DE2204367C3 - Verfahren zur Herstellung einer zugfesten Umhüllung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer zugfesten Umhüllung

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DE2204367C3
DE2204367C3 DE19722204367 DE2204367A DE2204367C3 DE 2204367 C3 DE2204367 C3 DE 2204367C3 DE 19722204367 DE19722204367 DE 19722204367 DE 2204367 A DE2204367 A DE 2204367A DE 2204367 C3 DE2204367 C3 DE 2204367C3
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tape
tapes
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tubular structure
rope
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DE19722204367
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DE2204367B2 (de
Inventor
Richard 4130 Moers; Dageförde Hans-Gerd; Heiden Dieter; 4100 Duisburg Gayer
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Kabel Rheydt AG
Original Assignee
AEG Telefunken Kabelwerke AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer zugfesten Umhüllung eines draht-, seil- oder rohrförmigen Gebildes unter Verwendung von Glasfasern (Rovings) und härtbarem Kunststoff, wobei zunächst ein ebenes Band oder mehrere ebene Bänder aus einem Isolierstoff und in Längsrichtung des Bandes bzw. der Bänder verlaufenden endlosen Glasseidefäden (Rovings) hergestellt wird bzw. werden, und danach das Band bzw. die Bänder in einer z. B. von der Metallrohrherstellung her bekannten Weise längseinlaufend um das draht-, seil- oder rohrförmige Gebilde durch Formrollen herumgelegt wird/werden, gemäß Patentanmeldung P 15 10 123.2-22 vom 11.1. 1966.
Durch die DT-OS 15 79 083 ist ein Schutzüberzug für Baukabel oder Drahtseile bekannt, der dadurch gebildet wird, daß um das Kabel bzw. Seil zunächst eine Schicht Acrylharzbrei aufgebracht wird, dann nach dem Aushärten des Harzes darauf eine aus zerhackten Glasfasern bestehende Glasfasermatte gelegt wird und auf letztere eine weitere Schicht Acrylharzbrei aufgetragen wird. Abgesehen davon, daß die zerhackten Glasfasern die Zugfestigkeit des Baukabels oder Drahtseils nicht erhöhen, ist auch das Verfahren des Aufbringens des Schulzüberzuges wegen der drei geschilderten Verfahrensschritte sehr aufwendig und läßt keine hohe Durchlaufgeschwindigkeit des zu umhüllenden Gutes zu, wie sie das Verfahren nach dem Hauptpatent ermöglicht.
Das Aufbringen einer Hülle aus einer Kunststoff-Aluminiumfolie ist ferner durch die GB-PS 9 68 061 bekannt, wie es auch allgemein zum Wissen des Sachverständigen gehört, Ummantelungen von draht-, seil- oder rohrförmigen Gebilden aus Polyolefinen vorzusehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren nach der Hauptpatentanmeldung noch weiter zu vereinfachen und zu verbessern und insbesondere für Gebilde mit Polyäthylenmante! besser anwendbar zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der Herstellung des Bandes bzw. der Bänder die Glasseidefäden zwischen den Isolierstoff bildende Folienschichten aus einem Copolymer des Polyäthylens eingebettet werden und daß, nachdem das
ίο Band bzw. die Bänder um das draht-, seil- oder rohrförmige Gebilde geformt sind, darauf eine Hülle aus einem Polyolefin aufgebracht wird.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß es ohne hohen Aufwand durchgeführt werden kann und daß keine besondere Wartung für die mit dem Band in Berührung kommenden Maschinen erforderlich ist. Dadurch, daß das die endlosen Glasseidefäden enthaltende Band vorgefertigt werden kann, besteht die vorteilhafte Möglichkeit, die Zugfestigkeit des Bandes vor der Herstellung der Leitung zu prüfen. Die Wahl des Copolymers des Polyäthylens führt dazu, daß das Glasiaserband und der Mantel beim Aufspritzen des Mantels fest miteinander verbunden werden und hinterher eine homogene Einheit bilden. Wird bei der Herstellung eines Kabels nach dem erfindungsgemäßen Verfahrer: vor dem Aufbringen des Glasfaserbandes die Kabelseele mit einer Hülle aus einem Polyolefin. ζ. B. einer Polyäthylenhülle, versehen, so wird nach dem Aufbringen des Außenmantels das Glasfaserband fest
