DE2201788B2 - Panikverschluß - Google Patents
PanikverschlußInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/10—Locks or fastenings for special use for panic or emergency doors
- E05B65/1086—Locks with panic function, e.g. allowing opening from the inside without a ley even when locked from the outside
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05C7/00—Fastening devices specially adapted for two wings
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Description
Tür besitzt eine obere Verriegelungsstange 13 und schlossenem Zustand im Durchbruch 28 des oberen
eine untere Verriegelungsstange 14, mittels welcher Schließbleches gehalten wird, mit Hilfe der Schräg-
der Schließ- bzw. Entriegelungsvorgang gesteuert fläche 29 in das Einsteckschloß 11 zurückgedrückt
wird. Die beiden Verriegelungsstangen liegen gemäß und außer Funktion gesetzt. Der besseren Funktion
F i g. 6 im Türprofil ein Stück nebeneinander und 5 halber ist die untere Kante der Schloßfalle 26 ent-
werden vertikal in einem bestimmten Hub jeweils in sprechend der Neigung der Schrägfläche 25 gebro-
gegenläufiger Richtung verschoben. Diese gegenläu- chen.
fige Vertikalverschiebung der beiden Verriegelungs- Die äußeren Enden der Verriegelungsstangen wer-
stanger. wird durch einen handelsüblichen und se- den beim öffnen des Verschlusses oberhalb und un-
rienmäßigen Einlaßtreibriegel 17 erzeugt, welcher in 10 terhalb des Standflügels 2 aus den Zargenöffnungen
die Ausfräsung 25 eingesetzt und verschraubt wird. herausgezogen, wodurch sich auch der Standflügel
Der Einlaßtreibriegel besitzt zwei Stifte, welche in öffnen läßt.
die Bohrungen der an die Verriegelungsstangen an- Die Funktionsabläufe sind derart gesteuert, daß
geschweißten oberen und unteren Anschlußteile 18 Standflügel und Gangflügel erst dann unmittelbar
und 19 eingeführt werden. 15 öffnen, wenn die Schloßfalle 26 und der Riegel 27
Bei der Abwärtsbewegung des Schwenkhebels 31 nicht mehr durch die Schließbleche gehalten werden,
zwecks schneller öffnung beider Türflügel 1 und 2 Die Senkschrauben 22 werden in die Gewindelö-
bewegen sich die beiden Stifte des Einlaßtreibriegels eher 23 der Verriegelungsstangen eingeschraubt, wo-
aufeinander zu, wobei sich die beiden Anschlußteile bei Distanzröhrchen 21 ein Verklemmen der Schließ-
18 und 19 ebenfalls gegenseitig nähern; denn die 20 bleche und Verriegelungsstangen im Türprofil 10
obere Verriegelungsstange 13 wird abwärts bewegt ausschließen.
und die untere Verriegelungsstange 14 wird aufwärts Die Langlöcher 24 im Türprofil dienen bei dem
gezogen. öffnungs- bzw. Schließvorgang als Führung für die
Das obere Schließblech 15 ist mittels einer Senk- Distanzröhrchen 21.
schraube 22 mit der unteren Verriegelungsstange 14 25 Der erfindungsgemäße Panikverschluß ist für ein-
verschraubt und analog dazu ist das untere Schließ- fach wie für doppeltwirkende Panikverriegelungen
blech 16 mit der oberen Verriegelungsstange 13 auf geeignet, also für einfache, schnelle öffnung beider
die gleiche Weise verschraubt. Türflügel gleichzeitig mittels Einlaßtreibriegel 17 bei
Bewegen sich also die beiden Anschlußteile 18 verschlossenem handelsüblichen Einsteckschloß 11
und 19 aufeinander zu, so entfernen sich die beiden 30 und eingerasteter Falle 26 oder vorherige Öffnung
Schließbleche 15 und 16 voneinander und geben die des Gangflügels mittels Türklinke am Panik-Ein-
Ausnehmung 30, welche in verschlossenem Zustand steckschloß und anschließendes Öffnen des Standflü-
zur Aufnahme des Riegels 27 dient, frei, d. h., sie gels durch Entriegelung der Verriegelungsstangen 13
nehmen die Offenstellung ein. und 14 an den Türzargen.
