DE220253C - - Google Patents

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DE220253C
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plates
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/003Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with fixed floors provided with scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220253 .--KLASSE 82 a. GRUPPE
OTTO KOLDE in ZEITZ.
Bei Dampfteilertrockenapparaten, wie sie für feinkörniges Trockengut, beispielsweise für Braunkohle, die im nachstehenden immer als Trockengut genannt weiden soll, gebraucht werden, wird durch das Herabfallen der schon getrockneten Kohle von einer Etage auf die andere mehr oder weniger Staub erzeugt. Es stößt auf große Schwierigkeiten, diesen Staub in den Abzugsschloten niederzuschlagen, um eine Verunreinigung der Umgebung zu verhindern. Gewöhnlich wird durch Einspritzen von Wasser der durch den Zug mitgerissene Staub zu einer Schlammmasse niedergeschlagen, welche dann auf irgendeine Weise mit größeren oder geringeren Kosten entfernt werden muß. Dieser niedergeschlagene Staub ist nicht nur wertlos geworden, sondern verursacht auch noch weitere Unannehmlichkeiten, beispielsweise in der
so Hauptsache das Verschmutzen der Abwässer aus den betreffenden Fabriken. Bei den mit Dampf geheizten Röhrentrockenapparaten, wie sie als Schulz sehe Apparate bekannt sind, und die denselben Zweck verfolgen wie die Dampftellertrockenöfen, ist die Staubentwicklung bei dem Verlassen des Trockengutes aus dem Apparat durch den bedeutend höheren Fall ein noch größerer. Auch hier muß der entstandene Staub durch kostspielige Einrichtungen, die aber auch nicht ihren Zweck vollkommen zu erfüllen vermögen, niedergeschlagen werden. Es handelt sich also in beiden Fällen um die Beseitigung des entstandenen Staubes,
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung nicht zur Beseitigung des entstandenen Staubes, sondern zur Beseitigung der Entstehungsstellen des Staubes, also zur Verhinderung der Staubbildung, und die Erfindung ist daher geeignet,, die Staubfrage im allergünstigsten Sinne zu lösen.
Wie schon oben angedeutet, entwickelt sich der Staub nicht aus dem ruhig liegenden oder aus dem langsam über die Fläche der Trockenvorrichtung fortbewegten Trockengut, sondern erst in dem Augenblick, wo dasselbe eine gewisse Strecke frei durch die Luft fällt. Die vorliegende Erfindung besteht demgegenüber darin, den freien Fall zu verhindern, und zwar, indem überall da, wo der freie Fall eintreten kann, schiefe Flächen dicht unter den Abfallkanten angebracht werden, sogenannte Schurren, auf denen das sonst frei fallende Material langsam ohne Staubentwicklung herabgleitet.
Die. Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch sowohl an Tellertrockenvorrichtungen als auch an Röhrentrocknern veranschaulicht, und zwar ist
Fig. ι die Ansicht einer Tellertrockenvorrichtung, bei der nui die übereinander liegenden Dampftrockenteller in der Ansicht ohne Rücksicht auf Ummantelung oder Stützung dargestellt sind,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch einen solchen Tellertrockner,
Fig. 3 ein Teil zweier übereinander liegender Teller in Seitenansicht,
(2. Auflage, ausgegeben am 16. Mär\ jgi2.)
Fig. 4 der Grundriß einer sogenannten Siebetäge, d. h. eines Dampftrockentellers mit einem ringförmigen durchlochten Siebteil,
Fig. S ein Schnitt nach A-B der Fig. 4,
Fig. 6 ein Schnitt durch den Siebteil des Siebtellers in der Bewegungsrichtung der Rührarme,
Fig. 7 ein Längsschnitt durch das untere Ende eines Röhrentrockner?,
Fig. 8 die Ansicht der unteren Stirnwand eines Röhrentrockners und
Fig. 9 der Grundriß des unteren Endes eines Röhrentrockners.
Wie bekannt, bestehen die Tellertrockenvorrichtungen in einer Anzahl wagerecht übereinander angeordneter hohler, von Dampf erfüllter kreisförmiger Teller 1 mit innerer öffnung 2. Das Trockengut wird durch eine nicht dargestellte Zuführungsvorrichtung auf
2.0 den obersten aufgebracht und durch ein Rührwerk, welches aus einer Anzahl Rührarme 3, in der Regel vier für jede Etage, besteht, welche auf einer stehenden mittleren Welle 4 sitzen, über die Teller fortbewegt. Durch die Schrägstellung der Rührschaufeln 5 wird gleichzeitig ein Transport des Trockengutes in radialer Richtung bewirkt, so daß das Trockengut entweder vom inneren Teil nach dem äußeren Rand zu oder umgekehrt je nach der Stellung der Rührschaufeln bewegt wird. Dementsprechend befinden sich in den Tellern abwechselnd öffnungen 6 bzw. 7, am äußeren oder inneren Rande, durch , welche das Trockengut, welches den betreffenden Teller passiert hat, auf den nächst darunter liegenden fällt. Um diesen freien Fall zu vermeiden, wird dicht unter jeder dieser öffnungen eine Schurre, d. h. ein schräges Blech 8, angebracht, auf welchem die Kohle, wenn der Rührarm über die öffnung fortgeht, nach dem nächsten darunter liegenden Teller ohne freien Fall herabgleitet. Damit nun diese Bleche für die Rührarme und Schaufeln, die ja doch frei über den Dampfteller hinweggeführt, werden müssen, kein Hindernis bilden, sind sie an dem Teller bei 9 durch Scharnier angelenkte so daß sie durch die Rührarme einfach gehoben werden und dann in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren. Um jeden Stoß oder
.5° jedes Fallen der Schurren 8 .zu vermeiden, wird auf dem Rührarm eine Gleitführung 10 angebracht, so daß die Bewegung der Schurre stoßlos sowohl abwärts als auch aufwärts erfolgt. Der Teil i 1 der Gleitfläche, welcher innerhalb des Abfalloches 6 sitzt, kann natürlich fest sein, so daß das Scharnier 9 erst unterhalb des Tellers liegt.
