DE220477C - - Google Patents

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DE220477C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/04Directional drilling
    • E21B7/046Directional drilling horizontal drilling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220477 KLASSE 85 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1908 ab.
Es ist bereits bekannt, zum Anschluß von Häusern an Straßenleitungen die Verbindungsleitung ohne Baugrube unterirdisch zu verlegen, es war aber immer noch das Aufwerfen einer Baugrube an der Anschlußstelle erforderlich.
Gemäß der Erfindung läßt sich die Anschlußleitung von dem betreffenden Hause her vollständig unterirdisch ausführen. Es wird
ίο durch eine Bohrvorrichtung ein Bohrloch zu der Straßenleitung hingetrieben, welches ver^- rohrt wird, aber auch unverrohrt bleiben kann. In dieses Bohrloch wird ein inneres Rohr, welches die eigentliche Anschlußrohrleitung bildet, eingeführt und nach dem Ausgießen des ringförmigen Zwischenraumes zwischen den beiden Röhren oder dem inneren Rohr und der Bohrlochwand und einer Erweiterung des Bohrlochendes vor dem Straßenrohr mit einer erhärtenden Masse schließlich das Straßenrohr durch die Anschlußleitung hindurch angebohrt. Fig. ι zeigt das Vortreiben des Bohrloches, Fig. 2 das Fertigmachen der Anschlußleitung.
Eine Bohrmaschine α wird im Keller des Hauses aufgestellt. Das Bohrgestänge b bildet bei der gezeichneten Ausführungsart eine Spülleitung, die an die Wasserleitung η angeschlossen ist.
Zweckmäßig wird nun mit einem sogenannten Erweiterungsbohrer gearbeitet, dessen Kopf f nach dem Bohren durch die Verrohrung c herausziehbar ist.
Das Verfahren wird so ausgeübt, daß der Bohrer f die äußere Verrohrung c in bekannter Weise mit in das Bohrloch hineinzieht. Die Rohrleitung braucht also nicht in das Bohrloch hineingedrückt zu werden, sie kann also aus schwachen dünnwandigen Rohren bestehen. Bei d ist eine Führungsvorrichtung angedeutet.
Das beim Bohren durch das Gestänge b zutretende Wasser spült das Bohrgut zwischen Gestänge b und Verrohrung c heraus.
Nachdem das Bohrloch bis an die Straßenleitung h herangelangt ist, wird der Bohrer zurückgezogen und die eigentliche Anschlußrohrleitung i (Fig. 2) eingeführt. Das Rohr i wird an den Enden durch Pfropfen verschlossen. An der Straßenleitung h ist durch Bohrung oder Spülung ein größerer Hohlraum k geschaffen worden. Es wird nunmehr ein Trichter m an das Rohr c angesetzt und aus einem Mischkasten I eine erhärtbare Masse in das Rohr c eingelassen. Die Masse füllt zunächst den Raum k und dann den Zwischenraum zwischen den Rohren i und c allmählich aus. Durch die Bohrlocherweiterung k erhält man eine große Verbindungsfläche zwischen dem Anschlußrohr und der Straßenleitung h.
Nach dem Erhärten der eingegossenen Masse entfernt man die Pfropfen aus dem Rohr i und bohrt den Anschluß in die Straßenleitung h. Zweckmäßig wird für diese Bohrung ein sogenannter Kernbohrer benutzt, der den

Claims (3)

  1. ausgebohrten Kern mit zutage bringt, so daß man an dem Aussehen dieses erkennen kann, von welcher Beschaffenheit der Anschluß ist, insbesondere ob allseitige Dichtigkeit vorhanden ist.
    Bedingung für das Verfahren ist es natürlich nicht, daß der Bohrer, wie oben erläutert, die äußere Verrohrung c mit in das Bohrloch hineinzieht.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung unterirdischer Rohranschlüsse, insbesondere zwisehen Hausleitung und Straßenrohr, durch Bohrarbeit, dadurch gekennzeichnet, daß in das bis an das Straßenrohr (h) reichende Bohrloch ein die Anschlußleitung bildendes Kernrohr (i) eingeführt und der Ringraum zwischen diesem und der verrohrten oder nicht verrohrten Bohrlochwand mit einer erhärtenden Masse ausgegossen wird, worauf das Rohr (h) durch die Anschlußleitung (i) und die zwischen sie und das Rohr (h) gedrungene Füllmasse hindurch angebohrt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Bohrloches vor dem Rohr (h) erweitert und auch diese Bohrlocherweiterung (k) mit der erhärtenden Masse ausgegossen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anbohrung des Rohres (h) mittels Kernbohrers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin oedruCkt in der reiChsdruckerei.
DENDAT220477D 1909-10-25 Expired DE220477C (de)

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GB190924473T 1909-10-25

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FR (1) FR407523A (de)
GB (1) GB190924473A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4105079A (en) * 1976-02-10 1978-08-08 Paul Schmidt Device for launching percussion ground borers

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Publication number Publication date
FR407523A (de) 1910-03-02
GB190924473A (en) 1910-03-10

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