Bei diesem Entriegelungs- bzw. Öffnungsvorgang 35 Die Schließbleche können aus Kunststoff, z.B.
wird gleichzeitig die Schloßfalle 26, welche in ge- Duroplasten, gefertigt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
nannten Art so auszubilden, daß sowohl für das
Patentanspruch: Schloß am Gangflügel (Einsteckschloß) als auch für
den Treibstangenverschluß am Standflügel Ausfüh-
Panikverschluß für zweiflügelige Türen oder rungsformen verwendet werden können, wie sie für
Fenster mit einem Standflügel mit Treibstangen· 5 zweiflügelige Türen ohne Panikverschluß verwendet
Verschluß und einem Gangflügel mit Einsteck- werden.
schloß, dessen Schloßfalle und Schloßriegel in Bei einem Panikverschluß, der zur Lösung dieser
einen Durchbruch bzw. in eine Ausnehmung Aufgabe die Merkmale des kennzeichnenden Teils
eines Schließbleches am Standflügel greifen, und des Patentanspruches aufweist, braucht man lediglich
mit Einrichtungen, mittels deren die Schloßfalle ίο das Schließblech am Standflügel etwa in der Hälfte
und der Schloßriegel am Schließblech gleichzeitig der Ausnehmung für den Schloßriegel waagerecht in
freigegeben werden, wenn der Treibstangenver- ein oberes und ein unteres Schließblech zu teilen und
schluß bei geschlossener Tür betätigt wird, da- das obere Schließblech über ein Langloch im Türdurch
gekennzeichnet, daß das Schließblech (15, profil mit der unteren Verriegelungsstange des Treib-16)
etwa in der Hälfte der Ausnehmung (30) für 15 Stangenverschlusses und das untere Schließblech in
den Schloßriegel (27) waagerecht geteilt ist in ein gleicher Weise mit der oberen Verriegelungsstange
oberes Schließblech (15) und ein unteres Schließ- zu verschrauben, so daß beim öffnen des Treibstanblech
(16), daß das obere Schließblech über ein genverschlusses der Schloßriegel durch eine Auf-Langloch
(24) im Türprofil (10) mit der unteren wärtsbewegung des oberen Schließbleches und einer
Verriegelungsstange (14) des Treibstangenver- 20 Abwärtsbewegung des unteren Schließbleches freigeschlusses
verschraubt ist, während das untere geben wird, und daß am Durchbruch im oberen Schließblech (16) in gleicher Weise mit der obe- Schließblech eine Schrägfläche vorgesehen ist, durch
ren Verriegelungsstange (13) verschraubt ist, so die die Schloßfalle bei der Aufwärtsbewegung des
daß beim öffnen des Treibstangenverschlusses oberen Schließbleches zurückgedrückt wird. Die Mitder
Schloßriegel durch eine Aufwärtsbewegung 25 tel, mh denen in diesem Falle aus einem Treibstandes
oberen Schließbleches und eine Abwärtsbe- genverschluß ein Panikverschluß wird, sind von äuwegung
des unteren Schließbleches freigegeben ßerst geringem Aufwand. Die Einfachheit des erfinwird,
und daß am Durchbruch (28) im oberen dungsgemäßen Panikverschlusses gewährleistet auch
Schließblech eine Schrägfläche (29) vorgesehen seine Funktionssicherheit. Da bei Betätigung des Paist,
durch die die Schloßfalle (26) bei der Auf- 30 nikverschlusses der Schloßriegel nicht zurückgewärtsbewegung
des oberen Schließbleches zu- drückt zu werden braucht wie bei den bekannten Parüci:godrückt
wird. nikverschlüssen, kann im Gangflügel ein handelsübli
ches Einsteckschloß benutzt werden, wodurch der Schloßriegel durch Zuhaltungen gesichert ist; außer-35
dem werden keine Sonderkonstruktionen benötigt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die bis zu einer Bruchlinie zum Teil geöff-
Die Erfindung betrifft einen Panikverschluß für 40 net dargestellte Ansicht des Gangflügel- und Standzweiflügelige Türen oder Fenster mit einem Standflü- flügelprofils mit den erfindungsgemäßen Funktionsgel mit Treibstangenverschluß und einem Gangflügel elementen,
mit Einsteckschloß, dessen Schloßfalle und Schloß- Fig.2 eine Ansicht der Schließblechkonstruktion
riegel in einen Durchbruch bzw. in eine Ausnehmung am Standflügel analog F i g. 1 von links betrachtet,
