinrichtungen (DT-PS 844 917), bei der der
Luftspalt zwischen einander gegenüberliegenden Magneten, von denen einer mit Wechselstrom erregt ist, durch die vorbeirollenden
Räder eines Zuges verändert wird, werden dem mit Wechselstrom erregten Magneten ein Paar oder mehrere
Paare vonsgegeneinandergeschalteten, auf Weicheisenkernen sitzende Wicklungen gegenüber angeordnet. Die Wicklungen
sind hierbei so abgestimmt, daß sich in jedem Wicklungspaar die induzierten Spannungen im Ruhestand nach Größe
und Phase aufheben und daß beim Vorüberrollen eines Rades durch die Luftspaltänderung, die das Spannungsgleichgewicht
stört, ein nicht kompensierter Spannungsteil auftritt, der einen Induktionsstrom für die Signalgebung liefert.
In einer anderen bekannten Schaltungsanordnung für fahrzeugbetätigte
Gleisgeräte zur genauen Signalauslösung bei einer vorgegebenen Fahrzeugstellung (DT-PS 1 203 305) werden die
gegeneinander geschalteten Empfangsspulen dazu verwendet, die eine bei Annäherung eines Fahrzeuges an die vorgegebene
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Farhzeugstellung auftretende Phasenlage der nicht kompensierten
Wechselspannung zum Vorbereiten und die andere beim Durchfahren dieser Stellung auftretende Phasenlage zum
Auslösen des Signals zu benutzen.
Diese beiden bekannten Anordnungen benötigen zum Erzeugen eine von einem Fahrzeug abhängigen Signals z^wei Empfangsspulen. Soll zusätzlich noch die Fahrrichtung dieses Fahrzeuges
gekennzeichnet wenden, so wird eine zweite gleiche Anordnung bzw. eine zusätzliche Schaltungsanordnung erforderlich.
Weiterhin ist ein fahrzeugbetätigtes Gleisgerät mit einer wechselstromgespeisten Sendespule, einer von dieser induzierten
Empfangsspule und einem Phasendiskriminator bekannt (DT-PS 1 159 146). Bei diesem bekannten Gleisgerät
wird dem Phasendiskriminator eine aus der durch die Fahrzeuge änderbaren Empfangsspannung und aus einer konstanten
Gegenspannung resultierende Spannung zugeführt, wobei mittels einer zugeordneten Steuereinricht .xg abhängig von
der Phasenlage der resultierenden Spannung eine im Gerät ständig vorhandene Wechselspannung abgegeben oder unterbrochen
wird und dadurch der Zustand des Gleisgerätes an einen entfernten Ort gemeldet wird.
Bei einem anderen bekannten Gleisgerät zur Zugeinwirkung (DT-AS 1 197 Il4)sind ebenfalls eine wechselstromerregte
Sendespule und eine Empfangsspule vorhanden, deren induktive Kopplung durch vorbeirollende Räder verändert wird. Die Spulen
sind unterhalb der Schienenoberkante horizontal und parallel oder senkrecht zur Fahrtrichtung oder vertikal angeordnet.
Auch können die beiden Spulen entweder auf derselben Seite oder auf gegenüberliegenden Seiten der Schiene angeordnet
sein, wobei mindestens eine der bauen Spulen unterhalb des
Schienenkopfes in der Nähe des Schienensteges angeordnet
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ist. Weiterhin kann mit der in der Empfangsspule induzierter:
Spannung eine bei der Beeinflusemg nicht veränderlich!,
entgegengesetzt wirkende Spannung in Reihe geschaltet sein.
Bei diesen bekannten Gleisgeräten, bei denen im Ruhezustand durch die Kopplung zwischen Sendespule und Empfangsspule
des Impulsgebers in der Empfangsspule eine Spannung induziert wird, können durch die unterschiedliche Lage der
die Wirkzone zwischen den beiden Spulen durchlaufenden Räder bedingt beim Einwirken der Räder nur geringe prozentuale
Änderungen der induzierten Spannungen verursacht werden. Um die geringe Anzeigeempfirdlichkeit dieser bekannten
Gleisgeräte zu erhöhen, müssen die in den Empfangsspulen induzierten Anzeigespannungen mit konstanten Gegenspannungen
verglichen werden.
