DE2201775A1 - Kuechen- oder haushaltsmixgeraet mit sich sebsttaetig ausrichtenden antriebsmitteln - Google Patents
Kuechen- oder haushaltsmixgeraet mit sich sebsttaetig ausrichtenden antriebsmittelnInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
Oip.'.j-in^. bid. 3ofte
S8 3re-n«n 6.1.1972
Anmelder;
SCOVILL MANUFACTURING COMPANY
Waterburyf Connecticut
Waterburyf Connecticut
Priorität wird beansprucht aufgrund Patentanmeldung U.S.A. 110 439 vom 28. Januar 1971
Küchen- oder Haushaltsmixgerät mit sich selbsttätig ausrichtenden Antriebsmitteln
Die Erfindung betrifft ein Küchen- oder Haushaltsmixgerät des Typs mit einem Motoruntersatz mit einer aufwär.tsgerichteten
Antriebskupplung und einem auf dem Untersatz sitzenden Behälter mit einem Rührwerk im Boden und einem
nach unten gerichteten zweiten Kupplungsteil. Insbesondere betrifft die Erfindung bei einer solchen Konstruktion
selbstzentrierende Mittel für den Behälter, um in erster Linie die Lebensdauer der Motor- und Wellenlager zu verlängern.
Bisher hat es viele Küchen- oder Haushaltsmixgeräte der üblichen Art gegeben, die durch einen Motoruntersatz mit
einem entfernbaren Behälter gekennzeichnet ist, der mit dem Motor über eine Kupplung verbunden ist. Bei vielen derartigen
Konstruktionen wurden besonders präzise Befestigungsmittel für den Behälter vorgesehen, um eine Fluchtung
der Motorwelle und der Rührwerkswelle sicherzustellen. Gleichgültig welcher Aufwand getrieben wurde, ergaben sich
doch stets unveränderliche Fehlzentrierungen der beiden
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Wellen mit sich daraus ergebender Lagerabnutzung, die die Lebensdauer des Mixgerätes verkürzte.
Es sind Versuche für die Ermöglichung einer Selbstzentrierung des Behälters gemacht worden. Beispielsweise gemäß
der US-PS 3 493 214 ist der Behälter mit einer angeflanschten Bodenkappe und der Motoruntersatz mit einem grossen
Tragring für den Behälter versehen, damit sich der Behälter an seinem Flansch auf einer bedeutenden Fläche zur
seitlichen Einstellung bewegen kann, wodurch der Behälter in eine Flucht mit der Welle des Motors gebracht wird.
Diese Bauweise hat den Nachteil, daß das Spiel des Behälters innerhalb des Tragrings eine Instabilität des Behälters
nach sich zieht, der im gefüllten Zustand kopflastig sein kann.
Die vorliegende Erfindung sieht eine Nasenpassung zwischen der Behälterkappe und dem Tragring vor, und die seitliche
Einstellung wird durch Schwimmen des Tragrings am Motoruntersatz ermöglicht, wobei der Tragring nach unten am Untersatz
durch federbelastete Mittel gehalten wird, so daß die Teile der zusammengebauten Einheit miteinander verankert sind und
die Gesamteinheit stabil ist. Gleichzeitig erlaubt diese Anordnung die gewünschte seitliche Bewegung der Behälterwelle
in Hinblick auf die Motorwelle.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen Teilschnitt entlang einer Mittellinie durch eine erfindungsgemäße Mixgerätbehältereinheit,
Figur 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Figur 1 und
Figur 3 in stark vergrößertem Maßstab den in Figur 1 eingekreisten
Abschnitt.
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In Figur 1 der Zeichnung ist eine die Erfindung verkörpernde Vorrichtung in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnet.
Diese Vorrichtung besitzt einen Motoruntersatz 12 und einen Behälter 14. Der Motoruntersatz besteht
aus einem Kunststoffgehäuse 16 von im wesentlichen kopfstehender Schalenform, das einen auf geeigneten Vorsprüngen
im Gehäuse fest verschraubten Motor 18 enthält. Gemäß der Darstellung ist das Gehäuse mit einem Abschlußrand
22 versehen, der eine Vertiefung mit einem ebenen Boden 24 umgibt. Die obere Ringfläche 26 ist eben und
aus später erkennbaren Gründen geglättet.
Ein Tragring 28 für den Behälter besitzt eine konisch verjüngte Seitenwandung 30 mit im Abstand angeordneten
Innenkeilen 31. Vom oberen Ende der Seitenwandung geht ein geringfügig nach außen erweiterter Mantel 32 aus, der
mit der Seitenwandung über ein im wesentlichen horizontales Ringteil 34 verbunden sein kann.