eines Schließbleches am Standflügel greifen, und mit 45 F i g. 3 den Grundriß der F i g. 1 in Vergrößerung, Einrichtungen, mittels deren die Schloßfalle und der F i g. 4 zwei vergrößerte Ansichten des unteren
eines Schließbleches am Standflügel greifen, und mit 45 F i g. 3 den Grundriß der F i g. 1 in Vergrößerung, Einrichtungen, mittels deren die Schloßfalle und der F i g. 4 zwei vergrößerte Ansichten des unteren
Schloßriegel am Schließblech gleichzeitig freigegeben Schließbleches,
werden, wenn der Treibstangenverschluß bei ge- F i g. 5 zwei vergrößerte Ansichten des oberen
schlossener Tür betätigt wird. Schließbleches,
Bei Panikverschlüssen für zweiflügelige Türen 50 F i g. 6 eine Funktionsstellung der oberen und un-
oder Fenster soll der Gangflügel von außen normal teren Verriegelungsstange,
verschließbar sein. Von innen soll die Möglichkeit F i g. 7 zwei vergrößerte Ansichten des oberen An-
. bestehen, im Falle der_Gefahr Standflügel und Gang- schiußteils,
flügel schlagartig ohne Schlüssel zu öffnen, auch F i g. 8 zwei vergrößerte Ansichten des unteren
wenn der Gangflügel abgeschlossen ist. 55 Anschlußteils,
Bekannt sind Panikverschlüsse für zweiflügelige F i g. 9 die Innenseite einer doppelflügeligen Tut
Türen der im Oberbegriff des Patentanspruchs ge- mit der Klinke des Einsteckschlosses am rechten
nannten Art aus einem Prospekt BKS Panikschloß Gangflügel und dem Schwenkhebel des Einlaßtreib-
und aus der deutschen Auslegeschrift 1 071 532. Da- riegels am linken Standflügel und
bei ist jeweils der Treibstangenverschluß eine Spc- 60 Fig. 10 die doppelflügelige Tür analog Fig. 9 vor zialausführung mit Einrichtungen, durch welche bei der Außenseite.
bei ist jeweils der Treibstangenverschluß eine Spc- 60 Fig. 10 die doppelflügelige Tür analog Fig. 9 vor zialausführung mit Einrichtungen, durch welche bei der Außenseite.
Betätigung die Schloßfalle und der Schloßriegel zu- Der erfindungsgemäße Panikverschluß wird vor
rückgedrückt werden. Auch für das Schloß am Gang- zugsweise in hohle Tür- oder Fensterprofile aus Alu
flügel bedarf es einer Sonderausführung ohne Zuhal- minium oder Stahl mit entsprechenden Einfräsungei
tungen, bei dem der Schloßriegel zurückgedrückt 65 eingebaut, ist aber auch für massive Türen, z. B. au
werden kann. Holz, geeignet, welche die erforderlichen Ausneh
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Panikver- mungen und Einfräsungen aufweisen,
schluß der im Oberbegriff des Patentanspruches ge- Die in den F i g. 9 und 10 dargestellte zweiflügelig
schluß der im Oberbegriff des Patentanspruches ge- Die in den F i g. 9 und 10 dargestellte zweiflügelig
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201788 DE2201788C3 (de) | 1972-01-14 | 1972-01-14 | Panikverschluß |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201788 DE2201788C3 (de) | 1972-01-14 | 1972-01-14 | Panikverschluß |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201788A1 DE2201788A1 (de) | 1973-07-26 |
| DE2201788B2 true DE2201788B2 (de) | 1974-01-17 |
| DE2201788C3 DE2201788C3 (de) | 1974-10-24 |
Family
ID=5833060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722201788 Expired DE2201788C3 (de) | 1972-01-14 | 1972-01-14 | Panikverschluß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2201788C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9211077U1 (de) * | 1992-08-18 | 1992-10-29 | BKS GmbH, 5620 Velbert | Panik-Treibstangenschloß |
-
1972
- 1972-01-14 DE DE19722201788 patent/DE2201788C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9211077U1 (de) * | 1992-08-18 | 1992-10-29 | BKS GmbH, 5620 Velbert | Panik-Treibstangenschloß |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2201788A1 (de) | 1973-07-26 |
| DE2201788C3 (de) | 1974-10-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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