Wird neben der Anwesenheitsanzeige eines Fahrzeuges auch die Fahrrichtung dieses Fahrzeuges benötigt, dann sind
zusätzliche Geräte erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen fahrzeugbetätigten
Gleiskontakt mit einer Sendespule und mit nur einer Empfangsspule zu schaffen, der beim Einwirken von
Fahrzeugen deren Anwesenheit und Fahrrichtung ohne eine zusätzliche konstante Gegenspannung mit großer Empfindlichkeit
anzeigt und der für die unterschiedlichen, betriebsbedingten an fahrzeugbetätigte Gleisgeräte gestellte
Forderungen verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dem von einer wechselstromgespeisten Spndespule erzeugten
magnetischen F^Id nur eine Smpfangsspule derartig angeordnet
ist, daß im nichtbeeinflußten Zustand des Gleiskontaktes im wesentlichen keine Spannung in der Empfangsspule induziert wird und durch ein die Wirkzone des Gleis-
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kontaktes durchfahrendes Fahrzeug in der Empfangsspule eine
Spannung induziert wird, deren Phasenlage von der momentanen Stellung der das magnetische Feld beeinflussenden Fahrzeugteile
zur Lage der Empfangsspule abhängig ist.
In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Sendespule und die Empfangsspule derartig im Bereich einer
Schiene angeordnet, daß vom magnetischen Feld der Sendespule am Ort der Empfangsspule durch diese entweder keine
Feldkomponenten hindurchtreten oder das von der Empfangsspule umschlossene resultierende Feld als Summe aller Feldkomponenten
nahezu Null ist, so daß im Ruhezustand ohne Anwesenheit eines Rades keine wesentliche Spannung in der
Empfangsspule induziert wird und durch die beim Einlaufen eines Rades auftretende Feldverzerrung entweder nach Größe
und Richtung vom ,jeweiligen Ort des Rades abhängige Feldkomponenten
durch die Empfangsspule hindurchtreten oder das umschlossene resultierende Feld als Summe aller Feldkomponenten
nicht mehr Null ist und damit als Anwesenheitskriterium eine Spannung an der Empfangsspule auftritt, deren
Amplitude vom jeweiligen Ort des Rades abhängig ist und deren Phasenlage sich beim Überrollen des Gleiskontaktes
sprunghaft ändert, wobei die Richtung des Phasensprungs das Richtungskriterium liefert.
Hierbei kann es zweckmäßig sein, die Sendespule mit ihrer magnetischen Eeldachse parallel und die Empfangsspule
mit ihrer Spulenachse im wesentlichen senkrecht zur Fahrrichtung oder die Sendespule mit ihrer magnetischen Feldachse
senkrecht und die Empfangsspule mit ihrer Spulenachse im wesentlichen parallel zur Fahrrichtung anzuordnen.
Eine besondere vorteilhafte Anordnung wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die aus einer Luftspule bestehende
Sendespule mit ihrer magnetischen Feldachse nahezu senkrecht
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zur Schienenfußebene und die mit einem Eisenkern, z.B. einen:
Ferritstab, versehene Empfangsspule auf einer Seite, z.B. der Innenseite, eine Schiene seitlich vom Schienensteg
angeordnet sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Sendespule mit ihrer magnetischen Feldachse und die Empfangsspule mit ihrer Spulenachse senkrecht zur Fahrrichtung um
einen vorbestimmten Betrag in einer Fahrrichtung derartig versetzt auf einer Seite einer Schiene angeordnet wenden,
daß im Ruhezustand des Gleiskontaktes das von der Empfangsspule umschlossene resultierende Feld als Summe aller Feldkomponenten
nahezu Null ist.
Hierbei können in der weiteren Ausgestaltung der Erfindung einer Empfagsspule ,jeweils zwei mit unterschiedlichen
Frequenzen gespeiste Sendespulen zugeordnet xve den, die
symmetrisch zur Empfangsspulenachse in den beiden Fahrrichtungen um vorbestimmte Beträge versetzt angeordnet
s" nd.