Um auch bei den sogenannten Siebtellern, von denen einer 12 im Grundriß in der Fig. 4 und im Schnitt in der Fig. 5 dargestellt ist, den freien Fall des Trockengutes zu verhindern, sind bewegliche Schurren angeordnet, d. h. mit den Rührarmen, die sich unmittelbar unter dem Siebteller befinden, sind in irgendeiner Weise, beispielsweise durch Arme 13, Schurren 14 verbunden, die von unten her gegen das Siebblech 15 leicht angepreßt werden, so daß die Kohle, die durch die über dem Siebblech fortbewegten Rührarme bzw. Rührschaufeln durch die Sieblöcher hindurchgestrichen wird, auf die immer unmittelbar unter diesen Schaufeln bleibenden Gleitflächen bzw. Schurren gelangt und auf ihnen ohne Fall nach dem darunter liegenden Teller gleitet. Trotzdem also bei diesen Tellern der Ort, an dem die Kohle durch die Siebflächen hindurchtritt, sich dauernd verändert, wird durch die mitwandernden Schurren jeder freie Fall und somit Stäubbildung vermieden. Da nun der innere Teil .16 eines solchen Siebtellers mit dem äußeren 12 im Zusammenhang stehen muß und dies durch radial gestellte Rippen, die unter dem Siebblech liegen, geschieht, so würden die Schurren 14 an diesen Tellerteilen ein Hindernis finden. Zu diesem Zweck sind die Schurren entweder biegsam elastisch gemacht, so daß sie, wie dargestellt, Hindernissen ausweichen können, oder sie können auch drehbar mit den Armen 13 verbunden sein und durch Federn nach oben gedrückt werden.
Die Anwendung der Erfindung bei Röhren trooknern wird durch die Fig. 7 bis 9 veranschaulicht. Bei einer solchen Trockenvorrichtung werden vor ihrer unteren Stirnfläche, an ; welcher die Kohle aus den Röhren 17 austritt, schräg liegende Rinnen 18 angeordnet, die mit ihrer einen Längskante dicht an der Stirnwand anliegen, so daß die aus den Röhren austretende Kohle nicht frei fällt, sondern sofort auf die schräge Seitenwand einer der Rinnen gelangt und in die Rinne hinabgleitet. Die Kohle wird daher, falls dieRinnen dicht genug übereinander angeordnet sind, nicht frei fallen, sondern auf einer schiefen Fläche her- 10= abgleiten. Die Rinnen können nun entweder geradlinig fortgeführt sein bis in eine der gewöhnlichen Transportvorrichtungen, oder si können, wie es in Fig. 8 und 9 veranschaulicht ist, zurückgebogen und ineine einzige schräge Sammelrinne 19 münden, so daß die Kohle auf diese Weise nach einem einzigen Punkt hingeleitet wird.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Verhinderung der Staubbildung bei Trockenapparaten usw. für feinkörnige oder pulvrige Stoffe, gekennzeichnet durch die Anordnung von
    schrägen Gleitflächen dicht unter den Abfallkanten für die körnigen oder pulvrigen Stoffe, so daß der freie Fall dieser letzteren verhindert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Tellertrockenvorrichtungen die unter den Ab-· fallöchern angebrachten Schurren gelenkig mit den Tellern verbunden sind, um den unter ihnen fortbewegten Rührarmen ausweichen zu können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Siebtellern von Tellertrockenvorrichtungen-mit den unter den Siebtellern angeordneten Rührvorrichtungen Gleitflächen verbunden sind, die immer unter den auf dem Siebteller entlanggeführten Rührvorrichtungen bleiben und das durch die Siebflächen hindurchtretende Trockengut auffangen.
  4. 4. . Vorrichtung nach Anspruch 1 für Röhrentrockenvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß dicht vor den Austrittsöffnungen der Rohre geneigt liegende Rinnen angeordnet sind, in welche das Trockengut ohne freien Fall übertritt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigt liegenden Rinnen an ihrem unteren Ende umgebogen sind und in einen gemeinschaftlichen, ebenfalls geneigt liegenden Sammelkanal münden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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