DE2201801A1 - Becher - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D1/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
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Description
Becher
Die Erfindung betrifft einen einteiligen, einheitlichen dünnwandigen Becher.
Bekannte Becher dieser Art, die aus Schaum-Polystyrol hergestellt
sein können, sind nicht günstig für ihren Einsatz in Verkaufsautomaten, weil die Berührungsflächen zwischen
den in einem Stapel angeordneten Bechern leicht aneinander- haften oder aneinanderkleben bleiben. Dies \ann durch eine
Vielzahl von Paktoren bedingt sein, wie z.B. elektrostatische
Aufladungen, Unterdruck, MolekularanZiehungen, Oberflächenspannung
od. dgl. In jedem Fall kann ein Stapel derartiger Becher den eigentlichen Verkaf in einem Verkaufsautomaten
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"behindern. Der unterste Becher ist nämlich von einem /Stapel
oft nicht entnehmbar, was Schwierigkeiten und eine unsachgemäße bzw· gestörte V/irkungsweise der Maschine bedingt.
Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung unter Vermeidung dieser und weiterer Mängel mit einfachen, wirtschaftlichen
Mitteln einen Becher zu schaffen, der in einem Stapel nicht am benachbarten Becher haftet und daher leicht von dem
Stapel abgenommen werden kann.
Bei einem Becher der eingangs genannten -Art ist erfindungsgemäß
vorgesehen» daß der Becher aus geschäumten Polystyrolkugeln hergestellt ist und eine sich allgemein verjüngende
Seitenwand mit einem einteiligen Boden aufweist, der das schmale Ende abschließt, während das breite Ende offen istund
einen freien Rand bildet, und daß die Seitenwand je eine
innere und eine äußere kegelförmige Fläche besitzt, wobei die Verjüngung an der Innenfläche einen geringfügig größeren
Konuswinkel aufweist als die Verjüngung an der Außenfläche und die Seitenwand am Rand einen dünneren Querchnitt hat als
zum Boden hin.
Der Becher gemäß der Erfindung ist bevorzugt als Trinkbecher in Verkaufsautomaten, aber auch beliebig anders verwendbar.
Die besondere Ausgestaltung des Bechers macht ihn für den Einsatz namentlich in Verkaufsautomaten sowohl für heiße als
auch für kalte Flüssigkeiten hervorragend geeignet.
Zwischen gestapelten Bechern dieser Art besteht im Stapel jeweils ein Zwischenraum zwischen den Wänden. Die Becher weisen
einen ungleichförmigen Wandquerschnitt auf und der Innenkonus stimmt mit dem Außenkonus nicht überein.
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Jeder Becher besitzt also an der Innen- und Außenwand der Seitenwand eine unterschiedliche kegelförmige Verjüngung,
so daß die Oberflächen ineinander gesetzter Becher nur an einem sehr kleinen oder eng begrenzten Bereich anliegen
können.
Die Haftung bzw. die Reibung zwischen der Innenfläche eines Bechers und der Außenfläche eines benachbarten Bechers ist
entsprechend gering.
Der erfindungsgemäße Becher ist insbesondere aus schäumbarem Kunststoff hergestellt, vorwiegend.aus kleinen Schaum-PoIystyrolkügelchen,
-körnem od. dgl.
Wedtejre^,
/Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
/Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Bechers gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Becher gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt durch zwei ineinandergesetzte Becher entsprechend
der Linie 3-3 in Fig. 2. . . .
In Fig. 1 und 2 ist ein Becher nach der Erfindung mit 10 bezeichnet.
Er hat eine sich allgemein verjüngende oder kegelförmige Seitenwand 12 mit einer großen, durch eine freie
Kante bzw. einen Rand 16 begrenzten Öffnung 14. Weiterhin besitzt der Becher einen unteren Abschluß oder Boden 18, der
einstückig sowie homogen mit der Seitenwand gebildet ist.