Eine vorteilhafte weitere Anordnung zur linienförmigen Überwachung
von Gleisabschnitten ergibt sich dann, wenn die Empfangsspulen von mehreren Gleiskontakten in vorbestimmten
Abständen längs der Schiene eines Gleises derartig ange ordnet werden, daß jeweils zwei benachbarte L7.mpfangsspulen
von dem durch eine mit Wechselstrom gespeiste Sendespule erzeugten magnetischen Feld beeinflußt werden.
Hierfür kann es auch zweckmäßig sein, daß die Empfangsspulen zwischen den beiden Schienen eines Gleises angeordnet werden,
daß als Sendespulen zwei mit unterschiedlichen Frequenzen gespeisten Linienleiter mit einem dritten für die Linienleiterströme
als gemeinsame Rückleitung dienenden Linienleiter verwendet werden, wobei die zwei mit unterschiedlichen
Frequenzen gespeiste Linienleiter wechselweise längs
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de- beiden Schienen verlegt sind, und daß die Begrenzungen der einzelnen magnetischen Felder durch den Wechsel dieser
Linienleiter von der einen Seite der Schiene zur Seite der anderen Schiene und dem auf einer Schienenseite verlegten
dritten Linienleiter bestimmt werden.
Die Erfindung sei anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher erläutert.
In den Figuren sind nur die Teile dargestellt, die für das Verstehen der 7>findung unbedingt erforderlich sind.
-Es zeigen:
Fig. 1, 2, 3» 4a, 5i 6a, 7a, 8 und 9 verschiedene Anordnungsbeispiele der Empfängerspule in ihrer Lage zur Sendespule;
Fig. 4b, 4c, 6b, 6c Einwirkungen auf das magnetische Feld zwischen der Sendespule und der Empfangsspule in Abhängigkeit
des Ortes eines die Wirkzone der Gleiskontakte durchlaufenden Rades und Fig. 7b und 7c ein Beispiel der von
einem Gleiskontaxt mit einer Empfängerspule und zwei Sendespulen abgegebenen Kriterien zur Ermittlung der
Geschwindigkeit eines einwirkenden Fahrzeuges.
In der Fig.l sind mögliche räumliche Anordnung der Empfangsspule E um eine Sendespule S dargestellt, wobei keine Feldkomponenten
durch die Empfangsspule hindurchtreten. Für die übersichtliche Darstellung sind nur die möglichen Lagen
der Empfangsspulen in den drei Achsen eingezeichnet. Es sind jedoch alle möglichen räumlichen Anordnungen der
Empfangsspule im Kraftlinienfeld der Sendespule ausführbar, wenn darauf geachtet wird, daß'entweder die Feldlinien
des von der Sendespule erzeugten Feldes praBel zur wirksamen Snulenebene der Empfangsspule verlaufen oder
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die Mittellinie der Spulenebene die entsprechenden Feldlinien tangential berührt.
Bei den in Fig.2 schematisch dargestellten Anordnungen des
erfindun ;sgemäßen Gleiskontaktes ist die Sendespule S mit
ihrer magnetischen Feldachse parallel und die Empfangsspule E mit ihrer Spulenachse im wesentlichen senkrecht
zur Fahrrichtung angeordnet. Die Empfangsspule " E kann hierbei in den Lagen 1 bis 4 angeordnet sein. Die
Anordnung der Empfangsspule E in der Lage 4 zur Sendespule
und dem Rad R nach Fig. 2 wird man nicht verwenden, da bei einer solchen Ausführung das magnetische Feld
im Bereich der Empfangsspule beim Durchlaufen des Rades R durch die Wirkzone kaum verändert wird. Die strichpunktierte
Linie zeigt den Weg eines Rades R durch die Wirkzone des Gleiskontaktes.
Fig.3 zeigt Anordnungen, bei" denen die Sendespule S mit
ihrer magnetischen Feldachse senkrecht und die Empfangsspule E, die wiederum in der Lage 5 bzw. 6 angeordnet sein
kann, mit ihrer Spulonachse im wesentlichen parallel zur Fahrrichtung angeordnet sind. Das Rad R bewegt sich auf
der strichpunktierten Linie .