An seinem unteren Ende besitzt der Tragring 28 eine Bodenwandung 36, von der mehrere Ansätze 38 ausgehen. Im Boden
ist eine zentrale öffnung 40 vorgesehen, die von einem nach oben gerichteten Steg 42 umgeben ist. Wie in der Zeichnung
dargestellt ist, erstreckt sich die Motorwelle 44 durch diese öffnung nach oben, und ist ein Kupplungsteil 46 an
ihr befestigt, das zur Zusammenarbeit mit dem zweiten (nicht dargestellten) Kupplungsteil bestimmt ist, das am
unteren Ende der Rührwerkswelle angeordnet ist. Der Boden weist öffnungen 48 auf, mit denen er die Ansätze 38 mit
reichlichem Spiel zur Ermöglichung einer seitlichen Bewegung des Tragrings 28 aufnimmt. In jedem Ansatz ist eine
mit einem Kopf versehene Schraube 50 festgelegt, und eine Feder 52 erstreckt sich nach oben zum Boden 24, um den
Tragring unten festzuhalten. Nieten 54 sichern das obere
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Motorlager in üblicher Weise.
Der Behälter 14 ist mit einer üblichen, mit Gewinde versehenen öffnung ausgestattet. Eine Bodenkappe 56 besitzt
eine sägezahnartig ausgebildete und konisch verjüngte Aussenf lache und einen Flansch 58, der die Bodenwand 60 des
Behälters ordnungsgemäß in ihrer Lage festklemmt. Die Bodenwand 60 weist eine zentrale Fassung für ein Rührwerk
auf (nicht dargestellt).
Gemäß Figur 3 können am unteren Ende des erweiterten Mantels 32 mehrere nach unten gerichtete Noppen 62 angeformt
sein, die auf der oberen Ringfläche 26 des Gehäuseabschlußrands 22 aufliegen. Die Noppen 62 dienen als Mittel zur
Herabsetzung der Reibung.
Zur Benutzung wird das untere Ende des Behälters in die öffnung im Tragring 28 zur Verhinderung einer Drehbewegung
des Behälters eingeführt. Die Innenkeile 31 greifen dabei in die Sägezähne oder Keilnuten in der Seitenwand der Kappe
ein. Wenn der Behälter so in seine Stellung gebracht ist, sind der Behälter und der Tragring 28 frei, sich seitlich
im Hinblick auf den Untersatz 12 zu bewegen, bis das Kupplungsteil der Rührwerkswelle und das Kupplungsteil 46 der
Motorwelle ineinander eingreifen und sich die Motorwelle und die Rührwerkswelle in einer Fluchtlinie bewegen. Die
Federn 52drücken den Tragring gegen den Untersatz, so daß
keine Gefahr besteht, daß der Tragring und der Behälter gegenüber dem Untersatz kippen.
Durch die Erfindung sind also einfache und dauerhafte Mittel geschaffen, die sicherstellen, daß die Wellen des Behälters
und des Motors eines Küchen- oder Haushaltsmixgeräts stets miteinander fluchten, wodurch der Lagerverschleiß
herabgesetzt wird.
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Claims (5)
1.) Küchen- oder Haushaltsmixgerät mit einem an einem Gehäuse
angeordneten Behälter und einem an der Unterseite des Gehäuses fest angeordneten Motor mit einer senkrechten
Welle, die sich durch eine öffnung im Gehäuse hindurch
nach oben erstreckt und zum Antrieb eines Mixers im Mixbehälter bestimmt ist, gekennzeichnet durch einen
nach oben gerichteten Abschlußrand (22) im Gehäuse (16) mit einer ebenen oberen Ringfläche (26) , die die öffnung
umgibt, einen seitlich verrückbar am Gehäuse (16) festgelegten Tragring (28) für den Behälter (14) mit einer
konisch zulaufenden Seitenwandung (30) zur Aufnahme einer in gleicher Weise verjüngten Bodenkappe (56) des Behälters
(14) und eine Welle eines solchen Behälters (14), die mit dem Mixer verbunden ist und mit der Welle (44)
des Motors (18) fluchtet, wenn sich der Tragring (28) am Gehäuse (16) seitwärts verrückt.
2. Mixgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Tragring (28) einen nach unten gerichteten Mantel (32) aufweist, dessen unterer Rand seitlich verrückbar auf der
ebenen oberen Ringfläche (26) des Abschlußrandes (22) aufliegt.
3. Mixgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Tragring (28) eine untere, innerhalb des Abschlußrandes (22) gelegene Wand (24) und Federmittel (52) aufweist, die mit
dem Gehäuse (16) zusammenarbeiten und die untere Wand (24) in Richtung auf das Gehäuse (16) zu bewegen bestrebt sind.
4. Mixgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federmittel mehrere an der Bodenwandung (36) nach unten
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gerichtete und sich nach unten durch öffnungen (48) im
Gehäuse (16) erstreckende Vorsprünge (38) , ein Erweiterungsmittel am distalen Ende jedes Vorsprungs (38) und
eine jeden Vorsprung (38) zwischen dem Erweiterungsmittel und dem Gehäuse (16) umgebende Druckfeder (52) aufweisen.
5. Mixgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Unterseite des Mantels (32) und dem Untersatz (12) Mittel (62) zur Verringerung der Reibung vorgesehen
sind.
Für den Anmelder: Meissner & Bolte Bremen, den 6.1.1972 Patentanwälte
Anmelder;
SCOVILL MANUFACTURING COMPANY
Waterbury, Connecticut
U.S.A.
Priorität wird beansprucht aufgrund Patentanmeldung U.S.A. 110 439 vom 28. Januar 1971
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Applications Claiming Priority (1)
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| US11043971A | 1971-01-28 | 1971-01-28 |
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