Die Becher 10 werden vorzugsweise aus schäumbarem Kunststoff wie Polystyrol gefestigt. Das Ausgangsmaterial ist gewöhnlich
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in fein verteilter· Form oder in Kugelform lieferbar, wobei die Kugeln mit einem Schaum- oder Treibmittel getränkt sind,
das Methan, Butan od. dgl. sein kann. Die Kugein werden in eine geschlossene Form eingebracht. Bei Wärmezufuhr dehnt
sich das Teibmittel aus. Es beginnt zu verdampfen, wodurch die infolge der Wärme erweichten Kugeln sich ausdehnen,
dabei miteinander verschmelzen und die Becherform vollständig ausfüllen. Dieser Vorgang führt zu einem gleichförmigen, maßhaltigen,
leichten Becher.
Bei dem gezeichneten Becher 10 besitzt die Seitenwand 12 je
eine innere Fläche 20 und eine äußere.Fläche 22, deren kegelförmiger Verlauf nicht derselbe ist, wie man aus Fig.
ersieht. Der Konuswinkel der Innenfläche 20 ist nämlich geringfügig größer als derjenige der Außenflächen 22. Beispielsweise
kann die Innenfläche einen Konuswinkel von 8°15' und die Außenfläche einen solchen von 8° haben. Daraus ergibt
sich eine größere Wanddicke des Bechers an dessen Boden 18 als an seinem Rand 16. Bei Bechern aus Schaum-Polystyrol,
insbesondere für Verkaufsautomaten mit einer Wandstärke am Rand 16 von etwa 0,8 mm ist ein Unterschied zwischen den
Konuswinkeln von nur 15' völlig ausreichend.
Die genauen Außenmaße eines solchen Bechers sind.nicht
kritisch. So kann ein typischer Becher dieser Art beispielsweise eine Höhe von etwa 89 mm» einen Durchmesser
des freien offenen (oberen) Endes von etwa 70 ™&>
einen Durchmesser am Boden oder geschlossenen Ende von etwa 41 mm
und eine Wandstärke am Boden von 0,9 mm haben. Sein Gewicht
kann ungefähr 3*0 g betragen.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, erfindungsgemäß nahe dem Boden 18 einen Stapelansatz bzw. eine Stufe 24 vorzusehen, der bzw. die als verstärktes Teil 26 ausgebildet sein
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kann. Das Teil 26 springt nach innen vor und geht übe-r eine
kurze Schrägfläche 28 in die Bodenwand 18 über. Die Schrägfläche 28 kann dem kegeligen Verlauf bzw. dem Konuswinkel
der Innenfläche 20 des Hauptteils der Seitenwand 12 entsprechen oder nahekommen.
Der in Fig. 3 mit 30 bezeichnete Durchmesser des Bodens 18
ist vorzugsweise höchstens so groß wie der größte Durchmesser 32 des Stapelansatzes 24- sein. Wichtig ist hierbei, daß beim
Stapeln mehrerer Becher 10 die Außenfläche des Bodens 18 jeweils auf den winkelförmigen Stapelansatz 24 spätestens dann
auftrifft, wenn die Außenfläche 22 der kegelförmigen Seitenwand 12 mit ihrem Schmalende (Bereich 32O an der .Innenfläche
20 dort zur Anlage kommt, wo letztere in den winkelförmigen Stapelansatz 24 übergeht bzw. mit diesem verbunden ist oder
davon abzweigt. Dieser Bereich ist in Fig. 3 mit 36 bezeichnet.
Aus einer solchen Gestaltung ergeben sich wenigstens zwei wichtige Merkmale bzw. Vorteile. Erstens kann eine unmittelbare
säulenförmige Last durch die Teile 26 von einem Becher zum nächsten übertragen werden, so daß die axiale Belastung
des Stapels voll aufgenommen wird. Zweitens wird zwischen den Seitenwänden 12 benachbarter Becher ein Spalt 38 gebildet,
der·nach oben in der Breite zunimmt. Mithin erhält man jeweils
leichte, aus Schaum-Polystyrol bestehende Becher, deren Sei tenwände 12 sich gegenseitig beim Stapeln im wesentlichen nicht
berührende Innen- und Außenflächen 20, 22 aufweisen. Dies ist dadurch erreicht, daß im Inneren des Bechers der Konusverlauf
der Seitenwand 12 ein anderer ist als außen, so daß die Flächen 20, 22 nicht formschlüssig sind. Vorzugsweise hat der innere
Kegel einen größeren Konuswinkel als der äußere Kegel, so daß der Becher 10 an Rand 16 dünn und am Boden 18 dick ist.