Die in den Fig.2 und 3 dargestellten Anordnungen zeigen
das von einer wechselstromgespeisten Sendespule S erzeugte magnetische Feld im nichtbeeinflußten Zustand des Gleis kontaktes.
In diesem Zustand wird nahezu keine Spannung in der Empfangsspule induziert. Durch ein die Wirkzone,
d.h.das magnetische Feld zwischen der Sendespule S und
der Empfangsspule E und in der Nähe der Empfangsspule, des Gleiskontaktes durchlaufendes Rad wird das magnetische
Feld derartig verzerrt, daß entweder nach Größe und Richtung vom jeweiligen Ort des Rades abhängige Feldkomponenten
durch die Emnfangsspule hindurchtreten oder das von de^
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2nn):'angsspule umschlossene resultierende '?eld als Summe
aller Peldkomponenter nicht mehr Hull ist. Hierdurch wird
in der Einpfangsspule E eine Spannung induziert.
liird die 3mpfangsspul3 '? in der räumlicher.'Lage 1, '')>
Fig. 2 bzw. rjs 6, Pig.jJ, gegenüber der Sundespule S angeordnet,
dann treten im Ruhezustand des Gleiskontaktes nahezu keine "?eldkomponenten durch die Spulenebene der
Empfangsspule "E, wird die Empfangsspule E dagegen in den
Lagen 2 bzw.4, Fig.2. angeordnet, dann ist das umschlossene
resultierende Feld als Summe aller Feldkomponenten nahezu
Hull.
Die in den Figuren angegebene strickpunktierte Linie stellt den Lauf des Rades R dar. Wie aus den Fig.2 und 3 zu entnehmen
ist, kann die Sendespule S auf der einen Seite der Schiene und die Empi'angsspule E auf der anderen Seite der
Schiene angeordnet werden; es können jedoch auch beide Spulen auf derselben Seite der Schiene angeordnet werden.
In einer weiteren möglichen Anordnung nach Fig. 4a sind die Sendespule S mit ihrer magnetischen Feldachse und die
Empfangsspule E mit ihrer Spulenachse unter sich im wesentlichen parallel und senkrecht zur Fahrrichtung
um einen bestimmton Detrag - durch die Lage 7 dargestellt in einer Fahrrichtung versetzt auf einer Seite einer
Schiene angeordnet. Das Rad R befindet sich außerhalb des Einflußbereiches des GlBiskontaktes, so daß in diesem
Zustande die Wirkung der Summe aller die Empfangsspule E durchsetzenden FeIdkomponenten nahezu Null ist. In Fig.4a
ist dies beispielsweise durch zwei Feldlinien dargestellt, die die Spulenebene der Empfangsspule S in beiden Richtungen
durchdringen, was innerhalb der Empfangsspule E und links in der Figur durch die vier Pfeile angedeutet ist.
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Die Pig. 4b und 4c zeigen eine Anordnung nach Pig.4a, in
denen die Peldverzerrungen abhängig von momentanen Stellungen. x2 bzw. xl eines die Wirkzone dieses Gleiskontaktes durchlaufenden
Rades R dargestellt sind.
In der Stellung x2 des Rades R, Fig. 4b wird das von der Sendespule S erzeugte magnetische Feld im Bereich der
Empfangsspule E so verzerrt, daß beispielsweise drei Feldlinien die Ebene de~ Empfangssnule E von oben nach
unten und nur zwei die Ebene von unten nach oben durchdringen. In der Empfangssnule E wird eine Spannung ;IE induziert.
In der Stellung xl des Rades R, Fig. 4c, durchsetzen die Ebene der Smpfangsspule E beispielsweise drei
Feldlinien des von der Sendespule S erzeugten magnetischen
Feldes von unten nach oben und nur zwei F Idlinien in
entgegengesetzter Richtung.
Rechts in den Figuren ist einerseits die in der Empfangsspule induzierte Spannung UE und andererseits deren Phasenlage
γ abhängig von der momentanen Stellung χ des beeinflußenden
Rades R zur Lage der Empfangsspule dargestellt, wobei die Orte xl und x2 auf verschiedenen Seiten vom Ort
xO liegen.