zwischen Innenmantel und Außenmantel eingebettet sein, da durch die Verarbeitungstemperatur des Polyäthylens alle drei Elemente miteinander verschweißt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die
F i g. 1 und 2 zeigen je einen Schnitt durch das beim erfindungsgemäßen Verfahren verwandte Giasfaserband; die
F i g. 3 zeigt schematisch den Ablauf des Verfahrens.
Mit 1 sind die Bänder aus dem Copolymer des Polyäthylens bezeichnet, zwischen welche Glasseidefäden 2 eingebettet sind. Die Copolymerbänder I können nach dem Aufbringen auf eine Kabelseele 3 beim Aufbringen des Außenmantels 6 aus einem Polyolefin, ζ. Β. aus Polyäthylen, miteinander und mit dem Außenmantel verschweißt werden. Sie können aber auch bereits vor dem Aufbringen auf die Kabelseele, beispielsweise durch Zufuhr von Wärme, miteinander verbunden werden, so daß sie, wie in F i g. 2 dargestellt, eine homogene Einheit bilden, die die Glasseidefäden 2 enthält. In F i g. 3 ist das erfindungsgemäße Verfahren am Beispiel der Umhüllung einer Kabelsecle schematisch dargestellt. Die Kabelseele 3, die mit einem Innenmantel aus einem Polyolefin ζ. B. aus Polyäthylen versehen sein kann, wird in Pfeilrichtung 4 bewegt. Dabei wird das Glasfaserband 1 in einer an sich bekannten und der Einfachheit halber nicht dargestellten Verformungsvorrichtung auf die Kabelseele aufgebracht. Das Kabel durchläuft anschließend den Extruder 5, in welchem eine Außenhülle 6 aus einem Polyolefin, z. B. Polyäthylen, aufgespritzt wird. Die hierbei auftretende Wärme reicht aus, um das Glasfaserband 1 mit dem Außenmantel 6 und einem eventuellen auf der Kabelseele befindlichen Inncnmantel zu verschweißen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung einer zugfesten Umhüllung eines draht-, sei!- oder rohrförmigen Gebildes unter Verwendung von Glasfasern (Rovings) und härtbarem Kunststoff, wobei zunächst ein ebenes Band oder mehrere ebene Bänder aus einem Isolierstoff und in Längsrichtung des Bandes bzw. der Bänder verlaufenden endlosen Glasseidefäden (Rovings) hergestellt wird bzw. werden, und danach das Band bzw. die Bänder in einer z. B. von der Metallrohrherstellung her bekannten Weise längseinlaufend um das draht-, seil- oder rohrförmige Gebilde durch Formrollen herumgelegt wird/werden, gemäß Patentanmeldung
    P 15 10 123.2-22 vom 11.1.1966. dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung des Bandes bzw. der Bänder die Gfasseidefä'den zwischen den Isolierstoff bildende Folienschichten aus einem Copolymer des Polyäthylens eingebettet werden und daß, nachdem das Band bzw. die Bänder um das draht-, seil- oder rohrförmige Gebilde geformt sind, darauf eine Hülle aus einem Polyolefin aufgebracht wird.
DE19722204367 1972-01-27 1972-01-27 Verfahren zur Herstellung einer zugfesten Umhüllung Expired DE2204367C3 (de)

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DE19722204367 DE2204367C3 (de) 1972-01-27 Verfahren zur Herstellung einer zugfesten Umhüllung
FR7243907A FR2169036A2 (en) 1972-01-27 1972-12-08 High tensile cable sheath - with glass fibre strands embedded in polyethylene copolymer and sheathed in polyolefin
AT1052372A AT320777B (de) 1972-01-27 1972-12-11 Verfahren zur Herstellung eines zugfesten röhrenförmigen Gebildes
CH1801972A CH555447A (de) 1972-01-27 1972-12-12 Verfahren zur herstellung eines rohres oder einer umhuellung.

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DE19722204367 DE2204367C3 (de) 1972-01-27 Verfahren zur Herstellung einer zugfesten Umhüllung

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Publication Number Publication Date
DE2204367A1 DE2204367A1 (de) 1973-09-20
DE2204367B2 DE2204367B2 (de) 1975-05-15
DE2204367C3 true DE2204367C3 (de) 1976-02-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4318588A (en) 1978-06-13 1982-03-09 Siemens Aktiengesellschaft Optical communication cable having a reinforced casing

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