Werden nun zwei Becher dieser oder ähnlcher Gestalt ineinander- gesetzt, so berühren die Innenflächen 20 am Boden 18 lediglich
einen sehr kleinen oder eng begrenzten Bereich der benachbarten Außenfläche 22.
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Die ungleichförmige Wanddicke kann ohne Schwierigkeit erhalten werden, indem der Becher in einer Form gebildet wird,
deren Patrize anders ausgebildet ist als die Matrize. Dies ist mühelos durch Formgebung von Schaum-PoIystroI möglich,
wobei die Körner bzw. Kügelchen in geeigneter Weise in eine geschlossene Form eingebracht werden und Wärme zugeführt wird,
um die Körper aufzuschäumen und miteinander zu verschmelzen.
Für Verkaufsautomaten soll der Becher äußerst leicht sein, eine sehr geringe Wanddicke aufweisen und doch genügend fest
sein, damit er von einem Stapel abgenommen bzw. mit Kaffee gefüllt und ohne weiteres benutzt werden kann.
Wenn der innere Kegel einen größeren Konuswinkel hat als der äußere Kegel, kann das Ineinanderse^tzen ein Problem hervorbringen,
da der äußere Kegel sich im Innenkegel benachbarten Bechers verklemmen kann. Erfindungsgemäß ist dies durch den
Stapelrand oder -ansatz bzw. die Stufe 24 vermieden. Die Bemessung ist dabei so getroffen, daß der jeweils innere
Becher den Boden des nächsten Bechers berührt, bevor sich die beiden Konusflächen berühren oder verkeilen können. In
einem Becher, bei dem die Seitenwand 12 am oberen Rand 16 etwa 0,9 mm dick ist und der äußere Konuswinkel etwa 8 , der
innere Konuswinkel etwa 8°15' beträgt, hat ach eine Höhe des Ansatzes von etwa 6,7 nun. als besonders zweckmäßig erwiesen,
da hierbei der Boden 18 des einen Bechers sich nicht im nächsten Becher verklemmen kann, sondern zuvor am Ansatz
bzw. an der Stufe 24 zur Anlage kommt.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der . Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung,
einschließlich konstruktiver Einzelheiten , räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können
sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (7)
- Patentanspr ü c h eEinteiliger, einheitlicher, dünnwandiger Becher, dadurch gekennzeichnet, daß der Becher (iO)aus geschäumten Polystyrolkugeln hergestellt ist und eine sich allgemein verjüngende Seitenwand (12) mit einem einteiligen Boden (18) aufweist, der das schmale Ende abschließt, während das breite Ende offen ist und einen freien Hand (16) bildet, und daß die Seitenwand je eine innere und äußere kegelförmige Fläche (20 bzw. 22) besitzt, wobei die Verjüngung an der Innenfläche (20) einen geringfügig größeren Konuswinkel aufx^eist als die Verjüngung an der Außenfläche (22) und die Seitenwand am Rand einen dünneren Querschnitt hat als zum Boden hin.
- 2. Becher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t, daß mehrere Becher (10) zu einem Stapel ineinander setzbar sind.
- 3. Becher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der kegelförmigen Innenfläche (20) nahe dem Boden (18) ein versetzter Ansatz bzw. eine Stufe (24) angebracht ist, der bzw. die bei mehreren zu einem Stapel ineinander gesetzten Bechern (10) einen ununterbrochenen Stapelzylinder Bildet.
- 4. Becher nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (32) am Übergang der kegelförmigen Innenfläche (20) zu dem Ansatz (24) wenigstens gleich dem Außendurchmesser (30) des Bodens (18) ist. . '
- 5. Becher nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz bzw. die Stufe (24) einen nach innen vorspringenden Teil (26) bildet, der mit einer Schrägfläche (28) zum Boden (18) übergeht, welche dem unteren Bereich (34) der Außenfläche (22) entspricht oder nahezu entspricht.209832/0052
- 6. Becher nach einem der Ansprüche 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (12) des Bechers (10) etwa 0,9 nun dick ist und daß der Becher bei einer Höhe von etwa 89 mm annähernd 3jO g wiegt.
- 7. Becher wenigstens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Konuswinkel der iinenflache (20) etwa 8° 15' und derjenige der Außenfläche (22) etwa 8° beträgt.209832/0052
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