Die Fig.5 zeigt eine weitere mögliche Ausführung des erfindungsgemäßen
Gleiskontaktes. Die Sendespule S 1 und die Empfangsspule E 1 befinden sich auf der Innenseite
der Schiene oberhalb des Schienenfußes in der Art, daß im Ruhezustand keine Feldkomponente durch üie Empfangs-E
1 tritt. Bei dieser Anordnung ist es vorteilhaft, die Sendespule S 1 zur Erzeugung eines großen Streufeldes als Luftspule
und die Empfangsspule E 1 als Einsenkernspule mit einem Ferritstab F auszuführen.
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In Pig. 6a ist der Gleiskontakt nach Pig. 5 in der Ruhelage
dargestellt. In dieser Lage treten durch die Spulenebene der Empfangsspule E 1 keine Feldkomponenten des
von der Sendespule S 1 erzeugten Feldes.
Bei Annäherung eines Rades R, Fig. 6 von rechts her, verursacht z.B. der Spurkranz eine Feldverzerrung,bei
der beispielsweise zwei Feldlinien die Spulenebene der Empfangsspule E 1 von links nach rechts durchdringen.
Beim Verlassen der Wirkzone des Gleiskontaktes, Fig.6c, verursacht das Rad R eine derartige Feldverzerrung,
daß beispielsweise zwei Feldlinien die Ebene der Empfangsspule E 1 von rechts nach links durchdringen.
Die Fig. 6b und 6c zeigen wiederum, daß mit dem Einwirken eines Rades R eine nach Amplitude und Phase von der
räumlichen Lage des Rades abhängige Feldkomponente durch die Empfangsspule hindurchtritt. Der Vorteil der Anordnung
eines Gleiskontaktes nach Fig. 5 liegt darin, daß die Sendespule S 1 und die Empfangsspule E 1 auf derselben
Seite der Schiene liegen und im wesentlichen nur der in die Nähe der Spulen kommende Spurkranz die Feldverzerrung
verursacht, nicht aber weiter entfernt liegende Eisenteile, wie beispielsweise Schienenbremsen.
In den vorbeschriebenen und in den Fig.2 bis 5 dargestellten
Anordnungen, bei denen nur durch ein die Wirkzone der Gleiskontakte du. einlaufendes Rad in den Empfänger^spulen
wesentliche induzierte Spannungen erzeugt werden, wird als Anwesenheitskriterium die in der Empfangsspule auftretende
Spannung, deren Amplitude vom jeweiligen Ort des Rades abhängig ist, verwendet. Die beim Überrollen des
Gleiskontaktes sich sprunghaft ändernde Phasenlage der in der Empfangsspule induzierten Spannung kann als
Richtungskriterium verwendet werden, wobei der Richtung
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des Phasensprungs die Fahrrichtung des Fahrzeuges zugeordnet sein kann. Auch ist aus der Phasenlage der in der Empfangsspule induzierten Spannung eindeutig zu erkennen, auf
welcher Seite des Gleiskontaktes sich das Rad befindet.
In der Fig. Ja ist eine weitere mögliche Anordnung von Spulen eines Gleiskontaktes dargestellt, mit dem vorzugsweise
Kriterien zur Ermittlung der Geschwindigkeit der Fahrzeuge erzeugt v/erden können. In diesem Falle sind
einer Srnpfangsspule E zwei Sendespulen S 1 und S 2 entsprechend der Fig.4a zugeordnet, die mit Wechselströmen
unterschiedlicher Frequenzen f 1 bzw. f 2 gespeist we den. Mit dem Einwirken eines Rades R werden in der Empfangsspule Ξ
Spannungen UE mit den Frequenzen f 1 und f 2 induziert.
Die Fig. 7b bzw. Jc zeigen diese Spannungen UE mit den
Frequenzen f 1 und f 2 bzw. die Phasenlage γ (f 1 und f 2) abhängig von der momentanen Stellung χ eines die Wirkzone
des Gleiskontaktes durchlaufenden Rades.
Der Wert "v" zwischen den Phasensprüngen (f 1 und f 2) gibt
ein Kriterium für die exakte Geschwindigkeitsbestimmung.
Werden Gleiskontaktanoranungen nach Fig. 7a nebeneinander
längs der Schiene eines Gleises angeordnet, wobei jeweils zwei benachbarte Empfangsspulen E, Fig.8, von dem magnetischen
Feld einer Sendespule S beeinflußt werden, so kann das zugehörige Gleis linienförmig überwacht werden. Hierbei
können die benachbarten Sendespulen mit Wechselströmen verschiedener Frequenzen f 1 bzw. f 2 gespeist werden un^
die von den Empfangsspulen E abgegebenen Kriterien zu einer oder mehreren zentralen Steuereinrichtungen St übertragen
werden. Die Übertragung kann hierbei durch bekannte Verfahren erfolgen.
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Kc ist nun auch möglich die Gleiskontaktano°dnung nach
Fig.8 in der Art nach Fig. 9 auszuführen. Bei dieser Ausführung sind die Emp "angsspulen E, die beispielsweise
/jeweils nur aus einer Windung bestehen können, zwischen den beiden Schienen eines Gleises angeordnet, als Sendespulen
S können zwei mit Wechselströmen unterschiedlicher Frequenzen f 1 und f 2 gespeiste Linienleiter mit einem
dritten als gemeinsame Rückleitung dienenden Linienleiter verwendet werden. Die Anordnung der Linienleiter
wird beispielsweise so vorgenommen, daß die Begrenzungen der einzelnen magnetischen Felder durch den Wechsel
dieser Linienleiter von der Seite der einen Schiene zur Seite der anderen Schiene und dem auf einer Seite des
Gleises entlang einer Schiene verlegten dritten Linienleiter bestimmt werden.
Die im wesentlichen senkrecht zur Fahrrichtung liegenden Querverbindungen der Linienleiter kreuzen die Empfangsspulen E so, daß im unbeeinflußten Zustand in den Empfangsnur
eine geringe oder gardine Spannung induziert wird.
Auch hier können die von den Empfangss^ulen E abgegebenen
Kriterien am Gleisort und/oder in einer gemeinsamen zentralen Steuereinrichtung St ausgewertet werden.
Durch die Lage der Empfangs- und Sendespulen zwischen den Schienen der Gleise wird bei dieser Variante des erfindungsgemäßen
Gleiskontaktes dessen Wirkzone durch die Radsätze bestehend aus den beiden Rädern und deren Achse bzw. durch
den Unterbau des einwirkenden Fahrzeuges beeinflußt.
9 Patentansprüche
7 Blatt Zeichnungen mit
9 Figuren
309829/0280
Claims (9)
- Patentansprüche2201763nordnung mit fahrzeugbetätigten Gleiskontakten zum Erzeugen on Anwesenheits- und/oder Richtungskriterien, bei der du ch von wechselstromgesneisten Sendespulen im Bereich der Schienen erzeugte magnetische Felder in Empfangsspulen, abhängig von den die magnetischen Felder durchlaufenden Rädern, sowohl in der Größe als auch in der Phase unterschiedliche Spannungen induziert werden, die mittels elektronischer Aus^erteeinrlchtungen zu Anwesenheitskriterien der einen Gleisort durchlaufenden Fahrzeuge verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von einer wechselstromgespeisten Sendespule (z.B. S, Sl, Fig.2, 4a, 5) erzeugten magnetischen Feld nur eine Empfangsspule (E, E 1) derartig angeordnet ist, daß im nichtbeeinflußten Zustand des Gleiskontaktes im wesentlichen keine Spannung in der Empfangsspule induziert wird und durch ein die Wirkzone des Gleiskontaktes durchfahrendes Fahrzeug in der Empfangsspule eine Spannung induziert wird, deren Phasenlage, von der momentanen Stellung der das magnetische Feld beeinflußenden Fahrzeugteile zur Lage der Empfangsspule abhängig ist.
- 2.Fahrzeugbetätigter Gleiskontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendespule (z.B. S, Fig. 2, Fig.4a) und die Empfangsspule (E) derartig im Bereich einer Schiene angeordnet Bind, daß vom magnetischen Feld der Sendespule am Ort der Empfangsspule durch diese entweder keine Feldkomponenten hindurchtreten oder das von der Empfangsspule umscHbssene resultierende Feld als Summe aller Feldkomponenten nahezu Null ist, so daß im Ruhezustand ohne Anwesenheit eines Rades keine wesentliche Spannung in der Empfangsspule induziert wird und durch die beim Einlaufen eines Rades auftretende Feldverzerrung entweder nach Größe und Richtung vom jeweiligen Ort des Rades abhängige Feldkomponenten durch die Empfangsspule hindurchtreten oder das umschlossene resultierende Feld309829/0280 "Z"H.Fricke - 5als Summe aller Feldkomponeneten nicht mehr Null ist und damit als Anwesenheitskriterium eine Spannung an der Empfangsspule auftritt, deren Amplitude vom jeweiligen Ort des Rades abhängig ist und deren Phasenlage sich beim Überrollen des Gleiskontaktes sprunghaft ändert, wobei die Richtung des Phasensprungs das Richtungskriterium liefert.
- 3.Pahrzeugbetätigter Gleiskontakt nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendespule (S, Fig. 2) mi'c ihrer magnetischen Feldachse parallel und die Ernpfangsspule (E) mit ihrer Spulenachse im wesentlichen senkrecht zur Fahrrichtung angeordnet sind.
- 4.Fahrzeugbetatigter Gleiskontakt nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendespule (S, Fig.3) mit ihrer magnetischen Feldachse senkrecht und die Empfangsspule (E) mit ihrer Spulenachse im wesentlichen parallel zur Fahrrichtung angeordnet sind.
- 5·Fahrzeugbetatigter Gleiskontakt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer Luftspule bestehende Sendespule (S 1, Fig.5) mit ihrer magnetischen Feldachse nahezu senkrecht zur Schienenfußebene und die mit einem Eisenkern (z.B. einem Ferritstab) versehene Empfangsspule (El) auf einer Seite (z.B. der Innenseite) einer Schiene seitlich vom Schienensteg angeordnet sind.
- 6.Fahrzeugbetätigter Gleiskontakt nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendespule (S, Fig.4a) mit ihrer magnetischen Feldachse und die Empfangsspule (E) mit ihrer Spulenachse senkrecht zur Fahrrichtung um einen vorbestimmten Betrag in einer Fahrrichtung derartig versetzt auf einer Seite einer309829/0280220176RH. Fricke - 5Schiene angeordnet sind, daß im Ruhezustand des Gleiskontalctes das von der Empfangsspule umschlossene resultierende Feld als Summe aller Feldkomponerten nahezu Null ist.
- 7.Pahrzeugbetätigter Gleiskontakt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer Empfangsspule (E, Fig.7a) jeweils zwei mit unterschiedlichen Frequenzen gespeiste Sendespulen (S 1, S 2) zugeordnet sind, die symmetrisch zur Smpfangsspulenachse in den beiden Fahrrichtungen um vorbestimmte Beträge versetzt angeordnet sind.
- 8.Pahrzeugbetätigter Gleiskontakt nach Anspruch 7 zur linienförmigen Überwachung eines Gleisabschnittes, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsspulen (E, Fig.δ) von mehreren Gleiskontakten in vorbestimmten Abständen längs der Schiene eines Gleises derartig angeordnet sin1, daß jeweils zwei benachbarte Empfangsspulen von dem durch eine mit Wechselstrom gespeiste Sendespule (S) erzeugten magnetischen Feld beeinflußt werden.
- 9.Pahrzeugbetätigter Gleiskontakt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsspulen (E, Fig.9) zwischen den beiden Schienen eines Gleises angeordnet sind, daß als Sendespulen (S) zwei mit unterschiedlichen Frequenzen (fl, fg) gespeiste Linienleiter mit einem dritten für die Linienleiterströme als gemeinsame Rückleitung dienenden Linienleiter verwendet werden, wobei die zwei mit unterschiedlichen Frequenzen gespeiste Linienleiter wechselweise längs der beiden Schienen verlegt sind, und daß die Begrenzungen der einzelnen magnetischen Felder durch den Wechsel dieser Linienleiter von der einen Seite der Schiene zur Seite der anderen Schiene und dem auf einer S;ihienenseite verlegten dritten Linienleiter bestimmt werden.309829/0280
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